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Angst vor Wind - wer weiß Rat?

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Ich hab das auch erst vor kurzem im Netz gefunden, bisher hielt sich das ja mit Gelis Angst noch in grenzen, das war nur bei Feuerwerk und Gewitter, mittlerweile hat sich das drastisch erweitert, Regen, Baulärm, Motorräder, Müllauto, usw.

 

Leider bin ich noch nicht zum Probieren kommen, ich hatte das entdeckt und der Baulärm an der Ecke war weg, so richtigen Starkregen gabs in den letzten Tagen auch nicht und den anderen Angstmachern gehen wir so gut es geht, aus dem Weg :yes: im Wald is himmlische Ruhe.

 

Aber die Binde liegt bereit und wenn ich es getestet habe, schreibe ich, wies gewirkt hat :yes:

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Das "thundershirt" kannst du bei Fressnapf für 4 Wochen testen, wenn es nichts bringt kannst du es wieder zurückgeben und bekommst dein Geld zurück. Ich denke ein Versuch ist es sicher wert.

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Ich schließ dann auch die Fenster, wenn ich merke es stört meinen Hund. Ist ja nicht für ewig, irgendwann hört es ja auch wieder auf :)

 

Aber wenn du das nicht willst, wirds schwierig.

 

Hast du eine Box für ihn, wo er sich zurückziehen kann?

 

Was fütterst du?

 

Ich müsste die Fenster fast dauerhaft geschlossen halten und nein, das möchte ich nicht.Ihn stört ja schon ein kräftiger Windzug.

Wenn es stürmt und Gewittert mache ich sie zu. Ist es  sehr windig sehe ich zu das nicht soviele Fenster auf sind damit keins zuknallt.

Wenn sein Problem nur bei starken Wind wäre, wäre das ja kein Problem.Aber so?

Seine extreme Gewitterangst haben wir auch in den Griff bekommen,das ist jetzt einigermaßen ok, zumindest wolllen dann nicht mehr 33kg zitterndes Etwas auf meinen Schoß kriechen.

An Sylvester bekomme ich ihn auch endlich vor die Tür,das ging früher auch nicht.

Und nun... WIND?  :heul:

 

Box haben wir probiert, leider scheint ihm die nicht "sicher" genug zu sein.

 

Füttern tue ich hauptsächlich Barf und Dose, ab und zu ein bisschen Trofu.

Das "thundershirt" kannst du bei Fressnapf für 4 Wochen testen, wenn es nichts bringt kannst du es wieder zurückgeben und bekommst dein Geld zurück. Ich denke ein Versuch ist es sicher wert.

 

Oh, da werde ich mal nachfragen.Bei unserem FN gibt es das nicht aber die können es ja sicherlich bestellen.

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Die Frage nach der Fütterung hab ich ja nicht umsonst gestellt, denn ganz viele Dinge die im Hund passieren, lassen sich durch die richtige Fütterung beeinflussen.

 

Wer einen Hund mit Ängsten hat, sollte darauf achten, keinen Mais zu füttern. Auch sollte, wenn möglich, mehr Kohlenhydrate und weniger Protein gefüttert werden. Am Besten, das geht sehr gut wenn man Barft, wie du, ist es, dem Hund die Protein und Kohlenhydrate getrennt zu füttern. Etwa im 2 Stunden abstand.

 

Der Grund hierfür ist, das man damit die Serotoninaufnahme im Gehirn vergrößern möchte. Da das Serotonin ein Glücksbotenstoff ist.

 

Das funktioniert ungefähr so:

 

Tryptophan ist eine Aminosäre die über die Nahrung aufgenommen wird und wichtig zur Bildung des Serotonin ist. Tyrosin steht mit dem Tryptophan in Konkurenz, wie viele andere Aminosäuren auch.

 

Proteine enthalten viel Tryptophan allerdings haben sie auch einen sehr hohen Tyrosingehalt.

 

Kohlenhydratreiche Nahrungsmittel haben zwei Vorteile: Erstens haben sie zwar viel weniger Tryptophan, aber das Verhältnis Tryptophan zu Tyrosin ist günstiger. Außerdem regen Kohlenhydrate die Bauchspeicheldrüse zur Bildung von Insulin an, das wiederum zieht alle Aminosären, außer Tryptophan, von der Blut-Hirn-Schranke ab, an der sie um den Eintritt ins Gehirn konkurieren.

 

Die einfachste Möglichkeit das Typtophan nun ins Gehirn zu befördern und somit den Serotoninspiegel zu erhöhen, ist, dem Hund eine gewisse Menge Protein zu füttern, während dieses nun vom Körper verdaut wird und gleichzeitig die Aminosäuren absorbiert werden, bekommt der Hund nun kohlenhydratreiches Futter. So werden die konkurierenden Aminosäuren mit dem Blutstrom weggeschwemmt um sich um andere Aufgaben zu kümmern.

 

Das Tryptophan bleibt nun, ohne große Konkurenz zurück. Somit ist nun der Zugang  zum Gehirn frei und es kann das Serotonin einfacher aufnehmen.

 

Ich hoffe das war nun nicht zu verwirrend. Bei meinem Hund, der allerdings unter sehr großer Panik stand, hatte ich mit Futterumstellung und dem richtigen Training, sehr gute Erfolge. Hat zwar etwas länger gedauert, aber Rom ist auch nicht an einem Tage erbaut worden :)

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Da kann ich Muck nur zustimmen. Mit maisfreiem Futter konnten wir bei Laika relativ schnell einen sichtbaren Erfolg erzielen. Seitdem kommt für mich für keinen meiner Hunde mehr ein Futter mit Mais in Frage. Aber wenn Du sowieso barfst dann wird das Thema Mais ja wahrscheinlich keine große Rolle spielen bzw. wenn doch ist es schnell zu ändern.

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Unsere alte Hündin hat auch mit einem Mal angefangen, vor Durchzug, Gewitter und Starkregen Angst zu haben. Wir wissen sogar noch genau, wann es passiert ist: beim Pink-Konzert! Hunde allein zuhaus, da muss es ein Fenster zugedonnert haben - auf jeden Fall saß sie im Schrank, als wir zurückgekommen sind. Seither wird sie beim geringsten Lüftchen panisch, will auf den Schoß, hechelt rum und zittert, aber alles nur in der Wohnung. Ist sie draußen, machen ihr weder Wind noch Regen irgend etwas aus.

 

Ich versuche dann schon, sie zu beruhigen, aber ohne sie in ihrer Angst zu bestätigen. Sie darf dann jederzeit in meine Nähe, ich mache ihr keinen Stress und auch mal die Fenster zu, so lange es wirklich schlimm ist. Das hat schon viel geholfen, weil sie weiß, sie ist nicht allein (was wahrscheinlich der Auslöser des Traumas war). Schimpfen bringt in solchen Momenten = nichts.

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unsere Großpudelhündin leidet auch unter dieser und noch einigen weiteren Ängsten / Panik-Atacken.

seit Sie dogletic-stressless  bekommt geht es ihr deutlich besser.       

http://hunde-apotheke24.de/nervenstress/19-cme-dogletic-stressless-100-g.html

 

ich war mehr wie skeptisch, aber es funktioniert bei ihr.

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Ich habe gute Erfahrungen gemacht, meiner Hündin Schutz zu bieten, sie jedoch nicht anzusprechen oder zu streicheln. Wenn sie aufgeregt hin und her läuft, teile ich ihr einen Platz zu. Normalerweise kommt sie aber bei Angst zu mir. Ich würde, bzw. habe bei Wind das Fenster auch geschlossen. Das klappern der Rolläden kann man nicht verhindern, jedoch ist das auch leiser wenn das Fenster zu ist. Und dann aussitzen.

 

Jedoch muss ich dazu sagen, das meine Hündin aufgrund fehlender Prägung (die 1. drei Lebensjahre im Zwinger mit wenig Kontakt zu Menschen) Angst vor allem möglichen hatte als sie zu mir kam. Sie ist jetzt 1,5 Jahre bei mir und hat sich toll entwickelt, deshalb weiß ich nicht ob man bei einem Hund, der eine Angst entwickelt hat, genauso verfahren kann, wie bei einem Hund der Angst hat, weil er Dinge nicht kennengelernt hat.....

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Butsch saß auch mind.2 Jahre im Zwinger.Könnten auch 3 gewesen sein.

Deshalb ja wahrscheinlich auch die Angst vor Gewitter ect.

 

Wegen dem Futter werde ich mich nochmal einlesen.Mais gibt es bei uns nicht.Kohlenhydrate bekommt er sehr wenig, wenn nur Kartoffeln oder Haferflocken (vielleicht ist das ja zu wenig für ihn?). Das ließe sich ja einrichten das getrennt zu füttern.

Hast du da mal eine Seite zum durchlesen Muck?

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Huhu,

 

Du kannst Kartoffeln, Süßkartoffeln, Gerste, braunen Reis, Karotten, Erbsen, rote Paprika etc. versuchen.

 

 

 

Hast du da mal eine Seite zum durchlesen Muck?

Leider nein.

 

Ich kann dir aber ein gutes Buch zum Thema empfehlen.

 

"Die Neuropsychologie des Hundes"

 

Von James O'Heare

 

Sehr lesenswert und lehrreich

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