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Hundeforum Der Hund
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Neufundländer in einer Stadtwohnung halten? Tierquälerei ?

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Ah und natürlich noch zu deiner eigentlichen Frage: Ich glaube auch nicht, dass die Wohnungsgröße sehr wichtig ist, weil faktisch schlafen Hunde die meiste Zeit zuhause. Eine Wohnung ist nicht der Ort an dem die große Beschäftigung statt findet, vor allem wenn er schon erwachsen ist. (Zumindest bei uns ist das so)

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Aja und wegen dem Hund im Stiegenhaus. Es gibt immer Lösungen. Z.b nach einem regnerischen Spaziergang durch die Garage gehen. (ja kann sein dass ich keine Garage besitze. Dann kann ich mich immer noch für eine kleinere Rasse entscheiden oder dem Hund beibringen sich erst auf mein Zeichen zu schütteln. Im Bad) Ich bin vom Charakter her (und das wird sich auch nicht ändern.) kein sehr sozialer Mensch und ein Einzelgänger. Mein Studentenleben wird alles andere als Freunde treffen und Party machen.

Ich habe bereits Geld gespart das für mindestens 3 Jahre Hundepflege reicht. Und ich nehme auch eine kleine billige Wohnung. Also an Geld wird es nicht scheitern.

Zum ersten zitierten Text:

Selbst wenn du deinem Hund beibringst, sich auf Kommando zu schütteln (also meiner macht das nur ZUSÄTZLICH auf Kommando, aber er lässt es nicht auf Kommando sein), dann schleift er dennoch nass an der Wand lang und über die Stufen/Boden. Ersteres gibt Flecken, die nicht so einfach weggehen und zweiteres musst du dann täglich mehrmals putzen. Viel Spaß.

 

Ich bin auch ein absoluter Einzelgänger. Das bedeutet aber nicht, dass du nicht einkaufen gehen musst, nicht arbeiten gehen musst, nicht mal zum Arzt musst. Ich gehe jetzt zum ersten Mal nach dem Studium (bzw. seit ich den Hund habe) Vollzeit arbeiten. Ich habe einen 9h Tag PLUS Fahrtweg. Der Hund wäre also 10h alleine zu Hause. Nicht zumutbar. Also geht er jetzt ganztägig in eine Tagesstätte.

 

Und dabei zum zweiten zitierten Text: Kostenpunkt Tagesstätte knapp 300 Euro im Monat. Die Tatsache, dass kaum jemand mehr Tierhaltung erlaubt, grenz die Wohnungssuche SEHR ein. Ich hätte letztens eine Wohnung für 600 Euro bekommen können. Drei Zimmer, eigentlich viel zu groß, aber hey, der Hund ist erlaubt.

(Die Erlaubnis zur Tierhaltung in Mietwohnungen geht auch in Wien nur soweit, wie keine Beschwerden kommen. Daher würde ich nicht dort einziehen wollen, wo der Hund nicht gern gesehen wird, denn das gibt nur Stress. Und so klein finde ich eine 70m² Wohnung jetzt wirklich nicht!)

Sind wir schon bei 900 Euro. Versicherungen, Haftpflichten, Steuern, Impfungen und Entwurmungen (müssen wegen Tagesstätte sein, ob eigene Ideologie oder nicht) machen weitere 50 Euro im Monat. Futter genauso (und da sind noch keine Snacks, Kausachen oder mal ne neue Leine etc. dabei). 1000 Euro sind weg. 1000 Euro, die ich ohne Hund durchaus auf die Hälfte reduzieren könnte. Ganz davon abgesehen, dass ich mir die 1000 Euro mit meinem Berufseinsteigergehalt nicht leisten kann, weswegen ich in meinem jetzigen Zimmer versauern muss....

 

Ich weiß nicht, wie du die "3 Jahre Hundepflege" kalkuliert hast, aber ist da auch eine Krankheit drin? Es gibt Krankenversicherungen, klar, aber meist auch nur bis zu einem gewissen Punkt, dann musst du trotzdem selbst übernehmen. Und eine volle Krankenversicherung kommt auch nochmal auf sicherlich 50 Euro.

 

Ich habe auch in einer ähnlichen Situation wie du meinen Hund angeschafft. Es ist schon machbar, aber, wie gesagt, schwierig.

 

Und zur Rasse: Ich habe einen Schäferhund (eindeutig großes Konfliktpotenzial im Umfeld, bei der Wohnungssuche, sogar im Berufsleben, auch wenn er die Arbeit überhaupt nicht beeinflusst). Größer dürfte er auch für meinen Geschmack mittlerweile nicht mehr sein. Voraussetzung für mich war, dass ich ihn noch tragen könnte. Aber ich habe ihn gewählt (im Tierheim), weil er zu mir gepasst hat, nicht weil er mir gefallen hat (was er jetzt natürlich tut ;) )

 

Ansonsten: Große Hunde brauchen nur größere Körbchen, das stimmt wohl.

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Ich würde mir keinen Neufundländer o.ä. in einer Statwohnung halten - die Gründe,warum nicht,sind ja hier schon genügend erörtet worden.

Es gibt ganz sicher geeignetere Hund. :)

Und ob du jetzt arbeitetst,studierst,oder was auch immer machst - da mußt du selber halt wissen,ob es paßt oder halt nicht.Ich glaub`,da gibt`s irgendwie immer nur zwei Meinungen - die ewigen Bedenkentäger - oder die,die sich alles schönreden... ;)

Rassen/Mixe,die mitnahmefähig bzw. studientauglich sind,gibt es übrigens genug - es ist vielleicht nicht immer so sinnvoll,sich auf eine Rasse zu versteifen,wo`s dann gerad mal überhaupt nicht paßt,wenn es doch Alternativen gibt. ;)

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nocheinmal: ich habe wirklich ALLES schon durchgeplant. In meinem Erspartem sind auch mehrere Tierarztbesuche und sowohl die Kosten für Hundeschule usw. eingespart. Ich werde mit meiner Schwester wohnen und wir können uns das Arbeiten so einteilen, dass der Hund nicht länger als maximal 6 Stunden alleine ist. Wie gesagt ich habe kein Problem damit sehr oft zu putzen und mit Stress kann ich auch gut umgehen. Ich bin bereit sehr sehr viel für einen Hund aufzugeben. Die Wohnungssuche wird kein Problem ich habe schließlich 1 Jahr Zeit.

Zu der Hundewahl: Ich hätte gerne einen Hund der Größer als 30 cm ist. Ich will einen sanften Hund ohne bzw mit geringem Jagdtrieb. Oder zumindest keinen der bei einem Kaninchen davon düst und nicht mehr auf meine Rufe hört. Da es mein erster Hund sein wird sollte er nicht allzu stur sein. Ich finde es nicht schlimm wenn der Hund mal keine Lust auf ein "Gib Pfote" hat, aber wenn es in einem Moment wichtig ist, dass sich der Hund hinlegt und ruhig ist dann ist es nicht von Vorteil wenn der Hund sich entscheidet dass das Unsinn ist und macht was er will. Selbstverständlich kommt das auf die Erziehung an aber Akita Inus z.b sind dafür bekannt stur zu sein. Deshalb und aus vielen anderen Gründen wäre diese Rasse nicht für mich geeignet. Ich bin nicht sehr sportlich, also wären Rassen wie ein Border Collie auch nichts für mich. Berner Sennenhunde oder eben Neufundländer haben ein gemütliches,ruhiges und sanftes Wesen, was perfekt zu mir passt.

Natürlich gibt es auch quirlige Neufundländer, und ruhigere Border Collies, doch die Veranlagung haben sie und bei einer Rasse hat man eine größere Chance genau das zu bekommen was man erwartet, als bei einem Mischling.

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Hast viele Ratgeber gelesen und dich im Internet informiert,ne? ;)

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Achja und bei einem Tierheimhund oder Mischling weiß ich zwar schon (falls ich ihn vorher kennenlerne) was auf mich zu kommt, jedoch habe ich da nicht genaue Sicherheiten. Wie etwa ob er sich denn mit meinen Katzen verträgt, welche vielleicht sogar wichtigen Dinge man ihm nicht oder falsch beigebracht hat usw. selbst wenn das Tierheim sagt, er verträgt sich mit Katzen gibt es keine Garantie, dass er es sich nicht mal anders überlegt und meine beißt. Bei einem Welpen, der mit ihnen aufwächst sieht das schon anders aus. Vielleicht hat der Hund durch schlechte Sozialisierung ja große Probleme, mit denen ich als Neuling in der Hundewelt umgehen muss.

ja habe ich. Ich könnte zu jeder Rasse eine kleine Charakterbeschreibung raushauen. ^^

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ja dann.... ;)

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Ich finde es gut, dass Du Dir vor der Anschaffung Gedanken machst. Ich habe meinen Mann auch mit Hund (Setter)

kennengelernt und wir mussten dann ca. 18 Jahre warten bis wir einen gemeinsamen Hund uns anschaffen

konnten, weil wir uns auch über viele Dinge Gedanken gemacht haben. Wir haben es bis heute nicht bereut und

unser Süsser wird im März 11 Jahre alt. ;):)

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nocheinmal: ich habe wirklich ALLES schon durchgeplant.

Aha. Ja dann smiley_emoticons_stumm.gifwie Flusentrude schon schrieb...

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An sich, finde ich, hast du gut überlegt. Du überschätzt dich nicht, Charakter des Hundes passt :)

Andrerseits muss ich schon sagen: Neufundländer sind riiiesig, wirklich, und immer im Weg, auch Berner Sennenhunde sind seeehr gross, und fast immer im Weg ;)

Ich glaube es wäre wirklich besser einen etwas kleineren Hund (keinen Zwerg!) zu suchen, es ist in deinem Fall wohl besser.

Zu Tierheimhunden, oder anderen schon erwachsenen Hunde, darf man schon sagen, dass es nicht so ist, dass die grundsätzlich Macken haben. Wir hatten einige, das waren alles nette Hunde.

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