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Hundeforum Der Hund
MamaKnut

Chemische Kastration ohne Erfolg

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Hallo zusammen,

seit mehreren Monaten beschäftige ich mich mit dem Thema Kastration pro/contra bei meinem Rüden.

Eigentlich wäre das kein Thema, aber ich habe noch eine unkastrierte Hündin (5 Jahre) als Zweithund (oder Ersthund :D ).

Mein Rüde, ein Border-Mix, ist jetzt 3 Jahre und hat zweimal im Jahr etwas Stress ...

Das wäre zu überstehen, wären da nicht in unmittelbarer Nachbarschaft 5 (!) unkastrierte Hündinnen. Mein Rüde kommt somit eigentlich fast nie zur Ruhe.

Aus diesem Grund erwäge ich die Kastration. Ich mache es mir nicht leicht, wirklich!

Deshalb beschloss ich letztes Jahr im Herbst, die Auswirkungen erst mal mittels Kastrationschip zu testen.

Gesetzt wurde ein Jahreschip Anfang Oktober, die Kosten hierfür sind bestimmt bekannt :angry: :angry:

Fazit nach 2 Monaten : keine erkennbaren Wesensveränderungen, keine gesundheitlichen Probleme, aber absolut schlechtes Fell (borstig, gelbstichig (er hat viel Weißanteil).

Anfang Januar wurde das Fell wieder griffiger und schöner. Super, dachte ich, da pegelt sich das jetzt ein.

Mitte Februar wurde meine Hündin läufig und mein Rüde spielte abnormal verrückt.Ich hatte sogar den Eindruck, er verhält sich schlimmer als früher ohne Chip.

Fazit nach 3 Monaten: Der Chip wirkte nicht mehr.

Die TÄ konnte sich das auch nicht vorstellen, es wurde beim Hersteller nachgefragt bzw. reklamiert. Kann vorkommen, sagt man, jeder Hund ist anders.

(Wer sagt eigentlich, das es am Hund liegt, es könnte ja auch ein fehlerhafter Chip gewesen sein !!)

Man bot mir zunächst einen kostenlosen Testestoron Test an - positiv - der Rüde war wieder voll da - und das nach bei einem Jahreschip nach nur 3 Monaten :wall: :wall:

Als Entschädigung bekomme ich nun einen Halbjahreschip, was ich eigentlich als unzureichend empfinde, ich glaube, es tut einem Pharmahersteller nicht weh, nochmals einen Jahreschip abzugeben :angry:

Von meinen Zusatzkosten gar nicht zu reden.... Fahrtstrecke zum TA Einfachstrecke 30 km, Zeit, Ärger

Ist doch etwas traurig, oder ???

 

Mal davon abgesehen, hat hier jemand ähnliche Erfahrungen mit schlechter Wirkung der Chip`s gemacht ?

 

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Ich habe da leider keine Erfahrung, aber hast du eine Abneigung gegen eine herkömmliche Kastration? Ich kann dich schon verstehen, dass dich das stresst.Ich seh das ja immer aufm Platz wie die Rüden abdrehen, wenn eine läufige Hündinn dabei ist.

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Beim Rüden meiner Freundin war das Gegenteil der Fall ,der Chip wirkte über ein Jahr ,obwohl er nur 6 Monate wirken sollte .

Er hatte unter der Einwirkung des Kastrachips massive Ohrenprobleme -über 1000 Euros flossen in der Zeit in Tierarztkassen .

Es wurde das Futter umgestellt ,da Allergieverdacht bestand .

Nach Ende der Wirkzeit des Chips ist alles wieder normal .

Und der Herr war wirklich entspannter und ruhiger mit Chip .

 

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liegt das dann an den chemischen Zusätzen?

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Ich habe von vielen Rüden- Besitzern gehört, dass die Chips unterschiedlich und meistens sehr viel kürzer als angegeben wirken.

Eine Bekannte mit einem dauerhaft gestressten Rüden hatte mit homöopathischen Mitteln gute Erfolge, der Rüde blieb entspannter.

Agnus castus war es wohl, aber da müsstest Du bitte einen guten Homöopathen fragen.

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Die Ohrenentzündung nicht ,sie hat sich mit einer Expertin in Verbindung gesetzt ,die in dem Fall von einer Kastration abriet ,da der Hund sonst dauerhafte Probleme haben könnte .

Das ist nicht zu 100 % sicher ,aber sehr wahrscheinlich .

Das hat einfach mit den hormonellen Geschehnissen im Körper zu tun - ich bin leider medizinisch eine Flachpfeife und hab nicht wirklich behalten wieso ..... :unsure:

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Hallo MamaKnut,

 

meiner hat den 6-Monatschip und er hat ihn Ende September gesetzt bekommen, fing dann an Ende Oktober an zu wirken und ist immer noch aktiv.

 

Sein Verhalten hat sich gegenüber nicht geändert und auch seine "Darstellung gegen andere Rüden" nicht, aber an dem Thema sind wir mit professioneller Hilfe dran.

 

Persönlich würde ich mich nicht für den Jahreschip entscheiden. Es kann sein, dass meiner jetzt nochmals einen Chip gesetzt bekommt, bevor ich mich

endgültig entscheide, ob Kastration ja oder nein.

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Barney hatte den Halbjahreschip und der wirkte auch fast ein Jahr. Er war wie erschlagen, müde und stumpf.

Nachdem der Chip aufgehört hat waren die alten Prostataprobleme wieder da.

 

Also haben wir ihn kastrieren lassen. Er ist genau wie vor der Kastration, nur eben das er sich nicht mehr runterhungert wenn er ne Hündin sieht und auhc mit unserer unkastrierten Hündin in Ruhe zusammen lebt.

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Ich habe von vielen Rüden- Besitzern gehört, dass die Chips unterschiedlich und meistens sehr viel kürzer als angegeben wirken.

Eine Bekannte mit einem dauerhaft gestressten Rüden hatte mit homöopathischen Mitteln gute Erfolge, der Rüde blieb entspannter.

Agnus castus war es wohl, aber da müsstest Du bitte einen guten Homöopathen fragen.

Erscheinungsbild von Agnus castus

Allgemein zeigt sich Agnus castus müde und geschwächt. Man fühlt sich benommen und geistesabwesend, fröstelt oder schwitzt stark, ist oft traurig und müde. Die Beine schwellen abends an, beim Gehen knickt man schnell um. Die träge Verdauung ist von starken, stinkenden Blähungen begleitet. Der Geschlechtstrieb ist unterentwickelt oder wird unterdrückt. Regelblutungen bleiben aus, kommen unregelmäßig und mit ziehenden Schmerzen vor und während der Periode. Bei Männern zeigen sich angeschwollene, kalte Hoden, aus der Harnröhre fließt gelbliches Sekret, beim Stuhlgang wird Prostata-Sekret beigemengt. Es kommt zu Erektionsstörungen.

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Ich mag die Lage mal logisch angehen.

Dein Hund leidet arg. Der Chip hatte Nebenwirkungen und wirkt sonst nicht. Die hast eine intakte Hündin zu Haus, d.h. Die Situation wird bleiben.

Einen neuen Chip würde ich nicht setzen, er hatte ja eine Veränderung hervorgerufen, nur nicht die gewünschte. Was soll ein neuer Chip bringen? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass wieder Nebenwirkungen auftreten (da der Chip anders wirkt als die mechanische Kastra, kann man mit dem Fell nicht wirklich sagen dass sich das wiederholt).

Entweder du lässt den Hund ganz normal kastrieren oder du lässt ihn intakt. Da ich an Homöopathie nicht glaube (was man ja für eine Wirkung muss), kann man noch versuchen mit natürlichen Mitteln beizukommen, wie zB Chlorophyll gabe für die Hündin um die Hitze.

Hilft natürlich nicht bei den Nachbarshunden. Ist den Hund sehr empfindlich wird das nicht viel bringen.

Border werden recht spät erwachsen. Mit 3 ist er jetzt erstmal richtig erwachsen, da gab (genauer mit ca 2 1/2) es bei meinem Border einen Riesen Unterschied zum vorherigen Verhalten. Der Stress wurde danach nochmal viel höher. Ich hatte bei ihm auch nen Chip gesetzt, der hat dann Sage und schreibe 2 Monate gewirkt ( auch nicht befriedigend), habe während der Zeit trainiert, gemacht getan, aber den Stress konnte ich ihn nicht nehmen. Nachdem TA meinte ein Hoden ist gewachsen, habe ich kastrieren lassen.

Ich bereue es nicht, es hat sich nicht verändert. Naja er verwertet sein Futter besser, aber er hatte auch vorher sofort Durchfall bekommen wenn mehr als 3 Hunde in der Nähe waren. Das ist jetzt weg. Fett ist er nicht geworden, vielmehr hat er jetzt einen normalen Stoffwechsel (vorher brauchte er fast die doppelte Ration der gängigen Futterempfehlungen).

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