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Hundeforum Der Hund
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Protestkacken, Protestpinkeln-gibt es das?

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Es gab in meiner Zeit mit meinen Hunden nur zwei Situationen, die man als Protestpinkeln oder nachhaltiges Markieren deuten koennte.

1. Alter Hund bekommt wegen seiner alten Knochen und weil der Stuhl, auf dem sie immer lag, eigentlich fuer sie zu klein war, eine grosse weiche kuschelige Decke.

kkriege meinen weiteren text hier gerade irgendwie nicht rein???!!!

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Meine verstorbene Hündin hat eine Zeit lang ins Haus gepinkelt. Ich denke, ihr war es nicht geheuer, nun im Haus zu leben. Bis dahin haben wir im Bus gelebt und das 6 Jahre lang. Als wir dann in ein Haus zogen, fand ich jeden Morgen eine große Pipi-Pfütze im Wohnzimmer vor. Nach einer Weile war das vorbei und als wir 2 1/2 Jahre später umzogen, wurde das auch nicht wiederholt. 

Glaube nicht, dass es Protest war, sondern eher Stress.

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Aus PROTEST assoziiere ich nicht mit Unsauberkeit.

Bisher hatte ich alles an Hunden und Katzen, vom: sofort sauberen Tierheimhund bis zum mit 6 Monaten aufs Sofa springen und neben den Besuch pinkeln-Hund vom Züchter.

 

Aber niemals sah ich darin einen Zusammenhang zu "Protest".

 

Deshalb dachte ich auch erstmal: Gibts nicht. Aber jetzt mache ich mir Gedanken darüber ob Hunde nicht auch "protestieren" mit Setzen von Markierungen. Ich denke in erster Linie an sehr selbstbewusste Hunde und an sehr unterwürfige.

 

Aber keine Ahnung, sind echt nur Gedanken....aber ich traue Hunden schon zu mit ihren Ausscheidungen etwas zu sagen.

 

Was wir dann hören, ist wieder was anderes. Ein unsauberer Hund pinkelt in die Wohnung, weil er es nicht besser kann, noch nicht gelernt hat, oder einen Fehlverknüpfung stattfand.

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Hab über das Thema eben mit einer Freundin gesprochen...sie meint, ihr Rüde protestiert, wenn er gerufen wird und erst noch pinkelt. 

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Vielleicht hats Deine Freundin noch nicht geschafft, dem Hund beizubringen, unmittelbar auf Zuruf zu kommen?

Vielleicht drückt er tatsächlich damit aus: "Du kannst mich mal?" - und auch da würde ich MICH fragen, wieso der Hund den Zuruf so empfindet und so reagiert....

Ganz ehrlich: Manche Personen, die mich rufen, denen würde ich sogar gerne ans Bein pinkeln.........

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Ich bin immer noch nicht überzeugt davon, dass Hunde das nicht können :)

 

Damit meine ich nicht, dass Hunde es in allen Fällen tun, die wir Menschen ihnen unterschieben - da wird es wohl zum Großteil eine sinnvollere und vernünftigere Erklärung für geben.

Aber ich traue Hunden durchaus zu, es zu KÖNNEN. Ja, ich traue ihnen auch Planung zu.

Wenn ich sehe, wie Lemmy reagiert wenn alle Hundedecken besetzt sind (er geht herum, schaut jede Decke (plus Hund drauf) an, macht "pffffft" und geht dann in den Flur oder in der warmen Zeit in den Garten, bellt oder albert herum, bis einer der anderen (meistens Higgins) gucken kommt, dann geht er zurück und legt sich auf die nun frei gewordene Decke :D ) und wenn ich sehe, wie Higgins darauf inzwischen nicht mehr reagiert ("ich bin doch nicht blöd!"), wenn ich sehe wie Lemmy in die Küche kommt und bellt, bis mensch ihm eine dritte Decke hinlegt, also... dann kann ich nicht kategorisch ausschließen dass Hunde zu solch komplexen Gedankengängen in der Lage sind.

 

Jemand schrieb hier von der Katze, die genau immer einem familienmitglied in den Schuh pinkelte. Na... also wenn KATZEN das können, dann können Hunde das auch ;)

 

Was ist denn Unmut und Protest? Wenn Lemmy eine Begegnung mit einem anderen, ihm anscheinend ebenbürtigen (nicht unbedingt körperlich, aber von der Haltung her einer der nicht den Kopf abwendet oder gar ausweicht) Rüden mit viel Gestakse und Umrunden, mit wechselndem Pinkeln an Bäume und was eben so dazu gehört hat, und er dann, wenn die Anspannung weg ist er heftig scharrt und pinkelt und bellt... ist das dann wirklcih nur Stressabbau? Oder tut er da vielleicht doch seine Meinung dem anderen Flegel gegenüber kund?

 

Muss es denn eins von beidem sein? Was ist denn unser "Protestieren" (also nicht das mit den Plakaten, sondern eher das kleinere Motzen oder Schimpfen wenn einem etwas mißfällt)? Ist das nicht auch eine Form von Stress-Bewältigung?

Wir sind unzufrieden mit einer Situation und haben daher angestauten Stress. Bevor wir unsere Mutter eins vor die Nase hauen, gehen wir als Teenager in unser Zimmer, schlagen die Tür und fluchen laut oder leise vor uns hin.

Oder Schimpfen im Auto. Ist doch auch nichts anderes als Stressabbau.

 

Wenn unsere höheren Verhaltensweisen unter die Lupe genommen auch nichts anderes sind als Stress-Reaktionen und wir inzwischen wissen dass Hunde zu sehr viel mehr in der Lage sind als man ihnen früher nachsagte... sollte man dann nicht vielleicht doch ein klitzekleines Fünkchen "Vielleicht doch" in unsere Erklärungen für die Haufen und Pfützen gelten lassen?

 

Nicht, dass wir dann jetzt Hunde für so etwas bestrafen sollten - um Gottes Willen! In dubio pro Rex, oder so ähnlich :D

 

Aber  wie gesagt. Kategorisch "Nö, kann nicht sein" will ich nicht sagen. Eher ein "Wahrscheinlich nur Stress, aaaaaaaber wenn doch - wow. Hut ab vor unseren Hunden" :)

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Das Verhalten, dass du mit den Decken beschreibst, ist in ähnlicher Form schon oft beobachtet worden. Solche Strategien traue ich sehr vielen Hunden ohne weiteres zu. Aber auch hier wieder trifft der entscheidende Unterschied zu: Wann kann denn Lemmy den Erfolg seiner Strategie genießen? Richtig, sofort! ;)

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Und?

 

 

Das als einziges Argument für "so handeln Hunde nicht" zu nehmen ist mir einfach nicht genug, um meinen Rest Zweifel zu beseitigen ;) Aber bevor es doch irgendwie falsch verstanden wird: ich bin mir sicher, dass in den aller-allermeisten Fällen die Hunde NICHT so planen, sondern einfach überfordert sind und sich so "Luft machen" :)

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Diese Strategien, wenn sie etwas haben will, was ein anderer Hund hat, hat Jule auch entwickelt.

Bei ihr sind es meist Spielzeuge, die gerade ein anderer Hund hat.

Dann nimmt sie ein anderes, tut so, als wäre es total klasse und das Beste der Welt.

Sobald der andere Hund dann kommt um zu sehen, was sie da tolles hat, überlässt sie dieses und nimmt das, was sie von Anfang an haben wollTe.

Klappt sehr oft, und auch dass immer wieder die selben Hunde darauf herein fallen.

Komplexes Denken traue ich den Hunden durchaus zu, aber nicht dieses boshafte, weil du mich alleine lässt, kacke ich dir die Bude voll.

Zumindest nicht in dem Ausmaß, wie es immer beschrieben wird.

Vereinzelt kann es mal vorkommen, aber das eher selten.

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Kann mich Lemmy nur anschließen.

Wenn ein Hund so handelt ist er klug - er denkt mit, überlegt sich eine Strategie.

 

Mein Hund, der nie mit einem Spielzeug spielt, nichts apportiert, hat auch mal einem Junghund, der zu Besuch war,

einen Ball (der zufällig herumlag von einem gescheitertem Apoortierversuch) dem Jungspund vor die Nase gelegt.

Und jedesmal, wenn ihn der Hund nehmen wollte, hat er seine Pfote daraufgelegt.

 

Er hat sich was dabei gedacht .

 

Ich frage mich, warum so vehement ausgeschlossen wird, daß ein Hund etwas aus Protest macht.

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