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Hundeforum Der Hund
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Streunermodus

Empfohlene Beiträge

Ich glaub der lebt selbst wie die Made im Speck und ist pappsatt  :D .

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:D :D :D :D

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hallo Katja,


vielleicht etwas spät, aber vielleicht trotzdem noch hilfreich?


 


Paule ist auch so ein Streunertier. 


 


Die ersten 18 Monate lebte er in Ungarn auf der Strasse. Dann ein halbes Jahr in einem ungarischen Tierheim. Dann kurz in der Nähe von Bremen im Tierheim Arche Noah. Und als er zwei Jahre alt war, kam er zu uns. 


Er kam und kommt alleine klar. Ein Selbstversorger.


 


Und wie oft ist er zum streunern unterwegs gewesen...


Und gerne auch mal stundenlang.


Zum Glück haben wir ein Gelände zum spazierengehen, da fahren keine Autos.


Aber ich hätte ihn, als er kam, am liebsten niemals von der Leine gelassen. Mein Freund sah das anders.


 


Anfangs haben wir ihn nur an der Schleppleine laufen lassen.


Dann hat Christoph die auch gerne mal weggelassen.


Er hat geübt und trainiert.


Und irgendwie klappte es auch...


... aber...


 


... Paul streunerte. Anfangs einmal im Monat. Mindestens.


Und es konnte manchmal Stunden dauern.


Es war eine Nervenhölle.


Wir haben ihm dann ein Schlüsselschild mit unseren Telefonnummern ans Halsband gehängt, weil er sich nach einer gewissen Zeit immer Menschen sucht. 


Die konnten uns also dann direkt anrufen und mussten nicht den Umweg über die Polizei oder das Tierheim nehmen.


 


Wenn wir ihn abgeholt haben, haben wir mit den Leuten am Telefon immer abgemacht, dass wir ihn rufen. Er also zu uns kommt. Und eben nicht, einfach abgeholt wird. 


 


 


Den Durchbruch hatten wir, als wir ihn nur noch draußen von Hand gefüttert haben und mit ihm mit der Pfeife trainiert haben. (Danach gab und gibt es immer stinkenden Käse, Fleischwurst, Frikadelle. Ok, er ist auch sehr verfressen.) 


 


 


Er ist noch immer nicht zu 100% abrufbar.


Aber das mit der Pfeife klappt zu 99%.


 


Ab einer bestimmten Reichweite oder wenn er im Modus ist, dann können wir ihn nicht mehr erreichen.


 


Mittlerweile können wir ihn aber auch besser lesen.


Wenn er eine Pfote hochnimmt und die Schnauze wird schief, dann ist es höchste Zeit ihn zu rufen, zu pfeifen. 


Wenn wir die Sekunde verpassen, dann ist er auch schon im Gebüsch oder rennt im Affenzahn über die Wiesen. 


 


 


Aber wir müssen uns 100% auf ihn konzentrieren.


Wenn ich Spaziergänge mache, bei denen ich mich nicht 100% auf ihn konzentrieren kann, weil ich z.B. mit anderen unterwegs bin, nehme ich ihn grundsätzlich an die Leine. 


 


Also, ganz weg haben wir es nicht bekommen. Aber es ist sehr viel seltener geworden. 


 


Fahrrad fahren klappt mit Paule auch sehr gut. Er liebt das Tempo und hat vielleicht nicht ganz soviel Gelegenheit übers streuern "nachzudenken". Außerdem hat er mitgekriegt, dass wir auf dem Fahrrad so schnell sind wie er. 


 


Ich drück Dir die Daumen, dass Pino nicht ganz so hartnäckig ist.  ;)

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Ich drück Dir die Daumen, dass Pino nicht ganz so hartnäckig ist.  ;)

 

 

 

Vielen Dank für Deinen Beitrag. 

 

Gegen Paule ist Pino anscheinend wirklich ein Streuner Light. ;) 

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