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Hundeforum Der Hund
KleinEmma

Kann Hunden etwas peinlich sein?

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Ich habe jetzt nicht alles gelesen .... ist ja auch schon ein bisschen spät ....

 

 

Ich sage mal , JA Hunden kann was peinlich sein ..... zumindestens Meinem ...... die Anderen kenn ich ja alle nicht :P;)

 

Meinem Sammy ist vor Kurzem ein "Bollerchen" aus dem Hintern gerutscht ... im Haus ( passiert sonst nie, nicht mal bei akutem Durchfall)

 

Situation und Schuldiger :  meinThermomix .... (jeder der so ein Gerät besitzt, weiss, wie nervig der ertönt wenn er fertig ist.

Sammy mag dieses Geräusch gar nicht leiden ..., und ich eile immer schnell zu dem Gerät, wenn der nervige .... juhuu Dein Essen ist fertig Ton erklingt ... )

 

Ich schalte also den Thermomix ein, da der alles alleine macht , wollte ich noch "kurz" was besorgen,

treffe jemand, verquatsche mich ... und zu Hause macht der Thermomix "Alarm" ;)

 

Ich komme zurück .... trete fast in das Bollerchen .... mein Sammy, der sonst IMMER !! an der Haustüre ist wenn jemand nach Hause kommt, war nicht zu sehen.

Er lag in seinem Bettchen, und hat einen auf ... ich bin gar nicht da...gemacht ...

 

Er hat es fast eine Stunde nicht geschafft, mich anzusehen .... ich glaube, ihm war das peinlich ... Angst vor "schimpfe" war es nicht ....warum auch ??

 

Gut , man kann das jetzt anders interpretieren und sagen das Tierchen weiss, das es nicht ins Haus machen darf ...

Aber ich bleibe dabei ihm war es peinlich / unangenehm ....

 

Vielleicht habe ich auch nur keine Ahnung :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes::D :D :D:P

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Dasselbe wie Cartolina hab ich an einer meiner Hündinnen auch beobachtet. Sie hatte es nicht gerne, wenn man ihr zuschaute, sie hat immer den Moment abgepasst, wo ich vorausslief und ist auch immer abseits gegangen für ihr Geschäft. Schämen kam mir zu vermenschlicht vor, hab mich aber schon gefragt, ob es ihr evtl. nicht recht ist, dass ich danach dann die Häufchen entfernt habe und es darum ging, die Häufchen vor mir zu verstecken?

 

Bloch/Gansloßer hatten mal auf einem Vortragsabend erwähnt, dass Jungwöfe den Kot u.a. zur Orientierung benötigen, z.B. auch um wieder nach Hause zu finden, und man gerade unsicheren Hunden den Kot nicht immer komplett wegräumen sollte, sondern zumindest so eine Duftspur liegen lassen sollte.

 

wegen peinlich und der Erklärung mitg dem Löwen. Dann müsste es den Hunden untereinander peinlich sein, wenn sie eine entsprechende Situation erleben. Ich hab sowas noch nicht beobachtet, kommt mir allerdings auch durchaus plausibel vor.

 

Ich hab zwar Situationen zwischen mir und den Hunden vereinzelt beobachtet, wo man oberflächlich meinen könnte, es sei Peinlichkeit im Spiel, aber wenn ich genauer drüber nachdenke, war es wohl meine in der Situation etwas andere Reaktion, die den Hund auch anders reagieren ließ.

 

Ich denke, es ist sehr schwierig, das im Einzelfall abzugrenzen.

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Nun gut..., Hunden ist also Eurer mehrheitlicher Meinung das Eine oder Andere peinlich. 

 

So what..., wer's glaubt :)

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Nun gut..., Hunden ist also Eurer mehrheitlicher Meinung das Eine oder Andere peinlich. 

 

So what..., wer's glaubt :)

Wer`s glaubt und wer es nicht glaubt........ niemand !! weiss es so genau ;)

Da hilft keine Fachliteratur der Welt und kein Bauchgefühl der Welt ...

 

NIEMAND hat jemals eine Antwort bekommen ........ von einem Hund ;) ;)

 

 

 

 

 

 

 

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Ja das meine ich ja..., alle wissen es eigentlich..., aber keiner hat je auch nur eine Silbe mit "seinem" Hund reden können. Warum..., weil Hunde nur mal nicht reden. Da ist nur "Körpersprache" angesagt.

 

Wir Menschen interpretieren so mal eben ratz-fatz alles mögliche in das Verhalten unseres Hundes hinein und übersehen gerne dabei unseren "Hund", der uns vielleicht einfach nur mal wieder angucken will.

 

Ja und? Ich laß meine Süße gerne gucken, ohne sogleich ein Faß auf zu machen.

 

Alles ist gut....

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Möglicherweise ist dieses schlechte Gewissen auch Angst vor Strafe. Der Hund weiss, dass er etwas nich darf und, falls der HH es merkt etwas Negatives kommt. Da ist es doch besser so zu tun, als sei man nicht hier.

Etwas,mdas wie schlechts Gewissen oder Schuld aussieht idt Wega kürzlich passiert. Baumlawine. Sie ist am Wegrand unter einer jungen Tanne an rumschnüffeln, als die ganze Schneepracht runterkommt. Sie schaut zu mir 'warst du das? Was hab ich dir getan?' und tappert dann etwas geknickt weg.

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Tja,

 

ich frage mich, wann ist Menschen etwas peinlich.

Doch dann, wenn sie gelernt haben,

dass man bestimmte Dinge nicht macht.

Angeboren ist da nichts, die "Moral",

die ich dabei übrigens nicht sehe,

sondern ein gesellschaftlich bestimmtes Verhalten,

wurde anerzogen.

 

Einem Baby oder einem Kaspar Hauser

ist es doch ganz gleich, ob in einem voll besetzten Raum gefurzt

oder gerülpst wird oder nicht.

 

Das Empfinden dafür, dass man sowas nicht macht,

wird anerzogen, Wenn es dann eines Tages dennoch passiert,

ist es den Menschen peinlich.

 

Übrigens rülpsen und furzen Erwachsene, wenn sie alleine

oder unter Gleichgesinnten sind, oft die Tapeten von den Wänden.

 

Ich habe lange in einer Hard-Rock.Band gespielt,

ich weiß wovon ich rede.

 

Wenn einem Hund anerzogen wird,

dass er im Haus nicht pinkeln darf,

und es ihm gedankenverloren doch mal passiert,

wie es meinem überaus höflichen, 

Gentleman-Hund Chap bei meinen Schwiegereltern geschehen ist,

hat er die gleichen Zeichen,

im übertragenenen Sinne des "rot-werdens",

nämlich Blick abwenden, sich klein machen, usw. gezeigt.

 

Doch, klar glaube ich, dass Hunden etwas peinlich sein kann.

 

 

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Nee, Hunden ist gar nichts Peinlich.

 

Peinlich berührt sein ist ja schämen, und dieses Gefühl ist Hunden vollkommen fremd, das was hier so an Beispielen genannt wurde sind alles Reaktionen darauf das sie sehr wohl wissen das daraus Konsequenzen erfolgen könnten, also wird schon beim Augenkontakt beschwichtigt.

 

Meinem habe ich sehr früh antrainiert das er gefälligst nicht auf dem Gehweg sein Geschäft zu verrichten hat, kam es dennoch bei allzugroßer Not vor, schaute er mich auch mit diesem Blick an, man hätte es als Scham bezeichnen können, aber eigentlich war es nur ein beschwichtigen in meine Richtung.

 

Völlig ungeniert, plazierte er sonst nach Gusto seine Haufen, mal ganz oben auf einem Erdhügel damit das auch gut und weit sichtbar ist, mal plazierte er es in einen Grasbüschel, wie da so die Auswahlkriterien waren, ist mir heute noch ein Rätsel.

 

Und wenn ich so darüber nachdenke fällt mir ein wie er als Junghund im Wald mal einer anderen Hundehalterin, mit der ich mich unterhielt, während die Hunde durchs Gehölz tobten, quasi im vorbeigehen, mit einem kurzen Stop....mal eben ans Bein pinkelte.

 

Was den Wissenschaftsbericht weiter vorne betrifft, auch das ist nach meiner Meinung eher eine Furcht vor Konsequenzen, wer schwach wirkt ist angreifbar, z.B für Mobbing...daher ist es wohl auch nur eine Art Beschwichtigung, oder, so eine Art....nix passiert mir gehts gut.

 

Aber Scham? Nee

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Naja, ist denn "Peinlichkeit" wirklich immer nur dann beim Menschen der Fall, wenn man etwas tut was einem die Moral (antrainiert) verbietet?

 

Oder ist einem nicht auch mal peinlich, auf einer glatten Stelle auszurutschen und lustig (aber nicht schmerzhaft) zu fallen?

 

Also mir ist das schon manchmal peinlich, wenn ich die Treppen runterpurzel, am besten noch vor versammelter Mannschaft, und bisher hat mir noch niemand gesagt, dass "Treppe runterfallen" moralisch nicht einwandfrei ist :D

 

 

Ich bin sicher, dass Hunden ein Pups nicht peinlich ist, und meinem Hund ist kotzen ganz sicher nicht peinlich. Unanagenehm (das Kotzen) bzw verwunderlich (der unerwartete Pups), ja. Aber nicht wirklich peinlich wie es einem Menschen peinlich wäre.

 

Aber so Dinge wie gegen einen Baum laufen, oder in einen Graben rutschen - also völlig von irgendwelcher Moral abgekoppelten Dinge... warum nicht? Und dann schnell ablenken damit keiner das sieht - doch, das glaub ich schon :D

 

 

Zumal: warum ist es denn dem Menschen peinlich? Doch auch "nur", weil er die Konsequenzen befürchtet (Gelächter oder ausgrenzung oder böse Blicke). Von daher wären es ja genau die Dinge, die auch ein Hund (@stormsong) befürchten würde...

 

Wo ist dann der Unterschied?

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Ja das meine ich ja..., alle wissen es eigentlich..., aber keiner hat je auch nur eine Silbe mit "seinem" Hund reden können. Warum..., weil Hunde nur mal nicht reden. Da ist nur "Körpersprache" angesagt.

 

Wir Menschen interpretieren so mal eben ratz-fatz alles mögliche in das Verhalten unseres Hundes hinein und übersehen gerne dabei unseren "Hund", der uns vielleicht einfach nur mal wieder angucken will.

 

Eben - weil der Hund nicht reden kann, kannst du auch nicht wissen, daß ihm nichts peinlich ist.

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