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Hundeforum Der Hund
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Horror Euthanasie - wie kann ich andere warnen?

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Ich mach mir seitdem so Vorwürfe, schlafe Nachts nicht mehr durch und meine Gedanken schweifen immer zu diesem schrecklichen Moment zurück. Ich hab gedacht ich/wir wären darauf gut vorbereitet und ich würde alles richtig machen, aber so hab ich es für Momo nicht gewollt. Ich hätte mehr auf die Hinterbeine stehen sollen und nicht der Tierärztin voll vertrauen dürfen. Jetzt muss ich damit leben und bei gott ich hab mir geschworen, sowas lass ich nie wieder zu!!! Ich hab schon jetzt Horror davor, wenn es irgendwann mal wieder soweit ist - wen kann man trauen? Aufjedenfall gehen wir mit unseren beiden Mädels zu einem anderen (zum x-ten Mal) Tierarzt. Einen wirklich guten Tierarzt/ärztin zu finden ist für mich wie ein Sechser im Lotto.

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Woher kommt ohr denn? Vielleicht kann dir jemand einen guten TA empfehlen.

Zu eurer Situation kann ich nichts sagen. Ich musste bisher zwar auch schon Tiere gehen lassen, aber alle außer 1 sind auf natürlichem Wege gegangen und das 1 Mal war icih nicht dabei.

 

Du brauchst dir keine Vorwürfe machen. Auch wenn dieser Moment absolut schrecklich war, hat Momo nun keine Schmerzen mehr!

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Ich lese es jetzt erst - was für ein Horror!!!

 

Du kannst es leider nicht mehr ändern, aber wichtiger: Du hast zu dem Zeitpunkt alles dir MÖGLICHE getan, um Momo ein sanftes Hinübergleiten zu ermöglichen ... und ich drücke dich mal ganz feste, weil das wirklich ganz schrecklich ist :(

 

Dass die TÄ trotz eurer eindeutigen Bitten und Hinweise so gehandelt hat, finde ich schon fahrlässig ... ob dies dafür ausreicht, die Tierärztekammer zu aktivieren, weiß ich nicht, aber ich glaube, ich würde dies zumindest versuchen.

 

Eine Verbreitung dieses Horrors mit Namensnennung halte ich für ... "gefährlich", weil es als Rufschädigung mit entsprechenden Konsequenzen ausgelegt werden kann. 

 

Wenn es überhaupt eine Erfahrung mitzunehmen gibt, die für die Zukunft hilfreich sein kann, dann ist es diese:

 

Du/ihr und auch diejenigen, die hier mitlesen, wissen für die Zukunft: NIEMALS eine Euthanasie ohne vorherige, TIEFE Narkose durchführen lassen. Will der TA dies trotzdem tun - sofort!!! abbrechen.

 

Diese letzte Qual in ihren letzten Minuten kann aber weder Momo noch euch Eines nehmen: Die schönen, gemeinsamen Jahre, die davor lagen ...

 

Mein Marco hätte auch qualvoll ersticken können, wenn die Euthanasie zu spät gekommen wäre, ein Hund kann durch ein Auto erfasst und ganz qualvoll sterben, bevor ihm geholfen werden kann ... das Leben ist manchmal sehr grausam, und wir machen uns Vorwürfe - immer, weil man IMMER im Nachhinein etwas besser weiß oder zu wissen glaubt ...

 

Nehmt euch Zeit für eure Trauer - aber wichtig sind die Jahre und Tage, die ihr vorher mit Leben und Liebe gefüllt habt.

 

Lieber, trauriger Gruß

Moni

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Liebe puppies,

 

was ihr da erleben musstet, ist wirklich der Horror! Auch mir tut es unendlich leid, dass es keinen friedlichen Weg für eure Süße gegeben hat.

Mir ist es ja schon sehr schwer gefallen, die Selbstvorwürfe über die Entscheidung bei unserer Lara abzuarbeiten. Dabei konnte sie ganz friedlich in meinen Armen einschlafen. Nach so einer Horrorgeschichte ist das noch viel schwieriger.

Aber ihr habt die Entscheidung FÜR eure Momo getroffen und das Beste für sie gewollt. Dass es nicht friedlich abging, ist nicht eure Schuld.

Ich habe hier erst gelernt, dass man den letzten Schritt auch zu Hause gehen kann. Wenn ich das damals schon gewusst hätte, wäre es mir vielleicht auch nachher besser gegangen. Aber darüber brauche ich nicht nach zu grübeln. Ich kann die Zeit ja nicht zurück drehen.

Die Geschehnisse werden euch noch lange nachlaufen. Ich glaube nicht, dass man so etwas so schnell verarbeiten und verdrängen kann. Aber es wird eine Zeit kommen, wo ihr trauern könnt. Und es wird auch die Zeit kommen, wo die schönen Erinnerungen mehr werden als die Trauer. Das braucht jedoch wirklich Zeit.

Mir hat geholfen, dass ich unserer Lara einen Brief geschrieben habe. Darin konnte ich mir alles von der Seele schreiben und ihr noch einmal sagen, wie sehr ich sie geliebt habe. Manchmal besucht sie mich heute in meinen Träumen. Hin und wieder habe ich das starke Gefühl, dass sie mich auch auf unseren Gängen mit Jule begleitet. Da reicht ein bestimmter Geruch, eine Stimmung oder ein Sonnenstrahl, der durch die Wolken strahlt.

Verbeiß dich nicht in Wut. Klar solltest du warnen, aber nimm dir nicht die Gelegenheit, deinen Schmerz zu fühlen und zu trauern.

 

Fühl dich ganz lieb in den Arm genommen, wenn du magst. Ich wünsche euch ganz viel Kraft, diesen Alptraum zu verarbeiten und trauern zu können.

 

Liebe Momo komm gut auf der Traumwiese an und grüß mir unsere Kleine.

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