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Hundeforum Der Hund
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(Falsche) Giftköderwarnungen und der Umgang damit

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Aktuell kursiert auf Facebook wieder eine Gitköderwarnung für "unseren Wald"...Rattengift in Fleischbällchen wurde angeblich gefunden und von der Polizei sicher gestellt.  :rolleyes: Nur weiß die Polizei nichts davon, beim Giftköderradar liegt keine Meldung vor und im Wald hängen auch keine Warnzettel.

 

Für mich sind solche Meldungen echt nur noch ein Aufreger...ich wage zu behaupten, dass 97% davon erfunden sind. 

Ich ziehe auch keine Konsequenzen aus solchen Meldungen und gehe weiterhin an diesen Orten spazieren. Wenn es meine Strecken betrifft, rufe ich teilweise bei der Polizei an und frage nach. Noch nie war denen was bekannt. Ich frage auch bei den Leuten nach, die solche Meldungen posten und auch da kommt meist keine greifbare Antwort, die den Verdacht glaubhaft werden ließe. 

 

Ich fände es toll, wenn jeder der solche Meldungen teilt und sich über die bösen Hundehasser empört, erstmal nachfragt und sich bei der Polizei erkundigt. 

Der Trend zu unreflektiertem Teilen solcher Meldungen bewirkt genau das Gegenteil: Man nimmt es nicht mehr ernst und es wird nicht zwischen echten und falschen Meldungen unterschieden. Spaßvögel bekommen Aufmerksamkeit. 

 

Und irgendwie zieht ja doch kaum jemand seine Konsequenzen daraus und meidet die Gebiete, oder? 

 

Wenn mein Hund wirklich Köder aufgenommen hätte, würde ich das Gebiet mit Zetteln zukleistern und alle warnen. 

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Ich bin selten bei Facebook und bekomme von diesem "Hype" deshalb auch nichts mit.

 

Die einzige Warnung, die wir hier mal hatten, war dann aber tatsächlich auch ernst und an jeglichen Zugängen zum Kanal waren Warnschilder aufgehängt. Irgendein A*sch hatte Giftköder verteilt, woran eine Hündin verstorben war und ein Rüde - die Besitzerin traf ich dann auch und sprach mit ihr - nach der Aufnahme zur Tierklinik befördert wurde, um den Magen zu entleeren. GsD hat er das überlebt.

 

Mein Fazit damals war, dass ich tatsächlich etwa ein halbes Jahr nicht mehr dort spazieren gegangen bin und danach auch verstärkt auf die Hunde geschaut habe, ob sie etwas aufnehmen. 

 

Gerade weil diese Aufnahme von Giftködern so ernst ist, kann ich es auch nicht nachhalten, dass man damit so umgeht und die Sensibilität und Ernsthaftigkeit dieses Themas verpuffen lässt.

 

Da aber dann auch wieder die Sicherheit absoluten Vorrang hat, würde ich mich auch IMMER an passender Stelle vergewissern.

 

Einmal bei der Polizei anrufen kostet im Zweifelsfall wenig bis gar nichts, aber ein Klinikaufenthalt schon ne Menge und vom Tod seines geliebten Vierbeiners wollen wir mal gar nicht reden. :( 

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Bei uns stand es kürzlich in der Zeitung und wurde auch von der Polizei bestätigt, solchen Quellen glaube ich dann schon. Aber bei FB? Da kann nun wirklich jeder alles schreiben, wenn der Tag lang ist, ich bin froh, da nicht zu sein. Dann wäre ich sicher noch besorgter als ohnehin schon.

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Ich kann gar nicht verstehen wieso man im Internet überhaupt nach Giftköderwarnungen sucht....

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Wahrscheinlich, weil das Internet ein gängiges Medium ist. So selbstverständlich wie man früher den Nachrichten im Fernsehen geglaubt hat, glaubt man heute dem Netz. Deswegen ist es so wichtig, den richtigen und kritischen Umgang damit zu lernen.

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Man sucht nicht danach, die Meldungen werden von Freunden und Bekannten geteilt um einen zu warnen. 

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