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Hundeforum Der Hund
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Nicht heilen wollende Wunde

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Hi,

von unten nach oben zugeheilt ist sie ja. 22. Tag.

 

Da muss Haut rüber. Das ist das Problem.

 

Bei Menschen transplantiert man Haut. Das ist auch jeden Fall eine Wunde, die ich einem MENSCHLICHEN!!! Wundexperten vorstellen würde und befragen würde (via Internet und Bildern).

Es gibt Wundmaterial, welches man nehmen könnte. Die hier vorgeschlagenen Ideen funktionieren hier nicht. Jedenfalls nicht das Promlem lösend, eher verschlimmbessernd.

 

Man kann eine Wundauflage aufbringen, die Katze verbinden und nochmal 10 Tage zu warten oder mehr.

 

Und dann muss eine Entscheidung getroffen werden zum Wohle des Tieres.

 

Soetwas in der Art meine ich: http://www.mein-nutri.de/Allevyn-Adhesive-75x75cm-haftende-Wundaufl-3-ST-PZN-8776473-PZN-08776473?gclid=CjwKEAjwlsSoBRDoid2ihqnjjlISJABZoG9-7GDZQF4ZpG7Q5ia75bRhx4xXNq0b2cwMQa9aJ0sjzBoCvWvw_wcB

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Ich habe mir gerade die Fotos nochmal am großen Rechner angeschaut. Gestern auf dem Handy war es nicht so gut zu sehen.

 

So schlecht sieht die Wunde gar nicht aus. Hätte man aufs Nähen verzichtet, wäre man evtl. schon etwas weiter. Wenn ich das richtig sehe, müssen da ein paar Nekrosen am Rand entfernt werden. Das ist zwar immer frustrierend, weil die Wunde dann wieder größer wirkt, aber abgestorbene Haut kann nicht zuheilen.

 

 

 Die hier vorgeschlagenen Ideen funktionieren hier nicht. Jedenfalls nicht das Promlem lösend, eher verschlimmbessernd.

 

Man kann eine Wundauflage aufbringen, die Katze verbinden und nochmal 10 Tage zu warten oder mehr.

 

Und dann muss eine Entscheidung getroffen werden zum Wohle des Tieres.

 

Soetwas in der Art meine ich: http://www.mein-nutri.de/Allevyn-Adhesive-75x75cm-haftende-Wundaufl-3-ST-PZN-8776473-PZN-08776473?gclid=CjwKEAjwlsSoBRDoid2ihqnjjlISJABZoG9-7GDZQF4ZpG7Q5ia75bRhx4xXNq0b2cwMQa9aJ0sjzBoCvWvw_wcB

 

 

Das funktioniert beim Menschen. Da haftet das Ganze rund um die Wunde und dichtet sie komplett ab. Da die Katze keine Nacktkatze ist und trotz großzügiger Rasur auf der gesunden Haut sofort Haare nachwachsen hält so ein Dekubituspflaster nicht und die Funktion des Ganzen ist nicht gegeben.

 

So eine Sekundärheilung dauert Monate. Solange die Katze ansonsten fit ist, würde ich ihr länger als 10 oder etwas mehr Tage eine Chance geben.

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Ich habe nochmal nach der exakten homöopathischen Behandlung gefragt und das geschrieben bekommen:

"Wir gaben ihr Arnica und Symphytum als Globuli. Auf die Wunde legen wir Kamilleteebeutel und sprühen Calendula Urtinktur. Damit war es in 2,5 Monaten fast zu. Gestern haben wir wieder mit Symphytum, Calendula und Kamille begonnen. Das Honigspray habe ich auch und sprühe es einmal am Tag."

 

 

Die kleine Elsa wird auf jeden Fall weiter behandelt, so lange sie nicht leidet bekommt sie alle Chancen der Welt :)

Bis dato belaufen sich die Behandlungskosten auf 800€ aber auch vor weiteren Kosten schrecken die Besitzer nicht zurück. 

 

Sie wird jetzt einen Termin in der Tierklinik machen und die hier thematisierten Vorschläge ansprechen :)

Ihr Problem ist halt auch, dass die bisherigen behandelnden Tierärzte teilweise völlig unterschiedliche Meinungen hatten, es ist nun mal schwer als Laie zu entscheiden welchem Experten man denn jetzt trauen soll :(

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Das funktioniert beim Menschen. Da haftet das Ganze rund um die Wunde und dichtet sie komplett ab. Da die Katze keine Nacktkatze ist und trotz großzügiger Rasur auf der gesunden Haut sofort Haare nachwachsen hält so ein Dekubituspflaster nicht und die Funktion des Ganzen ist nicht gegeben.

 

So eine Sekundärheilung dauert Monate. Solange die Katze ansonsten fit ist, würde ich ihr länger als 10 oder etwas mehr Tage eine Chance geben.

 

Ich hätte es zusätzlich mit einer Binde fixiert. Die 10 Tage meinte ich : wenn innerhalb dieser Zeit eine Verbesserung stattfindet, weitermachen, stagniert es, kann man ja gerne noch 10 andere Varianten durchprobieren.

 

Ich finde es ist 10 vor 12 für die Katze und es muss jetzt ein Weg eingeschlagen werden, der effektiv ist.

 

LG

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Das ist übrigens kein DEKUBITUS-verband.

War eh nur ein Beispiel

Anwendungsgebiete

- Dekubitalulzera
- Unterschenkelulzera
- Ulzera bei diabetischem Fuß
- infizierte Wunden
- maligne Wunden
- Operationswunden
- Verbrennungen ersten und zweiten Grades
- Transplantationswunden
- Hautrisse
- exulzerierende Läsionen

Ich würde das nehmen und fixieren und dennoch erstmal täglich wechseln.

 

LG

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Ich würde mit MSM eine gesättigte Lösung mit destilliertem Wasser herstellen und die Wunde damit mehrmals täglich einsprühen und MSM-Pulver auch innerlich geben, 3 x täglich eine Messerspitze ins Futter. Meine Anika hatte eine Wunde vom Kniegelenk bis zum Bauchnabel, sie sollte auch eingeschläfert werden, ich habs trotzdem probiert und es hat geholfen. Die Wunde ist einwandfrei zugewachsen, die Haut obendrüber sah zwar total nekrotisch aus, es hat sich auch schwarzer Schorf obenauf gebildet, aber drunter kam neue gesunde Haut.

 

Das kann man auch prima zusätzlich zu jeder anderen denkbaren Behandlung machen.

 

MSM hilft bei der Regeneration der Zellen.

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Das ist übrigens kein DEKUBITUS-verband.

War eh nur ein Beispiel

 

 

Nein, das ist richtig. Das ist kein ausdrücklicher Dekubitus-Verband und ich bin auch kein Fachmann, was dieses Thema angeht. Daher will ich mich weder um richtige Bezeichnungen noch um DIE richtige Therapie streiten.

Ein bisschen Ahnung von der Thematik habe ich aber dann doch. Und der Sinn hinter dieses - ich sag jetzt mal - Wundauflagen ist der, dass die Wunde keimfrei abgedeckt wird und ein feuchtes Milleu auf der Wunde entsteht. Das funktioniert aber wie gesagt bei Tieren nicht so wie auf menschlicher Haut. Auch ein tägliches Wechseln wäre dabei kontraproduktiv.

Die 10 Tage meinte ich : wenn innerhalb dieser Zeit eine Verbesserung stattfindet, weitermachen, stagniert es, kann man ja gerne noch 10 andere Varianten durchprobieren.

 

Ich finde es ist 10 vor 12 für die Katze und es muss jetzt ein Weg eingeschlagen werden, der effektiv ist.

 

 

Ok, dann habe ich dich in deinem Eingangspost mit den Worten "dann muss eine Entscheidung getroffen werden, zum Wohle des Tieres" absolut falsch verstanden, tut mir leid.

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"Wir gaben ihr Arnica und Symphytum als Globuli. Auf die Wunde legen wir Kamilleteebeutel und sprühen Calendula Urtinktur. Damit war es in 2,5 Monaten fast zu. Gestern haben wir wieder mit Symphytum, Calendula und Kamille begonnen. Das Honigspray habe ich auch und sprühe es einmal am Tag."

 

Hört sich doch gut an.

Bezüglich der Kamillenteebeutel habe ich aber ein kleines Veto  ;) 

 

Bei der Wundheilung mit Kamille muss aber beachtet werden, dass sie eine stark austrocknende Wirkung hat, die nicht in allen Fällen erwünscht ist. Es könnten Miniaturfasern aus dem Teebeutel kommen, die nicht so gut für offene Wunden sind. Außerdem haben manche Allergiker Probleme mit Kamille, weil sie die Haut etwas reizt.

 

Wenn schon Kamille, dann eher Kamillosanlösung, welche stark verdünnt wird. 

 

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Ich würde Kamille ganz weglassen und durch etwas anderes ersetzen, was weder reizend wirken kann, noch irgendwie austrocknet, sondern im Gegenteil feucht hält.

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Was auch unterstützend helfen kann, sind Effektive Mikroorganismen. Wir selber haben am Pferd gute Erfahrung gemacht, allerdings ging es da "nur" um Mauke (die extrem schlecht abheilt) bzw. kleinere Wunden.

Der Katze alles Gute.

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