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Hundeforum Der Hund
DerOlleHansen

Kontrollverhalten: Wo fängt es an, wo hört es auf?

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Noch eine der vielen "Fragen über Fragen" ...  ;)

 

Diesmal das Thema "Kontrolle".

 

Wenn mein Hund mir in der Wohnung überall hin folgt, teilweise nicht in jedes Zimmer, sondern er schaut mir aus der Tür zu, wo endet die "Teilnahme an meinem Alltag" und wo fängt "Kontrolle über den Menschen" an?

Woran kann man was erkennen?

Wo sollte man die Grenze(n) setzen?

 

 

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Wo sollte man die Grenze(n) setzen?

 

 

Ich denke das hängt wirklich vom Hund ab.

 

Hat man einen Hund der grundsätzlich bereit ist die Weltherrschaft zu übernehmen und der im Alltag sowieso schon schwierig zu lenken ist, würde ich die Grenzen sehr eng setzen.

 

Mein Hund läuft mir wenn wir nach Hause kommen immer hinterher, bis ich endlich seinen Napf fülle und wenn es nicht genug war, dann drückt er das mit weiterem Hinterherlaufen aus, bis ich dem knurrenden Magen helfe. ;)

 

Ein weiterer Grund mir zu folgen ist der Wind, der ihm in der Wohnung unheimlich ist. Das nervt mich zwar, aber ich lasse es zu, weil er wirklich Schiss hat.

 

Ist er satt und ist es windstill, legt er sich hin und pennt.

 

Da er sonst mehr als einfach zu führen ist, setze ich keine Grenzen. :)   Habe aber einen Gasthund, dem ich das gar nicht erlaube und einen der das immer darf.  ;)

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Als wir damals unser Pudelchen bekommen hatten, lief der uns (mir) auch immer und überall hinterher. Das habe ich dann "gnadenlos" unterbunden, damit der Hund auch mal zur Ruhe kam. Jacki ist da ganz anders gestrickt - die läuft meistens dann hinterher wenn es in die Küche geht und Essenszeit ist bzw. Zeit für Medikamentenausgabe. Wenn sich dann dort 3 Katzen, ein Hund und ein Mensch versammeln, ist die Küche voll und ich bitte alle Tiere wieder hinaus. :D

Als Welpe/Junghund hatte ich das bei ihr aber auch unterbunden, wenn es z.B. Richtung Bad ging. Mir war alleine bleiben extrem wichtig - für den Hund und für mich.

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Das Fussel darf mich auch verfolgen. Warum auch nicht? Ich kann es abstellen, sie kann alleine bleiben und das Einzige, was sie damit kontrolliert ist, ob ich nicht doch irgendwo was zu essen herzauber. Also ist mir das doch komplett wumpe. Das Fussel will keine Weltherrschaft, es reicht ihr, dass ich danach strebe. 

 

Hätte ich einen Hund, der mir Schwierigkeiten macht, würde ich entscheiden wollen, wann der Hund mit darf um am Alltagsleben teilzuhaben und wann er von mir aus sein Körbchen und den Luftraum 10cm darüber kontrollieren darf. 

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Bei uns ist das ganz unterschiedlich. Männe *gell, Hilde ;)* laufen die Hunde immer in einer Karawane hinterher, weil: Wenn er zu Hause ist, hat er frei und macht dann auch ganz viel mit ihnen. Und da sie darauf spekulieren, ist immer viel Bewegung und "Kontrolle" angesagt (sie könnten ja was verpassen).

 

Wenn er nicht da ist und die Hunde mit mir allein sind, läuft das anders. Wir haben einen geregelten Tagesablauf und sie wissen, nach dem Gassi und Mittagessen ist erst mal der Verdauungsschlaf wichtig. Da kann ich mich in der Wohnung oder auch nach draußen völlig frei bewegen, es würde keinem einfallen, mich zu verfolgen oder kontrollieren zu wollen. Zeitabhängig natürlich, denn wenn es Richtung Abendspaziergang geht, sind sie wieder hellwach und warten. Aber sie bleiben dabei liegen, Karawanen kann ich nicht ab und das wissen sie auch. Ich sehe das also sehr personenbezogen.

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Joey verfolgt mich höchstens zu den Essenszeiten (wobei morgens würde er lieber weiterpennen) oder wenn er merkt, dass es nach draußen geht! Ansonsten bleibt er durchaus liegen, wenn ich den Raum verlasse oder er geht auch mal selber woanders hin, wenn er nicht im Wohnzimmer liegen mag, sondern lieber im Flur (oder wo immer ich mich auch befinde)!

 

Allerdings wenn ich mal abends mit in Janas Zimmer gehe, um mit ihr WII zu zocken, dann MUSS er mit, da würde er nicht alleine im Wohnzimmer bleiben! Muss er auch nicht! ;)

 

 

Wenn er ständig und immer rumrennen würde, dann würde ich das auch unterbinden! Macht er aber höchstens mal, wenn wir irgendwo fremd sind! Und dann unterbinde ich das ab einem bestimmten Punkt, damit er Ruhe findet!

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Wenn mein Hund mir in der Wohnung überall hin folgt, teilweise nicht in jedes Zimmer, sondern er schaut mir aus der Tür zu, wo endet die "Teilnahme an meinem Alltag" und wo fängt "Kontrolle über den Menschen" an?

Woran kann man was erkennen?

Wo sollte man die Grenze(n) setzen?

Hm, wirkliche Kontrolle fängt für mich an, wenn der Hund versucht mir Grenzen zu setzen oder mich zu manipulieren, also zb anfängt Theater zu machen, wenn er mal nicht mit in einem Raum darf.

Ich kenne ein paar Hunde, die anfangen zu jaulen, wenn Herrchen(bei Fremden) nur auf Klo geht.

Das ist zwar "nicht böse"/aggressiv, aber schon einschränkend und die meisten Menschen reagieren da ja auch iwie drauf. Der Hund halt also in irgendeiner Form einen Lernerfolg.

Ob man dann Grenzen setzen sollte, muss jeder für sich und seinen Hund selbst entscheiden...

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Ich unterbinde es spätestens dann wenn ich zum 3.Mal über den jeweiligen Hunde gestolpert bin :rolleyes:

Butsch und Polly sind nämlich Spezialisten in im Weg rumstehen.Vorallem vor der Küche.

 

Die Hunde sind immer da wo ich bin.Sitze ich im Büro liegen sie hier verstreut,gehe ich ins Wohnzimmer verteilt sich die Meute da in die Körbchen.

Das Spielchen kann ich ewig spielen.. nur Kyra bleibt dann irgendwann liegen und kommt später nach. (kluger Hund B) )

 

Ich könnte es jederzeit abstellen und von daher stört es mich (meistens) nicht.

Nur Polly folgt mir auch gerne tagsüber in die obere Etage, da schicke ich sie dann zurück, denn da dürfen die Hunde nur zum Schlafen hoch.

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Mein erster Pudel wäre mir am liebsten überall hin gefolgt, aber das habe ich aufgrund seiner Trennungsangst dann unterbunden.

Olivia ist mir nur gefolgt, wenn es in Richtung Küche ging und wenn ich sie da raus geschmissen habe, dann hat sie ihren Unmut darüber auch noch mit leisem Bellen unterlegt. [emoji7]

Louis hält sich tagsüber so gut wie nie im Erdgeschoss auf, so dass wir uns eigentlich über Stunden gar nicht zu Gesicht kriegen. [emoji15]

"Verirrt " er sich doch mal nach unten, dann läuft er eher planlos durchs Erdgeschoss, so dass die Aufforderung meinerseits, doch lieber wieder ins Bett zu gehen, dankend angenommen wird. [emoji7]

Hinterher laufen tut er nur, wenn wir eigentlich schon abmarschbereit im Flur stehen und ich gefühlte 100 Kleinigkeiten vergessen habe und deswegen genauso oft in die Küche, Bad, Wohnzimmer, Terrasse..... gehe. [emoji51]

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Hm, wirkliche Kontrolle fängt für mich an, wenn der Hund versucht mir Grenzen zu setzen oder mich zu manipulieren, also zb anfängt Theater zu machen, wenn er mal nicht mit in einem Raum darf.

Ich kenne ein paar Hunde, die anfangen zu jaulen, wenn Herrchen(bei Fremden) nur auf Klo geht.

Das ist zwar "nicht böse"/aggressiv, aber schon einschränkend und die meisten Menschen reagieren da ja auch iwie drauf. Der Hund halt also in irgendeiner Form einen Lernerfolg.

Ob man dann Grenzen setzen sollte, muss jeder für sich und seinen Hund selbst entscheiden...

Gut, daß du es erwähnst - in fremder Umgebung läuft mir Jacki auch hinterher. Ich versuche das jetzt zu unterbinden, indem ich sie auf ihre Decke schicke.

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