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Hundeforum Der Hund
FlorianHamburg

Therapiehund - welche Rasse empfehlt ihr?

Empfohlene Beiträge

Liebes Forum,

 

weit im Vorraus geht die Planung los, um möglichst alles richtig zu machen. Meine Freundin beendet im Mai 2015 ihre Ausbildung zur Physiotherapeutin und wir werden wieder in eine etwas ruhigere Gegend ziehen. Die Arbeitsstellen sind gesichert, Vorverträge gemacht, zudem würde die Arbeitgeberin mit Freude eine Ausbildung für einen Therapiehund übernehmen. Als leidenschaftliche Hundeverfechter natürlich ein Segen, endlich kommt ein pelziger Geselle ins Haus. :)

 

Jetzt stellt sich also die Frage - was passt und wie geht man generell vor?

 

Wir haben an einen Labrador-Retriever gedacht, eventuell auch Kurzhaar Collie oder Berner Sennenhund in einer helleren Farbe (schwarz wirkt auf Kinder manchmal scheinbar beängstigender?). Welche Kombination macht Sinn? Drängen sich noch andere Rassen auf? Lieber reinrassig oder einen Mischling?

 

Und dann: Wie lange darf ein Welpe Auto fahren? Wo findet man Züchter, welche so weit im Vorfeld planen? Wie läuft eine Ausbildung genau ab, hat wer Erfahrungen?

 

Fragen über Fragen... ich freue mich auf eure Meinungen!

 

Florian

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Rasse in die engere Wahl nehmen, Züchter besuchen. Ja, jetzt schon. Dann, wenn es euch bei denen gefällt und euch die Hunde gefallen, dann nach den Zuchtplänen fragen. Viele Züchter wissen, das sie z.b. nächstes Frühjahr einen Wurf machen wollen. Dann heißt es warten und hoffen. Nimmt die Hündin auf, gibt es Welpen, gibt es genug Welpen, gibt es das gewünschte Geschlecht/Farbe. Dann wieder warten bis die Welpen abgabebereit sind.

 

Autofahren darf ein Welpe garnicht, der hat keinen Führerschein. Mitfahren darf der auch von oben nach unten durch ganz Deutschland. :D

 

Vielleicht findet ihr ja Züchter die Therapiehunde haben? Ich kenn mich damit nicht aus.

 

edit.: und eins nicht vergessen ... was wird mit dem Hund wenn er sich dann doch nicht eignet?

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Gibt es Berner Sennen in hell???

 

Ansonsten stimmt es, dass dunkle respektive schwarze Hunde in der Regel nicht so gut ankommen, sind auch in der Vermittlung schwieriger...

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Wie wäre es mit einem Großpudel oder einem spanischen Wasserhund? (Wegen Allergien bei Patienten)

 

Pudel sind intelligent und hübsch und so gar kein Omihund.

 

Natürlich sollte man sie nicht so trimmen wie auf Ausstellungen, das finde ich gruselig.

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Dunkle Hunde machen eine Arbeit schwerer, ich merke es oft bei unseren Einsätzen.

Ich habe mit beiden Hündinnen, beide KHC, die Therapiehundeausbildung bei Canisterra gemacht.

Aus eigenen Recherchen habe ich eine Züchterin in Norddeutschland gefunden, die auch Therapiehunde hat, allerdings Bearded Collies. Dann gibt es noch Bearded Collies vom Therapiehundehof, oder so ähnlich. Einfach mal googlen.

Zu den geeigneten Rassen, bei unserer Ausbildung waren folgende vertreten: Ridgeback - Dalmatiner Mix, Boxer, Border Collie, meine Kurzhaarcollies, Jack Russel Terrier, weißer Schäferhund-Border Collie Mix, Großpudel-Retriver Mix.

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Tibet Terrier hab ich jetzt auch schon häufiger gehört als Therapie hunde.

Ansonsten schließe ich mich Mixery an. Und natürlich der Gross Pudel. Tolle hunde !

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Ich kann auch den Großpudel empfehlen! Mein Louis hat eine magische Anziehungskraft auf sämtliche Menschen.

Die gibt es ja in einigen Farbschlägen, wobei mein Favorit natürlich apricot ist. [emoji7]

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Ich habe mich auch ein wenig mit dem Thema beschäftigt (bin ja Heilerziehungspflegerin) und kann dir daher auch nur zu Hunden raten, die nicht ganz schwarz sind.

 

Berner Sennenhunde sind aufgrund der weißen und braunen Abzeichen nicht so "bedrohlich" für viele Menschen. In hell gibt es sie übrigens nicht. Aber die Lebenserwartung von Bernern ist im Durchschnitt nicht sehr hoch. Daher muss man sich überlegen, ob er dann geeignet ist. Die meisten Berner haben ein sehr ruhiges, ausgeglichenes Wesen, was sie für die Arbeit gut geeignet macht.

 

Labradore sind meist sehr freundlich, aber auch oft sher distanzlos. Da gilt es von vornherein klar zu stellen, dass nicht gleich jeder umwerfend begrüßt werden darf, denn das wirkt dann unter Umständen auch wieder bedrohlich.

 

Golden Retriever kann ich mir auch sher gut vorstellen. Sie sind nach meiner Erfahrung her oft nicht so aufgedreht wie die Labradore, aber auch deutlich aktiver als die Berner, die ich kenne.

 

Ich hatte überlegt, wenn ich irgendwann mal eine Therapiehundeausbildung mit meinem zukünftigen Hund machen sollte, die bei einer Ausbildungstelle zu machen, die zu ESAAT gehören. Z.B.  hier: http://www.therapiehunde-brandenburg.de

Die Ausbilung erfolgt in Seminaren, die miteinander kombiniert werden. Hat man als Mensch einmal den Theorieteil bestanden und schafft sich einen zweiten Hund an, so muss man mit diesem nur noch den Praxisteil machen bzw. die Prüfung machen. Bei anderen Ausbilungen muss der Mensch bei jedem neuen Hund auch die Theorie nochmal machen und zahlt so deutlich mehr.

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Berner Sennenhunde gibt es nur in der typischen Farbkombi und nicht in heller. Trotzdem finde ich Sennenhunde im Allgemeinen toll. Als Therapiehunde in einer Physiopraxis würde ich aber eine andere Rasse nehmen. Ich finde die Rassewahl hängt auch etwas vom späteren Einsatzbereich ab - Viele Rollstuhlfahrer? Viele Kinder? Senioren? Größere Gruppen? Draußen?

 

Und ich würde mir Gedanken machen, wer den Hund tagsüber betreut, solange er noch klein ist / keine Ausbildung hat / krank ist o.ä.. Zudem kann ein Therapiehund ja nicht 40 Stunden in der Woche im Einsatz sein. Sprich, er bleibt auch mal Zuhause und muss vorher das alleinebleiben üben.

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Ich kann Golden Retriever (aus guter Zucht natürlich!) auch nur empfehlen....

 

Ich habe ja 2 Goldies, einen Schäfermix und eine schwarze Mix-Hündin - die Goldies kommen bei fremden Menschen bisher IMMER am besten an, sie öffnen sogar Türen (im übertragenen Sinne) bei Leuten, die eigentlich Angst vor großen Hunden haben. Außerdem habe ich sie bisher auch immer als etwas ausgeglichener als Labradore empfunden (da stimme ich dir zu, Asti).

Ich glaube auch, dass die Goldies seit Aussiie und Co. nicht mehr ganz sooo dolle "Modehunde" sind!

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