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Hundeforum Der Hund
Mangoknut

Hund überwiegend draussen halten. Welche Rasse passt?

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Hallo

In ca. 6 Monaten werde ich in ein Haus mit grossem Garten (ca. 5000 m2) ziehen.

Da das Grundstück sehr Abgelegen ist, möchte ich gerne einen Hund, der mich da draussen beschützt.

Ich möchte den Hund überwiegend draussen halten, wenn es möglich ist. Wenn er schlussendlich lieber im Haus schlafen möchte, werde ich Ihn aber sicher nicht aussperren. Probieren möchte ich es trotzdem, da ich glaube, dass ein Hund sich auf 5000m2 mit gut Isolierter Hundehütte wohler fühlt, wie in einem 1 stöckigem 3 Zimmerhaus. Auch ist mir das lieber wegen der Sauberkeit.

Da ich überwiegend von zu Hause aus arbeite, habe ich auch genug Zeit, bei ihm zu sein. Er wird also nicht draussen vereinsamen.

Welche Hunderasse ist dafür geeignet dauerhaft draussen zu leben?

Am liebsten wäre mir ein nicht ganz so grosser Hund, der gut mit anderen Tieren auskommt, da ich zusätzlich 2 Minischweine, Hühner, Enten und Ziegen haben werde.

Auch sollte es eine Rasse sein, die leicht zu erziehen ist, da es mein erster Hund ist.

Danke Knut

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Keinen. Hunde wollen, gerade die "leichten Rassen", bei ihrem Menschen sein. Draußen würde er dich so oder so beschützen...

Du verlangst nämlich ganz schön viel. Er soll alles können und nicht einmal sein Grundbedürfnis (mit seinem Menschen zusammenzuleben) wird gestillt. Die Zeiten der Draußen-Hofhunde sollten langsam mal vorbei sein.
Ein Hund fühlt sich nicht auf großem Territorium wohl (es sei denn, es ist ein Herdenschutzhund, den du aufgrund deiner sonstigen Ansprüche sowieso nicht halten werden kannst und auch nicht solltest) - die Hunde sind da, wo ihre Menschen sind, sie brauchen kein Riesenhaus.

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warum gleich so unfreundlich? Klar gibt es Rassen/Mischungen, die diesen Erwartungen entsprechen. Hast du in der Nähe ein Tierheim? Dort kannst Du Hunde ansehen und Dir von den Pflegern über die Eigenheiten berichten lassen. Vllt. ist da gleich der passende dabei. Oder eine hundeschule, die Trainer kennen sich auch oft gut aus und beraten Dich beim Kauf und können Dir hinterher auch helfen falls nötig.

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Mir würde da auch ein Herdenschutzhund einfallen, aber die sollen ja nicht wirklich einfach sein.

Eine Freundin von mir hat einen Husky - Malamute Mix aus dem Tierheim geholt und es hieß der Hund hat Panik in geschlossenen Räumen und muss draußen gehalten werden. Sie fand das schade dass er vermutlich nie reinkommen wird, aber sie wollte dem 6 Jährigen Knopf der schon 3 Jahre im Tierheim war einfach ne Chance auf ein halbwegs schönes Leben geben. Ich habe das damals hautnah miterlebt und gemerkt wie die beiden langsam aber sicher Stück für Stück zusammen gewachsen sind. Und ich sagte zu ihr , lange dauert es nicht mehr dann schläft er nachts mit im Bett. 

Es fing dann an dass er tagsüber vor der Terassentür stand und rein wollte. Nachts aber wollte er nicht drin bleiben. Irgendwann war ich bei ihr und habe bei ihr geschlafen und habe gemerkt, dass er zwar abends raus geht, aber eher geschickt wird und nicht wirklich von sich aus geht (was anfangs wirklich anders war).

Da sagte ich ihr, ob sie es nicht mal probieren will, dass er nachts drin bleibt. Also hat sie es probiert und mittlerweile (er ist jetzt 13) schläft er zwar nicht im Bett aber zumindest davor und ist der glücklichste Hund.

 

Was ich damit sagen will, nur weil ein Hund dafür geeignet ist, draußen zu leben, heißt das noch lange nicht, dass es das beste für ihn ist.

 

In deinem Fall finde ich die Aussage denkwürdig, dass du den Hund wegen des Drecks nicht im Haus haben möchtest.

Möchtest du denn einen Gefährten oder wirklich nur etwas dass dich beschützt`?

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Ich würde auch zu einem Herdenschutzhund raten (Kangals sind da denke ich gut geeignet - am besten mal anschauen). Oder gemütliche Rassen wie Landseer,Neufundländer, Bernhardiener. 

 

Wenn du meist Zuhause ist und der hund die möglichkeit hat selbst zu entscheiden ob er gern drin oder draußen leben möchte sehe ich da überhaupt kein Problem. 

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Ich behaupte die Kombi "Nicht ganz gross, Beschützerinstinkt, verträglich mit anderen Tieren, lebt gerne draussen und ist leicht erziehbar" gibt es nicht.

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Ich denke auch - die meisten Rassen,die sich dafür eignen,sind nicht so ganz einfach.

Aber warum nicht im Tierheim/Pflegestelle schauen?Es stehen immer wieder Hunde zur Vermittlung ,die sich gar nicht unbedingt eignen als Wohnungshund,und trotzdem in Vielen der von dir gewünschten Eigenschaften entsprechen.Und vielleicht kann er ja dann doch einen Schlafplatz im Haus kriegen?

Im übrigen seh ich das nicht so kritisch.Es wäre eindeutig nicht MEINE Art der Hundehaltung (meine leben im Haus und dürfen ins Bet,und ich hab sie gern immer um mich),aber z.B. unsere Nachbarn haben Landwirtschaft,und dort gehört der Hund halt nicht ins Haus.

Aber:Der Hund hat den ganzen(eingezäunten) Hof zur Verfügung einschl. einiger angrenzenden Weiden,hat die Wahl,im Stall zu schlafen oder im offenen Zwinger) ,auf dem Hof ist ständig was los,und immer finden sich in der Familie Leute,die mit dem Hund laaaange Spaziergänge machen.Der vorige Hund lief außerdem auch immer mit Opa und dem Trecker mit. ;-) Also soooo schlimm kann ich diese Haltung nicht finden.

Kommt halt wirklich auf den Hund an - das Individuum,nicht die Rasse.

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Landwirtschaft, dass ist das Stichwort. :)  Dazu fällt mir der Spitz ein. Sehr wachsam und hoftreu. Meine Ur-Großeltern hatten früher einen auf ihrem Hof. Er ist nicht an die freilaufenden Hühner gegangen, was sicher auch ne Erziehungssache war, ist nicht weggelaufen weil sehr hoftreu, hat aber jeden "Eindringling" mit Bellen angekündigt und nicht auf den Hof gelassen, bis ihm signalisiert wurde, dass es okay und der Besucher willkommen ist.

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Ich behaupte die Kombi "Nicht ganz gross, Beschützerinstinkt, verträglich mit anderen Tieren, lebt gerne draussen und ist leicht erziehbar" gibt es nicht.

 

Ich hab so einen Zuhause sitzen ;)

 

Bruno ist ein Mischlings aus Border, Altdeutscher und noch was.

Wurde auf dem Bauernhof geboren, wollte nie ins Haus, selbst wenn er durfte .... keine Chance, im Winter haben wir ihn rein schleifen müssen.

Er fühlte sich im Haus sichtlich unwohl, zumal er unsere Treppe blöd fand, weil man durch schauen konnte.

 

Als er 10 Jahre alt wurde änderte er sich komplett, nun wollte er ins Haus, seitdem lebt er auch bei uns in der Wohnung.

Er verbellt Fremde, wenn er merkt ich bin angespannt, ist freundlich zu Fremden, wenn er merkt, ich bin es auch, er ist verträglich mit Artgenossen und liebt seine beiden Katzen über alles.

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Also ich finde Hütehunde sind jetzt nicht DIE idealen Schutzhunde.

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