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Hundeforum Der Hund
herzblatt

Soll ich mich von den Sachen meines vor 3 Jahren verstorbenen Hundes trennen?

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Morgen steht ja nun unser Umzug an. Da wird auch schon mal einiges aussortiert.

Ich habe zwei Kisten mit Spielzeug und Decken von Croutie aufbewahrt,nachdem ich ihn vor fast 3 Jahren einschläfern lassen mußte.

Bis heute habe ich es nicht geschafft,die Kisten zu öffnen und mir die Sachen an zu sehen. Der Schmerz auch heute noch sehr tief.

Meine Mutter meint nun,er wäre doch schon so lange tot,ich soll mir 1 oder 2 Dinge heraus suchen,die ich behalte und den Rest einem Tierheim spenden.Ich würde mir aber vorkommen,als wenn ich einen Teil

von Croutie weg geben würde :( .

 

Was denkt Ihr darüber?

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Wenn die Zeit reif wäre, würdest Du die Frage nicht stellen :)

Wenn Dich der Gedanke quält, die Sachen herzugeben, dann behalt sie.

 

Ob Croutie nun 3 oder 10 Jahre nicht mehr an Deiner Seite ist, ist dabei doch "egal".

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Du würdest es wissen, wenn die Zeit dafür gekommen ist und es scheint einfach noch nicht so weit zu sein.

 

Wenn Du das Gefühl hast ihn dadurch näher bei dir spüren,dann behalte die Sachen und damit deine Erinnerungen an deinen Hund Croutie.

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Damit geht jeder Mensch anders um, und so bist du die einzige, die das entscheiden kann. Wenn du die Sachen für dich noch brauchst, dann behalte sie! Denn das gehört auch zum Trauerprozess, und den kann keiner pauschalisieren. Statt jetzt gegen dein Gefühl etwas herzugeben, wäre es für dich wahrscheinlich besser, dich selbst weiter mit dem Verlust auseinander zu setzen.

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Grundsätzlich würde ich deiner Mutter zustimmen - allerdings mußt du auch bereit dafür sein. Der Umzug bietet vielleicht auch eine Chance, ein Stück mehr loszulassen...? :knuddel

Von Dasty haben wir noch einige Sachen, die Jacki zum Teil weiterverwendet. Aber von einigen Sachen haben wir uns schnell getrennt. Das Geschirr hängt im Schrank - das behalte ich auch.

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Du solltest dich nicht "gezwungen" fühlen, Crouties Habseligkeiten wegzugeben, nicht von dir selber und erst recht von niemand anderem.

Wenn es dir jetzt noch so schwer fällt, dann behalte seine Kiste, noch für einen Monat, ein Jahr, 10 Jahre oder auch für immer!

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Ich kann dich voll und ganz verstehen...

Damals kam mir selbst Staubsaugen vor wie eine "Spurenbeseitigung" . In der Zeit, in der wir keinen Hund hatten, habe ich mich über jedes gefundene Hundehaar gefreut :)

 

Gib die Sachen erst ab, wenn du dich soweit fühlst und heb das auf, was dich an deinen Hund erinnert.

Ich habe z.B. noch eine Bürste voll mit Hundehaaren und ein Geschirr von meinen beiden.

Den Rest, die Spielsachen und anderes Zubehör habe ich damals im Tierheim abgegeben und hab so geheult als ich zurück zum Auto kam.

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Ich denke auch: das fühlst nur Du allein, ob und wann Du Dich trennen magst. Ich hänge nicht an Gegenständen, weder von Hunden, noch von Menschen, die ich verloren habe. Irgendwie sind die für mich schnell nichtssagend, keine Ahnung, warum.

Erinnerungen hängen für mich mit anderen Dingen zusammen, Orte zum Beispiel.

Jeder hat da seine eigene Art und glücklicherweise kann eben auch jeder seine Trauer auf seine Art leben.

Nimm die Kiste einfach mit ins neue Zuhause, wenn dir das ein gutes Gefühl gibt. Ein Plätzchen wird sich schon finden!

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Nur du allein kannst entscheiden, wann du bereit dafür bist. Lass dich nicht von anderen unter Druck setzen, nur weil es ja schon 3 Jahre her ist. Das hat garnichts zu sagen.

 

Ich hab von meinen vorherigen Hunden auch noch Dinge, die ich nicht wegtun kann. Ihre Halsbänder hängen mit den Dingen vom jetztigen Hund in der Küche an der Wand. Welpenhalsbänder und erste Spielzeuge sind gut verwahrt. Aber vieles hab ich nach und nach auch weggegeben, auch weil der neue Hund nur halb so groß ist und manches schlicht überdimensioniert war. :blink:  Aber da gab es keinen Tag X ... da war nur der Moment gekommen wo es "weg" konnte.

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Manchmal ist es nicht schon 3 Jahre her, sondern erst 3 Jahre......

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