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Hundeforum Der Hund
Emanuela

Gewalt oder zu empfindlich?

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"Ich jedenfalls laufe nicht durch den Supermarkt und schiebe jedem einen Keks rein,‭ ‬der mich gerade nicht mit seinem Einkaufwagen anrempelt‭" - Ja, genau so machen es Leute, die aversive Methoden ablehnen und dabei ein bisschen Ahnung von Lerntheorie habven, ganz genau, dieser Artikel beeindruckt mich zutuiefst. *Achtung Ironie*

 

Mal abgesehen davon, dass es totaler Unsinn ist, Menschen auf diese Weise mit Hunden zu vergleichen (ich lob auch nicht jemanden, der mir mein Essen bringt, mit einem Keks und auch niemand ruft normalerweise laut "Pfui", wenn er angerempelt wird... man sollte wenn schon  die Kekse lieber durch Geld ersetzen, dann würde es etwas mehr Sinn ergeben), geb ich auch keinen fremden Hunden einfach Leckerlis, wenn sie ein erwünschtes Verhalten zeigen, wär auch sehr sinnlos, wenn nur ich das mache in den meisten Situationen. Zumal das mit dem Einkaufswagen wahrscheinlich schon unter selbstbeklohnendes Verhalten fallen würde, heißt, ich müsste die Menschen erst mal so managen, dass sie niemanden mehr anrempeln können, bis das trainiert ist... und der Vergleich wird immer bizarrer.

 

Wäre dieser Artikel nicht total abwegig, dürften die Hunde von Leuten, die (mit Ahnung) ohne aversive Methoden arbeiten niemals so angenehme Zeitgenossen für Menschen sein, wie sie es oft sind.

 

Würde mein Hund am nichtvorhandenen Gartenzaun bellen, würde sie es aus Unsicherheit tun, heißt, kein Garten ohne Aufsicht, bis das geregelt ist, dann üben mit Person, die von sehr weitem vorbeigeht und Leckerlie rein, BEVOR der Hund bellt. (Um die Person etwas Positives für den Hund werden zu lassen. Bestimmt würde ich den ängstlichen Hund nicht "maßregeln", selbst wenn ich nicht generell gegen so was wäre.) Dann wenn Hund entspannt bleibt, darf die Person näher kommen und das ganze noch viele Male usw. Später kann man Hundi dann auch beibringen, auf den Platz zu gehen, sobald wer vorbeiläuft, wobei ich das selbst noch nie gemacht habe. Notfalls auch erst mal mit einem Geräusch wie Schlüssel-Klimpern anfangen ohne andere Person sichtbar, wenn das den Hund schon alarmiert. Leckerlie geben, wenn der Hund schon bellt (und dann am besten gleich wieder rauslassen), wäre in den meisten Fällen in der Tat total sinnlos und kontraproduktiv, um das zu sehen, muss man keine aversiven Methoden befürworten.

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Danke Miss Wuff!

Das mit dem Schönfüttern hab ich vergessen. Das läuft natürlich in den meisten Fällen parallel dazu, wenn Unsicherheit/ Angst vor bestimmten Faktoren zugrunde liegt. und das ist für mich das Entscheidende:  Es wird das Gesamtpaket Hundeindividuum in all seinen Facetten betrachtet und nicht einfach nur pauschal Verhalten abgefordert......................

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