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Hundeforum Der Hund
BeSt

Es ist passiert, jahrelanges Training umsonst?

Empfohlene Beiträge

Ich bin davon überzeugt, dass es Hunde gibt, die eine potentielle Gefahr für andere sind und bleiben, egal, wie sehr man trainiert und rehabilitiert. [...]

 

Ich würde das etwas allgemeiner fassen, damit es wirklich stimmt:

 

Ich bin davon überzeugt, dass Hunde ihrem Charakter und ihrer aktuellen Stimmung entsprechend auf andere Hunde reagieren, einige können sogar eine potentielle Gefahr für andere sein.

 

Gegenbeispiel: Mein erster Hund war vom Charakter her einfach ein "Sonnenschein" und immer gut gelaunt. Das übertrug sich auch auf andere Hunde. Da er so gutmütig und gehorsam war, habe ich ihn nur selten angeleint. Wir sind recht oft Hundehaltern begegnet, denen der Satz "Vorsicht, meiner verträgt sich nicht mit anderen Hunden!" im Ansatz im Halse stecken blieb - statt dessen kam ein total verblüfftes "Wie kann denn das jetzt sein? Die spielen ja ganz lieb ..."

Nur einmal in 13 Hundejahren sind wir auf einen "unverträglichen" Hund gestoßen: An einem Strandabschnitt, an dem sich der Halter eines Boxers allein wähnte und ihn frei laufen ließ, legten wir mit dem Kajak an - damit war nicht zu rechnen. Mein Hund wollte zum Boxer preschen, aber der Halter warnte mich, beide Hunde hörten auf Kommando und kamen zum Halter, wurden angeleint und voneinander fern gehalten. Der Boxer-Halter sagte dann, es ginge leider nicht mit seinem Hund, der sei nun mal total aggressiv genüber anderen Hunden. Also der totale Gegensatz zu meinem Hund.

 

Zwischen diesen beiden Extremen gibt es eine große Bandbreite von Charakteren, Launen und Verhaltensweisen. Ich denke, man ist als Hundehalter gefordert, über seinen Hund herauszufinden, wie er "tickt" und sich entsprechend zu verhalten.

Ich habe auch schon launische Hunde erlebt, deren Halter aber genau wussten, in welchem Gemütszustand sich ihr Hund befindet und ihre Umgebung darauf hinwiesen, das heute mit Bello nicht "gut Kirschen essen" sei. 

 

Je mehr man seine Hund "lesen" lernt, desto besser kann man sein Verhalten im Voraus einschätzen und sich entsprechend vorbereiten. 

 

Nun habe ich doch noch eine Nachfrage zu dem Vorfall: BeSt, du schreibst, du hast gestanden und deine Hunde haben dich nach vorn gezogen. Gehe ich recht in der Annahme, dass deine Hunde vor dir waren? Warum hast du da gestanden? Rein zufällig, oder weil du den anderen Hund hast kommen sehen? Wenn du dort gestanden hast, um den Touristen vorbei gehen zu lassen, war wohl der Abstand zu gering und deine Hunde hätten besser hinter dir gestanden (im "Sitz" oder gar "Platz") - aber das können natürlich nur Mutmaßungen sein, ich war ja nicht dabei.

 

Vor allem die Halter kleiner Hunde sind leider oft völlig blauäugig, uninformiert und gedankenlos - was soll der Kleine schon anrichten ... Wenn die "Fußhupe" dann noch an der voll ausgezogenen Flexi-Leine (sollten verboten werden ...) machen kann, was sie will, während Herrchen/Frauchen völlig geistesabwesend telefoniert (so, jetzt haben wir alle Vorurteile beisammen, gelle?  :clown ), dringt so ein Hund schnell in die Tabuzone (bis zu 10 m sind normal, aber das ist auch ganz individuell) anderer Hunde ein. Wenn sich dann ein Hund bedrängt fühlt, reagiert er entsprechend.

Ich scheue mich inzwischen nicht mehr, aus der Ferne zu rufen, man möge seinen Hund kurz halten, vor allem wenn wir mit dem Rad unterwegs sind.

 

Wenn der Halter des kleinen Hundes sein Tier hochnimmt, macht er es zur Beute!!! (je panischer, desto interessanter ist die Beute!) Ob die Auseinandersetzung auf dem Boden glimpflicher abgelaufen wäre, weiß man natürlich nicht.

 

Um die Frage zu beantworten "jahrelanges Training umsonst?":

 

Nein, nur noch nicht zu Ende trainiert!

;) 

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Die Hunde waren nicht vor mir, ich blieb stehen, weil ich den Hund kommen sehen habe und diese "Mini-Flexi" nicht wahrnehmen konnte. Also wusste ich nicht ob der Hund angeleint ist. Hier wieder ein Fehler der mir bei der ganzen Schreiberei und Grüblerei aufgefallen ist - Ich bin stehen geblieben und habe kein Sitzkommando gegeben, nein, weil die Hunde sich ja schon hingesetzt  hatten.

 

Am besten wäre wahrscheinlich ein Platz gewesen, aber im Nachhinein ist man wohl immer klüger, vor allem wenn man jeden Tag nachgrübelt.

 

Zur Info: Nach aktueller Info geht es dem kleinen den Umständen entsprechend gut und er ist auf dem Weg der Besserung.

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Sehr schön. Stefan, auch ich würde das unter "shit happens" verbuchen. Du arbeitest ja an dem Thema.

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Uiii...das ist natürlich ein einschneidendes Erlebnis für alle Beteiligten....

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@DerolleHansen: ich hab immer nur mit Haltern zu tun, deren deutlich größere Hunde in meine angeleinten Zwerghunde hineinrumpeln, selbst dann wenn ich deutlich mache, dass ich keinen Kontakt wünsche und weiträumig versuche aus dem Weg zu gehen, und die keinerlei 10m Distanz (ich wäre schon über 2 m froh) einhalten. 10 m, klar braucht die manch ein Hund, aber das dürfte doch Illusion sein im täglichen Umgang, dass die gewahrt wird.

 

Ich denke es bringt nichts, sich gegenseitig Vorurteile um die Ohren zu hauen, denn je nach dem aus welcher Warte man es betrachtet, gibt es solche und solche Beispiele. Fakt ist, dass viel zu viele Hundehalter, egal ob große oder kleine Hunde reichlich rücksichtslos sind, ob das nun aus Gedankenlosigkeit oder Gleichgültigkeit oder gar Vorsatz geschieht, spielt keine Rolle. Man muss sich darüber klar sein, dass man immer für die anderen Mitdenken muss, genau wie im Straßenverkehr.

 

Fakt ist auch, dass bei Auseianndersetzungen die Zwerge keine Chance haben, es macht also wenig Sinn, einen Zwerg unten zu lassen, wenn ein anderer viel größerer Hund bereits mit Aggression auf einen sehr schnell zu kommt! Was soll der Zwerg dagegen bitte noch ausrichten? Immer wieder werden kleinere Hunde totgebissen oder schwer verletzt, hab erst kürzlich in meinem Bekanntenkreis so einen Fall, auch mit einem Hund, der schon mehrfach übergriffig war und längst einen Maulkorb hätte tragen sollen und der dann auch noch mit einem Kind auf die Straße geschickt wurde, die ihn natürlich nicht halten konnte. Da ist es als Großhundbesitzer leicht zu sagen, dass die HH von Zwergen überängstlich sind oder ihren Hund am Boden lassen sollen etc. 

 

Andererseits gibt es auch Zwerghundehalter, die noch wenig bis keine schlechten Erfahrungen hatten und relativ blauäugig in jede Hundebegegnung reingehen, in der Ansicht, dass ihr Zwerg ja durch Gewöhnung lernen müsste, mit anderen Hunden besser umzugehen, den Fehler hab ich selber anfangs gemacht. Denn in der Tat ist die Mehrzahl der Hunde sehr tolerant mit dem aufgeregten Verhalten von manch einem Zwerg, der sich wichtig macht. Und in der Tat sind  die Zwerge meist sehr schnell ruhig, wenn sie merken, dass sie damit gar nicht Beeindrucken können, Problem ist nur, dass die meisten Hunde mit ihren Halter sofort verschwinden und dann der Zwerg auch noch ein Erfolgserlebnis verbuchen wird, von wegen, "den hab ich jetzt aber vertrieben". So macht eben jeder seine Erfahrungen und wenn man sie gesammelt hat, kann man wiederum für andere Mitdenken und Schaden vermeiden. Beim Autofahren hat man es da leichter, wenn Fahrschule drauf klebt, weiß man, dass man mit allem Rechnen muss.

 

@all. Was ich vermisse in der Diskussion ist, dass keiner mal auf die Idee kommt, dass körperliche Wunden schnell verheilen und es natürlich ein großes Glück für den Hund war, dass er nicht zu Tode kam, aber dass die psychischen Wunden meist anhaltender sind und oft viel gravierender und unter Umständen später noch zum Tode führen können, nämlich wenn sich der Zwerg in der nächsten Begegnung aufgrund seiner Erfahrungen unangemessen verhält, und grade, wenn der Hund vorher auch schon schlechte Erlebnisse hatte, das führt eben zu den Spiralen, die schwer zu durchbrechen sind, hatten wir ja erst in einem anderen Thread. Wie oft hab ich schon zu hören bekommen, "stellen Sie sich mal nicht so an, ist ja nichts passiert", weil man eben immer nur das körperliche sieht (wobei man selbst das erst dann beurteilen kann, wenn man beim TA war, ein Milzriss macht sich nicht sofort bemerkbar!), ich hab übrigens auch noch nie erlebt, dass ein HH, dessen Hund übergriffig wurde, sich bei mir entschuldigt hätte, sich nach den entstandenen TA-Kosten oder dem Wohlbefinden meines Hundes erkundigt hätte, geschweige denn, die Kosten getragen hätte, die machen sich immer ganz schnell aus dem Staub, so dass man nicht mal feststellen kann, wen man anzeigen könnte.

 

Und klar, ist es nicht immer der richtige Weg, einen Zwerg hochzunehmen, ob es in diesem Fall besser gewesen wäre in unten zu lassen ist allerdings auch reine Spekulation, ich denke mal eher nicht. Ganz sicher ist es aber nicht "100 % immer besser", den Zwerg unten zu lassen. Ich kann jedenfalls verstehen, wenn jemand, der schon mehrfach übergriffige Hundebegegnungen hatte, dazu neigt, seine Zwerg hochzunehmen (hier kommt es allerdings auch immer drauf an, wie man das macht). Ich mache es allerdings nicht, weil es mir mit 3, früher noch mehr Hunden einfach nicht schnell genug möglich ist, hätte ich nur einen, hätte ich durchaus schon die eine oder andere Situation gehabt, wo es mir ratsam erschienen wäre.

 

@BeSt: Ich kann mich gut in deine Gefühle hineinversetzen, auch wenn ich genau auf der anderen Seite stehe. Mir ist klar, dass Hunde niemals zu 100 % berechenbar sind und auch wir als Menschen sind nicht unfehlbar, deshalb soll mein post hier auch kein Vorwurf sein, sondern eher Verständnis wecken und zukunftsgerichtet sein. Ich denke, wir sollten immer versuchen, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die wir haben, um Risiken/Gefährdungen auszuschalten. Wenn ich einen Hund habe, der mehrfach übergriffig wurde, muss ich ihn, wenn er gefährlich ist, entsprechend sichern, in diesem Fall würde ich dringend zusätzlich zum Maulkorb raten und natürlich anleinen, allein schon, damit ich mich als Halter auch wieder entspannen kann. Wie sagt man so schön, aus Schaden wird man klug, denke ich doch.

 

Zur Halterin, nur weil sie nicht ausrastet, heißt das ja noch lange nicht, dass sie es halb so schlimm findet. Vielleicht hat sie gelernt, die Dinge gelassener zu nehmen, weil sie sich sonst permanent aufregen müsste, mir geht es zumindest so in über 20 Jahren Zwerghundehaltung, dass ich mich damit beruhige zu sagen, schlimmer geht immer und ich letztlich immer heilfroh bin, wenn sie es überleben, irgendwann resigniert man eben.

 

Dennoch, bei allem Wohlwollen, wäre ich der Halter des Chis, würde ich definitiv Anzeige beim Ordnungsamt machen, um eine Maulkorbpflicht zu erwirken, denn meine Erfahrung ist, dass freiwillig kaum ein HH dazu bereit ist, selbst wenn schon mehrere Hunde Opfer waren und sogar verstorben sind.  So gibt es eben immer zwei Seiten, wie man etwas betrachtet.

 

Und zu dem Thema, "alles war umsonst'". Nein, das seh ich nicht so. Ggf. ein Stück zurückgeworfen, aber du kannst sicher wieder anknüpfen, wenn du dir nicht einredest, dass nun alles umsonst war. Ich hab das Thema ja im umgekehrten Sinne, wie in meinem Posting ja bereits durchscheint. D.h. meine Hunde wurden schon mehrfach von größeren Hunden gehetzt, gepackt, auch gebissen, also Opferseite, allerdings zum Glück nie lebensbedrohlich, der psychische Schaden, nicht nur bei den Hunden, war schlimmer.

 

Früher dachte ich jedesmal völlig verzweifelt und am Boden zerstört, ich muss wieder bei 0 anfangen und war jedesmal fix und fertig, wie man so schön sagt, Selbstzweifel packten mich, ich hab sogar schon darüber nachgedacht, die Hunde abzugeben. Dann hab ich HTS und MHS besucht und seitdem weiß ich, nein, ich fange ganz sicher nicht bei 0 an, egal was passiert. Teils geht es sogar nahtlos weiter vorwärts, wenn ich es schaffe Erlebnisse abzuhaken, hinfallen, aufstehen, weitergehen heißt die Devise.

 

Natürlich wird ein Erlebnis, wo ein Hund direkt an meiner Seite von einem fremden Hund gepackt und schwer verletzt wird, nicht so spurlos vorbei gehen, aber sowas passiert ja zum Glück nicht jeden Tag. Als ich mal wieder sehr wütend über rücksichtslose HH war, wurde mir von einem sehr guten Trainer mal gesagt: du musst dir sagen, "er hatte keine andere Option", ich konnte nicht sofort was damit anfangen, aber je mehr ich darüber nachdachte, je gelassener konnte ich mit dem Fehlverhalten anderer umgehen. Ich seh es heute als handycap an, wenn jemand völlig Banane reagiert, und denke für die anderen eben mit. 

 

Dann noch ein Gedanke, ich bin mittlerweile überzeugt, dass viele große Hunde, die ganz plötzlich auf einen sehr kleinen Hund blitzartig hinschießen, dann den kleineren hetzen oder packen, Beute vor Augen haben, manchmal merken sie noch im letzten Moment, dass es keine Beute, sondern ein Artgenosse ist und halten ggf. beim Beißen etwas inne, so dass sie nicht gleich tot sind. Das passiert leider von einer Sekunde auf die andere, so dass die Halter aufgrund der Reaktion ihres Hundes kaum noch die Möglichkeit zum Eingreifen haben. Aber wenn man vorausschauend unterwegs ist, kann man bei Hunden, die dazu neigen, rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, wenn man einen Hund sieht, der dieses Beuteverhalten auslösen könnte, wie frühzeitig Distanz wahren oder aus dem Weg gehen, um die Reaktion erst gar nicht entstehen zu lassen. Damit möchte ich allerdings nicht eine billige Ausrede parat stellen, nach dem Motto, ist halt Beuteverhalten, da kann man nichts machen. Denn natürlich kann man auch dagegen was machen!

 

Mir ist es selber drei Mal passiert, dass jeweils Hunde, die bereits auf Jagd waren, einmal Reh im Wald, einmal Hase auf dem Feld, einmal Eichhörnchen im Park, die Beute sich aus dem Staub machte, wir zufällig den Weg kreutzen und der jagende Hund statt der Beute nachzuhetzen, sofort auf meine umgeswitcht ist, um meine dann weiter zu jagen. Es ist jedesmal grad noch gut gegangen, zwei mal konnte ich eingreifen, (wobei ich mich noch vom HH beschimpfen lassen konnte), einmal war ein Zaun dazwischen, durch den sich meine Hunde retten konnten, indem sie untendruchgeschlüpft sind, der Große stand verdattert vor dem Zaun. Jedesmal haben die Halter 0,0 gehandelt, und sich auch nicht entschuldigt und ihren Hund weiter ohne Leine herumhetzen lassen, es waren immer dieselben Halter und nachdem im Park mehrfach Hasen und Gänse gerissen wurden, hat die Stadt einen generellen Leinenzwang ausgesprochen, da können sich dann alle HH bedanken.

 

Jedenfalls hab ich noch nie gesehen, dass sich Hunde bei gleichgroßen oder einigermaßen große Hunden auf diese sehr impulsive Art und Weise genähert haben, drum bin ich überzeugt, dass es in bestimmten Fällen Beuteverhalten ist. Ob das jetzt hier der Fall war, ist natürlich ohne dabeigewesen zu sein, nicht zu sagen.

 

Es gibt immer noch genügend Hundehalter, die sich sogar daran erfreuen, wenn ihr Hund sich mal so richtig auspowern kann beim Jagen, ist ja nur eine Katze, ein Hase oder im Zweifelsfall ein Zwerghund, ist der Zwerghundhalter ja selber schuld, hätt er sich ja Goldfische anschaffen können (auch das hab ich nach so einem Vorfall schon zu hören bekommen). Nicht selten hör ich, pack die Katze, pack die Ratte etc. wenn ich mit meinen Hunden unterwegs bin.

 

Bin vielleicht etwas abgeschweift, hoffe, es ist dennoch eine Überlegung wert.

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Etwas OT:
mir dreht sich der Magen um, wenn ich hier im Forum lese, was so mancher Kleinhundhalter durchmacht,

wenn er mit  Zwerg /-en unterwegs ist   :wacko:

(damit meine ich jetzt nicht diesen Vorfall, Stefan)

Da kommt bei mir die Frage auf, welche Einstellung diese Leute (die ja zumeist selbst Hundehalter sind) eigentlich Tieren/ Hunden gegenüber haben.

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@Chibambola: Mir gefällt dein Post. Viel beizutragen habe ich nicht. Ich bin Großhundehalter. Mein Yuukan jagt zwar gerne mal Hasen und Katzen (man arbeitet dran) erkennt aber kleine Hunde an. Ich denke es ist wichtig das man seinen Hund schon im Welpenalter mit den verschiedenen Hundegrößen und Aussehen konfrontiert. Yuukans bester Spielkamerad war ein kleiner Malteser. Wenn es dem dann zu grob wurde hat er Yuukan ausgebellt und hat das Spiel abgebrochen. Inzwischen ist Yuukan 28kg schwer, also schon durchaus ein Brocken und an kleinen Hunden gänzlich uninteressiert. Der Scotch Terrier- Gasthund hat meinen Yuukan durch bloße Anwesenheit in die nächste Ecke verbannt wo er sich vor dem bösen, bösen felligen Ungeheuer versteckte. Die kleinen Zwerge sind aber auch manchmal Wahnsinnig. Haben hier einen wohlerzogenen und wirklich super ausgelasteten Rehpinscher. Winziges Ding. Bei der ersten Begegnung mit Yuukan gab es geschnüffel und dann war der kurze uninteressant. Lieber wollte Yuukan Ball spielen. Ich warf also den Ball, Yuukan stürzte los und der kleine Biss Yuukan in die Schweifhaare und wurde hinterher gezogen. So kann ein großer Hund nen kleinen natürlich auch ´gefährlich´ werden, zu Tode geschleift. Ne, der kleine ließ gleich wieder los und Yuukan hat es nicht mal mitbekommen. Umgeswitcht ist er nicht. Ihn hat ein Dackel mal ins Boxhorn gejagt, das Dackeltierchen wollte spielen, das war Yuukan wohl zu unheimlich und er versteckte sich hinter mir. 28kg hinter mir. Hach seufz aber besser so wie anders ne? Aber da musste ich auch die Kleinhunde abwehren und meinen grßen schützen :D

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Etwas OT:

mir dreht sich der Magen um, wenn ich hier im Forum lese, was so mancher Kleinhundhalter durchmacht,

wenn er mit  Zwerg /-en unterwegs ist   :wacko:

 

 

Das ist zumindest hier in der Gegend Alltag. Am meisten genossen habe ich deshalb immer die Spaziergänge früher gemeinsam mit einer Freundin und deren Staffhündin - plötzlich konnten die anderen Hundehalter Rücksicht nehmen, und wir konnten unbelästigt unseres Weges gehen... Schon komisch wie bei manchem die Rücksicht in gleichem Maße wächst, wie er befürchten muss, dass auch der eigene Hund was abbekommen könnte und nicht nur der Zwerg.

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Ja, als Halter von Kleinhunden macht man manchmal einen Streifen mit...

Es gibt schon unglaublich viele Menschen mit großem Hund, die ihre Hunde da rein rennen lassen.

Ihrer ist ja immer der Überlegene...

Meine Zwerge haben glücklicherweise einen 24kg Sammy an ihrer Seite, der absolut nicht duldet, dass fremde Hunde in uns rein brettern. [emoji179]

Allerdings wissen beide Zwerge, dass wenn es doof wird, sie schnell zu mir kommen müssen und dann kriegen blöde Hunde auch mal von mir eins drüber.

Maya ist es bisher zweimal passiert, dass sie mit Beute verwechselt wurde...

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Ich frage mich an dieser Stelle vielmehr, wie ist es ist, einen Hund zu halten, der so gefährlich ist, dass man sich mit ihm nicht ohne funktionierenden Ablegebefehl bewegen kann!

 

Und dabei stelle ich hier nicht ohne Grund, jedoch OT die Frage nach der Notwendigkeit der Züchtung und Haltung bestimmter Rassen!

 

Ich hatte ursprünglich noch etwas mehr zu sagen, halte mich jedoch zurück, um nicht den Zorn aller auf mich zu ziehen.

 

Mittlerweile bekomme ich allerdings Angst, wenn ich alle Posts lese. Ich habe meinen Zwerg bislang immer einfach loslaufen lassen.

 

Hoffe nicht, dass ich ihn morgen durch das Gelesene negativ beeinflusse........

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