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Hundeforum Der Hund
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Den "Superpfiff" zum Abrufen des Hundes aufbauen

Empfohlene Beiträge

Hi Fories,

der Begriff "Superpfiff" fiel hier schon öfters, wenn es um das Abrufen der Hundis ging.

Also der Pfiff bzw. das Kommando auf das Wauzi im Ernstfall bitteschön möglichst zuverlässig hören soll und sofort zu Frauchen flitzt...

Ich habe bisher bei Meggie immer mit Stimme gearbeitet,

aber habe mir schon vor einer Weile eine Hundepfeife gekauft.

Einfach weil es mich nervt, je nach Situation (Entfernung, Windrichtung, Lärm...)

doch ziemlich brüllen zu müssen um zu den Plüsch

LG

Rike mit Meggie.

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*IchauchInteresseanmelde* :so:)

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Würd ich auch gerne wissen :Oo

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Wichtig ist, dass die *Belohnung*, die du anbietest, wirklich hochwertig ist.

Ich hab für diese Notfälle immer eine Dose Katzenfutter in der Gassi-Weste.

Am Anfang hab ich in absolut langweiligen Situationen meinen Hund gerufen und wenn er auf mich zugeflitzt kam, zweimal in die Pfeife reingeflötet und direkt beim Ankommen die geöffnete Schale Katzenfutter vor dem Hund ins Gras gestülpt.

An zwei, drei Tagen hintereinander... dann muss man schon aufpassen, dass der Hund einem nicht die ganze Zeit mit der Nase in der Tasche steckt in der Hoffnung, es gäbe eine Doppelpfiff-Situation.

Ich hab danach ein paar Tage Pause gemacht mit dem Pfiff. Also nicht gepfiffen.

Beim näxten Schritt hab ich dann nicht mehr vorher gerufen sondern doppelt gepfiffen, noch immer ohne große Ablenkung. Hund saust heran und bekommt sein KaFu.

Wenn man das zwei- dreimal gemacht hat... wieder ein paar Tage Pause einlegen.

Und dann die Ablenkungsmomente immer größer werden lassen.

Nicht zu oft pfeifen und nicht oft in Situationen probieren, wo man sich nicht sicher ist, dass der Hund wirklich kommt.

Wenn man mal einen Pfiff vergeigt ist das aber noch nicht so tragisch!

Und dann wirklich nur noch in den wichtigen Situationen verwenden, damit sich der Pfiff nicht abnutzt!

Das ist die Kurzversion :D .

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Also ich hab immer dann gepfiffen, wenn ich extra leckere Leckerli (Fleischwurst usw) dabei hatte und nur in Situationen wo ich wusste Hund kommt. Konditioniert habe ich das anfangs mit pfiff Leckerlie, pfiff Leckerli usw. In Situationen wo ich mir nicht sicher war ob er kommt, grade wo wir erst angefangen haben mit Pfeife, hab ich die Pfeife garnicht benutzt, sondern das übliche Hier genommen. Habe dann halt immer mehr die Schwierigkeit gesteigert.

Ich benutze die Pfeife auch nur wenn meine freilaufen. Ich habe mich noch nicht gewagt es mit Ablenkung von Hunden zu probieren, weil ich mir da noch zu unsicher bin.

Es klappt bei Radfahrern, Joggern, anderen Spaziergängern, sogar Pferden, wobei sich Dusty da erst im Gebüsch versteckt und wartet bis Pferd vorbei ist und dann kommt, aber gut, sei ihm verziehen ;) Es klappt sogar bei Hasen und Vögeln. Großwild interessiert meine beiden gar nicht.

Ich hoffe ich konnte etwas behilflich sein, bin aber auch gespannt wie andere das machen, vielleicht kann ich dann auch aus Freilauf/Spiel mit anderen Hunden meine Hunde "abpfeifen" :)

LG Tanja

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Hi Rike!

Nachdem unser "Superpfiff", den wir ganz einfach so aufgebaut, hatten, dass wir (ähnlich wie beim Clickern) die Pfeife einfach auf Wienerle konditioniert hatten, neulich beim Kaninchenjagen versagt hat (anscheinend war Kaninchen besser als Wienerle), bauen wir das Ganze jetzt komplett neu auf. Dabei folgen wir der Anleitung eines Rettungshundeführers und Hundetrainers aus unserer Staffel, der es mit allem immer sehr genau nimmt und deswegen den Superpfiff auch sehr langsam aufbaut. Er hat bei seinem Hund 2 Jahre gebraucht, bis er sich auf den Pfiff wirklich verlassen hat. Er meinte, für einen "normalen" Familienhund könnte man schneller vorgehen, aber wenn man einen wirklich absolut 500-prozentig zuverlässigen Pfiff haben will, sollte man sich die Zeit nehmen.

Momentan sind wir in der ersten Phase: Wohnzimmer. Fanja hört den Pfiff, kommt (weil meistens im Wohnzimmer nix interessanteres passiert) und bekommt ein Stück Wienerle. Das Ganze machen wir über den Tag verteilt 20-30 mal die nächsten paar Monate über. Danach wird draußen weitergemacht, auf bekannten Strecken ohne große Ablenkung, wieder jeden Tag relativ oft. Wieder einige Monate später wird angefangen, Ablenkung dazuzunehmen, aber nur wenig. Ich nehme dafür meinen Mann, der ein bisschen mit Fanja spielt, und pfeife sie dann von ihm weg. Das mache ich aber nur, wenn ich mir sicher sein kann, dass sie auch wirklich kommt, sprich, das Spiel mit meinem Mann darf nicht ganz so toll sein. Wenn das soweit sitzt, werde ich anfangen, an einem wegfliegenden Ball zu arbeiten. Wenn das alles geschafft ist, wird schon sehr viel Zeit vergangen sein und ich hoffe, der Pfiff ist dann irgendwann einsetzbar. Angeblich soll der Hund, wenn er den Pfiff so oft gehört und gekommen ist, so "programmiert" sein, dass er überhaupt nicht mehr kommt, weil er ein Wienerle will, sondern weil er gar nicht mehr anders kann, als auf den Pfiff hin sofort umzudrehen und zu kommen.

Wichtig in dieser Zeit sind mir 2 Dinge: dass es nie Wienerle gibt, wenn kein Pfiff ertönt, und dass keine Situationen entstehen, wo Fanja den Pfiff "überhört". Deswegen steigere ich die Ablenkung nur in minimalen Schritten.

Das Ganze funktioniert übrigens nicht nur mit Futter, sondern auch mit Spielzeug, aber das muss dann auch ein Spielzeug sein, das niemals ohne Pfeife zur Verfügung steht.

Viele Grüße, Iris

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In der Plauderecke ist von Martina (Kuhhund) grade ein Thema zum Rückruf mit Pfeifsignal.

Da ist es auch sehr genau beschrieben, wie sie es dort machen :)

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Das ist die Kurzversion :D .

und die Langversion...? :D

*neugierigsein*

O.K., das heißt die Wirkung beruht ausschließlich auf der entsprechend großen Belohnung...

(Katzenfutter hab ich noch nie probiert...)

wie lange dauert das nach Deiner Erfahrung,

bis der Pfiff richtig verinnerlicht ist?

Nach wieviel Wochen hast Du angefangen die Riesenbelohnung abzubauen - und wie?

(oder läufst Du immer noch mit KaFu rum für die Situationen in denen Du die Pfeife benötigst...?)

:D

LG

Rike mit Meggie.

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Und dann wirklich nur noch in den wichtigen Situationen verwenden, damit sich der Pfiff nicht abnutzt!

Das ist die Kurzversion :D .

... und genau hier lag bei uns dann das Problem. Momo hat versucht, quasi den Superpfiff durch ihr Verhalten auszulösen. Sie schoß z. B. plötzlich in Richtung Wald, obwohl da nichts war, nur damit ich pfeife. Der Pfiff hat bei ihr gewirkt, wie der Clicker, nur stärker, weil es da eben eine absolut hochwertige Belohnung gab, und somit hat sie dann durch Ausprobieren rausgefunden, wie sie mich dazu bekommt, die Pfeife zu benutzen.

Und bei der Feuerprobe Katze auf dem Acker, hat er dann auch versagt. Momo hat einen megastarken Jagdtrieb gepaart mit einer unglaublichen Eigenständigkeit, da hilft auch keine Tube mit Leberwurst.

Ich kenne aber einige Fälle, wo es relaitv gut funktioniert.

Achso, aufgebaut habe ich das Signal so, wie antje es beschrieben hat.

LG

Sandra

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