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Hundeforum Der Hund
FrauPresley

Aus der Mücke ...

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Hallo, habe ein ganz neues Problem mit meinem Chihuahua -Mix Rüden und hoffe,es kann mir jemand ein bisserl helfen.

 

Normalerweise ist mein Schatz ein kleines, mutiges, nur sehr selten ängstliches Kerlchen. So zumindest mein Eindruck. Er ist bei mir jetzt etwa 3 jahre und ist schon als Welpe mit 12 Wochen zu mir gekommen. Mit der Erziehung hält es sich in Grenzen.

 

Eben habe ich ich das erste mal ein Verhalten an ihm beobachtet, dass mir gänzlich fremd ist, und ich weiss nicht, wie ich mich richtig verhalten soll. Eine Mücke war im Raum, ich habe diese weniger gesehen als gehört. Zunächt war der Kleine aufgeregt und hat versucht, sie zu fangen. Plötzlich verlässt er den Raum und legt sich im Schlafzimmer ins Bett. Da er dies nicht darf, wenn ich es nicht erlaube, habe ich ihn herausgeschickt. Er hat kaum gehorcht und sich geweigert wieder ins Wohnzimmer zu gehen. Als ich die Balkontür aufmachte, ist er sofort nach draussen und hat sich mit hängender Rute in die letze Ecke verdrückt und wollte dort gar nicht mehr weg. Weder die hängende Rute, noch diese aufgeregte Änstlichkeit kenne ich von meinem Hund. Wie verhalte ich mich jetzt richtig, damit das nicht auf einmal zur Marotte wird, oder sogar eine allgemeine Ängstlichkeit auftritt, die ich gerade bei einem kleinen Hund für gefährlich halte.

 

Liebe Grüße

 

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Könnte es nicht sein, dass die Mücke ihn "gepitscht" hat und er sich deswegen zurückgezogen hat?

 

Verhalt dich möglichst normal - nicht vertüddeln. Wenn er rein soll, aber nicht will solltest du dich schon durchsetzen, aber in der Wohnung würde ich ihn jetzt nicht zwingen, sich im Wohnzimmer aufzuhalten.

 

Aus der Entfernung hört sich das alles erstmal nicht so schlimm an, ich hoffe, du kannst trotzdem ruhig schlafen;)!

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Hallo Surikat,

 

Danke für die Antwort! Er hat sich nachher wieder beruhigt. Nein, die Mücke hat ihn nicht "gepitscht". Es war `ne normale Stubenfliege, aber gesummt hat sie, dick dazu und ist frecherweise geflogen...geht ja gar nicht...und schnell war Sie auch :-). Nachher war sie, zumindest für mich, nicht mehr zu hören und zu sehen, er hat dennoch immer wieder an die Decke geguckt, ist aufgeschreckt, und war für mich überhaupt nicht gewohnt, ängstlich.

 

Was mich erschreckt hat, war die Veränderung bei meinem in meiner Gegenwart sonst so angstfreien Hundchen. Dieses Verhalten, im wahrsten Sinne wegen einer Mücke, die er zum Elefanten gemacht hat, war mir bedenklich. Ich hab halt Angst, dass sich das fortsetzt oder verschlimmert und auch die Ursachen möchte ich gerne Wissen. Wegen einer Mücke kann es wirklich nicht sein..eigendlich muss da was anderes dahinterstecken.

Er ist recht territorial, wie ich im Urlaub feststellen musste.

 

Vielleicht ist das der Hintergrund. Für weitere Tipps und Anregungen wäre ich dankbar!

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Tja, es ist jetzt leider so, dass er nicht mehr gerne im Wohnzimmer ist und er dort sofort die Decken und Wände beobachtet, wenn er glaubt, etwas gehört zu haben. Er schleicht sich mehrfach heimlich ins Schlafzimmer, wenn ich nicht aufpasse. Ausserdem lag er auch noch unter dem Schränkchen direkt auf dem Boden..hat er noch nie gemacht!

Die Mücke scheint Ihm doch eine wahnsinnige Angst eingejagt zu haben...Und vergessen kann er sie wohl auch nicht, dabei haben Hunde doch angeblich so´n kurzes Gedächtnis.

 

Jetzt versucht er`s schon wieder..aber die Tür ist zu....jetzt steht er mitten im Raum...legt sich wieder in sein Körbchen...

 

Die Angst, einmal da, geht wohl nicht mehr raus?!

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Was war es denn jetzt? Mücke oder Fliege?

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Was auch immer es war, er hat es mit Angst verknüpft und ein emotional besetztes Ereignis merken Hunde sich gut.

Ich würde nun erstmal so tun, als wäre nichts um dem "Ereignis" nicht noch mehr Bedeutung zu geben. Verbessert es sich nicht, würde ich mich so ganz nebenbei im Wohnzimmer mit etwas beschäftigen, was Hundi gern hat um den Ort wieder positiv zu besetzen. Nur nicht direkt mit dem Hund, sondern eher beiläufig, dafür häufig am Tag.

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Mach ihm doch das Wohnzimmer total schmackhaft. Dort wird gekuschelt und gespielt - und füttere ihn da auch. Nirgendwo anders, bis er seine Abneigung vergessen hat.

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Vielleicht wurde er auch gestochen, auch Fliegen können das.

 

Egal was es nun war, versteif dich nicht drauf. Sei wie immer und mach am besten Fliegengitter an die Fenster.

 

Das Zimmer "schönfüttern" oder Aktionen, die du sonst nie machst, würde ich nicht tun, damit bestätigst du sein Verhalten ja auch wieder. Sei einfach wie immer, damit hilfst du ihm am meisten.

 

Vielleicht habt ihr aber auch eine Wanze im Zimmer, einige Hunde reagieren dann genauso wie deiner.

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Ich würde dem Bedürfnis des Hundes, Schutz wie unter dem Schrank zu suchen, doch nachgeben, sonst fängt er noch an, Gespenster zu sehen. Kenne das von meinem kleinen Hund.

Warum nicht eine Box ins Wohnzimmer stellen, in der er sich beschützt fühlt und irgendwann merkt, dass sonst auch nichts ist. Ich würde ihn nicht ganz ausweichen lassen (Schlafzimmer).

Langsam über Spiele und Leckerlis das Wohnzimmer wieder schmackhaft machen.

Wenn er direkt Angst zeigt, nicht darauf eingehen, normal weitermachen und Hund ignorieren.

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Muss ja nicht mal sein, dass die Fliege ihm irgend was "getan" hat. Beim Jagen irgendwie blöd aufgetreten, was verzogen, irgendwo angestoßen - das muss nichts dramatisches sein, aber wenn er sich in diesem Moment sehr erschreckt hat und das mit Fliege&Wohnzimmer verknüpft, dann kommt es schnell zu solch extremem Meideverhalten. (Kleines OT: Das ist ja auch die große Gefahr bei diesen ganzen aversiven Reizen wie Sprühhalsband etc. - man kann nie sicher sein, was da jetzt gerade verknüpft wird, und die Folgen sind u.U. heftig.)

 

Generell ist wichtig, dass du völlig ruhig und entspannt bleibst. Also bitte keine Aufregung um sein ängstliches Verhalten! Wenn du aber einfach ganz "normal", weil du eben Lust dazu hast, im Wohnzimmer mal was leckeres zum Kauen auspackst, dann spricht rein gar nix dagegen. Ich werde auf dem Zahnarztstuhl auch nicht ängstlicher, wenn ich weiß, nach dem Zahnarzt gibts wieder Kuchen!

 

Da muss man deutlich unterscheiden. Ich kann Verhalten verstärken, aber keine Emotion! Will meinen, dem ängstlichen Verhalten keine übermäßige Beachtung schenken, aber versuchen, wieder mehr positive Emotionen im Wohnzimmer ins Spiel bringen.

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