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Hundeforum Der Hund
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Hunde sind auch eifersüchtig

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Ich denke nicht, dass man beim Hund von Eifersucht sprechen kann, sondern es um seine Ressource geht.

Du kannst das sicherlich darauf runterkürzen, ich glaube allerdings, wer lieben kann, kann auch Angst haben, die geliebte Person zu verlieren.

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Kerstin: 

Das mit dem Klugscheißen war natürlich nicht ernst gemeint.

:o - ich hatte das ernstgenommen und schon überlegt, ob ich dich vorsichtig mal per pn anspreche ...  :unsure:

 

Na dann:

:party:

 

Die ganzen psychologischen Erkenntnisse, die zur Thematik von "Eifersucht beim Menschen" vorliegen, jetzt auf den Hund zu übertragen, halte ich für übertrieben (macht hier auch keiner ;) ).

 

Fakt ist aber, dass Eifersucht Bestandteil von Beziehungen ist, welche, wenn sie ein bestimmtes Maß überschreitet, negative Auswirkungen hat.

 

Das kann man sicher auch auf den Faktor "Eifersucht" beim Hund übertragen.

 

Gleichgültigkeit und reine Besitzanzeige sind hier die Extreme, die wir auch bei einer Hund-Mensch-Beziehung beobachten können - und dem können wir auch entsprechend entgegen wirken ... 

 

P.S.: Warum habe ich jetzt einen Cartoon von einem auf der Couch liegenden Hund vor Augen, der sein Leid über seinen Menschen bei seinem Psychiater beklagt  :think:   *duckundwech*

 

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Ich denke nicht, dass man beim Hund von Eifersucht sprechen kann, sondern es um seine Ressource geht.

 

 

Beim Menschen ists doch auch nix anderes als Ressource - nur wir Menschen spekulieren da mit dem Verstand rum und mACHEN was anderes draus, als es ist..

Von den Empfindungen ausgehend, denke ich, sind wir da nicht so sehr unterschiedlich zu den Hunden.

 

 

Wie geht man damit um, wenn der Hund eifersüchtig ist? Und wie geht man damit um, wenn der Hund mich als Ressource verteidigt? Die Formulierung macht meiner Meinung nach schon einen gewaltigen Unterschied: 

Wenn der Hund "eifersüchtig" ist, hilft ihm mehr Zuneigung und mehr Aufmerksam meinerseits und ein behutsamer Umgang mit der Situation. Ich muß es meinem Hund angenehm machen, wenn ich "fremdschmuse".

Wenn ich aber davon ausgehe, dass ich bei meinem Hund einen ähnlichen Status wie ein vergammelter Kauknochen habe und er mich deshalb bewacht wie ein Luchs, dann ist mein Auftreten ein ganz anderes, ich versuche dann von "Kauknochen" zum "Rudelführer" zu werden. 

Finde das sollten wir schon mal näher beleuchten und nicht einfach Ressourcenverteidigung (ich=Kauknochen) und Eifersucht (ich=wichtiger Bindungspartner) gleichsetzen.

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Also mein Hund ist nicht eifersüchtig. Wenn wir irgendwo mit anderen Hundehaltern zusammentreffen und quatschen, kann ich problemlos streicheln und knuddeln, während meiner schnüffeln geht.

Er teilt aber auch sein Futter mit anderen, also vielleicht ist ihm an sich jede Form von Neid / Eifersucht / Ressourcenverteidigung fremd. Oder er ist sich einfach sicher, dass sowieso von allem immer genug vorhanden ist.

Interessant allerdings, dass ich überhaupt noch nie einen Hund hatte, den ich als eifersüchtig bezeichnen würde. Hmmmm... das könnte Zufall sein oder darauf hinweisen, dass unabhängig von den Hormonen mein Umgang mit den Hunden dazu führt, dass sie nicht eifersüchtig sind. Entweder negativ (fehlende Bindung oder Beziehung), oder positiv (Vertrauen). Hmmmm, ich werde mal auf der Hundewiese beobachten, ob andere Hunde da so anders ticken :)

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Wie geht man damit um, wenn der Hund eifersüchtig ist? Und wie geht man damit um, wenn der Hund mich als Ressource verteidigt? Die Formulierung macht meiner Meinung nach schon einen gewaltigen Unterschied: 

Wenn der Hund "eifersüchtig" ist, hilft ihm mehr Zuneigung und mehr Aufmerksam meinerseits und ein behutsamer Umgang mit der Situation. Ich muß es meinem Hund angenehm machen, wenn ich "fremdschmuse".

Wenn ich aber davon ausgehe, dass ich bei meinem Hund einen ähnlichen Status wie ein vergammelter Kauknochen habe und er mich deshalb bewacht wie ein Luchs, dann ist mein Auftreten ein ganz anderes, ich versuche dann von "Kauknochen" zum "Rudelführer" zu werden. 

Finde das sollten wir schon mal näher beleuchten und nicht einfach Ressourcenverteidigung (ich=Kauknochen) und Eifersucht (ich=wichtiger Bindungspartner) gleichsetzen.

 

Ja, genau das halte ich auch für wichtig. Vielleicht habe ich mich da etwas missverständlich ausgedrückt.

 

Neuer Gedankengang, der gerade aufkommt:

Wenn man mal genau schaut, welche Menschenpersönlichkeit dazu neigt, davon auszugehen, vom Kauknochen zum Rudelführer mutieren zu müssen  - da kommt wieder das menschliche Denken UND die Art der Beziehung ins Spiel, die man selbst einzuehen beriet und fähig ist - und zwar zu sich selbst und mit dem Hund.

 

Und selbst das Beispiel mit dem puren Resourcenverteidigen, wie mit dem Kauknochen:

Ey, da gehts ums Überleben des Individuums, das nie und nimmer Gefahr laufen will zu verhungern oder körperlich geschwächt zu werden und nicht um das, was Menschen oft hineininterpretieren, um BESITZ und Macht............

 

Ich denke - egal, ob bei Mensch oder Hund:

Die zugrundeliegende Motivation ist dieselbe - nie rein "Ressourcenkontrollierend", sondern IMMER in Verbindung mit starken Empfindungen UND Gefühlen!.....sonst würde es ja gar keinen "Antrieb" dafür geben, etwas "behalten" zu wollen.

 

 

 

 

Nachtrag:

Hab auch gerade überlegt, ob ich je Probleme mit "eifersüchtigen" Hunden hatte.

Nein, nie dauerhaft. Das hat sich wenn, dann nur anfangs gezeigt, bis die Hunde und ich eine gute, tiefe und vertrauenswürdige Beziehung aufgebaut hatten. Klar neigt einer mehr dazu - je nach "Bindungsverhalten" - aber keiner machte oder hatte über einen längeren Zeitraum durch eifersüchtiges Verhalten anhaltenden Stress.

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@Cartolina: Du, ich hatte vor Ylvi auch keine eifersüchtigen Hunde. Berta, Fricka, Alma und Resa war/ist es vollkommen schnuppe, was ich mit anderen Hunden veranstaltet habe. Daher bin ich sicher, dass es einfach verschiedene Typen unter den Hunden gibt.

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Die eifersüchtigen Hunde, die ich bisher kennengelernt habe, waren eher die, die sehr viel Aufmerksamkeit bekommen haben und wo man dann von den Besitzern hört:

Ein Zweithund geht nicht....

Ich kann keinen anderen Hund streicheln....,

er/sie ist so schrecklich eifersüchtig!

und wo man durchaus das Gefühl haben konnte, sie finden diese Eifersucht des Hundes schmeichelhaft.

Wenn man Eifersucht als Angst vor Verlust des Sozialpartners betrachtet, setzt das voraus, dass ein Hund der ungemütlich wird, wenn sein Mensch sich einem anderen Hund zuwendet, sich Gedanken darum macht, dass es nicht bei diesem Streicheln bleibt.....!

Und das glaube ich persönlich nicht.

Ich selber hatte noch keinen eifersüchtigen Hund, wenn ich mal die nicht einbeziehe, die anmarschiert kommen, um sich auch einen Teil der Streicheleinheiten abzuholen, aber da habe ich eher das Gefühl, meine Schmuserei mit einem der anderen, weckt auch ihre Lust zum Kuscheln.

Wenn ich mich draussen mit einem anderen Hund beschäftige, hat das noch nie einen meiner Hunde interessiert!

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Wie geht ihr denn damit um (Frage an die Mehrhundehalter), wenn ihr euch mit einem Hund beschäftigt und ein anderer kommt hinzu und möchte mitmischen?

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Wenn mit dem "Beschäftigen" in dem Fall Streicheln, Schmusen gemeint ist, bekommt der, der will, auch was ab!

:-)

Ansonsten müssen sie lernen, auch mal zu warten, bis sie "dran sind".

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Ja genau, mit Beschäftigung meine ich Zuwendung in Form von Streicheln oder sowas.

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