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Hundeforum Der Hund
FlorianHamburg

Therapiehund - welche Rasse empfehlt ihr?

Empfohlene Beiträge

Wie wäre es mit Hunden mit einschichtigem Fell? Kein Haaren und evtl. auch besser für allergische Kinder.

Da gehören ja Pudel dazu, die finde ich schon mal sehr gut geeignet. Dann die Wasserhunde.

Die Wheaten Terrier lassen sich nicht gerne anfassen, es sei denn sie fiddeln, dann haben sie aber Stress, auch nicht gut.

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Danke euch schon mal. 

Ich habe mal von einem Lagotto Romagnolo als Therapiehund gehört. Ich kenne allerdings keinen Hund dieser Rasse. Habt ihr die schon mal getroffen? Und was haltet ihr vom kleinen Elo? Da kenne ich bisher nur einen Vertreter der großen Variante und der hat mir eindeutig zu viel Fell. Charakterlich wirkt der auch etwas einfältig... 

 

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Lagotto kenne ich, beide sehr nett so unterwegs, aber viel mehr kann ich nicht dazu sagen.

 

Grosspudel sind halt wirklich recht gross :D

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vor 3 Stunden schrieb gatil:

Die Wheaten Terrier lassen sich nicht gerne anfassen

 

Kann man das so pauschal sagen?

 

Ich kenne einen Schulhund, ein Wäller, der macht das ganz hervorragend, liebt Kinder und lässt sich auch gerne von ihnen anfassen -meine Tschuli, auch Wäller, hasste es angefasst zu werden.

 

Ist es nicht sinnvoller, einen noch jungen, aber schon erwachsenen Hund auszuwählen, bei dem die erforderlichen Eigenschaften schon zu sehen sind?

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vor 30 Minuten schrieb Juline:

 

Kann man das so pauschal sagen?

 

Ich kenne einen Schulhund, ein Wäller, der macht das ganz hervorragend, liebt Kinder und lässt sich auch gerne von ihnen anfassen -meine Tschuli, auch Wäller, hasste es angefasst zu werden.

 

Ist es nicht sinnvoller, einen noch jungen, aber schon erwachsenen Hund auszuwählen, bei dem die erforderlichen Eigenschaften schon zu sehen sind?

 

 

Die, die ich kenne - und das sind einige -  mögen es nicht so. Als Kissy kam und nur eng mit mir auf dem Sofa lag und mich abschleckte und sich an jeden ranwarf und auch das Streicheln durch unentwegtes Anstupsen einforderte, da dachte ich, dieser Hund ist nun endlich eine Ausnahme. Aber als sie endlich nach längerer Zeit bei uns wirklich angekommen war, liess sie das. Ich interpretiere es heute als Kennenlernen und Integration. Auch das unbedingte Gestreicheltwerdenwollen ist eigentlich eine Art Stressreaktion auf Besuch und bei Unsicherheiten einer bestimmten Person gegenüber. Bei uns hat sie das nicht mehr. Es hat lange gebraucht, bis ich das kapiert habe. da muss man aufpassen, dass man das Verhalten eines Hundes nicht falsch interpretiert.

 

Ich hatte mir letztens ein Buch angehört überdie Ausbildung von Blindenhunden und Tierkommunikation: "Schattenspieler" von Tanja Kohl. Es kommt teilweise sehr esoterisch rüber und es zu hören ist mir teilweise schwergefallen. Doch was ich mitnehmen konnte war, dass manche Hunde ihren Job gut machen, aber nicht gerne machen, weil sie nicht wirklich dafür geeignet sind. Der ältere Sohn erzählte sowas auch von den Diensthunden der BW, dort gibt es Hunde, die sind hervorragend in ihrem Job, aber es ist ein nicht geliebter Job. Laut Hundeführern sieht man ihnen das auch an.

 

Aber: wie entwickelt man eine Sensibilität für so etwas? In einen Hund hineinzuschauen. In der kurzen Zeit, die man zur Auswahl hat.

 

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vor 14 Minuten schrieb gatil:

Als Kissy kam und nur eng mit mir auf dem Sofa lag und mich abschleckte und sich an jeden ranwarf und auch das Streicheln durch unentwegtes Anstupsen einforderte, da dachte ich, dieser Hund ist nun endlich eine Ausnahme. Aber als sie endlich nach längerer Zeit bei uns wirklich angekommen war, liess sie das. Ich interpretiere es heute als Kennenlernen und Integration. Auch das unbedingte Gestreicheltwerdenwollen ist eigentlich eine Art Stressreaktion auf Besuch und bei Unsicherheiten einer bestimmten Person gegenüber. Bei uns hat sie das nicht mehr. Es hat lange gebraucht, bis ich das kapiert habe. da muss man aufpassen, dass man das Verhalten eines Hundes nicht falsch interpretiert.

 

Sehr interessant! 

Gestreichelt werden wollen als Beschwichtigungsgeste. Ein ähnliches Verhalten beobachte ich bei Holly, wenn sie auf eine bestimmte Sorte Fremde trifft. Sie drückt sich regelrecht gegen die Beine.

 

Kürzlich las ich für das 4. f  als Reaktion auf gefühlte Bedrohung (fiddle about) die Übersetzung " sich anbiedern".

Ja, passt. Sehr überlegenswert. Danke.

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Ich finde, dass sich auch Tierschutzhunde dafür eignen und du 100% den passenden Hund auch "in Not" finden würdest. 

Wenn es ein gezüchteter Hund werden soll, fände ich Doodle gut. :) 

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Zum einen muss ich sagen: ich bin gegen das ganze Gedoodle. Weil eben zu horrenden Preisen viel vermehrt wird.

Zum anderen wohnt bei uns gegenüber ein Labradoodle und zwei weitere konnte ich auch noch kennenlernen.

Super Hunde. Eher ruhig, keine Beller aber auch keine Schlafmützen, ich bin besonders von dem gegenüber echt begeistert.

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Ich denke bei jeder Rasse gibt es Hunde, die in ihren Vorlieben aus dem typischen Eigenschaften der Rasse heraus fallen. Lupus zum Beispiel hat ein "weiches" Maul. Das sagt man ja eher Labradoren nach - aber cattle dogs - nee. Die nennt man nicht umsonst Heeler. Die sind eher "rustikal" . 

Bei einer Rasse, die die passenden Eigenschaften aber schon in den Genen hat, ist die Wahrscheinlichkeit später den geeigneten Hund zu bekommen größer. 

Ein Großpudel ist mir etwas zu groß. 

Ich muss daran denken, dass meine Mutter mit Wanti und dem Neuling spazieren gehen muss wenn ich ausfalle. Die ist zwar noch ziemlich fit, wird aber nicht jünger. Deshalb dachte ich eher an einen Kleinpudel. 

Tierschutzhund schließe ich nicht grundsätzlich aus, aber da kennt man meist nicht die Vorgeschichte. Der Hund soll aber zu Kindern die dazu nicht meine sind. Deshalb muss der Hund so berechenbar, wie eben bei einem Hund möglich ist,  sein. Und bei Mischlingswelpen kann man größenmäßig ziemlich überrascht werden. 

Es ist von Vorteil wenn der Hund sich gerne streicheln lässt, aber viel wichtiger ist, dass er gerne mit Menschen agiert. Dabei sollte er aber nicht zum Überdrehen neigen. 

Lupus ist ein Schmuser. Das hat in der Kita aber nicht die größte Rolle gespielt. Wichtiger war das gemeinsame Spiel mit den Kindern, die gute Leinenführigkeit, und seine Kinderfreundlichkeit. 

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vor 3 Minuten schrieb gatil:

Zum einen muss ich sagen: ich bin gegen das ganze Gedoodle. Weil eben zu horrenden Preisen viel vermehrt wird.

Zum anderen wohnt bei uns gegenüber ein Labradoodle und zwei weitere konnte ich auch noch kennenlernen.

Super Hunde. Eher ruhig, keine Beller aber auch keine Schlafmützen, ich bin besonders von dem gegenüber echt begeistert.

 Die fallen durch Größe und Gewicht raus. 

Dann noch eher ein Aussiedoodle. Aber ich bin da auch etwas zwiespältig, auch wenn gerade die gerne als Therapiehunde angepriesen werden. 

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