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Hundeforum Der Hund
Shelly12

Zweiter Hund aus dem Tierheim

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Hallo ihr Lieben,

ich bin noch ganz neu hier und hoffe, dass ich hier jetzt nichts falsch mache. :)

Ich stehe gerade vor einem großen Problem... unzwar habe ich mich in eine Hündin im Tierheim verliebt. Ich gehe fast jeden Tag mit ihr Gassi und so, sie hat es mir wirklich sehr angetan!

Jedenfalls möchte ich Sie mir unbedingt mit nach Hause holen, allerdings habe ich schon einen Rüden zu Hause. Nunja, von ihm aus würde das kein Problem sein,da er andere Hunde über alles liebt, egal ob Hündin oder Rüden. Ich habe eher bei ihr ein Problem gesehen, da sie eine ganz schöne Zicke ist. Mit Hündinnen kann sie überhaupt nicht, mit Rüden geht's einigermaßen, aber sie ist und bleibt eine kleine Zicke.

Jedenfalls war ich mittlerweile mehrere Male mit meinem Hund im Tierheim, um die beiden miteinander bekannt zu machen. Beim Gassi gehen verlief alles so weit gut, sie hat akzeptiert, dass er dabei ist und hat ihm auch nicht groß beachtet... Allerdings beim direkten Kontakt, schnappte sie zu.

Also bin ich öfters hin gekommen, damit sie sich an ihn gewöhnt, aber halt immer mit etwas Abstand. Habe mir erhofft, dass es irgendwann mit viel Geduld klappen würde. Soweit war dann auch alles gut.

Hatte dann mit einer der Tierpfleger abgemacht, dass wir das nächste mal die beiden mal nebeneinander in die Ausläufe stecken, damit sie sich am Zaun mal etwas näher kommen können und um zu schauen, wie sie auf meinen Hund reagiert. Nunja, als ich dann kam, war sie gerade läufig, da mochte sie ihn natürlich.

Heute war ich wieder da um mit den beiden Gassi zu gehen. So war wieder alles gut, aber sobald er ihr etwas näher kam, knurrte sie. Danach nochmal ihm Auslauf gesteckt, am Anfang schien es so, als ob sie sich freuen würde... Meiner war ganz aufgedreht und fIng an zu bellen, plötzlich zeigte sie ihm richtig die Zähne. Ich wein aber nicht, ob es jetzt wegen dem Bellen war, oder allgemein wegen ihm.

Jedenfalls bin ich heute ganz schön niedergeschlagen, da ich langsam die Hoffnung verliere und denke, dass das nie was mit den beiden wird...

Habe mich auch mit einer Tierpflegerin unterhalten, die die Hündin schon lange kennt und sie hat mir erzählt, dass sie früher immer mit Rüden zusammen war, allerdings war sie da auch immer ne Zicke gewesen, hat den anderen Hund desöfteren etwas gemobbt und so...

Muss auch noch sagen, dass meiner im Umgang mit anderen Hunden etwas schwierig ist, er will immer zu allen hin, und ist dann bei den Hunden sehr aufdringlich, weshalb viele Hunde aus unserem Dorf ihn auch nicht mögen.

Leider habe ich mit dem Zusammenführen bei Hunden nicht groß Ahnung, da ich immer nur einen hatte und möchte deswegen euch fragen, ob ihr Ratschläge, Erfahrungen oder sonst was Für mich habt.

Meint ihr, dass man mit Geduld da was erreichen kann? Kann man denn irgendwas machen, damit sich die beiden irgendwann mal verstehen oder brauch ich da nicht mehr hoffen?

Schon mal Danke für eure Antworten !

Liebe Grüße, Michelle

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Ich würde sie auf keinen Fall in zwei getrennte Ausläufe nebeneinander setzen. Da baut sich ganz schnell eine Gitteragression auf. Dann eher mit Maulkorb gesicherte Hunde in einen Auslauf. Dabei solltest du deinen aber klar einschränken, denn er darf sie nicht bedrängen können. Bevor ihr dies aber macht, sollten weitere gemeinsame Spaziergänge, auf denen sie einfach nebeneinander her laufen (ohne direkten Kontakt) erfolgen.

Ich kenne Fälle, da dauerte es eine ganze Weile, bis beide Hunde miteinander leben konnten. Es kann aber immer schief gehen und das auch, obwohl sie schon eine Weile friedlich zusammen lebten.

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Ganz sicher kann man viel erreichen, zumindest soweit, dass die Hunde sich zumindest ignorieren.

Jetzt kommt mein aber.

Ich verstehe dich einerseits, andererseits finde ich die Kombination denkbar schlecht. Ein sehr aufdringlicher Hund und einer der am liebsten gar keinen Hund um sich hat.

Es gibt Hunde die einfach als Einzelhund geboren sind. Ich würde das ehrlich gesagt nicht machen.

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Also das mit den Gitteragressionen weiß ich ja, nur ich hatte mir gedacht, dass es schon gehen würde, da wir ja mehrere Male mit den beiden draußen waren und sie so ja nichts gemacht hat. Nach heute werde ich das aber allerdings unterlassen.

Von der Kombination her Hast du schon Recht, ich hatte auch eigentlich nicht vor gehabt, einen zweiten dazu zu holen. Und dann hab ich mich in sie verliebt. Dass er so dolle aufdringlich ist, hängt denke ich auch von seinem Alter ab, er wird erst im April 2 Jahre alt... hoffe doch, dass sich das legt.

Nachdem ich mehrere Male da war, war er auch nicht mehr so schlimm beim Gassi gehen, hat nicht immer zu ihr gezogen und alles, ich denke mal, dass er vor ihr schon etwas Respekt bekomme hat.

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Respekt sollte dein Hund vor dir haben.

Ich meine damit nicht, dass du ihn in Angst und Schrecken versetzen sollst, aber du scheinst ihn nicht ganz im Griff zu haben, wenn er bei anderen Hunden noch macht was er will und damit sich nicht wirklich beliebt macht. Daran, dass er das unterlässt, musst du arbeiten. Wenn du ihn im Griff hast, muss die Hündin keine Zicke mehr sein.

Bis dahin finde ich die Kombination auch denkbar ungünstig.

Zwei Hunde, auf die du keinen wirklichen Einfluss hast, können dir - und sich - das Leben echt schwer machen.

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Mein Hund ist keiner, der macht was er will und sozusagen mich in der Hand hat. Er hört schon gut, es gibt aber halt noch den einen oder anderen Moment, wo es mit der Gehorsam nicht zu 100% klappt, das gebe ich auch so zu. Gerade dieses mit anderen Hunden, ist er immer noch sehr aufgeregt und alles, daran üben wir auch, aber es ist schwer es ihm auszutreiben ...

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Das der Hund noch Baustellen hat ist auch gar nicht schlimm, besonders wenn ihr am Ball bleibt. Nur ist es dann keine gute Idee einen neuen Hund dazu zu nehmen der keinen Kontakt zu anderen Hunden wünscht.

Du müsstest dann management auf zwei Seiten betreiben, einmal dass die Hündin andere Hunde in Ruhe läßt und dein Rüde eben auch, nur anders ;)

und vor allem kann sowas natürlich immer mal krachen, besonders wenn die Hunde zusammen allein sind.

 

Zwei Hunde vergesellschaften wo augenscheinlich einer der Hunde, keinen anderen Hund neben sich will, würde ich nur angehen wenn es nicht anders geht. ZB wenn man einen Partner mit Hund kennenlernt oder es einen Notfall in der Familie gibt.

 

Vielleicht versuchst du die Hündin aktiv mit zu vermitteln, dann bekommt sie ein schönes zu hause. Ich denke davon würdet ihr alle profitieren. Und glaube mir, man kann sich ganz schnell auch in andere Hunde verlieben. Auf Bau und Herz zu hören ist ok, aber nur wenn der Kopf dabei ein Wörtchen mit redet und ein veto hat.

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Also für mich klingt das jetzt irgendwie nicht so dramatisch. Sie schnappt ihn ab? Oder machen die 2 Anstalten aufeinander ersnthaft los zu gehen?

Meine kann auch sehr aufdringlich sein, bekommt sie dann aber einmal richtig gesagt vom anderen Hund (also abschnappen o.ä.) dass sie zu aufdringlich ist, akzeptiert sie das und es ist ok. Das hört sich kurz gefährlich an, aber danach ist Ruhe. Zähne zeigen und Knurren, ja ist halt ne Warnung.

 

Wenn genug Platz ist sich aus dem Weg zu gehen und die sich nicht beißen sehe ich eigentlich kein Problem.

 

Vielleicht solltest du die beiden mal auf ganz unbekanntem Gelände vorstellen.

 

Aber ich kann auch sagen, das es schon etwas doof ist, wenn beide Hunde so gar nix miteinander anfangen können (wie bei meinen beiden.) sie lassen einander in Ruhe, aber mehr auch nicht.

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Filme doch nächstes mal das Zusammentreffen der Beiden und guck es dir Zuhause nochmal in Ruhe an. Vielleicht kannst du uns den Film dann auch mal zeigen. Da sieht man vielleicht, was sie an deinem Rüden stört und ob es Aussicht auf Erfolg hat.

Ist dein Rüde kastriert?

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Wenn die Hündin eher ein Einzelhund ist und Du sie gern hast, dann versuche, für sie ein schönes Zu Hause zu finden, wo sie alleine gehalten wird. Lieben heißt, das Beste für den anderen zu wollen, nicht für sich selbst.

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