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Hundeforum Der Hund
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Wurmkur, wie oft und welches Mittel?

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Man macht ja nicht nur ein mal im Jahr eine Kotprobe, sondern in engeren Abständen und das gibt dann schon ein zuverlässiges Bild, insbesondere, wenn man beachtet, dass man von drei Tagen sammelt und je mehr Verdachtsmomente auf Wurmbefall bestehen, Verdauungsstörungen, gestörtes Allgemeinbefinden etc. je engmaschiger sollten die Kotproben sein, Junghunde ebenfalls engmaschiger, Neuanschaffungen ebenfalls engmaschiger. Ältere Hunde, die man seit Jahren hält, nie Wurmbefall festgestellt wurde und nie Probleme haben, wie meine,  kann man weitmaschiger überwachen.

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Kann dir in fast allen Punkten zustimmen, nur zu diesem einen möchte ich etwas anmerken:

 

Nun ja, meine hat auch mit Getreidefütterung keine Darmparasiten;  das was du schreibst, klingt ein wenig so, als könne man mit getreidefreier Ernährung die Würmer dazu bringen, sich erst gar nicht anzusiedeln.

 

Wenn man aber bedenkt, dass nur 10% der Hundepopulation Würmer haben, kann das kein wichtiger Faktor sein, denn die allermeisten Hunde werden vorwiegend mit Getreide ernährt (TroFu) , behaupte ich jetzt mal.

 

Ich hatte ja nicht nur auf Würmer abgestellt, sondern auf Parasiten allgemein. Zumindest ist getreidereiche Nahrung im Fall eines Befalls insbesondere von Giardien und Kokzidien nicht einer Heilung förderlich. Giardien dürften mit Sicherheit häufiger als 10 % der Population betreffen. Natürlich ist selten nur ein Faktor alleine verantwortlich für ein Problem, meistens führen mehrere Faktoren zu einem Problem, Stress ist meistens ein Hauptfaktor, hinzu kommt dann Belastung mit Chemie und Fütterungsfehler. Es ist natürlich auch ein Unterschied, ob man Getreide als Hauptbestandteil füttert, wie in manchen Trockenfuttern, oder ob es einen nur geringen Teil von 5-10 % ausmacht und ob man täglich Getreide füttert oder nur ab und zu und ob die Hunde bereits angeschlagen sind, oder insgesamt stabil. Die meisten Hunde, die von Parasiten betroffen sind, kommen aus nicht allzuguten Verhältnissen und müssen sich erstmal mit neuen Umwelt/Alltag auseinandersetzen, meist werden sie als erstes gleich mal geimpft, entwurmt, ggf. auch noch andere Krankheiten behandelt. Es braucht dann eine Weile, bis die Hunde sich stabilisieren, manche haben dann das Pech, in Haltungsbedingungen zu wechseln, die weiterhin Stress verursachen, somit weitere Gefährdung.

 

Meine Divise ist eben, die Hunde so zu ernähren und zu halten, dass so wenig Stress und so wenig Immunbelastung wie möglich stattfindet, das Gesamtpaket ist dabei entscheidend, getreidefrei ist dabei ein Teil des Ganzen. Ein Hund mit stabilem Immunsystem wird nicht krank.

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Also, deinen letzten Satz kann man aber so nicht stehen lassen, denn ein stabiles Immunsystem bedeutet beileibe nicht, dass ein Hund nicht krank werden kann.

Das solltest du vielleicht etwas differenzieren, denn es gibt vielerlei Erkrankungen, bei denen auch beim Hund das beste Immunsystem nix mehr nützt!

Und man hat auch nicht in jedem Fall soviel Einfluss auf das Immunsystem seines Hundes, man kann viel, aber nicht alles verhindern.

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Danke Christiane, da wollte ich auch noch etwas zu schreiben, hab es mir aber verkniffen.

 

Gut das du das nun noch gemacht hast :)

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Hihi... so ging´s mir auch, Muck :)

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Mir auch...

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So habe jetzt aus reinem Spaß an der Freude auch mal diesen wahnsinnigen Test gemacht, wer will raten? 

Ich werde es mir allerdings sparen und Neo ersparen ihn alle 4 Wochen mit ner Wurmkur zu behandeln. Nach der letzten war der arme Kerl wirklich krank mit mega Durchfall und Bauchschmerzen. Natürlich muss er (und ich gleich mit) da durch sollte er wirklich einmal Würmer haben - was hoffentlich nicht passiert. Wir machen jetzt 2x im Jahr eine Kotuntersuchung (wobei unser Tierarzt schon meinte 1x würde reichen) und gut ist´s. 
Bei uns gibt es auch immer mal wieder Kokos- oder Kürbis Öl und oder Propoli - soll ja auch gut gegen Würmer sein, ob´s was bringt kann ich nicht sagen, jedenfalls haben wir seid her weder Würmer noch Zecken.

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