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Hundeforum Der Hund
D-O-G

Und manchmal kommen die kalten Füße

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Meine Erfahrung ist eine andere und pauschal denke ich kann man das nicht sagen.

Ich denke Menschen sind zu individuell und wenn man Vorab schon solche Einschränkungen setzt lernt man vielleicht auch viele nette nicht kennen .

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Danke für eure Anregungen!!! Besonders mit den Vorbereitungsspielen find ich klasse, an sowas hatte ich noch gar nicht gedacht....der Große hat im Wohnbereich eh nix rumliegen wegen dem kleinen....aber vom kleinen liegen halt Eimer, bauklötzchen, Bälle etc den ganzen Tag rum...räums meist nur abends weg bzw wenn er mittags schläft und ich gar nicht mehr durchkomme :-) in Bezug auf das Spielzeug denke ich das es einfacher ist dem Hund beizubringen die Zähne davon zu lassen als dem 1,5jährigen das ständig wegzuräumen...

Unser Wohnbereich ist überall mit Gittern gesichert (zur Küche hin, vor Kamin, vor Treppe) das bleibt dann erstmal so...wenn ich Kind und Hund alleine lassen muss weil ich in den Keller zur Wäsche oder müll raus bringen muss, kommen entweder Hund oder Kind in den Laufstall....

Durch unser Katze weiß der Älteste auch schon: frisst sie oder liegt auf dem kratzbaum ist in ruhe lassen angesagt....

da wir in einem EFH mit Garten wohnen ist das kurze Puschern lassen auch gegeben....

Und allein bin ich ja auch nicht...menne ist ja auch noch da....

Frage: was kann ich mit dem Welpen machen wenn ich mal länger spazieren gehen möchte? Kann ich ihm angewöhnen dann bei Müdigkeit in den einkaufskorb vom KiWa zu gehen? oder einfach immer Pause machen bis er wieder fit ist? Der kleine kann ja auch noch nicht so lange und weit laufen....oder bollerwagen????

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Ich hab damals einen Bollerwagen genommen...meine Tochter ging gerade in den KIGa,als der ersteWelpe ins Haus kam.Allerdings endete meist damit,daß das Kind im Bollerwagen saß... ;)

Welpe Nr. 2 kam vier Jahre später.Die konnte natürlich anfangs auch noch keine großen Runden laufen.Die habe ich erst,als sie ganz klein war,in der Jacke getragen,und später in so einem großen Umhängebeutel aus Segeltuch...das ging vom Gewicht her ganz gut (war ein Cairn/Zwergschnauzermix).Zwischendurch hüpfte sie halt wieder raus,wenn sie fit war.

 

Mir fällt gerade ein:vielleicht ginge das ganz gut in so einem Kinder-Fahrradanhänger?

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Tragen hm lieber nicht zu schwer....bollerwagen ginge, ist bei den Bergen hier nat auch etwas blöd aber ob jetzt KiWa oder bollerwagen wäre wohl egal....wobei KiWa kann man schieben, bollerwagen nur ziehen...dann können Kind und Hund abwechselnd rein...oder Vl sogar zusammen....

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Wenn du Türgitter hast, dann haben sich damit viele Probleme von vornherein erledigt. Du hast damit nämlich Kinder und Hund gleichzeitig in Sicht und Kontakt, aber trotzdem gesichert, und kannst die "ungebremsten" Kontakte moderieren. Das würde ich allerdings zumindest in der ersten Zeit wirklich so halten: Nicht das "Kleinvolk" immer miteinander machen lassen und nur bei Bedarf sortieren, sondern eben durch Türgitter getrennt in Sichtweite lassen und wirklich jedes Zusammensein gut beaufsichtigen. So kann man vermeiden, dass Kinder und Hund blöde Erfahrungen machen; und diese etwas knifflige Zeit geht ja glücklicherweise schnell rum.

 

Meine Hunde waren schon immer auf der Arbeit auch in der Kleinkindergruppe mit dabei, und das war wirklich nie ein Problem. Selbst mein Terrorkrümel, der sonst ein echt schwieriger Kandidat ist, kommt mit Kindern prächtig klar - eben weil ich es zu Beginn immer gut begleitet habe. Hier mal ein paar Schnappschüsse aus Sandors Junghundzeit, auf denen man die Kinder nicht identifizieren kann, aber trotzdem einen Eindruck bekommt:

 

Die Kinder werfen das Spieli zu ihm rein

arbeitspiel1jsni.jpg

 

Sandor hatte ruckzuck raus, dass er das durch die Stäbe quetschen muss damit es weiter geht

arbeitspiel5fovr.jpg

 

Auch sonst war er durchaus mit eingebunden

arbeitspiel7jttv.jpg

 

arbeitspiel8fpnf.jpg

 

Und wenn einer der Beteiligten, egal ob Kinder oder Hund(e), keine Lust mehr hat, dann hat jeder den Freiraum sich zurück zu ziehen. So lernen die Kinder es zu akzeptieren, wenn der Hund nicht mehr will, und der Hund lernt, sich bei Bedarf einfach zurück zu ziehen. Gleichzeitig kann er das oft wirklich sehr wilde Treiben der Kleinkinder als etwas völlig normales kennen lernen, bei dem man total entspannen kann. In so fern: Keine Panik, das geht echt gut!

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Ich habe jetzt als stiller Mitleser die Antworten in diesem Thread verfolgt und jetzt muss ich mich mit einschalten weil ich so begeistert bin von den tollen Antworten die hier gegeben werden.

Wir (Mama, Papa und 2 Jungs) bekommen ja auch Ende des Jahres unseren ersten Hund und ich stelle mir die selben Fragen wie D-O-G. ;-)

Die Tipps von euch sind wirklich super!

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Ich freue mich total das ihr euch soviele Gedanken schon voher macht.

Doof laufen fürs vor allem dann wenn man blauäugig + naiv ist.

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Ich nehme halt die Verantwortung für ein mir überlassenes Lebewesen sehr ernst. Jedes Tier das ich habe oder hatte (Pferd, Katzen, Geckos, Schlangen etc) habe ich als Baby genommen und selbst erzogen - mit Erfolg möchte ich meinen. Zumindest hat sich nie jmd beschwert :-)-

Ja Gitter erleichtern das erste Zusammensein schonmal das stimmt

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Hallo D-O-G,

 

wenn Du selbst noch Zweifel hast, ob der Zeitpunkt jetzt richtig ist, dann würde ich auf das Bauchgefühl hören und die Anschaffung des Hundes auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

Warum muss es denn ein Welpe sein? Da Du ja im Tierheim geholfen hast, wäre es doch auch eine Option zu schauen, ob es da einen kinderlieben, erwachsenen Hund gibt, der zu Euch passen würde. Dann wäre schon mal die anstrengende Welpenzeit mit der Sauberkeitserziehung kein Thema.

Ich kenne leider Eurasier, die alles andere als kinderkompatibel waren - vielleicht Einzelfälle, aber mir erscheint diese Rasse als sehr stur und nicht so gut erziehbar. Ich wollte keinen Eurasier haben, die Hündin ich kennengelernt habe, war sehr territorial und man durfte ihr nicht den Rücken zudrehen, dann hätte sie einen ins Bein geschnappt.

Sorry, dass mein Beitrag so negativ rüberkommt aber ich lese aus Deinem Beitrag einfach heraus, dass Du Dir alles andere als sicher über Deine Entscheidung bist.

Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben - Kinder und Welpe sind eine Herausforderung und nur so nebenher läuft die Erziehung eines Welpen auch nicht sondern es bedarf schon einigen Einsatz und Zeit und Geduld. Bist Du sicher, dass das zu Deinem jetzigen Leben passt????

 

Liebe Grüße

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Eigentlich Zweifel ich nicht das es passt oder wir das schaffen....ist halt wie mit Baby, Heirat, Umzug, Jobwechsel oder andere Veränderungen die dein Leben verändern...zwischendurch kriegt man halt kalte Füße macht es aber trotzdem meist richtig!

Ich möchte einen Welpen da ich auch mit Hund aufgewachsen bin, und im TH sind oft leider Hunde dessen Vergangenheit ungewiss ist und die halt wirklich mit Kindern nichts anfangen können.

Der zuchtverband der eurasier "schickt" alle welpeninteressenten zu einem eurasierbesitzer in dessen Nähe um erstmal einen Hund in natura kennenzulernen und Fragen zu beantworten oder beantwortet zu bekommen.

Hunde die mit Kindern nichts anfangen können wurden oft mit diesen falsch oder gar nicht sozialisiert...und Sturheit kann dich bei jedem Hund treffen egal welche Rasse.

Natürlich macht es Arbeit und läuft nicht nebenbei aber weil ich mir dessen bewußt bin mache ich mir halt im Voruas Gedanken wie ich das im Alltag umsetzen kann....

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