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Hundeforum Der Hund
NeinAusPfui

Kastration mit 11 Monaten ?

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Im Frühjahr war er ja gerade mal ein halbes Jahr und seit dem hält sich sein dauer erregter Zustand leider :mellow:  Und das Problem mit dem Einschachten fast wöchentlich ist grausam für ihn und für mich.

 

 

Das Problem haben aber auch kastrierte Rüden, sogar recht häufig.

 

Eine häufige Erektion kann so viele Ursachen haben.

Hier vermute ich einfach einen Überschwang der Hormone, welcher sich von selbst einpendelt, wenn der Hund etwas älter ist.

 

Auch Stress kann zu solchen Erektionen führen.

 

Ich würde einfach mal abwarten. Das ist für dieses Alter recht typisch.

Ein feuchtes kaltes Tuch kann beim Abschwellen helfen.

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Ich hatte das Problem mit meinem ersten Rüden auch.

Der Chip war eine gute Lösung, um zu sehen, ob sich eine Kastration negativ auswirkt -> bei ihm im Wesen und dem Appetit/der Figur (Beagle inside!) gar nicht. Bei Hundbegegnungen - wir wohnen so, dass wir davon viele haben - auch nicht.  Im Jahr darauf habe ich ihn kastrieren lassen. Zu dem Zeitpunkt war er noch nicht ganz zwei Jahre alt.

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Hallo!

 

Hätte es die Möglichkeit damals gegeben mit dem Kastrations-Chip hätte ich das bei meinem Rüden erst Mal ausprobiert und die Veränderung des Verhaltens und den Körpers beobachtet.

 

Die Kastration ist halt nicht mehr rückgängig zu machen. Ich kann verstehen, dass Du mit Deinem Hund mitleidest und warum soll man einen Hund quälen, wenn es so extrem ist.

 

Allerdings ist er halt auch recht jung und keiner weiss, ob er gerade nur in einem momentanen Hormon"gau" steckt, der vielleicht in ein paar Monaten weniger stressig wäre.

 

Der Chip ist da eine gute Alternative! Hat Dir Dein Tierarzt diese Möglichkeit gar nicht erklärt???

 

Liebe Grüße

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Hallo NeinAusPfui (?),

 

kastrieren mit 11 Monaten ist definitiv "zu früh", ihr Tierarzt sollte das wissen oder sich nochmal belesen.

 

Wie hier schon erwähnt wurde, durchläuft der Rüde eine pubertäre Phase die bis zum 3. Lebensjahr andauern kann. Das heißt, dass Rüden und Hündinnen in dieser schwierigen Zeit eine Wesens- veränderung durchmachen. Beide werden u.a. empfindlicher, unsicher, ängstlicher, anhänglicher und zeigen oft Fehlreaktionen in ihrem Verhalten, wie Schreckhaftigkeit, Fressunlust oder -gier, Un- folgsamkeit, Unkonzentriertheit, Gereiztheit, ja sogar Angstbeißen, wenn sie in Bedrängnis kommen.

 

Deshalb ist es äußerst wichtig, dass der Mensch feinfühlig mit diesen Tieren umgeht. Scharfe Worte, Maßregeln, Strenge und Zwang prägen sich als schlechte Erfahrung in die Hundeseele ein und können später zu ernsten Störungen der guten Beziehung Mensch - Hund führen.

 

Nicht umsonst nennt man die Zeit vor der Geschlechtsreife auch die zweite Prägungsphase.

 

Sollte in Ihrem Fall eine medizinische Indikation nicht notwendig sein, wäre von einer Kastration abzuraten. Auch Tierärzte haben sich an den gesetzlichen Grundlagen zu halten.

 

http://www.kleintierpraxis-am-hafen.de/hunde/kastration-sterilisation.html

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Das Problem haben aber auch kastrierte Rüden, sogar recht häufig.

 

Hm.. also ehrlich gesagt habe ich das in der Form noch nie bei einem kastrierten Rüden gesehen,sofern keine Hündin mit im Spiel war. Und selbst dann ist der Großteil der Kastraten nicht sooo willig ;)

Erregung durch Stress ja - aber das beschriebene "Ausschachten"? Nein. Ich kann mir nicht vorstellen das es so häufig ist :think:

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Sorry für das Off-Topic, aber. Seit wann siezen wir uns denn hier? :o Das ist mir ja in 7 Jahren noch nicht untergekommen.

 

EDIT: mit meinem Großen, der liebe Gott hab ihn seelig :kuss: , hatte ich das auch einmal, das er sein "Rohr" ausgefahren hat und es nicht mehr zurück ging.. auf telefonischen Rat vom Tierarzt habe ich ihn dann lauwarm geduscht, dann ging es wieder rein. Da war auch eine läufige Hündin im Spiel, und mein Großer war ein Jahr alt, in etwa. 

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Ja das mit lauwarmen Wasser kenne ich nehme dann lauwarme getränkte Tücher, hat bisher aber nicht funktioniert. So läuft er dann immer mit einen nassen Tuch um den Buch gewickelt bis zum TA: :Oo

 

Habe mich etwas im Termin geirrt. Die Kastra ist erst morgen um neun. Ich habe mich jetzt dafür entschieden, trotz eurer Bedenken. Die teile ich sogar. Doch dieses körperliche Problemchen*hust* und die Auswirkungen sind mir für uns beide einfach zu unangenehm. Und für mich stand schon fest ihn irgendwann kastrieren zu lassen,deshalb wähle ich jetzt diesen endgültigen Schritt. Zumal ich dem Chippen auch negativ gegenüber stehe.

 

Ich weiß das der Vergleich komisch klingt aber junge Hengste werden auch weit vor dem Erwachsenenalter kastriert und entwickelen sich körperlich und emotional weiter. Warum sollte es bei Hunden anders sein ? Sicherlich wird er nicht den Körperbau bekommen, wie ohne eine Kastra. Aber für mich ist ein entspannter Hund wichtiger.

 

Ich hoffe trotzdem auf eure Daumen für den Eingriff morgen und werde versuchen über Wesensänderung hier zu berichten :)

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meine Daumen habt ihr.

Hol dir doch das Buch: Kastration und Verhalten beim Hund, von Ganßloser und Strodtbeck

das kann euch sicherlich auch noch weiterhelfen, auch nach der Kastration

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So nun ist der kleine Kerl kastriert.

Es lief alles nach Plan und Karlo schien 2 Stunden später schon nicht mehr daran zu denken sich zu schonen. ;) Gut das er mich hat :D

Da gerade die Halskrausen vergriffen waren musste der ganze Kerl die letzten Tage Im Babystrampler glänzen :) so niedlich^^

Jetzt haben Wir eine Halskrause nur scheint diese ihn stark zu verunsichern. Er sabbert sie stark voll. Legt sich das wieder. Oder habt ihr Tipps sie ihm noch schmackhaft zu machen?

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So nun ist der kleine Kerl kastriert.

Es lief alles nach Plan und Karlo schien 2 Stunden später schon nicht mehr daran zu denken sich zu schonen. ;) Gut das er mich hat :D

Da gerade die Halskrausen vergriffen waren musste der ganze Kerl die letzten Tage Im Babystrampler glänzen :) so niedlich^^

Jetzt haben Wir eine Halskraisr nur scheint diese ihn stark zu verunsichern. Er sabbert sie stark voll. Legt sich das wieder. Oder habt ihr Tipps sie ihm noch schmackhaft zu machen?

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