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Hundeforum Der Hund
Andrea und ER

Gefahren durch frei laufende Hunde

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Die Hovis waren unbegleitet und ich fands sch.....wobei wären sie einfach rumgestrolcht wäre es mir Wurst .

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ich schließe mich Stormsong vollumfänglich an, mir ist es auch ganz egal, ob angeleint oder nicht, solange die Halter die Hunde unter Kontrolle bringen, wenn ich sogar sehen kann, dass ein Hund es drauf anlegt, meine aufzumischen, sollte der Halter das ja erst recht rechzeitig wahrnehmen und dagegen wirken, grade weil es sich um Zwerge handelt, aber mir scheint halt oft, dass es entweder Gleichgültigkeit oder sogar Spaß dran ist auf Seiten mancher Halter, weil da so ne blöde Tusse mit einem Haufen angeleinter Zwerge kommt, die die Welt nicht braucht.

 

Was das Stromern in Naturschutzgebieten oder Nichtnaturschutzgebieten betrifft, ich lasse meine Hunde nie vom Weg im Wald herumstromen, einfach weil das schon der erste Schritt in Jagdverhalten ist und damit in Unkontrollierbarkeit, ich hatte wie gesagt eine Hündin, mittlerweile verstorben, die extrem abfuhr bei Katzen und Wild und seitdem hab ich ein extremes Auge drauf, weil wehret den Anfängen, von daher spielt es keine Rolle, ob Naturschutzgebiet oder nicht, Hund hat sich nicht selbständig zu machen, es sind nun mal Tiere mit wachen Instinkten, die ganz schnell angeknipst sind, wenn sich die Gelegenheit bietet, Bewegung und Schnuppern geht genauso auf dem Waldweg.

 

München ist in der Tat sehr hundetolerant, das wird aber leider von vielen Hundehaltern als Freibrief verstanden, den Hund tun und machen zu lassen, was er will. Leinenfreiheit bedeutet nicht, dass man deshalb nie anzuleinen hat, sondern, dass man Rücksicht nimmt, und anleint, wenn es geboten ist. Konsequenz daraus ist, dass nach und nach alle Parks doch Leinenzwang erhalten, wie z.B. vor vielen Jahren im Ostpark, wo ich früher auch immer unterwegs war, dann kam Leinenzwang, nachdem mehrfach Gänse und Hasen gerissen wurden, die Kadaver lagen dann zerfetzt im Park, aber die meisten halten sich trotzdem nicht an den Leinenzwang.

 

Gestern hab ich einen jungen Boxer getroffen, der nicht mal ein Halsband dran hatte, ich war mit einer Freundin mit Kinderwagen unterwegs und der Hund war nicht davon abzubringen, an dem Kinderwagen hochzugehen. Sowas finde ich gar nicht witzig!

 

Ja, ich versuch trotzdem immer die positiven Seiten zu sehen, aber mir ist auch wichtig, deutlich zu machen, dass man mit Zwergen ganz anderen Gefährdungen ausgesetzt ist und auf Rücksichtnahme angewiesen wäre. Leider machen die paar wenigen Idioten, die unterwegs sind, einem die ganze Hundehaltung madig. Aber ich kenne natürlich auch wesentlich mehr wirklcklich brave liebe Hunde. Heute hatten wir zwei sehr nette Begegnungen, da hat sich sogar Dunja gefreut, obwohl sie anfangs noch skeptisch war. Leider haben dann solche Hundehalter aber selten Bock und Zeit sich mit uns abzugeben, die gehen meistens sofort wieder weiter, obwohl die Hunde  so gern sich noch näher kennengelernt hätten.

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Sollte ich  - nach den jetzigen - jemals nochmals Hunde zu mir nehmen, dann hab ich mir dafür strikte Auflagen gemacht:

 

1. Umziehen, in wildärmeres Gebiet

2. Nur noch Einzelhund

3.entweder einen Hund, den ich mir problemlos untern Arm klemmen kann, wenn irgendwelche rücksichtslosen Deppen ihre Rüpel ranrumpeln lassen (Prager Rattler, Rehpinscher oder Ähnliches)...

oder 4. einen sehr sehr großen Hund (Dogge, Irischer Wolfshund oder so), dem so schnell keiner was kann

5. Es reicht, sie so zu erziehen, dass sie ruhig an anderen vorbeigehen können, solange sie nicht bedrängt werden. Zu  mehr hab ich keinen Bock mehr. Die dürfen sich bei ungewollten Zwangs-Kontakten, die ich nicht verhindern kann und andere HH nicht verhindern wollen, selbständig wehren.

6. Trage immer ein T-Shirt und Hund Geschirr mit der Aufschrift in großen, leuchtenden Buchstaben: "Wenn Ihr uns zu nahe kommt, seid Ihr selber Schuld. Für Zwangskontakte übernehmen wir keine Gewähr"

7. Bewaffne mich stets mit einer Tasche voll Frolic und die andere mit einer rostigen Rasselkette (geklaut vom Hui Bu)

8. Spare jetzt schon Geld für den Anwalt, den ich evtl. mal brauchen werde.

9. Überlege genau, ob ich überhaupt noch einen Hund halten will - unter den vorherrschenden Bedingungen.

10.Hab überlegt:  Ein Hund kommt mir nicht mehr ins Haus - außer ich gewinne im Preisausschreben meine eigene Insel in der Südsee

 

...............und derweil mach ich einfach mit der Ömmi und dem Krümel das Beste draus, hab Spaß und weiß, dass shit manchmal happens und zum Leben dazugehört :P

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Hm, bessere Idee, mit der du nur Punkt 1 umsetzen musst: Zieh hierher! :)

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Wo issn das?

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Nach dem abgebrochenen Versuch, auf das Thema "Wie weit dürfen sich Eure Hunde entfernen?" zu antworten, möchte ich das Thema mal umdrehen und frage Euch nach Euren Erfahrungen mit frei laufenden Hunden, deren Besitzer nicht in Sichtweite sind.

Ich verstehe nämlich das Problem offenbar nicht.

Es wäre schön, wenn Ihr die Umstände schildern könntet, also Umgebung, Menschen-/Hundedichte, Gemütslage von eigenem Hund und Mensch...

 

Da ich mit frei laufenden Hunden fast ausschließlich in ausgewiesenen und gut besuchten wildarmen Hundeauslaufgebieten unterwegs bin, begegne ich natürlich täglich vielen Hunden, die ich keinem Halter zuordnen kann, bzw. deren Halter vielleicht auch tatsächlich nicht in der Nähe sind.

Ich erlebe solche Hunde als harmlos. Vielleicht liegt's an der Umgebung.

Mit meinen Gasthunden gehe ich auch in diesen stark frequentierten Gebieten spazieren, auch mit Leinenpöblern. Lieber wäre mir, sie könnten allzeit frei laufen, aber das ist nun mal nicht bei allen Hunden der Fall.

Alle echten Freigänger, die ich in meinem Leben bisher getroffen habe (also kein dazugehöriger Mensch in Sicht- Nähe), waren weder auf Streit noch überhaupt auf intensivere Kontakte mit anderen Hunden aus (Läufigkeiten ausgenommen, ein Thema für sich). Erst recht nicht, wenn sich da gleich Mehrere wütend in die Leine hängen. Die sind doch nicht bescheuert! Sie kommen bestenfalls mal gucken oder, wenn der begleitete Hund nicht gleich garstig wird, kommen sie auch mal schnüffeln, aber dann gehen sie weiter ihrer "Mission" nach.

In der Befürchtung, diese könnte sie über befahrene Straßen führen, spreche ich sie lieber an und melde, falls möglich, ihrem Besitzer, wo sich das liebe Tier befindet. Im Zweifel binde ich meinen Leinenpöbler (auch im Plural) dazu an den nächsten Baum.

Frei laufende unbegleitete Hunde machen um diese Pöbler freiwillig einen Bogen. Anders habe ich es noch nicht erlebt. Nah begleitete Besitzerhunde hingegen kommen gerne viel näher, aber auch die verstehen meistens irgendwann, dass sie gerade nicht willkommen sind.

 

 

Ich lese aus den Kommentaren ein gewisses Misstrauen fremden oder auch den eigenen Hunden gegenüber.

Dabei spielt es eigentlich gar keine Rolle, ob die Hunde begleitet sind oder nicht. Grundsätzlich wird vermutet, nur, wenn ein Mensch eingreifen kann, ist eine Hundebegegnung nicht per se gefährlich.

 

Ich teile das nicht. Ich vertraue den kommunikativen und sozialen Fähigkeiten von Hunden sehr. Gefährliche Situationen mit/unter Hunden habe ich bisher NUR in der Nähe der Halter erlebt. Mir sind die wenigen unbegleiteten Hunde lieber als so manch' ein Exemplar in menschlicher Begleitung, dessen Besitzer entweder völlig ahnungslos oder am Ende noch nicht mal fähig sind, ihren Hund auch mal weg zu nehmen, wenn er andere belästigt (was er vermutlich ohne Besitzerchen im Rücken erst gar nicht täte).

 

Darum meine Frage:

Worin besteht die Gefahr, die von einem frei laufenden - einsamen - Hund ausgeht?

Habt Ihr schon gefährliche Situationen mit unbegleiteten Hunden erlebt?

Wenn ja, welche?

 

Nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ich plädiere aus verschiedenen guten Gründen nicht dafür, seinen Hund aus der Tür zu schicken und sich selbst zu überlassen!

 

Danke!

 

Andrea

Hallo Andrea,

ich persönlich hatte schon zwei schlechte Erfahrungen mit frei laufenden Hunden und der Besitzer war nicht in der Nähe. Mein Hund war in beiden Fällen angeleint und beim ersten mal war ich mit zwei Hunden unterwegs. Die frei laufende Hündin kenne ich aus der Nachbarschaft und in beiden Fällen hat diese versucht meine Hunde zu beißen. Ich habe mich sehr hilflos gefühlt, da die Besitzer nicht in Sichtweite waren und die Hündin auch mir gegenüber starke Drohgebärden äußerte, sodass ich sie beim zweiten Mal im Wald mit einem Stock abwerte, damit sie nicht nach mir oder meinem Hund schnappen konnte.

Seit diesen Vorfällen habe ich Angst wenn ich freilaufende Hunde treffe, die ich nicht kenne.

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Ahhhh - Fussel: Ja - eine gute Bekannte von mir stammt aus Berlin. Ist Tierärztin, schon etwas älter (die Frau) aber der coolste HH, den ich kenne. Hat eine jetzt zwei-dreijährige Dogge, hatte immer Hunde und erzählt das auch, wie locker und entspannt das dort ist. Der Hund einer ihrer Freundinnen läuft dort völlig problemlos offline mit anderen Hunden - und hier bei uns leinenaggro und hat kaum mehr Hundekontakte, weil immer unverträglicher geworden. In Berlin wie ausgewechselt.

.aber solange unsere Pferde hier in Niederbayern von uns Beiden selbstversorgt werden, bleiben wir niederbayrisch.

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Nach dem abgebrochenen Versuch, auf das Thema "Wie weit dürfen sich Eure Hunde entfernen?" zu antworten, möchte ich das Thema mal umdrehen und frage Euch nach Euren Erfahrungen mit frei laufenden Hunden, deren Besitzer nicht in Sichtweite sind.

Ich verstehe nämlich das Problem offenbar nicht.

Es wäre schön, wenn Ihr die Umstände schildern könntet, also Umgebung, Menschen-/Hundedichte, Gemütslage von eigenem Hund und Mensch...

 

Da ich mit frei laufenden Hunden fast ausschließlich in ausgewiesenen und gut besuchten wildarmen Hundeauslaufgebieten unterwegs bin, begegne ich natürlich täglich vielen Hunden, die ich keinem Halter zuordnen kann, bzw. deren Halter vielleicht auch tatsächlich nicht in der Nähe sind.

Ich erlebe solche Hunde als harmlos. Vielleicht liegt's an der Umgebung.

Wir haben hier keine wildarmen, ausgewiesenen Freilaufgebiete, wir haben nur Feld und Wald mit wenig Hunden und viel Wild. Und meine Hunde laufen fast nur frei, denn sie jagen nicht. Ich habe 3 Hunde, von denen einer recht unverträglich mit Artgenossen ist, weswegen ich zum Schutz des anderen Hundes schon erstmal genau schaue, wie ist der andere drauf, kommt der wirklich bei uns an. Und immer mitteile, der Gegenüber möge seinen Hund bitte bei sich halten (sofern halt möglich = nicht möglich, wenn Halter nicht mal in Sicht ist...) Sehe ich dann 2 Minuten später einen desinteressierten Halter auftauchen, kann ich im Falle eines aufdringlichen (!) Tutnixes auch echt angenervt reagieren! Freilaufende Hofhunde sind hier dagegen kein Problem, eher so, wie du beschreibst: recht desinteressiert bzw. recht genau darauf achtend, was der Gegenüber signalisiert (oder eingesperrt/an der Kette oder sehr hoftreu und so Radau machend, aber das tangiert uns ja dann erst mal nicht). Mit Grisu kann ich schlicht nicht durch ein ausgewiesenes Freilaufgebiet laufen, ohne Nerven zu lassen. Aber netterweise stellt sich hier die Problematik ja nicht (er selbst rennt nicht zu anderen Hunden und ist abrufbar, aber es sollte bitte-danke keiner bei ihm ankommen...)

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Duongleich, da sind wir ja fast auf demselben Nenner, nur ich plädiere mittlerweile für sehr große Hunde, das mit dem untern Arm klemmen, ist auch nicht immer das Gelbe vom Ei, glaub mir!  Mir hat mal ein Hund meine Winterjacke zerrissen, als er mich in den Klammergriff nahm, indem er sich auf die Hinterbeine stellte, um an meine Hündin ranzukommen.

 

Ich hab teilweise einen Wanderstock dabei, mit denen man auch entsprechende Hunde ganz gut auf Distanz halten kann, abgesehen davon, dass erstaunlich viele HH ihre Hunde frühzeitig abrufen, wenn sie sehen, dass man sich wehren könnte.

 

Da ich jetzt und vermutlich auch in absehbarer Zeit in meiner Lebensführung keine Möglichkeit habe, sehr große Hunde zu halten, werden meine wohl die letzten sein, die ich halte. 

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