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Hundeforum Der Hund
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Neufundländer in einer Stadtwohnung halten? Tierquälerei ?

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Neufis sind bekannt für ihre Sturheit ;)

und ich kenne einige die ihre Rasse verkörpern :D und als sanft würd ich die Bären auch nicht bezeichnen :P

Würde dir von einer Riesenrasse eher abraten, bei deiner Lebenssituation und deinen wünschen :)

Nimm lieber ne nummer kleiner, muss ja auch nicht gleich ein winzling sein :)

Aber mit nem Riese, bist du wirklich eingeschränkt, da is halt leider nix mit den nehm ich überall hin mit...

Achso, glaub bloss nicht berner und Neufi sind gemütlich und ruhig...

Das stimmt so nicht :D

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Ich spreche nun mal aus Erfahrung und nicht nur aufgrund theoretischem Wissens:
Du kannst leider gar nicht alles einplanen. Weder die Kosten für Arztbesuche bzw. Behandlungen, noch die Kosten für evtl. nötige Trainer. Das läppert sich ratzfatz auf Beträge über der 1000 Euro-Marke und da rede ich von wenigen Wochen, nicht von Monaten oder Jahren. Und da sind auch nicht normale Kosten eingeplant.
Klar hat man solche Hunde selten, aber was, wenn doch?

Hast Du einen Hund, der warum auch immer nicht alleine bleiben kann und der täglich in die Betreuung muss, ist das geplante Budget sehr schnell ausgereizt. Gerade bei einem Welpen sollte man mehrere Monate einplanen, bis er ausreichend lange alleine bleiben kann. Und auch bei einem Tierheimhund ist es nicht gesagt, dass das in neuer Umgebung klappt.

Und auch, wenn Du das Treppenhaus täglich nach jedem Durchgehen putzt und dem Hund - damit er die Wand nicht durchs Schütteln  verschmutzt - einen Bademantel überziehst, den Geruch bekommst Du nicht weg. Auch das ist keine Miesmacherei, das ist einfach meine Erfahrung, seit wir mit 4 Hunden zusammenleben. In unserem Haus kann ich lüften, so oft und lange ich will. Bei einem Treppenhaus in einem Mehrfamilienhaus ist das nicht möglich.
 

Ich wünsche Dir, dass alles so wird, wie Du es gerne hättest. Aber meist ist es eben nicht so rosarot, wie man sich das alles ausmalt. Schon alleine, wenn man in der Arbeit gefordert ist und zig schlaflose Nächte hat. Sei es, weil der Hund noch nicht stubenrein ist oder sonst etwas hat. Du hast noch keinen Arbeitsplatz, wie also willst Du wissen, dass Du Dir mit Deiner Schwester die Arbeit so einteilen kannst, dass der Hund nicht länger als 6 Stunden alleine ist? Mir als Züchter und auch als Tierheim-Mitarbeiter wäre das alles viel zu ungenau.

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Die Frage lautete:
 

 

Neufundländer in einer Stadtwohnung halten? Tierquälerei ?

 

Bei Deinen Voraussetzungen und mitten in Wien? JA!!! TU DAS NICHT

Suche Dir einen Hund, der in der Stadt gut zurecht kommt und keine Riesenrasse, das ist alles andere, als eine artgerechte Hundehaltung. Neufis möchten gerne oft und lange draußen sein, das kannst Du ihm nicht ansatzweise bieten.

Es gibt jede Menge andere Hunderassen, die leicht erziebar, Anfängergeeignet und nicht extrem jagdtriebig sind (wobei ich mich schon frage, was es wohl in Wien zu jagen gibt ;-) ).

Übrigens: Es ist ein Trugschluß, dass die von Dir genannten Probleme sich bei einem Hund, den man als Welpe bekommt nicht entwickeln, leider ganz im Gegenteil. Den meisten unerfahrenen Hundebesitzer fehlt die Erfahrung, so dass sie in den allermeisten Fällen das beginnende Problem zu spät erkennen und sich dann Jagdverhalten o.ä. Probleme schon etablieren und dies dann sorgsam per Training wieder zurecht gerückt werden muss.
Ganz so einfach ist die Planung eines Lebewesens eben nicht, da gibt es immer wieder und ständig Überraschungen. So ist das Leben ;-)

Ich würde Dir raten: Nimm einen Pflegehund einer Tierschutzorga mit der Option auf Übernahme. Dann kannst Du schauen, ob alles so klappt, wie Du es Dir vorstellst.
Wenn nicht, kann der Hund weitervermittelt werden, wenn doch, kannst Du ihn behalten und wenn er nicht der richtige ist, weißt Du wenigstens, was auf Dich zukommt ;-)

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Ohja.. Neufundländer können defintiv sehr stur sein. Und bei 60-70kg Sturheit hat man echt schlechte Karten :P

 

Wir waren auch am Überlegen (bevor Polly kam) ob eine Riesenrasse hier einzieht, gerne ein Neufundländer weil wir halt einen in der Familie hatten.

Dagegen entschieden haben wir uns aus vielerlei Gründen, vorrangig aber tatsächlich weil wir zur Wohnung (die größer ist als manches Haus) Treppen hoch haben

und kein direkter Zugang zum Garten besteht.

Ich weis aus Erzählungen von meiner Oma das unsere Hündin tagsüber fast nur draußen war (egal welches Wetter), geschlafen hat sie im Haus.

Genauso sah es bei der Hündin bei einer Freundin aus.

Dieser besagten Freundin ist es übrigens nicht nur einmal passiert das sie von dem Hund bäuchlings durch die Gegend geschleift wurde.. also nix mit immer sanftmütig :ph34r:

 

Ein Bekannter von mir hat einen Hund mit ähnlichem Ausmaß, da beschweren sich inzwischen die Nachbarn darüber dass das Treppenhaus nach nassem Hund stinkt.

Kann sein das er aus der Wohnung fliegt wenn es ganz dumm läuft - und mit dem riesen Tier eine neue Bleibe zu finden wird mehr als schwer.

 

Ich verstehe nicht warum du nicht einfach abwartest bis du eine Wohnung hast, das Studium beginnt, dann siehst du was auf die zu kommt, und kannst auch das zeitliche und finanzielle besser abschätzen.

Dann gehst du ins Tierheim und schaust ob ein Hund für dich dabei ist.

 

Ich wollte damals auch auf Teufel komm raus einen Hund..und kann nur sagen - es kommt halt doch meistens anders als man denkt ;)

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Ich verstehe nicht warum du nicht einfach abwartest bis du eine Wohnung hast, das Studium beginnt, dann siehst du was auf die zu kommt, und kannst auch das zeitliche und finanzielle besser abschätzen.

Dann gehst du ins Tierheim und schaust ob ein Hund für dich dabei ist.

 

Ich wollte damals auch auf Teufel komm raus einen Hund..und kann nur sagen - es kommt halt doch meistens anders als man denkt ;)

 

Aber sie hat doch schon ALLES durchdacht. Da braucht man nicht auf etwas handfestes warten. ;)

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(wobei ich mich schon frage, was es wohl in Wien zu jagen gibt ;-) ).

Wienerle?

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Erneut vielen Dank für die Antworten. Vielleicht klang

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ich etwas unfreundlich. Tut mir leid falls das der fall war. ich weiß es gibt viele "kinder" die sich einen hund wünschen und nicht über die konsequenzen nachdenken. und mit "ich habe wirklich alles durchplant" habe ich nicht gemeint dass ich mehr ahnung habe als alle oder dass ich die ratschläge nicht zu herzen nehme, ich wollte nur nochmal zeigen dass die meisten der erwähnten konsequenzen, für mich vollkommen okay sind. wenn ich sage ich habe genug geld gespart dann ist das wirklich sehr viel geld. ich spare schon sehr lange und war dafür auch arbeiten. und nochmal: Natürlich kann sich alles ändern und im Endeffekt wenn ich dann ausziehen will werd ich mir nochmal genau überlegen ob ein Hund jetzt auch wirklich passt. Und wenn nicht, dann warte ivh. Genauso wenns nur an der Größe eines Hundes hapert, dann wird es wohl ein kleinerer Hund werden. :-). Was ich bis jetzt von Neufundländern gehört und gelesen habe, scheinen sie die perfekte Rasse für mich zu sein. Allerdings werde ich wohl mit dieser Rasse warten bis ich mit irgendwann ein Haus leisten kann, damit es dem Tier an nichts fehlt.

Ich kenne einen Münsterländer der (ja sogar in Wien), bei jedem Eichhörnchen den Besitzer davon reißt.

Zwar können bei der Welpenerziehung auch viele Fehler passieren, aber für die bin ich dann verantwortlich und ich denke ivh würde mich dann wohler fühlen, wenn ich den Hund schon länger kenne und nivht plötzlich mit Dauerkläffen, Katzen den Kopf abbeißen oder sonstigen "Mäkeln" konfrontiert werde

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Kannst du vielleicht eine Größenordnung sagen, was du an monatlichen Kosten planst?

Dann können die hier Leute mit Hunden der unterschiedlichsten Größen sagen, wie gut oder schlecht du damit hinkommst.

Ich finds super, wenn du entsprechende Reserven hast - aber die sollten ja für Notfälle sein und nicht monatlich dahinschmelzen.

Bei uns zB rechne ich ganz grob 20€ Futterkosten pro 10kg Hund pro Monat. Da hab ich zB alles drin, also auch Lecker und Zusätze. Das ist unsere Größenordnung (2Hunde, 50kg und 30kg im Wachstum). Beide sind leichtfuttrig (gute Verwerter), brauchen keine Spezialkost, werden aber mit "gutem" Fleisch ernährt.

Da sich Sonderkosten (TA, Betreuung etc) sehr schnell läppern können und nicht kalkulierbar sind, sollte man halt mit den monatlichen Fixkosten nicht gerade am Limit sein. Da braucht man einfach nen Puffer.

Schließlich kann nicht nur der Hund mal kurz Extrakosten verursachen. Wenn dir mal Haushaltsgeräte kaputt gehen,du Fachbücher kaufen musst usw...

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