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Hundeforum Der Hund
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Neufundländer in einer Stadtwohnung halten? Tierquälerei ?

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Die Frage nach der Rasse würde ich ebenso wie "bunterhund" ganz hinten anstellen. Zuvor gilt es, viele andere Dinge zu klären. Wo wirst Du arbeiten, kannst Du dazu in dieser Wohnung wohnen bleiben, erlaubt der Wohnungsinhaber überhaupt Hundehaltung (schriftlich!), wie lange muss der Hund tagsüber alleine bleiben, hat Du vor und nach der Arbeit so wie in der Pause genug Zeit für den Hund, bleibt genug Geld vom Verdienst übrig, um die Kosten der Hundehaltung zahlen zu können und und und ...

ICH würde keinen Neufundländer in einer 70 qm Stadtwohnung halten wollen.

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Ich würde das Thema umbenennen:

 

Neufundländer in der Stadtwohnung halten - Kann Mensch das aushalten?

 

Ich schliesse mich meinen Vorschreibern vorbehaltlos an:

Die Bedürfnisse des Hundes kann man erfüllen, wenn auch mit etwas mehr Mühe. Nur "kühl" und "draussen" bliebe auf Dauer nicht zu leisten.

 

Doch - wie schon deutlich gemacht:

Neufundländer sind riesige Hunde mit viel Fell, sie stinken, wenn sie nass sind und müffeln auch im trockenen Zustand. Sie sind schmutzig und hinterlassen Unmengen an Dreck und Haaren.

Die Wohnung wird einem eher als ein Hundezwinger vorkommen, Besuch wird man kaum noch bekommen.

Der Wunsch, in seiner Wohnung mit einem wunderbaren lieben ruhigen grossen Wuschelbär zu kuscheln, verliert sich sehr schnell angesichts der Realitäten..

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Hallo von einer Wienerin zur anderen Wienerin ;)

 

Ich lebe mit einem Leonberger - der ja ähnliche Ausmaße hat - in einer Wohnung ohne Garten. Allerdings: ich habe 130 m2 zur Verfügung und die Wohnung ist recht wenig vollgestellt.

 

Ehrlich gesagt, auf 70 m2 kann ich mir das nicht so recht vorstellen. Allein ein passendes Hundebett hat entsprechende Ausmaße (ich habe zb die Sabro Kudde Gr. 5 = 100 x 120 cm). Hundefutter, Kauartikel etc. benötigen dementsprechend mehr Lagerplatz.

 

Auto ist Pflicht: mit so einem großen Hund mit den Öffis durch Wien gurken ist kein Spaß. Viele Leute haben Angst, in eine übervolle Bim oder U-Bahn mit so einem Hund kannst du vergessen, ist aber unter Umständen nötig wenn z.B: Hundeschule, Tierklinik etc. ansteht.

 

Fußbodenheizung geht gar nicht. Ich achte auch darauf, die Wohnung nicht zu stark zu beheizen, das Schlafzimmer ist komplett unbeheizt und bietet daher eine kühle Ausweichmöglichkeit.

 

Aufzug ist ebenso Pflicht. Wenn der Hund krankheitsbedingt keine Stufen gehen kann, hast du sonst keine Chance, den Hund raus- oder reinzubringen. Obere Stockwerke würde ich sowieso ausscheiden, weil ein Aufzug ja auch mal ausfallen kann. Ich wohne im ersten Stock, da kann ich den Hund notfalls (zu zweit) auch mal tragen. Alleine schafft man das bei 50 kg aufwerts ja sowieso nicht mehr.

 

Auch die Kosten sind übrigens deutlich höher als bei einem mittelgroßen Hund. An erster Stelle natürlich Futter aber auch das Zubehör, Medikamente, Zeckenschutz, etc.: alles kostet bei so einem Riesen gleich mal das doppelte.

 

Wenn so ein Riese schon mal da ist, und man muß gezwungenermaßen in eine kleine Wohnung übersiedeln, wird es wohl irgendwie machbar sein. Aber bewußt und geplant würde ich mir das wohl nicht antun.

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wär auch meine Frage gewesen:

Hast du eine Vorstellung wie lang es dauert bis so ein Hund getrocknet ist ?

Und hast du schon mal einen nassen Neufundländer im geschlossenen Raum gerochen ?

Also mich hat das, als ich es vor einigen Jahren live erleben durfte, schwer beeindruckt !  N i e m a l s  würde ich das haben wollen. Und ich bin (Hund+Katz+Pferd-Halter) bestimmt nicht zimperlich, was die Sauberkeit der Wohnung angeht.

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Erstmals vielen Dank für die vielen Antworten.

Nun zu den Fragen: Ich habe mich weitgehend über so gut wie jede Hunderasse die es gibt informiert, da der Wunsch nach einem Hund schon sehr lange existiert. Ich habe daher schon so gut wie alles durchgeplant. Mit Dreck und nassen Hunden und viel Arbeit habe ich kein Problem. Mir ist natürlich klar, dass ich nicht in die Zukunft schauen kann. Trotzdem plane ich schon gerne im Vorraus, ganz egal ob ich den Plan kurzfristig ändern muss. Sicher ist jedoch, dass ich mir einen Hund nehmen werde! Ich bin nicht dumm und ich weiß, dass ich als Studentin viel arbeiten muss und mich erst ans "Allein"wohnen gewöhnen muss. Allerdings habe ich genug Hilfe und ich werde auch nicht ganz alleine wohnen. Die Kosten eines Hundes sind mir auch bewusst und vom Gesetz her darf einem kein Vermieter ein Haustier verbieten. Ich würde diese Fragen hier nicht stellen wenn mir das alles nicht bewusst wäre. Die Rasse kann sich in der Tat immer noch ändern.

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Aja und wegen dem Hund im Stiegenhaus. Es gibt immer Lösungen. Z.b nach einem regnerischen Spaziergang durch die Garage gehen. (ja kann sein dass ich keine Garage besitze. Dann kann ich mich immer noch für eine kleinere Rasse entscheiden oder dem Hund beibringen sich erst auf mein Zeichen zu schütteln. Im Bad) Ich bin vom Charakter her (und das wird sich auch nicht ändern.) kein sehr sozialer Mensch und ein Einzelgänger. Mein Studentenleben wird alles andere als Freunde treffen und Party machen. Das kann ich schonmal sagen obwohl sich vieles ändern kann. So wie jeder der gerne einen Hund haben möchte bin ich lediglich auf der Suche nach der richtigen Rasse für mich, damit es dem Hund und mir an nichts fehlt. Aja und @bunterhund, mag sein dass sich noch alles ändert aber ich bin nicht so naiv wie du vielleicht denkst.

Danke nochmal für die Antworten

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Drei Fragen noch:
Woher soll der Hund denn kommen?
Ein Welpe oder ein erwachsener Hund?
Ist das in Österreich so, dass im Gesetz verankert ist, dass ein Hund nicht verboten werden darf? Wusste ich nicht.

 

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Wenn du noch studierst, würde ich dir eher einen mittelgroßen Hund ans Herz legen.

Das ist vielfach praktischer - bei der Wohnungs/WH-Suche, beim mitnehmen, wenn er mal fremdbetreut wird usw. Je größer der Hund, desto weniger Akzeptanz. Und als Student hat man auch nicht so viele Möglichkeiten, da würde ich mir durch ein sehr großes und schweres Exemplar nicht noch zusätzlich Steine in den Weg legen.

Dazu kommen die nicht zu unterschätzenden Mehrkosten! Gutes Futter ist eine regelmäßige Belastung für den Geldbeutel.

Beim TA gehen Medikamente nach Gewicht - das wird sehr schnell sehr teuer.

Ich weiß nicht, wieviel Geld du monatlich für einen Hund zur Verfügung hast. Ich hätte mir kein Tier dieser Größe leisten können.

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Je nachdem ob es ein Tierheimhund oder ein Rassehund wird entweder aus einem Tierheim oder eben von einem Züchter.

Wenn es ein Tierheimhund wird dann ein erwachsener und falls ich eine perfekte Rasse für mich finde, dann wird es ein Welpe.

Ja zumindest in Wien.

Wenn ich mir einen Welpen nehme dann werde ich noch ein Jahr nach meinem Abschluss zuhause wohnen und mich um den Welpen kümmern, da ein Welpe im Berufsleben zu kompliziert wäre.

Ich habe bereits Geld gespart das für mindestens 3 Jahre Hundepflege reicht. Und ich nehme auch eine kleine billige Wohnung. Also an Geld wird es nicht scheitern.

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Für mich war in der Hundewahl wichtig, dass mein Hund zu meinem Lebensstil passt. Du scheinst dir ja schon viele Gedanken gemacht zu haben, aber das nur nochmal als Anregung.

Mir war die absolute Größe des Hundes relativ egal. Wichtig für mich war das richtige Energie level zu finden. Vielleicht ist es ja genau das, was du willst mit einem Neufi, aber mir wäre er zu langsam und nicht ausdauernd genug. Hast du bestimmte Vorstellungen, was du machen willst mit deinem Hund? Sport oder nur gemütlich spazieren? Soll er super unter Leuten sein oder ist das Nebensache? Ich glaub ich würde mir meinen Alltag und das Umfeld anschauen und danach einen Hund wählen, der soviel wie möglich daran teilnehmen kann.

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