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Hundeforum Der Hund
Jetti

Alter Hund so anhänglich, dass es weh tut

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Hallo zusammen, ich brauche Hilfe!

Meine Freundin und ich haben seit einiger Zeit einen alten Hund (etwa acht oder neun Jahre alt) aus Spanien adoptiert. So weit, so gut, er ist lieb zu Mensch und Tier, noch fit, aber generell schon etwas ruhig.

Das Problem ist, dass er fixiert auf mich ist, immer im gleichen Raum sein will und, wenn das nicht so ist, ziemlich Stress hat. Ganz alleine bleiben kann er aber gut, da ist er ruhig und stellt auch nichts Böses an.

Eine andere Eigenart ist, dass er sobald wir rausgehen wollen (also das Geschirr ihm anziehen, vorher ist er normal ruhig), sich auch sehr aufregt.

Ich habe schon in vielen Foren herumgesucht und kaum was passendes gefunden, was helfen könnte. Vielleicht könnt ihr mir helfen?

Liebe Grüße,

Daniel

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Also erstens ist ein Hund von acht, neun Jahren nicht als, sondern im besten Alter. Sagt zumindest mein fast neunjähriger [emoji16]

Zum aufgeregt-sein: Zeit geben.

Wo genau ist der Hund denn her?

Evtl kennt er es gar nicht, Gassi zu gehen?

Noch dazu irgendwo, wo fremde Menschen und Hunde rum rennen?

Wenn er merkt, dass nix passiert, außer eben Gassi gehen, wird sich das sicherlich bald legen :)

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Hallo,

Wir haben auch gedacht, dass es sich legt, aber wir haben ihn jetzt schon mehrere Monate, er weiß, was es heißt Gassi zugehen.

Wo er genau aus Spanien herkommt, kann ich dir nicht sagen, der wie er davor gelebt hat. Bis auf seine kleinen Makel ist ein ganz unauffälliger Hund.

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Wie lange habt ihr den Hund denn schon?

 

Bei meinen "Ausländern" und dem Tierheimhund habe ich etwa ein Vierteljahr gerechnet, bis die sich so richtig eingelebt und an unseren Rhythmus gewöhnt haben. :)

Bis dahin immer schön ruhig und mit Geduld alles angehen lassen.  ;)

 

Edit: Oh das hat sich jetzt überschnitten mit meiner Frage!

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Doch schon über sechs Monate, wo ich gerade nachrechne.

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Also mein Weißer (auch aus dem Tierschutz) ist zu Hause auch wie ein Schatten. Immer still und leise da, wo ich bin. Dabei aber immer unaufdringlich (wenn man das Liegen auf meinen Füßen als unaufdringlich bezeichnen mag).

Er schläft dann tief und zufrieden. Gehe ich woanders hin folgt er mir auf leisen Sohlen und schläft dort weiter.

Ich würde das aber nie als Kontrollzwang bezeichnen. Er bleibt auch problemlos alleine und mich stört es nicht.

Wenn es nicht passt (wenn z.B. Handwerker da sind) kennt er den Befehl: Auf deinen Platz. Dort bleibt er dann (auch über einen sehr langen Zeitraum), bis ich den Befehl auflöse.

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Das Problem ist, dass er fixiert auf mich ist, immer im gleichen Raum sein will und, wenn das nicht so ist, ziemlich Stress hat. Ganz alleine bleiben kann er aber gut, da ist er ruhig und stellt auch nichts Böses an.

Inwiefern ist denn das ein Problem für dich?

Und wie genau verhält er sich, wenn ihr draußen seid? Schreib doch mal ein bisschen mehr dazu.

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Also, es ist insofern ein Problem, dass er sich (unnötigerweise) aufregt und stress hat. Wenn etwa die Tür zu ist jault er immer wieder, kratzt an der Tür und läuft ruhelos herum. Da es schonmal vorkommt, dass man allein in einem Raum sein will, kommt es eben immer mal wieder vor.

Wenn wir draußen sind macht er keine Probleme, verträgt sich mit allem und jedem. Davor aber, sobald man die ersten Anzeichen zum Rausgehen macht, wird er unruhig, bellt, jault und winselt, was für ihn eher untypisch ist.

Ich möchte nicht, dass er unnötig Stess hat, wenn es keinen Grund dazu gibt - das möchte ich ihm irgendwie vermitteln.

Die Idee mit dem fest zugewiesenen Platz hört sich allerdings gut an. Werde ich ausprobieren.

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Finde ich sehr lieb, dass du dir solche Gedanken machst. Super! 

 

Vielleicht kannst du deine Freundin auch mehr einbinden und sie und den Hund mehr zueinanderbringen / verkuppeln, dann konzentriert er sich nicht so auf dich, sondern auf euch beide.

 

P.S. Zeig uns deinen Hund doch mal, Fotos hochladen geht ganz leicht mit dem vollwertigen Editor!

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Ich hab meine Beiden jetzt 4 Monate (vom Tierschutz aus der Slowakei) und sie entwickeln sich total unterschiedlich. Die kleine Trixi ist auch mein Schatten, schläft, sitzt oder liegt immer in meiner Nähe. Gina, die Mutter, ist zwar genauso personenbezogen, aber seit zwei Wochen hat sie die Bank auf der Terasse vorm Küchenfenster entdeckt. Dort liegt sie fast den ganzen Tag, kommt aber in regelmäßigen Abständen nachsehn ob ich da bin *gg* holt sich ihren Knuddel und läßt sich dann wieder auf ihrer geliebten Bank nieder.

Stress haben die zwei noch immer wenns mit Leine raus aus dem Garten geht oder die Kellertür aufgeht, weils dann mit Auto zum Fluß geht. Es ist aber freudige Erwartung die die beiden noch immer ein wenig stresst, da kanns sogar passieren dass Trixi meinem Lebensgefährten in die Wade zwickt, wenn er mal voran geht (müssen wir ihr auch noch abgewöhnen). Geh ich voran, ist alles ok für die Beiden und nach kurzem hektischen Hin- und Her-Geflitze werden sie immer schneller ruhiger und geniessen den Spaziergang am Fluß.

Ich denk man muß ehemaligen Heimhunden einfach die Zeit geben, Welpen reagieren anfangs auch nicht anders.

Die Freundin am Besten mit einbeziehn, die Fütterung abwechselnd vornehmen, dann laßt die Fixierung langsam nach.

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