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Juline

Zuverlässiges Stop-Signal

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Wir haben sowas nie gebraucht.

 

Einige Kommandos um den Hund, auch auf Entfernung "lenken" zu können schon, aber kein ausschließliches STOPP Signal.

 

 

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Hey Juline,

da Baileys jagdlich ausgebildet ist, hört er aufs "Down" und zwar ganz flach. Anders bekommt man ihn im Spurlaut z.b. kaum zum Stop. 2 Ton Pfeife, der dunkle Pfiff ist Down, helle Pfiff für den Rückruf.

In der Ausbildung lernen die Leute ebenfalls den Gebrauch vom Down, Jagdausbildung zwingend flach. Down (mit Kopf zwischen den Vorderläufen auf dem Boden ) dient halt zum Schutz des Hundes. So liegt der Hund flach und kommt nicht in die Schusszone. Einmaliges Missachten kann hier tödlich sein.

 

In der normalen Ausbildung (wer möchte) wird das Down nicht so konsequent durchgezogen, Hauptsache der Hund liegt. Hier dann als Not-Stop z.B. vor dem Überqueren einer Strasse. Erst Down, dann Rückruf, aber zwingend mit der Pfeife. (Ich mag das "Geschreie "nicht so !! )

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Anders bekommt man ihn im Spurlaut z.b. kaum zum Stop.

Wird in der Jagdhundausbildung noch mit aversiven Starkreizen gearbeitet, um das Down abzusichern?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein jagdlich ambitionierter Hund aus dem Hetzen heraus flach auf den Boden fliegt, wenn er das Nichtbefolgen nicht mit etwas sehr Unangenehmen verknüpft hat.

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[... ] Wenn ich meinem Hund vorm Supermarkt ein "Sitz, bleib!" Signal gebe, er sieht dass es länger dauert und legt sich eigenständig ins Platz, dann möchte ich das nicht korrigieren denn er macht das ja eigentlich toll, auch wenn er das Sitz aufgelöst hat. "Bleib" deutet bei mir immer an, dass es länger dauert. Bleib wird immer von mir aufgelöst, bei anderen Signalen seh ich das nicht so eng.[...]

P.S. Zu Anfang wurden die Hunde auch anders ausgebildet, mein System funktioniert erst, wenn man seine Hund gut kennt und meine Hunde mich gut kennen. 

 

Vorm Supermarkt macht mein Hund das auch und ich lasse es auch zu, Platz ist ja außerdem "mehr" als Sitz - der Hund macht also freiwillig mehr, als ich verlange. Umgekehrt korrigiere ich aber.

Genauso geht es im Hausflur, wenn wir gehen oder zurückkommen. Hund soll im Sitz warten. Wenn er dann meint, "Bis Herrchen Schuhe und Jacke an-/ausgezogen hat, das kann ja wieder dauern ..." und sich hinlegt, ist das auch in Ordnung.  ;)

 

Zum P.S.: Anfänglich habe ich auch überlegen müssen, ist mein Hund ungehorsam oder clever? Ich konnte mich zum Glück für letzteres entscheiden.  :D

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Nein, auf negative Motivation wird verzichtet. Das Down wird wie jedes andere Signal ohne Zwang aufgebaut und positiv verknüpft. Einzige Hilfsmittel sind Zugmaschine ( um die Flucht eines Tieres gezielt zu simulieren) und die Feldleine, um den Hund auch auf Entfernung zu stoppen, falls das Signal "mal durchgeht".

 

Bis vor ca. 10 Jahren sah das ganz anders aus.

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In der Ausbildung lernen die Leute ebenfalls den Gebrauch vom Down, Jagdausbildung zwingend flach. Down (mit Kopf zwischen den Vorderläufen auf dem Boden ) dient halt zum Schutz des Hundes. 

 

Hm, das scheint wohl von Ausbilder zu Ausbilder unterschiedlich zu sein. Meiner hat gemeint, für die Prüfung muss der Hund liegen, in der Praxis ist es egal, wie der Hund abbricht, hauptsache, er machts :)  

 

 

Wird in der Jagdhundausbildung noch mit aversiven Starkreizen gearbeitet, um das Down abzusichern?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein jagdlich ambitionierter Hund aus dem Hetzen heraus flach auf den Boden fliegt, wenn er das Nichtbefolgen nicht mit etwas sehr Unangenehmen verknüpft hat.

 

Meine Erfahrung/Beobachtung: Kommt auf den Hund und seinen Führer an. 

Mein Köterchen würde ich zum wirklich flachen Liegen nur mit tierschutzwiedrigen Starkzwang bekommen, daher lass ich es. Die Wurfkette erschien mir als guter Kompromiss. 

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Hm, das scheint wohl von Ausbilder zu Ausbilder unterschiedlich zu sein. Meiner hat gemeint, für die Prüfung muss der Hund liegen, in der Praxis ist es egal, wie der Hund abbricht, hauptsache, er machts :)

 

 

Weniger am Ausbilder, mehr am Arbeitsbereich des Hundes.  Bricht der Hund kurz vorm Schuss ab und liegt nicht flach , kann er sehr schnell in die Schusslinie geraten. Gerade beim Spurlaut auf Hase ist diese Gefahr sehr hoch, da Hund und Hase ja auf den Schützen zu kommen.

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Einige fragen ja, wieso man überhaupt ein Stopp-Signal braucht.

Mit welchen Kommandos/Signalen man welches Verhalten des Hundes herbeiführen möchte, ist sicher abhängig von

  • der Umgebung von Hund und Halter: In der Stadt ist vieles anders als auf dem Land.
  • von den Aktivitäten mit dem Hund: Wenn man nur im gleichen Park die gleichen Runden dreht (das soll keine Bewertung sein), kommen viele Situationen nicht vor und einiges an Verhalten und Kommandos wird einfach nicht benötigt.

Ich paddle mit meinem Hund, da brauche ich einige Dinge, die ohne den Hintergrund meines Sports mindestens albern aussehen, zumindest sinnlos erscheinen. ;)

 

Daher glaube ich im Umkehrschluss, dass es durchaus Hunde gibt, die ohne Stopp durch ihr ganzes Leben kommen.

 

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Ich bin heute früh mal extra auf die Hasen-und Fuchswiese gegangen mit Joss und habe es gefilmt , inklusive ein Jogger, der noch vorbeikam :P

Es = sein jetziges Verhalten in der Situation mit Wild, bzw. Hasen, die heute früh da waren.

Bin mir nur nicht sicher, ob es hier herpasst, denn es hat ja nichts mit Stoppsignal zu tun , sondern mit meinem jetzt nur noch nötigem vorhersehenden Handeln.

Wenn Interesse besteht und es nicht ganz OT ist, lade ich es gerne hoch, wenn gewünscht :)

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Doch, mach mal Silvi :)

Hallo übrigens, lange nicht gelesen :)

 

dass es durchaus Hunde gibt, die ohne Stopp durch ihr ganzes Leben kommen.

Stimmt wohl.

Auch ein Hund, der immer nur an der Leine ist, braucht das wohl auch nicht unbedingt.

Finde ich zwar ganz schlimm anzusehen, wenn das Knöppchen an der Flexi jede Kommunikation ersetzt, aber naja... anderes Thema :(

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