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Hundeforum Der Hund
Lana86

Hund macht auf einmal in die Wohnung nach über 6 Monate trennung

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Hallo, ich hab derzeit ein riesen Problem mit meinen Yorkshire Terrier Sam. Ich vesuche das mal zu beschreiben und hoffe auf hilfe.

 

Also der letzte stand war das ich in die Stadt gezogen binund alles soweit ganz gut lief. Nun wurde ich letztes Jahr ungeplant schwanger und musste Sam aufgrund von einen komplizierten Schawangerschaftsverlauf im Dezember zu meiner Mutter geben. Sie wohnt in einer anderen Stadt und ich hatte immer vertrauen zu ihr. Nach ihren angaben verlief die Zeit ohne Probleme nur das er nicht gehört hat.

 

Nun habe ich vor einer Woche Sam wieder zurück bekommen und es hat sich sehr viel verändert in den 10 mon. trenung.

Ich habe eine 4 monate alte Tochter, bin umgezogen und wohne mit meinen Freund zusammen. 

Sam kam in die wohnung und war als wäre nichts gewesen nur auf mich fixiert und versucht ständig meine Aufmerksamkeit zu bekommen. Das Kind ignoriert er komplett selbst wenn ich sie auf dem sofa stille würde er drüber steigen nur um an mein Gesicht zum lecken zu kommen. Es ist als wäre es nur eine Puppe oder gqar nicht existent.

Früher durfte er ins Bett und auch sonst überall hin, nun haben wir gesagt das er weiterhin auf das sofa darf aber eben nicht mehr in Bett da die kleine im Beistellbett oder neben mir schläft. 

Bei meiner Mutter wurde er leider absolut vernachläßigt die letzten Monate da sie zum ersten mal seit 20 jahren eine Beziehung hat., er war die ganze Zeit alleine und sie kam nur nach hause um ihn zu füttern und kurz raus zu gehen. Er ist nur noch ein halb verhungertes Klappergestell. Das wusste ich alles nicht sonst hätte ich ihn früher wieder zu mir geholt. Ich dachte es würde ihm gut gehen....

 

Nun ist das Problem das er in die neue Wohnung pinkelt. Ich gehe um 9.00 nach dem aufstehen mit ihm raus während mein Mann auf die kleine aufpasst. Wir frühstücken dannach und um 12 geht er mit ihm raus. nach nur 1 und halb stunden hat er dann ne Pfütze in die Küche gesetzt. Oft zeigt er wie früher das er raus muss und wir können rechtzeitig reagieren. aber 1-3 mal am Tag auch eben nicht. da geht er seelenruhig in die küche und pinkelt. 

Sobald man ihn ruft um ihm das Pfui zu zeigen, kriecht er unterwürfig am boden und bepinkelt sich noch etwas dabei.

Selbst wenn man ihn fröhlich ruft geht er direkt in geduckte Haltung als wüsste er das er etwas falsch gemacht hat.

 

Ich weiß absolut nicht wie wir jetzt mit ihm umgehen sollen.

 

Lg Lana

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Hunde reagieren oft sehr sensibel auf Änderungen in ihrem gewohnten Umfeld. Bei dir hat sich ja alles auf den Kopf gestellt, damit kommt dein Hund im Moment einfach noch nicht zurecht, die Unsauberkeit ist einfach durch den ganzen Stress bedingt, wird gerne als Protestpinkeln bezeichnet, was aber unterstellt, als würde der Hund das absichtlich tun. vielmehr ist es aber ein Hilfeschrei aus dem Unterbewussten, ähnlich wie Kinder wieder anfangen zu Bettnässen, wenn sie seelischen Stress haben. Es kann mehrere Wochen dauern, bis der Hund sich an den neuen Alltag gewöhnt hat, was aber auch davon abhängt, wie du mit der Situation umgehst.

 

Die Frage ist, inwieweit der Hund überhaupt noch in dein Leben passt, oder ob die Alternative den Hund bei deiner Mutter zu lassen, nicht die bessere wäre.

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Die Frage ist, inwieweit der Hund überhaupt noch in dein Leben passt, oder ob die Alternative den Hund bei deiner Mutter zu lassen, nicht die bessere wäre.

Die Mutter wäre ja nun die schlechteste aller Lösungen, da sie den kleinen Kerl ja eigentlich gar nicht mehr versorgt hat! [emoji15] [emoji35]

Ich denke, dass der Hund komplett überfordert ist mit der Situation, da heißt es entweder ganz viel Geduld, Erziehung und Liebe in den kleinen Kerl investieren, oder möglichst schnell einen GUTEN Platz für ihn zu finden.

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Wie dei TE schreibt, hat die Mutter den Hund doch so vernachlässigt, da kann sie ihn auf keinen Fall wieder hingeben.

 

Und bei dir ist jetzt für ihn die Situation total neu, das verunsichert ihn total.

Wenn du ihn behalten willst, brauchst du viel Liebe und Geduld und auch Konsequenz. Schaffst du das mit einem Baby, das ja auch deine Liebe und Fürsorge braucht?

Wo schläft der Kleine denn jetzt? Könnt ihr ihm einen Schlafplatz im Schlafzimmer einrichten, dass er sich nicht abgeschoben vorkommt?

Ich würde auch mit ihm dann öfter rausgehen, wenn er schon nach 1,5 Std in die Küche macht (habt ihr mal wegen Blasenentzündung untersuchen lassen?) und wenn er draussen macht, loben. Wenn mal drinnen ein Pfützchen gemacht würd, mach es kommentarlos weg und hol den Hund nicht und schimpf mit ihm. Du merkst ja selber, dass er dadurch noch mehr verunsichert wird.

Es steckt schon einiges an Arbeit drin, oder:

 

 

 möglichst schnell einen GUTEN Platz für ihn zu finden.

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Ihn wieder zu meiner Mutter zu geben kommt absolut nicht in frage. Bei ihr hat er sich ja erst so verändert und ich kann es immer noch kaum fassen wie dünn er ist, ich hab noch nie einen so dünnen Hund gesehen.

 

Ins schlafzimmer geht leider absolut nicht da er dann auch ins bett geht und das möchte ich eben nicht wegen der kleinen.

Wenn er in schlafzimmer kommt dann sag ich "Sammy raus" er kriecht langsam richtung ausgang, dreht sich aber nach 2 sekunden um und will wieder nach vorne, also sag ich nochmal "raus" und wieder das gleiche. Also er kennt das Komando und weis was ich will, befolgt es aber nicht und wenn wenn dann nach dem 3 mal die stimme etwas strenger wird dann kriecht er noch langsamer und kann sich auch mal bepinkeln.

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Neben Blasenentzündung kam mir noch die Frage in den Sinn: löst er sich draußen ausreichend?

Es gibt Hunde, die vor Aufregung /Anspannung oder weil der Gassigang zu kurz ist die Blase nicht ordentlich leeren.

er war die ganze Zeit alleine und sie kam nur nach hause um ihn zu füttern und kurz raus zu gehen.

Hat er bei deiner Mutter auch in die Wohnung gepinkelt? Wenn ja, dann erklärt auch das einiges. Seine Stubenreinheit ist einfach flöten gegangen, die "Hemmschwelle" in die Wohnung zu machen ist gesunken, evtl. musst du das nochmal aufbauen wie bei einem Welpen.

Vor allem, schimpf ihn nicht, wie schon meine Vorschreiberin sagte.

Der arme Kerl wird ja ganz durcheinander.

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Oh je, für`s Schlafzimmer sollte auch eine andere Lösung gefunden werden :)

Mit Strafe (RAUS!) und Rudelausschluss (beides in SEINEN Augen) verunsicherst du ihn noch mehr.

Eine große, nachts geschlossene Box neben deinem Bett vielleicht?

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Raus werfen finde ich in der Situation auch sehr hart.

Ich würde auch eine Box nehmen, da der Hund dadurch einen Rückzugsort bekommt und ihr mitbekommt, wenn er muss.

Außerdem wird er dort eher zur Ruhe kommen, als außerhalb eures Einwirkungsbereichs. So ganz alleine mag er bestimmt nicht sein. Was ihr braucht ist nun viel Zeit und Geduld.

Macht kleine Runden, lieber immer in der selben Ecke, wo er sich sicher fühlt und sich lösen kann.

Wenn er so abgebaut hat, würde ich auch noch mal den Tierarzt drauf schauen lassen.

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P.s. Wenn ausserhalb des Schlafzimmers geschlafen werden muss, versucht es mal mit einem Kindergitter. Dann kann er Euch sehen, aber kann nicht reib

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Wenn ich lese, wie schlecht es Deinem Kleinen geht, macht mich das sehr traurig.

Nicht nur, dass er für ein halbes Jahr sein Zuhause und sein Rudel verloren hat, hatte er für lange Zeit auch keine richtige Bezugsperson. Er kommt doch mit der neuen Situation gar nicht zurecht und Du, die Einzige, an die er sich halten kann, verbannst ihn teilweise aus Deinem Leben.

Stell ein Körbchen vor Dein Bett und gewöhn ihn mit Geduld und Leckerchen daran, dass er da drin schlafen soll. Nicht mit Strenge, die scheint der Kleine überhaupt nicht zu vertragen. Sieh mal, er war 10 Monate nicht bei Dir, kommt in eine fremde Umgebung, zu fremden Personen, er kann sich nur an Dich halten.

Du mußt völlig neu anfangen, ihn zu erziehen - wie alt ist er denn eigentlich?

Und wenn es Dir wirklich zuviel wird, mit Freund, Kind und Hund, dann gib ihn bitte ab - an Deinen Ausführungen ist ganz deutlich zu merken, dass Ihr alle überfordert und unglücklich seid. Und Dein Sam war es mit Sicherheit schon bei Deiner Mutter.

Aber ein Hundeleben ist viel zu kurz, um so lange unglücklich zu sein.

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