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Hundeforum Der Hund
MamaKnut

Chemische Kastration ohne Erfolg

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Nun, mein Hund ist wirklich tiefenentspannt. Der pöbelt nicht, der zerrt nicht, der weiß gar nicht, wie "180" geht (er kommt nichtmal bis 100, würde ich sagen) der lässt sich nicht leicht aus der Ruhe bringen und alle meine vorherigen Rüden (selbst die Deckrüden) waren gut führbar (bis auf mein erster Hund, der war völlig von einem anderen Planeten) auch in Anwesenheit von läufigen Hündinnen.

Aber dieser eben nicht. Wenn ich in der Nähe (also weiterer Umkreis) einer läufigen Hündin stehen bleibe, wird ein winselndes, jaulendes, völlig verzweifeltes Etwas aus ihm. Er will da hin, ganz unbedingt. Wenn er der Dame frei begegnet, setzt er auch sofort zum Decken an, nicht erstmal schnüffeln und mal doof rumrammeln, da geht es schnurstracks zur Sache. Man muss auch einfach mal zugestehen, dass nicht jeder Hund gleichermaßen mit Sexualtrieb ausgestattet ist, wie bei Menschen auch.

Was nicht zwingend zur Kastration führen muss, aber es ist schon wirklich eine leidige Angelegenheit.

Wobei ich noch Glück habe und sich das Ganze zu Hause nicht fortsetzt, ich habe keinen Heuler und Futterverweigerer oder Kissen-Beglücker. Aber es ist schon heftig zu sehen, mit welcher Verzweiflung der Zwerg reagiert, dass er diesen Trieb nicht ausleben darf :(

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Glaub ich dir Cartolina, drum schrieb ich ja:  "Es mag Ausnahmen geben, aber sicher nicht in dem Ausmaß wie es fast jeder 2. Rüdenhalter für sich beansprucht"  Ich denke einfach, dass es viel häufiger vorkommt, dass die Hunde einfach nicht erzogen sind, als dass es der unkontrollierbare Trieb ist, aber natürlich gibt es Ausnahmen. Mich erinnert das irgendwie auch an die Kinder, da ist ja mittlerweile auch jeder 2. ADHSler und ich frag mich, ist es die Krankheit oder ist es, die Orientierungslosigkeit, in der die Kinder aufwachsen.

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Unser intakter Rüde ist nun 14 Jahre alt und hat heute zum dritten Mal binnen 2 Jahren eine Hormonspritze bekommen.

http://www.pharmazie.com/graphic/a/15/8-16015.pdf

Das Mittel, das Morando gespritzt bekommt, heißt zwar TARDASTREX®, hat aber den gleichen Wirkstoff, nämlich Delmadinonacetat.
 
Grund bei ihm ist die stark vergrößerte Prostata, die ihm ab und an mal leichte Probleme bereitet.

Heute nun habe ich ausgiebig mit unserem Tierarzt das Für und Wider von Kastration, Chip und dieser Spritze besprochen. Derzeit ist unser Rüde absolut fit und doch habe ich in seinem Alter Bammel vor einer Kastration. Vom Chip rät unser Tierarzt aufgrund seiner Erfahrungen ab. Mit der Spritze hat er in den letzten 20 Jahre keine negativen Erfahrungen gemacht. Rein von den Kosten her wäre dauerhaft eine Kastration am günstigsten und hätte auch nicht die Nebenwirkungen. Aber es ist eben eine OP mit Narkoserisiko.

Wir haben daher heute erneut die Spritze gegeben und werden in den nächsten 3 Monaten entscheiden, ob wir diese weiter geben oder doch eine Kastration vornehmen lassen. In 3 Monaten checken wir erneut die Prostata und sehen dann ja, ob die Spritze eine leichte Verbesserung bringt. Ein Chip kommt aufgrund dessen, was ich bisher im Internet (und auch hier in diesem Thread) darüber gelesen habe, nicht in Frage.

Die Nebenwirkungen, die ich bei Morando aufgrund der Spritze bemerke, sind verstärktes Hungergefühl und größeres Verschmustsein. Ansonsten ist er wie immer, was sein Wesen anbelangt. Sein Fell wurde in den letzten Monaten eher besser, aber ob das an der Spritze liegt, vermag ich nicht zu beurteilen, weil die erste Spritze vor ca. 1,5 Jahren gesetzt wurde und die zweite erst vor 5 Wochen.
 

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Größeres Verschmustsein klingt super, das hätte ich bei meinem gerne :)

Ach, ist schon ein leidiges Thema :(

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Also bei uns war die Wirkung super! allerdings auch recht kurz...

 

Soll heißen, wo er vorher meine anderen 2 Kastraten besteigen wollte und jankend auf der Türschwelle vom unverträglichen Gasthund campiert hat, andere intakte Rüden per se doof fand, kann er jetzt in Frieden damit Leben :) kein Zoff mehr Zuhause, zumindest nicht mehr zu dem Thema ;) normale Diskussionen gibt es natürlich immer noch... Mit anderen intakten kann er spielen, wenn sie nett sind... natürlich gibt es immer noch welche, die er doof findet! ganz klar! darf er auch gerne tun! nur eben nicht mehr aus Prinzip ;)

 

Inzwischen ist er seit 2 Wochen kastriert und man merkt ihm an, dass da einiges durcheinander gekommen ist... das wird wohl auch noch ein bisschen dauern bis das wieder im Lot ist :) ob sein sich Verhalten in Zukunft mit dem wärend der aktiven Phase des Chips vergleichen lässt werden wir sehen... 

 

1 zu 1 lässt sich die Wirkung sicher nicht austesten, aber man hat zumindest eine Ahnung von dem, was hormongesteuert und was ein normaler Wesenszug ist... wäre ja schlimm, wenn sich das Wesen vollkommen verändern würde! und ja um eine ordentliche Erziehung kommt man so oder so nicht drumrum ;)

 

Helena

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Wir haben daher heute erneut die Spritze gegeben und werden in den nächsten 3 Monaten entscheiden, ob wir diese weiter geben oder doch eine Kastration vornehmen lassen. In 3 Monaten checken wir erneut die Prostata und sehen dann ja, ob die Spritze eine leichte Verbesserung bringt.

 

 

Ich habe es schon so oft geschrieben: Warum lasst ihr einen Hund mit Prostata-Problemen nicht mal mit der klassischen Homöopathie behandeln?

 

Meine Homöopathin hat damit bisher jeden Hund dauerhaft von seinen Problemen geheilt. Ich kenne sehr viele Rüden durch meine Tierschutzarbeit. Bei jedem hat die Behandlung geholfen.

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Ich habe es schon so oft geschrieben: Warum lasst ihr einen Hund mit Prostata-Problemen nicht mal mit der klassischen Homöopathie behandeln?

 

Weil ich in der Hinsicht der Behandlung durch unserem Tierarzt wesentlich mehr Vertrauen entgegen bringe als Globuli.

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Weil ich in der Hinsicht der Behandlung durch unserem Tierarzt wesentlich mehr Vertrauen entgegen bringe als Globuli.

 

Das ist Pech für Deinen Hund, denn die Globuli helfen wirklich, (Von einer Homöopathin ausgesucht.)

 

Ich kenne mehrere Rüden, die so behandelt wurden. Sie wurden zur Nachkontrolle wieder dem Tierarzt vorgestellt und der Erfolg bestätigt.

Sie hatten auch nie wieder Probleme mit der Prostata.

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Das ist Pech für Deinen Hund, denn die Globuli helfen wirklich, (Von einer Homöopathin ausgesucht.)

 

Ich kenne mehrere Rüden, die so behandelt wurden. Sie wurden zur Nachkontrolle wieder dem Tierarzt vorgestellt und der Erfolg bestätigt.

Sie hatten auch nie wieder Probleme mit der Prostata.

Siehst Du, meine Erfahrung mit Globuli ist eine gänzlich andere. Ich halte von den Kügelchen absolut nichts. Das mag aus Deiner Sicht Pech für meinen Rüden sein, aber damit kann ich gut leben.

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