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Hundeforum Der Hund
Fiona01

C-Hüfte, wie ausschlaggebend ist so eine Diagnose?

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Hallo ihr Lieben,

 

kennt sich hier jemand mit "schlechten" Hüften aus? 

 

Minos ist vor zig Jahren (da muss er so zwischen 1,5 und 2 Jahren alt gewesen sein) an einer Knopfzellengeschwulst operiert worden und da er dort unter Narkose lag, haben wir auch gleich die Hüften von ihm mitröntgen lassen.

 

Als die Tierärztin die Röntgenbilder sah, wollte sie uns erst sogar zuhause angerufen haben und vorschlagen, dass sie ihn sofort operieren wollen. (soweit ich mich erinnere, sollte irgendein Muskelstrang gekappt werden)

 

Da sie aber vor der OP Minos Gangbild gesehen hat, was unauffällig war, entschied sie sich dafür, nichts an den Hüften bzw. diesem Muskelstrang zu machen. Sie meinte dann auch zu uns, dadurch, dass beide Hüften gleich schlecht sind und Minos hinten leicht, hat er es gelernt, dies gut auszubalancieren.

 

So das mal als Vorinfo für euch.

 

Minos wird jetzt im Mai 6 Jahre alt. Er ist fit, läuft am Fahrrad, flitzt auch sonst rum und nur, wenn er mal zu schnell in die Kurve will, kann er sich nicht so gut halten. Da sieht man dann, wie er hinten wegbricht. 

 

Er macht auch so Sachen wie aus dem Stand mal eben auf 150 cm hoch springen, allerdings sehe ich dann schon zu, dass er seinen Lieblingsbaumstumpf nicht oft auf die Art und Weise besteigt. ;)

 

Außerdem macht er von sich aus so Sachen wie "Männchen", hier mal auf einem Bild festgehalten und das kann er auch, ohne sich mit der einen Pfote noch festzuhalten. Er drückt sich dann von unten nach oben und hält das.

 

21374365ys.jpg

 

So jetzt hätte ich mal gerne gewusst, vielleicht weiß das ja einer, haben wir hier echt nur Glück, dass Minos sich gut ausbalancieren kann usw.?

 

Als wir damals die Diagnose bekamen, war ich erst mal geschockt, weil ich dachte, wenn er älter wird, bekommt er bestimmt so Sachen wie Arthrose oder sonstwas. 

Müsste er nicht mittlerweile Anzeichen zeigen, die darauf verweisen, dass die Hüfte nicht gut ist?

 

Ich meine ich freue mich ja total, dass es ihm so gut geht, bin aber irgendwie auch verwundert.

 

Also wer hat Ahnung von Hüften?  :)

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Barney ist jetzt 4. 2013 wurde auch er geröntgt und hat auch eine C-Hüfte. Bei ihm ist die linke Seite aber luxiert. 

Er hat damit schon mal Schwierigkeiten. Man merkt wenn er sich zu sehr übernommen hat (Spazieren gehen ist gar kein Thema, aber manchmal nach dem Flitzen hat er Probleme) und wir müssen auch darauf schauen das er gleichmäßig bemuskelt ist. 

 

Mit seinem Gewicht muss ich auch aufpassen. Wenn er über 25kg kommt merke ich das sofort. Er geht dann sehr angestrengt. Das ist für seine Hüfte einfach zu viel.

 

Nun ist die Frage ob wir es operieren lassen oder nicht. Momentan bin ich klar bei nein. So wie es jetzt ist muss ich aufs Gewicht schauen, und darauf achten das er sich warm läuft. Wenn sich das ändert operieren wir.

 

 

Ich finde es super das Minos keine Probleme hat soweit. :)

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Oh, dann drücke ich Barney ganz feste die Daumen, dass er noch länger um eine OP rumkommt. :knuddel

 

Ich glaube echt, bei all dem Sch..ß mit den Hüften hat Minos einfach Glück gehabt, dass beide Seiten betroffen sind, so komisch wie sich das anhört. 

 

Wenn bei ihm dann wirklich mal etwas auftaucht, so dass wir handeln müssen, werde ich mich mal kundig machen, ob man hier mit einer Goldakkupunktur was machen kann.

 

Danke, Jenny, ich bin auch echt froh dadrum. :) 

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Ich würde sagen so lange er keine Probleme hat, ist egal wie die Diagnose heißt. Bei Rassehunden wird sowas ja offiziell von einer Stelle ausgewertet, da kann der Tierarzt auch Vermutungen äußern in den meisten Fällen stellen die dort ganz was anderes fest. Und eine C-Hüfte ist in dem Fall etwas das man auch als Laie mit etwas anatomischen Kenntnissen sehen kann. A bedeutet die Hüfte ist perfekt. Bei B sieht man als Laie keinen Unterschied, aber diese Auswerter messen da sonstwas nach und da passt dann was nicht. C ist also sichtbar, aber das ist in den meisten Fällen nicht so schlimm das man was tun muss oder der Hund Probleme hat.

 

Ich schätze mal die Mehrheit der Menschheit hat HD und weiß weder davon noch hat sie Probleme damit. Nichts ist perfekt. Also so lange es für ihn Ok ist, ist doch alles gut. ;)

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Butsch hat ja auch schwere und mittlere HD, müsste dann also mind. C sein.

 

Die Hüfte macht ihm akut erst Probleme seitdem er 10 1/2 Jahre alt ist. Es wurde ja auch dann erst geröngt und die Diagnose gestellt.

Jetzt ist natürlich schon eine dicke Arthrose drin, weshalb er wahrscheinlich eine Goldaku bekommt.

Könnte man es noch operieren würde ich es machen lassen, meine TÄ rät aber ab.

 

Hätte ich das früher gewusst hätte ich mich wahrscheinlich auch eingehend beraten lassen ob und wann man operiert und

vor allem mit welcher Methode. (Muskelstrang durchtrennen macht meine TÄ z.B. gar nicht mehr)

 

Ich drücke euch die Daumen das Minos noch lange beschwerdefrei bleibt :)

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Hallo Mixery,

 

dass Züchter ihre Ergebnisse an einer speziellen Stelle auswerten lassen, habe ich damals auch gehört und dass diese dann anders sein können. Ich kann mich bei Minos Röntgenbildern aber noch daran erinnern, dass die Gelenksköpfe gar nicht richtig in den Pfannen saßen. 

 

Das hat mich damals schon erschrekcken lassen, aber wie gesagt, es scheint ihm keine Probleme zu bereiten. 

 

Danke für deine Antwort. :)

 

Hallo Mandy,

 

wenn man wie ihr erst so spät röngt, weil vorher einfach kein Grund, oder keine Möglichkeit dafür da war, es zu tun, hat man auch keine Chance etwas zu unternehmen. Von daher hab kein schlechtes Gewissen deinem Butsch gegenüber. Er hat ja auch schöne 10 1/2 Jahre gehabt ohne Probleme. :)

 

Dir und vor allem Butsch wünsche ich, dass ihr jetzt eine gute Lösung findet, die Arthrose zu behandeln. :knuddel

 

Danke auch dir für deine Antwort und für deine Däumchen. :knutsch

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Vivo hatte ne Katastrophale Hüfte. Das eigentliche Problem ist ja auch nicht, dass ein Hund irgendwann nicht mehr gut läuft sondern, dass es irgendwann richtig häftige schmerzen bereitet.

So häftig das ein Hund aus Narkose hoch schreckt und um sich beißt.

Das es schlimm war merke ich aber vor allem jetzt erst richtig wie er nach der OP aufblüht und fast Welpig geworden ist.

Ich hab vivo garnicht lange mit Tabletten therapiert sondern mich direkt für ein OP entschieden, da er jetzt noch jung ist. Die eine Hüfte komplett im Eimer war und wir durch die OP die andere mit stabilisieren wenn er die operierte endlich wieder komplett nutzt.

Allerdings würde ich je nach Hüftgrad entscheiden welche op. Die deine TA machen wollte dient einzig der schmerz Linderung bzw beseitigung. Es kann immer noch sein das er im Alter dann nicht mehr laufen kann.

Die anderem Varianten sind ne neue Hüfte und ne Femurkopfresuktion. Letzteres haben wir gemacht.

Und sind auch super zufrieden (bis auf das das Fell nicht mehr wächst :( )

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Die Hündin (leider mittlerweile verstorben) einer Freundin hatte eine C oder D-Hüfte.

Der Hund war bis zum Ende fidel, hatte keine Schmerzen. Machte jedoch auch keine großen Sätze, Männchen o.ä. Dazu war sie nie der Typ gewesen :)

Du kannst zusehen, dass du die Hinterhand und den Rücken gut bemuskelt hältst. Damit der Hund evtl Defizite gut ausgleichen kann.

Die Sache mit dem Durchtrennen des Muskelstrangs ist mehr eine Symptombekämpfung – der Hund versucht sich durch diesen Muskelstrang auszugleichen.

Dabei verkrampft der Strang und schmerzt natürlich.

Und du könntest dir evtl von einer Physio ein paar Griffe und Massagen zeigen lassen, wie du den Muskelapperat hinten gelockert oder aktiviert bekommst.

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Erst mal etwas zu den Graden in Deutschland (in anderen Ländern gibbet manchmal andere Bezeichnungen)

 

A: Die Hüfte ist frei von HD

B: Es besteht ein Verdacht

C: Der Hund hat eine leichte HD

D: Der Hund hat eine mittlere HD

E: Der Hund hat eine schwere HD

 

 

Habe ich einen Zuchthund, so wird n den allermeisten Vereinen eine Zucht nur mit A- und B-Hüfte zugelassen. Manche (eher wenige) Vereine lassen aber auch noch eine C-Hüfte zu.

Sehe ich mir bei der Verwandschaft die Hüften an, dann nehme ich lieber einen C-Hüfte-Hund in die Zucht, dessen Verwandschaft nur A- und B-Hüften hat als einen A-Hüften-Hund, in dessen Verwandschaft aber auch etliche D- und E-Hüften zu finden sind.

 

In der regel fällt es manchmal bis ins hohe Alter nicht auf, dass ein Hund eine C-Hüfte hat. Es ist wirklich nur minimal und wenn der Hund eine gute Muskulatur hat, dann kann er da auch ganz viel mit ausgleichen. Es kann zwar keiner garantieren, dass alles bis zum Tod so super weiterläuft, aber mit einer C-Hüfte hat der Hund wirklich gute Chancen, keine großen Probleme zu bekommen. Jedoch würde ich - wie du ja selbs schon schriebst - vermeiden, dass er springt. Das könnte dann je nach Untergrund doch voll in die Gelenke hauen.

Ich selbst habe ja auch von Geburt an kaputte Hüften und kann dir nur den Tip geben, die Muskeln des Hundes gut aufzubauen (evtl. auch mit Unterwasserlaufband oder sonstiger Physiotherapie). Mir hat das bisher trotz schlechter Röntgenbilder die OP gespart. Probleme bekomme ich nur, wenn ich zu lange die Übungen nicht gemacht habe und die Muskulatur sich lockert.

Also: Keine Panik und keine allzu große Rücksichtnahme, dann hast du lange Freude an deinem Hund.

 

:winken:

 

Rosi
 

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Es laufen bestimmt massenhaft Mischlinge (und auch Menschen) mit HD herum, wenn sie keine Beschwerden haben/zeigen, dann werden die ja meist gar nicht geröntgt. Und vermutlich nehmen viele von ihnen ihr Geheimnis mit über die Regenbogenbrücke.

Wenn man es weiß, dann würde ich persönlich auf gewisse forcierte Belastungen verzichten, das sind für mich extreme Sprünge und starke Bremsungen (wie beim Ball-Werfen), einige Tricks. Aber freies rennen, toben und dabei auch mal springen ... ich denke, das ist ok. Letztlich kann man ja den vorhandenen Schaden eh nicht reparieren (es sei denn, durch OP) und muss nun zusehen, dass der Hund nicht zu Bewegungen angetrieben wird, die er von sich aus nlcht machen würde, muss für eine möglichst gute Nährstoffversorgung der Gelenke sorgen und hoffen, dass der Hund sein Leben lang beschwerdefrei bleibt.

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