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Hundeforum Der Hund
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Mit Hund per Fähre fahren?

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Hi,

hat jemand Erfahrungen mit seinem Hund per Fähre zu reisen?

 

Ich will im August nach St. Petersburg fahren. Sowohl Hunde als auch Auto müssen mit. Die Fahrt mit dem Auto würde laut Routenplaner 24 Stunden dauern. Also würde ich wohl an 3 Tagen je 8 Stunden fahren.

 

Nun habe ich gesehen, dass es anscheinend auch ohne Probleme möglich ist mit Hunden per Fähre zu reisen.

 

Allerdings dauert die Fahrt 2,5 Tage und in der Zeit gibt es für Hunde an Bord nur einen kleinen Auslauf mit Sandfläche zum Geschäfte verrichten.

 

Ist jemand schon mal per Fähre gereist und kann mehr dazu sagen?

 

Gruß

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Ja aber das längste waren 4 Stunden also wird dir das nicht weiterhelfen

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Freunde sind früher mit ihren Hunden mit der Fähre nach Finnland gefahren. Da waren sie glaube ich nur einen Tag auf der Fähre.

Deren Hunde haben das ohne Probleme mit gemacht.

Auch das Pieseln auf der Sandfläche hat gut geklappt (ok, der Rüde hat zwischen die Absperrung der Reling gepieselt… aber unten keinen getroffen :D)

Es kommt einfach auf den Hund an, ob er seekrank wird oder nicht.

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Hunde werden i.d.R. nicht seekrank. (Seekrankheit=Gleichgewichtsinformationen des Ohres passen nicht zu den Bildern, die das Gehirn produziert)

Die Geräusche und die Vibrationen (besonders stark beim (An-/Ablegen) sind dem Hund anfangs nicht geheuer, ebenso der glatte, kalte Metallboden - Sensibelchen haben da auch Angst.

Frag vorher die Fährlinie oder besser: kläre mit dem Bordpersonal, ob du die Hunde auch zeitweise im Auto lassen kannst und ob du jederzeit aufs Autodeck kommst. Das wäre eine Alternative, falls die Hunde in der Kabine nicht zur Ruhe kommen. Dein Auto kennen sie und Geräusche und Vibrationen sind im Auto sehr gedämpft.

Aber wenn die Hunde sich an das Schiff gewöhnt haben, finden sie es wahrscheinlich auch spannend, alles zu erkunden. Auch Seeluft schnuppern und über Bord schauen mögen viele Hunde.

Je nach dem wie viel Bewegung deine Hunde brauchen, musst du halt einige Runden drehen ...

 

Aber die Autofahrt hat auch Vorteile: Du kannst jederzeit Pause machen und 8 Stunden (netto) Fahrzeit gehen auch schnell vorüber. Je nach Gegend könntest du auf der Hälfte der Tagesetappe auch einen längeren Spaziergang machen. Dann wären es 2 x 4 Stunden, das werden die Hunde gut packen, zumal sie sich ganz "normal" lösen können zwischendurch.

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Ich bin schon mit verschiedenen Hunden 24 Std Faehre gefahren. Ins Auto durfte man sie nicht bringen. Es gibt Kabinen mit Hund, die konnte ich mir nicht leisten. Sand gab es keinen. Einer meiner Hunde hat niemals gepieselt, der hat 24 Stunden angehalten. Die anderen haben sich auf dem "Hundedeck" gelöst, da haben wir auch gespielt und getrickst, um Bewegung zu haben und die Zeit zu verkürzen. Die für Hunde vorhandenen Boxen waren auf allen Fähren, bis auf einer, absolut inakzeptabel. Also habe ich die Zeit immer komplett auf Deck verbracht, mit Schlafsack und Isomatte. Meine Hunde hatten überhaupt keine Probleme, für mich ist es immer extrem anstrengend, so richtig viel schlafen tue ich da ja nicht.

Aber immer noch 1000 Mal besser als so lange Aufofahren, das finde ich noch viel anstrengender [emoji16]

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Ich bin mit meinem Hund auch schon zur See gefahren, er fand es interessant. Zwar war das nicht über soo viele Stunden, dass er sich hätte lösen müssen, aber eine Sandfläche zu akzeptieren, wäre sicher kein Problem.

 

 

post-29722-0-49246800-1416565146_thumb.jpg

 

 

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@DerOlleHansen:

Das ist aber gar nicht erlaubt mit Hunden dann auf dem Schiff rumzulaufen. Laut den AGB´s muss der Aufenthalt der Hunde außerhalb der Kabine auf ein Minimum begrenzt sein.

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Hunde werden i.d.R. nicht seekrank. (Seekrankheit=Gleichgewichtsinformationen des Ohres passen nicht zu den Bildern, die das Gehirn produziert)

 

Das müsste für Hunde doch ebenso zutreffen - und es gibt viele Hunde, denen beim Autofahren schlecht wird.

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Das ist aber gar nicht erlaubt mit Hunden dann auf dem Schiff rumzulaufen. Laut den AGB´s muss der Aufenthalt der Hunde außerhalb der Kabine auf ein Minimum begrenzt sein.

 

Was ist ein "Minimum"? Dies und ALLES andere an Bord entscheidet einzig und allein der Kapitän. In der christlichen Seefahrt gibt es dafür den (nicht offiziellen) Begriff "next to God" ...  :)  Und wer nett fragt ...  ;)

 

Das müsste für Hunde doch ebenso zutreffen - und es gibt viele Hunde, denen beim Autofahren schlecht wird.

 

Ich hab's aus einem "namhaften" Fachbuch ... Googeln bringt auch nichts Wesentliches: Das Nachbarforum weiß es auch nicht so genau, die Morgenpost meint Ja ... vermutlich weiß man es erst, wenn einem der Hund die letzte Mahlzeit vor die Füße legt ...  :D

Da aber viele Segler in ihren Blogs und Websites von den mitsegelnden Hunden, nicht jedoch von deren grün angelaufener Nase berichten, kann man sich vielleicht darauf einigen, dass wohl die allerwenigsten Hunde seekrank werden. (Vielleicht haben Hunde einfach nicht so viele "Bilder im Kopf" wie wir Menschen ... wer weiß das schon ...)

 

Wenn Hunde Autofahren nicht vertragen, kann das auch andere Gründe haben. (z.B. Kraftstoffgeruch im Wageninneren, den Menschen nicht wahrnehmen)

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