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Hundeforum Der Hund
LadyLoupi

Ares, seine Leine und sein Stöckchen

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Das klingt sehr nach Schutztrieb. Hundebesitzer kann er zuordnen, die haben ein Anliegen. Und auch eine alte Oma, die durch die Gehilfe 'gefährlich' sein könnte, passt in das Raster. Allgemein würde ich früh anfangen, daran zu arbeiten weil sich das Problem sonst verfestigen könnte. Auf der anderen Seite ist es ein Trieb, der auch mit Training immer bedacht werden musst. Was sich hier sehr bewährt hat:

 

- Lerne die Distanz kennen, die Dein Hund zu Personen braucht, die er nicht einschätzen kann, also die Distanz in der er nicht reagiert (Körperspannung und Haltung beachten). Kann man vorsichtig (!) mit Schleppleine austesten, wobei die Schleppleine manchmal auch den Wert etwas verzerrt. Auch beachten, dass die Distanz sich verändert, je nachdem wie schnell sich eine Person nähert. (Laufende, frontale Annäherungen rufen meist schnellere Reaktionen hervor). So kannst Du erkennen, wie schnell Du reagieren musst, damit Dein Hund abrufbar bleibt. Gehe vorausschauend.

 

- Variiere Situationsparameter, die Du beeinflussen kannst, um Deinen Hund besser kennenzulernen. Das hilft Dir auch, wenn Du einen Trainer hinzuziehst. Deine Körperhaltung, die Seite des Hundes an der Leine, etc. Reagiert er auf Personen, mit denen Du bereits gesprochen hast? Bei manchen Hunden reicht es aus, wenn man Personen, die sich schnell oder langsam nähern, ein fröhliches 'Guten Morgen' oder ähnliches 'an den Kopf wirft, um dem Hund deutlich zu machen, dass die Situation für Dich nicht bedrohlich ist und kein Anlass für Personenschutz besteht. (Das heisst nicht, dass der Hund, sich nicht selbst retten möchte :-) ) 

 

Diese Hilfsmittel ersetzen kein professionelles Training, aber die Aufgabe seinen Hund genau kennen- und zu beobachten zu lernen, muss man eh bewältigen und mit vielen dieser "Tricks" kann sich potenziell behelfen, wenn man noch keinen Trainer hat oder die Trainingserfolge (noch) nicht so ausgeprägt sind. 

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Jogger, alte Leute und Kinder...das sind genau jene, die auch mein Hund angehen würde, wenn sie dürfte. Das bestätigt meine Vermutung, dass unsere Hunde ähnlich ticken.

Schnelle Bewegungen (Jogger,Fahrräder), veränderte Bewegungsmuster (alte Leute mit/ohne Gehilfe) und Unberechenbarkeit (Kinder) sind/waren auch bei meiner Schnecke Auslöser für Reaktivität.

Ich kann auch nur sagen, macht euch dran! Ich würde auf keinen Fall sagen wollen, die/der ist halt so, weil das ist falsch. Das Verhalten ist lenkbar, wenn man sich dran macht. Ich fühle mit euch, glaub mir! Aber es ist auch ein tolles Gefühl, wenn man es in den Griff bekommt und stärkt die Bindung ungemein. Tipps hab ihr ja auch hier schon bekommen.

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Es wäre wirklich schade, wenn man es dabei belassen würde weil man dann immer sozial eingeschränkt bleiben würde. Auch klingt es von der Ausgangssituation her sehr potenzialreich, dass man dem Problem bei kommt. (Selbst bei schwierigeren Kandidaten kann man viel erreichen, weswegen man es versuchen sollte). Die Situation mit dem beschränkten Budget wegen der anstehenden OP kann ich gut nachvollziehen, aber auch da kann man viel machen weil individuelle Einzeltrainings einfach durch den Zuschnitt auf den Hund viel effizienter gestaltet werden können als das im Gruppentraining möglich ist und man damit in solchen Fällen oft viel weiter kommt. Je nach Lernfortschritt bekommt man auch viel Aufgaben, die man dann allein weiter üben kann, so dass man mit einem individuellen Training oft günstiger fährt als mit Gruppenveranstaltungen, wo der Trainer vor der Herausforderung steht, möglichst allen oft auch sehr unterschiedlichen Hunden gerecht zu werden müssen. 

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Ehrlich gesagt habe ich den Eindruck, dass Du Dich mächtig irrst, wenn Du meinst, Dein Hund sei eigentlich recht gut erzogen. Klingt mir eher danach, als wenn er weitestgehend das tut, was ihm gerade gefällt (und das ist Schäfertypisch eben durchaus auch mal das, was ihr gerade von ihm wollt

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Habt ihr schon mal an einen Verein gedacht. Zum einen könntet ihr da an der Auslastung arbeiten (Fährten, Unterordnung, Obedience) und in der Regel findet man dort auch kompetente Trainer. Gerade bei Vereinen die eher Richtung Schutzdienst gehen (da gibt es auch gute), arbeitet man häufig in Einzeltraining.

Und die Mitglieder haben in der Regel ne Menge Erfahrung mit Hunden die einen Job brauchen, so dass dir auch dort bestimmt geholfen wird.

Ich habe sehr viel in meinen ersten Vereinsjahren durch die Trainer gelernt, auch wenn Verwinsgedöns echt ausarten kann, der Vorteil ist, dass im Verein zu Trainieren recht günstig ist.

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 Der Hund soll ja seine Freiheiten haben:

 

img54630kxoam5ie3.jpg

Das ist für diesen Hund , im jetztigen Zustand, sicher der falsche Ansatz.

 

Der muß mal seine Grenzen lernen, dann gibt es eventuell Freiheiten.

 

Du tust ihm keinen Gefallen, wenn er selbst entscheiden soll.

 

Übrigens ein traumhaft schöner Hund!

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