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Es ist passiert, jahrelanges Training umsonst?

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Meine eigentlich rehabilitierte Hündin Dolly

Wie ist denn ihre Geschichte?

Wie wurde sie "rehabilitiert"? Und von wem, von dir?

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Ist natürlich dumm gelaufen und erschreckend, wenn man so eine Situation nicht verhindern kann und miterleben muss, wie der eigene Hund derart ungehemmt nach vorne geht.

Mich würde die Antwort auf Julines Frage ebenfalls interessieren.

Durch Zufall hab ich Deinen Beitrag zum Körperblock im anderen Thread gelesen und da kamen mir ein paar Gedanken in den Kopf.

 

Für mich persönlich ist Körperblock nur ein Händling in Notsituationen, als Verhaltensunterbrechung - nicht jedoch eine Massnahme im Zuge der Resozialisierung eines artgenossenaggressiven Hundes. Ich weiß nicht, inwiefern Du den Körperblock einsetzt und in welcher Intention und wie das aufgebaut wurde.

 

Für mich ist bei der Resozialisierung die wichtigste Grundlage, dem Hund Möglichkeiten zu schaffen, ein möglichst breites Spektrum an Kommunikationsmöglichkeiten im Zusammensein mit anderen Hunden zu ermöglichen, sodass die Reaktionsschwelle immer höher und stabiler wird und er gar nicht erst so massiv auslösen muss, sondern konfliktvermeidende Strategien erlernen kann, die er auch vor mir oder weiter weg laufend, zuverlässig anwendet, weils SEINE Wahl wird, sich anders auf Artgenossen einzulassen.

Mit Körperblock verhindert man zwar das Auslösen  -  symptomatisch - aber der Hund lernt dabei nichts anstattdessen zu tun, was er seiner momentanen Empfindung gemäß tun könnte. 

 

Wer weiß, was die Hunde schon im Vorfeld miteinander für Signale ausgetauscht haben? Wenn der Chi schon öfters solche Probleme hatte, dann hat der möglicherweise Signale gegeben, die Deinen ganz einfach massiv ausgelöst haben.

Oft kann man da bei genauem Beobachtungen eine Art Muster erkennen und dem eigenen Hund dann dabei helfen, mit genau DIESEM Muster anders umzugehen, als direkt rein in den Konflikt zu gehen. zB: Dem Menschen anzeigen: JETZT werde ich gefährlich, bring mich hier weg, sonst mach ich das selber!....und in Folge kann der Hund dann evtl. sogar lernen: "Bevor ichs drauf ankommen lasse, gehe ich dem aus dem Weg und verlasse mich drauf, dass mein Mensch mit mir an einem Strang zieht und mich schützt.

 

So, jetzt wart ich aber mal brav Deine Beschreibung ab. Sorry, wenn ich voll daneben liege, ich hab nur meine persönlichen erfahrungen beschrieben und die müssen mit euch gar nix zu tun haben.

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Ich bin davon überzeugt, dass es Hunde gibt, die eine potentielle Gefahr für andere sind und bleiben, egal, wie sehr man trainiert und rehabilitiert.

Deine Dolly kenne ich nicht und kann deshalb nicht beurteilen, in wie weit das auch bei ihr so sein könnte, aber wir selber hatten einen solchen Hund!

Das, was wir mit ihm zusammen trainiert haben, nachdem wir eingesehen hatten, dass wir das Ziel, ihn zu einem mit Fremdhunden verträglichen Kerlchen zu machen, nicht erreichen werden (und das war ein harter Weg!), war ihn "managen" zu können.

Und weil eben solche Situationen wie z.B. ausrutschen einfach vorkommen können, war er immer mit Maulkorb gesichert.

Die erste Überlegung sollte sein, wie verhindert werden kann, dass ein anderer Hund zu Schaden kommt!

Ich sehe schon einen Unterschied zwischen der Eventualität, dass Cartolinas Oliver mal der Kragen platzen könnte und einem Hund, der als "rehabilitiert" galt und es wohl doch nicht ist!

Ganz oft, so auch hier in BeSt Bericht, meine ich, beim Schildern eines solchen Vorfalls zwar die Enttäuschung und den Frust darüber herauszuhören, dass man jetzt so lange trainiert hat und es trotzdem einen solchen "Rückfall" gab, aber wenig Empathie mit dem verletzten Hund und dessen Halter.

Das ist jetzt mein ganz persönlicher Eindruck und es kann durchaus sein, dass ich mich täusche!

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Dolly kam mit 8 Monaten zu mir. Bei Ihrem Vorbesitzer war sie immer im Innenhof (ohne Blickkontakt nach draußen) eingesperrt. Sie kannte nur Ihn und seine Mutter. Sie beherschte kein einziges Kommando, hatte Angst vor Steinen, Baumstümpfen, Wegweisern, Rasenmähern etc. Sie zeigte aggresives Verhalten gegenüber Hunden, Katzen, anderen Tieren, Menschen und vor allem Kindern.

 

Inzwischen sind wir erfolgreich im Sport, sie liebt Menschen und Kinder, kann auch mit anderen Hunden laufen, wenn sie an der Leine etwas nebeneinander hergelaufen sind, auch wenn ihr diese vorher unbekannt waren. Richtiges attackieren gab es bis Sonntag keines mehr, vielleicht einmal ein Rempeln oder ein Ausheben mit der Nase (bei kleinen Hunden) bzw. der ein oder andere "Scheinangreifen", was meines Erachtens "normale Hundesprache" ist (auf den Scheinangriff, also in die Luft schnappen bezogen). 

 

Die rehabilitierung erfolgte in Zusammenarbeit mit einem Trainer, einer Therapiehundetrainerin.

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Also ich denke wenn man seinem Hund körperlich nicht gewachsen ist, dann nutzt auch das beste Training nichts. Man muss immer damit rechnen, dass auch mit dem besten Training mal eine ganz doofe Situation eintritt.

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Die rehabilitierung erfolgte in Zusammenarbeit mit einem Trainer, einer Therapiehundetrainerin.

Magst Du ein wenig erzählen, wie genau in der Therapie vorgegangen wurde?

Hast Du schonmal im Thread "Deprivation" mitgelesen? Vielleicht kannst Du dort auch einiges aus Euren Erfahrungen beitragen oder Dinge finden, die für Dich interessant wären?

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Also ich denke wenn man seinem Hund körperlich nicht gewachsen ist, dann nutzt auch das beste Training nichts. Man muss immer damit rechnen, dass auch mit dem besten Training mal eine ganz doofe Situation eintritt.

Sagt die deren Hund mal eben ne Katze reißt, von anderen Hunden angegangen wird und andere Hunde angeht. Ja, ist klar...

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Hab ich auch grad gedacht wobei Einsicht eben nicht zwingend zur Verhaltensänderung führt.

lg BJ

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Leute! Ganz ruhig! Keinen Streit vom Zaun brechen, das brauche ich hier nicht.

Eigentlich auch nicht dass mir Leute jetzt mangelnde Empathie mit dem anderen Hundebesitzer vorwerfen, würde das so sein, würde ich mir

hier wohl kaum, auch auf die Gefahr hin geohrfeigt zu werden - so wie es gerade geschieht -, meinen Kummer darüber von der Seele schreiben.

 

Jeder der mich in Burbach bereits getroffen hat, weiß dass ich mit meinen/m Hund umgehen kann.

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Ich meinte nicht dich.

Generell würd ich sagen sch.....darf nicht passieren tuts aber.

Ich würde auf jeden Fall einen MK sie tragen lassen um auch selbst erstmal zur Ruhe zu kommen .

Leine auch drauflassen ,du musst wieder Vertrauen fassen .

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