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Hundeforum Der Hund
Manu-Ela

Falsche Auslastungsmethode(n)?

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Hallo. Ich habe einen 2 jährigen Rüde (kastriert). Immer wieder bekomme ich zu hören, mein Hund sei nicht ausgelastet,

oder auch, dass man ihn gar nicht auslasten könnte. Ich selbst merke, dass er wirklich nicht oft ausgelastet ist.

Unser Tagesablauf sieht in etwa so aus:

Morgens Gassi für 45 Minuten, Mittags 1 1/2 Stunden, Nachmittags/Abends 30 Minuten und Nachts nochmal ganz kurz für etwa 15 Minuten.

In der Mittagsrunde werfe ich Bälle, machen kleine Übungen und lass ihn laufen.

 

Mir wurde gesagt, ich solle ihn mehr mit der Nase machen. Ich hab schon Futterbeutel versteckt, aber er bleibt nicht lang "am Ball".

(So für 3x Suchen ist er noch konzentriert, aber dann nicht mehr).

 

Mein Vater meinte, dass wir mal mit ihm im Wald wandern gehen. Da ich Angst vor wäldern hab, gehe ich nicht alleine dort hin.

Also sind mein Vater, ich und mein Hund in den Wald für 3 1/2 Stunden wandern gegangen.

Er war schön am schnüffeln und beobachten. Nach 2 Stunden hab ich mir noch gedacht,

dass er heute mal wirklich ausgelastet ist.

Als wir dann Daheim angekommen sind, war er aber wie grad erst aufgewacht und das ging bis Abends..

Man meinte darauf, vielleicht sollte ich es mal mit einer Reizangel versuchen, da er gerne Sachen hinter her jagt.

 

Jetzt bin ich überfragt..wie kann ich meinen Hund gut auslasten? Welche Möglichkeiten gibt es?

Ich danke im Vorraus!!

 

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Hallo, was hast du denn für einen Hund? Und worin macht sich dieses "nicht ausgelastet sein" bemerkbar?

Bedenke, dass es nicht nur um körperliche Auslastung geht, er sollte auch etwas mit dem Kopf arbeiten dürfen.

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Er ist ein Großspitz-Mischling. Das er nicht ausgelastet ist, merke ich (und auch andere haben es daran fest gemacht), dass er unruihg durch die gegen läuft. Vom Körperlichen her denke ich, ist er auf jedem Fall ausgelastet. Vom Kopf her eher weniger. Deswegen suche ich auch nach Möglichkeiten, wo er sich auf etwas konzentrieren muss.

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Also sind mein Vater, ich und mein Hund in den Wald für 3 1/2 Stunden wandern gegangen.

Er war schön am schnüffeln und beobachten. Nach 2 Stunden hab ich mir noch gedacht,

dass er heute mal wirklich ausgelastet ist.

Als wir dann Daheim angekommen sind, war er aber wie grad erst aufgewacht und das ging bis Abends..

Hallo,

 

ich koppel mal nur diese Passage ab.

 

Wenn ein Hund 3 1/2 Stunden durch den Wald wandert, davon abgesehen, dass er das gar nicht kennt, also viele neue Eindrücke auf ihn zukommen und du dann schreibst, zuhause war er aber wie grad aufgewacht und das ging bis abends so, dann schätzt du die Situation meiner Meinung nach falsch ein.

 

Dein Hund kann nicht runter kommen und hat vielleicht auch nicht gelernt Ruhe zu halten. Denn genau das was du gemacht hast IST Auslastung. Wie und mit welchem Pensum sollte die sonst aussehen?

 

Wenn meine Hunde nach so einer Wanderung noch parat stehen würden, da würde ich denen nen Vogel zeigen. ;) Die brauchen dann auch die Ruhephase um körperlich und kopfmäßig abzuschalten und somit ist danach Körbchenzeit angesagt und nichts anderes. :)

 

Versuche mal in die Richtung zu denken, ob bei euch die Ruhephasen passen und nicht die Auslastungsphasen. :)

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@Fiona01:

Bei mir Daheim hat er seine Box (hat er anstatt einem Körbchen), damit hat er die Möglichkeit sich zurück zu ziehen so oft und so lange er mag (steht und bleibt offen). Und dreht er zu arg auf, dann schicke ich ihn rein damit er erst mal ruhiger wird, was häufiger vor kommt.

 

Hatte die Box leider beim Besuch nicht dabei (War im Heimatdorf für 1 Woche).

Beim Besuch habe ich ihn zwischen durch ins Gästezimmer getan, damit er dort seine Ruhe bekommen hatte.

Da war er dann auch ruhig. Hätte vieleicht noch erwähnen sollen, dass meine Eltern selbst eine (alte) Hündin haben und er ist verrückt nach ihr.

Heißt, er dreht, sobald er sie sieht, schon völlig auf. Hört er was, dann rennt er los und ist völlig außer sich.

 

Ich dachte selbst, dass er nach der Wanderung auch mal ruhig auf der Decke liegen kann, selbst wenn er irgendwas hört, die Hündin oder sonst jemand vorbei läuft.

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Okay, ist man auf Urlaub in einer fremden Umgebung, dazu noch mit einer Hündin, die er ausgesprochen mag, dann kann es schon mal sein, dass man aufdreht.

Ich würde mir aber generell mal die Frage stellen, ob er eher nervös ist und neue/andere Situationen ihn eher hektisch werden lassen. Hat er da Kompensations-Probleme?

 

Das hat dann aber immer noch nichts mit der Auslastung zutun, sondern mit ihm als Typ Hund wenn er auf Reize so (über-)reagiert. :)

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Überraschende Situationen, zum Beispiel er sieht jemanden/etwas, dass macht ihn sehr nervös. Manchmal hab ich auch das Gefühl, dass es ihn verunsichert.

Vor allem bei Hunden, die schnell entgegen kommen. Er stellt dann gleich die Mähne und "brummt" (leichtes/leises Knurren aber die Lefzen bleiben unten).

Kommt der schnelle Hund näher, unterwirft er sich und/oder tänzelt hin und her. Bei Menschen allgemein unterwirft er sich nicht, aber tänselt immer.

 

Ich war mit ihm mal bei einer Hundetrainerin, weil er so aufgedreht war und sobald er einen Mensch oder Hund gesehen hat, hat er auch die Haare gestellt und gebrummt und auch geknurrt. (Mittlerweile ist es nur noch bei Hunden so, in abgeschwächter "Version" und wenn diese zu schnell auf ihn zu kommen-alerdings auch nur wenn er an der Leine ist) Dort sagte man mir, dass er auf alle möglichen Reize (über)reagiert.

 

Ich dachte dass das Überreagieren mit der Auslastung zu tun hat (?)

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Die Auslastung des Hundes würde ich vom Alter und der Rasse abhängig machen.

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Fangen wir mal ganz von vorn an: In wie weit ist er denn gesundheitlich untersucht? Großes Blutbild?

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Ne, Auslastung und Überreaktion durch Reiz  hat nichts miteinander zutun.

 

Woran das jetzt liegt, dass dein Hund so auf Reize reagiert, kann ich von hier nicht beurteilen.

 

Das kann mit der Prägung zutun haben, kann aber evtl. auch ein medizinisches Problem sein.

Ich habe hier schon öfters gelesen, dass z. B. Hunde mit Schilddrüsenproblemen auch so reagieren, aber ich selber kenne mich damit nicht aus.  Da müsstest du mit deinem Hund mal zum Tierarzt gehen, dass der die Schilddrüsenwerte prüft. :)

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