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Hundeforum Der Hund
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Sinn und Zweck von Ausstellungen und Rassenhundschauen

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Hallo ihr Lieben, 

 

seitdem ich meinen kleinen Freund hier habe, habe ich mir oft die Frage gestellt, was es dem Hund oder seinem Menschen bringt, an oben genannten Veranstaltungen teil zu nehmen. Er hat eine Menge Urkunden mit gebracht, oft ist er als Sieger nach Hause gegangen. 

 

Was sind denn bei solchen Dingen die Kriterien, wie wird ein Hund der Sieger solcher Wettbewerbe? Geht das nur nach Erbanlagen, nach seinen Genen und körperlichen Merkmalen? Nach Rassestandards, wie man es nennt? Ich würde es einfach gerne verstehen, weil es mir so vollkommen fernliegt, meinen Hund von irgendwelchen Richtern begutachten und beurteilen zu lassen. Mir kommt es vor wie Zeitverschwendung. Ich weiß doch selber, das mein Hund ganz toll ist :D:kuss: Diese Urkunden liegen ohne große Beachtung im Regal. 

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Oft geht es einfach um die Zuchtzulassung, dafür sind diese Ausstellungen gedacht. Ohne Ausstellung keine VDH Zuchtzulassung.

Bei der Ausstellung wird zum Großteil nach optischen Kriterien entschieden. Dazu zählen das Aussehen und die Körperhaltung je nach Rasse.

 

Ob es sinnvoll ist, da erspare ich mir lieber meinen Kommentar !

 

Bei der Rassehundeschau geht es zusätzlich um die Präsentation der Rasse.

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Sehen und gesehen werden. 

Ich schaue mir die Nachzuchten an, wohin die Reise geht. Die Züchter zeigen sich und meist knüpft man hier die Kontakte zu den zukünftigen Welpenbesitzern.

 

Und ab und an da auch Zuchtzulassungen.

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Ja und manche wollen einfach Pokale ;)

Es gibt verschiedene Ansätze und einige tun aus aus dem selben Grund warum so viele Eltern ihre Kinder zu Dingen drängen die sie selbst wollten, aber nie erreichten. ZB Modeln.

Ich denke es liegt einfach auch in der Natur des Menschen sich zu messen.

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Früher hießen Ausstellungen noch Zuchtschauen, heute sind es lediglich Schönheitswettbewerbe.

Trotzdem muss man je nach Rasseclub 2 bestimmte Formwertnoten erreicht haben, um die Zuchtzulassung machen zu dürfen.

Manche Züchter machen die 2 erforderlichen Ausstellungen und das wars, andere wiederrum möchten auf ihrer Homepage möglichst viele tolle Titel stehen haben.

Ich gehe auf Ausstellungen, weil ich dort auf einem Haufen liebe Menschen sehe, bei denen es schwierig wird sie alle auf einen Fleck zu bekommen außerhalb von Ausstellungen. Aktuell mache ich mit meiner Hündin den Veteranen Champion, damit sich ihre Züchterin freut von der ich sie mit 6 Jahren bekommen habe :)

Jazz findet den Trubel dort okay und solange sie keinen Stress damit hat, warum nicht?

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Mit Mira gehe ich auch auf Messen und Ausstellungen aufgrund dessen, dass sie keine Papiere hat, kann ich sie leider nicht Ausstellen. 
Sie ist dort aber völlig entspannt und ihre Nachfolgerin möchte ich schon gerne Ausstellen. 

 

Alles weitere wurde denke ich schon geschrieben. 

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Bei manchen Rassen wird auch darauf geachtet, wie sich der Hund anderen Hunden und auch dem Richter gegenüber gibt. Schließlich will der auch mal nach den Zähnen sehen und bei Rüden auch die Hoden anfassen.

Und wenn sich da ein Hund komplett daneben benimmt, dann kann es passieren, dass er ohne Wertung (und damit ohne die nötige Urkunde für eine Zuchtzulassung) wieder raus geht.

Ansonsten soll geschaut werden, ob der Hund dem Standart entspricht - wobei es dabei auch sehr unterschiedliche Richtergeschmäcker gibt. Da kann ein Hund an einem Tag ein v (=vorzüglich) und am anderen "nur" ein g (=gut) bekommen.

Besser als diese allgemeinen Ausstellungen finde ich die rassespezifischen - für den Picard z.B. die Schau vom cfh in Pfungstadt bzw. Gernsheim. Da trifft man dann auch einige Züchter und kann da super Kontakte knüpfen.

Es ist immer ein etwas zweischneidiges Schwert und ich finde eine Zuchttauglichkeitsprüfung mit Wesens-/Verhaltenstest deutlich sinnvoller.

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Ich denke es liegt einfach auch in der Natur des Menschen sich zu messen.

 

So stelle ich mir das auch vor. An sich ist das auch ok so. Wobei ich den Schauen nix abgewinnen kann, da diese nach meinem Eindruck fast nur auf das Äußere des Hundes gehen, was nicht immer zum Vorteil der Hunde (gewesen) ist.

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Im PSK muss eine Austellung mit mindestens SG, die erforderlichen Untersuchungen und die Zuchtzulassungsprüfung (die eine seperate Veranstaltung ist) gemacht werden um die Zuchtzulassung zu erhalten.

 

Hier auch ein Link http://www.psk-pinscher-schnauzer.de/dokumente/ordnungen/zuchtzulassung.pdf

 

Ich selber besuche sehr gerne Austellungen, allein um viele liebe Leute zu treffen, aber auch um meinen Rüden zu zeigen.

Wenn man eine Rüden hat, mit dem man die Zuchtzulassung erfolgreich gemacht hat, dann muss man auch diesen zeigen, damit die Züchter überhaupt Kenntniss von ihm haben, aber auch um diesen Rüden im Augeschein nehmen zu können.

 

Man zeigt diesen Hund aber auch, damit die Qualität des Hundes bewertet wird, und wenn alles sehr gut läuft, hat man den Lohn seiner Mühen, den Championtitel erreicht.

Dieses dient alles zur Werbung/Marketing des Hundes ..... Werbung für den Zuchteinsatz..... aber auch Werbung für die Welpenkäufer !

 

Für die Welpenkäufer ist ein Championtitel wie ein "Qualitätssiegel", nämlich das der Hund dem Standart der Rasse nahezu in Perfektion erfüllt  !

 

Und sowas wird leider sehr gerne von vielen (Rassehund) Welpenkäufern neben den Gesundheitsergebnissen auch verlangt.

 

Liebe Grüsse Meike

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(bearbeitet)

Das man auf den Ausstellungen nette Leute trifft die man sonst vielleicht nicht so oft trifft, ist sicher ein guter Grund :yes: Ich habe mir gerade mal die Urkunden das erste mal etwas genauer angesehen, einmal hat er die Bewertung "vorzüglich" , wobei er da auch Ausstellungssieger war, ein anderes mal war er Jugendsieger mit der Note sehr gut, und dann ist noch zweimal die Bewertung "vielversprechend" dabei, einmal davon war er noch ein Welpe, 

 

Ob ihm jemals einer ins Maul geschaut hat und ob er das erlaubt hat? Keine Ahnung, kann ich mir kaum vorstellen :D Zum einen weil er diese schlechten Zähne schon immer hatte (heißt es), und zum anderen weil davon kaum begeistert gewesen sein dürfte ;) .

 

Für mich passt das, was in den Urkunden steht und das, was ich hier mit ihm als Realität erlebe, nicht so recht zusammen. Er hat diesen Herzfehler, der nach Aussage des Tierarztes rassetypisch ist, genau wie die schlechten Zähne. Dazu noch das Wasser in der Lunge, was der Herzfehler nach sich gezogen hat. 

 

Natürlich muss man dabei auch berücksichtigen, das er bei diesen Ausstellungen noch 10 Jahre jünger war als jetzt, aber wenn ich mir vorstelle er hätte mal gedeckt, was er nicht hat, und was er dabei alles weiter vererbt hätte.. also mir wäre das nicht recht. 

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