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Hundeforum Der Hund
Anjani2014

Hund schreit bei anderen Hunden los

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Und bei all dem nicht vergessen: Angst lernt sich unheimlich schnell, Vertrauen braucht deutlich länger...

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Versuche doch mal, wenn du andere Hunde siehst, schneller zu gehen.

Wir Menschen neigen dazu bei Hundebegegnungen langsamer zu werden, weil wir zu denken anfangen. Für Hunde bedeutet das aber das man Kontakt wünscht. Da dein Hund diesen aber nicht zu wünschen scheint versucht er dies selbst zu regeln. Durch das schneller werden signalisiert man ganz klar das man keinen Kontakt wünscht und der Hund kann häufig garnicht mehr aufdrehen, weil er mit hinterherkommen beschäftigt ist.

Fettgedrucktes finde ich , ist viel zu pauschalisiert ausgedrückt und kann zu massiven Missverständnissen führen.

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Wo ist das zu pauschal? Und zu welchen Missverständnissen führt das?

 

Wenn du sowas doch schon anbringst, dann erläuter es doch gleich. So hat es nur was von "muss auch mal meinen Senf dazu geben"....

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Der Hund hat in einem drohenden Konflikt vier Möglichkeiten: Flirt, Freeze, Flight oder Fight.

 

In dem Moment in dem die Hunde sich wahrnehmen, beginnt die Kommunikation der Hunde und sie befinden sich unter Umständen bereits in einem Konflikt.

Hier kann zB. ein langsamer werden durchaus dem Gegenüberhund signalisieren: "Ich will keinen Konflikt, ich greife Dich nicht an, ich bin freundlich gesinnt usw. - wohingegen ein schneller werden und frontales Annähern ohne einen Bogen anzudeuten, ein Angriffssignal sein kann.

 

Diese subtile Kommunikation unter den Hunden - die läuft ab, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht und verhindern können wir dies einzig und allein durch konsequentes Unterbinden mittels konsequentem Kommando, keinerlei Blickkontakt zum anderen Hund aufnehmen, bzw. halten zu dürfen. 

Das ist dann aber einseitige Kommunikation, denn der Gegenüberhund wird meist weiter den eigenen Hund zu lesen versuchen.

Dem eigenen Hund gegenüber: JA, dem signalisiert man, dass man keinen Kontakt wünscht.

Doch um dies auch wirklich annehmen zu können, muss er zuerst Vertrauen in die Führungskompetenzen des Halters aufbauen können.

 

Schneller werden bedeutet für uns Menschen in dieser Situation, dass wir keinen Kontakt zulassen wollen, nicht für die Hunde ansich - doch der Hund muss dies erst begreifen und annehmen lernen können, wenn man sich nicht eine potentielle nebenbaustelle eröffnen will, die zB. bedeutet, dass der Hund zwar "folgt und die Klappe hält", jedoch dabei die zugrunde liegende Motivation beibehält oder sogar steigern kann.

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Das sehe ich, ganz ehrlich, anders.

Es geht dabei genau darum das mein Hund mit MIR in Kommunikation steht und ich meinem Hund Dinge signalisiere. Wenn ich dann schneller gehe, dann weiß MEIN Hund das wir jetzt und hier keinen Kontakt wünschen. Darum geht es. Was der andere Hund dabei findet, dass ist mir ehrlich gesagt egal. Ich möchte ein entspanntes und gutes Leben mit meinen Hunden führen, würde ich auf jeden anderen dabei noch eingehen, wäre ich wohl nach 3 Tagen komplett durch.

 

Aus oben genannten Grund habe ich ja geschrieben das ich dabei über klare Führung arbeiten würde. Dies führt nämlich zu eben jener gewünschen und geforderten Aufmerksamkeit mir gegenüber, welche ich brauche um mit meinem Hund dauerhaft in einem Gespräch zu stehen.

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Barney, ich verstehe schon, was Du meinst - aber die Aussage, wie Du die formuliert hast, ist missverständlich in meinen Augen.

UND - die Führung annehmen kann der Hund bei überschrittener Reaktionsschwelle, wenn er schon unansprechbar kreischt und sich aufbäumend in der Leine hängt, nicht. Da ist er bereits im Focus. Unter Umständen bekommt er irgendwann durch Gewohnheit mit, dass dieses Verhalten nie Erfolg bringt und er läßt es bleiben, ABER: Je nach Motivation, lernt er dabei NICHT, sich selbst im allgemeinen anderen Hunden gegenüber an der Leine sicher zu fühlen.

Wenn man dieses Ziel gar nicht verfolgt, sondern als Mensch einfach nur komplikationslos an anderen vorbeimarschieren will - ok.

 

Über Führung in der Art unterhalb der Reaktionsschwelle zu arbeiten ist nochmal ein anderes Ding. Das geht auch parallel zu einem Training, bei dem man auf die Affekte bei Hundebegegnungen einwikrt, um sie von negativ auf positiv zu bekommen.

 

Für mich persönlich machts die individuell richtig, dem einzelnen Hund angepasste Mischung und dabei zäume ich nicht das Pferd von hinten auf = Hund durch erzwungene Führung in Konfliktsituationen an das Annehmen der Führung gewöhnen

sondern erstmal baue ich eine Bais auf, die den Hund weniger stresst, er dabei lernt , meinen Wahrnhemungen und Entscheidungen zu vertrauen und DANN lernt er auf dieser Basis, meiner Führung zu vertrauen.

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Ich würde diesen Hund über eine klare Führung in einen Zustand bringen in dem er dir vertraut das du diese Situationen im Griff hast. 

Wie das ausschaut kann ich, ohne euch je gesehen zu haben, nur beispielhaft erklären.

 

Ich würde meinen Hund in solchen Situationen frühzeitig hinter mich nehmen (wobei ich ihn wahrscheinlich eh immer hinter mir führen würde) und jedes nach vorne gehen mit einer klaren Körpersprache (kein Bedrohen) wieder hinter mich bringen. Wenn sie aber bereits hochgefahren ist und doch loslegt, dann bringt eigentlich nur noch einfach weitergehen und ne Papiertüte übern Kopf ziehen was :D. [...]

Ich habe hier nochmal alles markiert was ich AUCH noch im GLEICHEN Beitrag geschrieben habe.

Damit sollte sich das ganze ja dann eigentlich relativiert haben.

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Barney, ich hatte das ja auch gelesen - und trotzdem wars schwer nachzuvollziehen, WAS Du genau mit dieser Führung meinst und vor allem, worauf basierend Du sie aufbaust.

Ich wollte Dich auch nicht kritisieren, sondern einfach - für jemanden, der das fettgedruckte als BEGRÜNDUNG in DIESEM Beitrag, den ich zitiert habe,  versteht, das wesentliche etwas detaillierter darstellen.

Sorry dafür.

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