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Hundeforum Der Hund
D-O-G

Und manchmal kommen die kalten Füße

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Kommt auf den Sohn an... wenn er WEIß, dass ihr nicht zum Hund aussuchen fahrt, sondern zu einem Informationsgespräch mit einem Züchter, und dass es dort auch Welpen gibt, ihr aber keinen mitnehmen werdet, dann finde ich es ok. Also ich würde es gar nicht so hinstellen, als würdet ihr eventuell einen dieser Welpen aussuchen.

Wenn es dann doch so kommt, ist es eine tolle Überraschung, aber ich würde es ihm erstmal so erklären, dass ihr Euch informieren wollt und man das eben am besten bei Züchtern macht.

So ist er erstmal nicht darauf fixiert, "seinen" Welpen auszusuchen, sondern kann mit allen knuddeln, sofern die das mögen, während ihr quatscht. Und dann weißt Du ja, ob es ernst wird ;)

Aber er muss eben auch aushalten können, dass die Welpen vielleicht gerade schlafen und es voll langweilig ist, ich weiß nicht, ob er dafür dann die Geduld hat, musst Du einschätzen können.

Schon aufregend :)

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Rüde oder Hündin? Wir haben zwei Rüden, völlig problemlos, auch als beide noch nicht kastriert waren. Jetzt ist einer kastriert, der andere nicht und es macht auch keine Probleme. Bei Hündinnen hätte ich einfach zuviel Angst vor einer "ungewollten Schwangerschaft". ;)

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Ich weiß nicht, wie das bei den Eurasier Züchtern ist, aber ich möchte gern alle Familienmitglieder persönlich kennenlernen.

Der Hund lebt schliesslich letztendlich in der ganzen Familie.

 

Welches Geschlecht?

Da hat jedes seine Vor- und Nachteile.

Ich habe beide hier und kann mit Gewissheit sagen, dass Hündinnen nicht anhänglicher und leichter zu erziehen sind als Rüden und Rüden genauso verschmust sein können wie Hündinnen.

Und Hündinnen können mind. genauso zickig sein, wie Rüden.

Vergiss die alten Ammenmärchen - auf den Individualcharakter des Hundes kommt es an, denn immerhin ist jedes Tier auch ein eigenes Individuum.

 

Dass sich Mädels eher an Männern und umgekehrt orientieren, kann ich auch überhaupt nicht bestätigen.

Helfen kann bei der Überlegung, welches Geschlecht....

....Rüden:

- markieren gern alles Mögliche. Das kann man mit einem Kommando trainieren, damit der Hund z.B. nicht die Nachbarszäune, Hauswände oder Autos markiert. Gemüse im eigenen Garten lieber einzäunen.

- schalten, wenn sie eine seeehr interessante (läufige) Hündin riechen, schon mal ihr Gehirn aus. Das darf man nicht mit Sturheit verwechseln, das ist eben einfach der natürliche Trieb.

...Hündinnen:

- sollten während der Läufigkeit an der Leine und niemals unbeaufsichtigt im Garten bleiben (manche hauen ab, um sich einen Rüden zu suchen)

 

Wenn ich nicht auf ein Geschlecht angewiesen bin oder mich nicht entscheiden kann oder möchte, würde ich mich auf das Urteil des Züchters verlassen, welcher Welpe gut in meine Familie passen würde. Denn ein besonders sportlicher Welpe ist bei dem jungen Paar mit viel Lust auf Hundearbeit und -sport sicher besser aufgehoben, als bei der Familie mit 3 kleinen Kindern, zu denen der völlig tiefenenspannte, sehr verspielte Welpe vielleicht besser passt.

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Haben das im Familienrat beschlossen alle zusammen zu fahren....haben den Ältesten erklärt worum es geht und er versteht das...aber so süß: Mama, dann werde ich besonders lieb sein und auch sagen das ich dir helfen werde - zu herzig!!!

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Update: erste Absage erhalten, Züchter wollte keinen Welpen zu so einem kleinen Kind vermitteln - so sind halt die Ansichten verschieden....

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Update: erste Absage erhalten, Züchter wollte keinen Welpen zu so einem kleinen Kind vermitteln - so sind halt die Ansichten verschieden....

 

Ja, das ist schon blöd für euch.

Ich allerdings sehe das ähnlich und gebe auch keinen Welpen zu ganz kleinen Kindern - aber ich habe halt schon mehrmas die Erfahrung gemacht, dass das bei meiner Rasse nicht funktioniert.

Selbst einige 5jährige habe ich schon mit Welpen erlebt, deren Familie ich danach abgesagt habe.

Welpen lernen eben auch aus Erfahrung und wenn einige Erfahrungen mit fest zupackenden Kinderhänden oder reissen am Fell zu tun haben, kann das nach hinten los gehen.

Zudem ich denke, dass ein kleines Kind noch viel Aufmerksamkeit benötigt - ein Welpe aber auch.

Somit fallen oft schon wichtige Sozalisierungsmomente, Welpenschule, ...flach.

 

Es gibt bestimmt Rassen, die sind einfach gute Familienhunde und mit kleinen Spaziergängen zufrieden.

Eurasier kenne ich nicht und weiß nicht, wie das bei denen ist.

 

Aber lasst euch nicht entmutigen. Vielleicht lohnt es sich auch einfach noch etwas zu warten, bis das kleinste Kind im Kindergarten ist?

Dann hast du vielleicht mehr Zeit um Hund und Kind gerecht zu werden.

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hm... also ich verstehe das nur bedingt... es kommt halt echt auf die Familie an, oder?

 

Miro kam mit 5 Monaten zu uns, da war Nell noch kein Jahr alt und das hat wunderbar funktioniert :) Allerdings wusste ich eben auf was ich mich einlasse, waren ja schon 2 Hunde da, die auch Beschäftigung brauchen... klar war es zwischendurch anstrengend! aber ich würde es nicht missen wollen :)

 

also dran bleiben und weiter suchen! der passende Hund versteckt sich ganz sicher irgendwo!

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Wir lassen uns davon nicht unterkriegen :-)

Klar weiß ich was auf mich zukommt, aber nur mal als Beispiel: meine Schwester arbeitete als Tagesmutter Zuhause und hat nen Labbi-Welpen....es geht. Und nur wegen Kindern heißt es auch nicht das Besuch einer Welpenschule ausfällt, da gehe ich auf jeden Fall hin!

Die Welpenschulen sind eh meist nachmittags oder am WE wo mein Man. zB da ist....

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Nicht falsch verstehen, ich meine das nicht abwertend.

Und ich glaube auch wirklich, dass es Familien gibt die das mit Kleinkind und Welpen hinbekommen (bei uns ist übrigens 3x in der Woche Welpenschule, unter der Woche - 2x vomittags, 1x nachmittags - an dem Nachmittagstermin hat mein Sohn Training...aber er kann halt schon alein dorthin).

 

Aber ich kann eben auch die andere Seite nachvollziehen und verstehen, kenne etliche Züchter und habe ja selbst regelmäßig Welpeninteressenten da.

Macht ein vernünftiger Züchter einen Wurf, will er ja die Welpenfamilien möglichst VORHER schonmal persönlich kennenlernen.

Steht die Wurfplanung, melden sich oft für einen Wurf (je nach Population der Rasse) etliche Interessenten, sagen wir mal 30 Stück bei einer Rasse, die nicht so stark vertreten ist und wo im schnitt 4-6 Welpen geboren werden.

Davon sind vielleicht nach einem Telefonat noch 20 interessiert und/oder erscheinen geeignet, die Hälfte vielleicht mit Kleinkindern.

Jetzt möchte der züchter ja möglichst allen gerecht werden und lädt möglichst viele ein - Da kann man sich ausrechnen, wie viel zeit dabei drauf geht, denn bei mir z.B. ist es mit ´ner Stunde nicht getan, wir gehen vorher spazieren, damit die Hunde auch in Aktion erlebt werden können, wir quatschen, es wird gefragt,....

 

Jetzt passiert folgendes, bzw. die Züchter die ich kenne und auch ich selbst haben bisher folgende Erfahrungen mit wirklich kleinen Kindern gemacht:

- die Kinder schreien und haben Angst

- die Kinder rennen im Haus hinter den Hunden her, die ganz offensichtlich nach dem Spaziergang ihre Ruhe haben wollen (Eltern greifen nicht ein - sagen höchstens, dass der Welpe dann ja auch mal Ruhe braucht)

- die Kinder wollen den hunden ins Auge pieksen

- sie hauen den Hunden auf die Nase oder ziehen im Fell (ist halt grobmotorisch völlig normal für so einen Zwerg)

 

Fazit: Man hat sich schonmal 10 Tage an die Backe geschmiert, Kaffee gekocht, Kuchen gebacken,....Zeit, die evtl. für einen gut geeigneten Nachrücker nun nicht mehr da ist, weil die Welpen schon in den startlöchern stehen

 

Wenn es aber erstmal gut ging ist bei den Welpenbesuchen schon folgendes passiert:

- das Kleinkind haut auf die Welpen (wird zwar ermahnt, aber die Welpen haben erstmal die Nase voll von Kindern)

- das Kleinkind haut aus Reflex zu, weil ein Welpe spielen wollte...natürlich mit den Zähnen

- das Kind ist noch zu grobmotorisch und tut dem Welpen weh, bzw. steht ständig kurz davor und Züchter und Eltern müssen ständig dazwischen gehen (logisch, dass der Züchter hinterher etwas besorgt ist, einen SEINER Welpen dort einziehen zu lassen)

Und sowas passierte sogar mit Kindern um die 5 Jahre.

 

Fazit: Der Züchter sagt der Familie dann doch noch ab und muss nun in kürzester Zeit neue Welpenleute suchen, weil seine Nachrücker zwischenzeitlich vielleicht schon einen Hund von woanders haben - die Suche und das Kennenlernen findet dann plötzlich zwei Wochen vor der Abgabe mitten in der wertvollen Welpenzeit statt.

 

Und letztendlich...das schlimmste Szenario:

Der Welpe kommt nach 1-2 Wochen zurück, ist verstört und hat Angst vor Kindern - mir Gott sei dank noch nicht passiert, aber schon woanders erlebt.

 

Deshalb nehme ich es Züchtern nicht übel, wenn sie sich entscheiden, ihre Welpen nicht zu sehr kleinen Kindern zu geben.

Ich glaube durchaus, dass es Familien gibt die das hinbekommen, mir ist allerdings noch keine begegnet.

Und wenn ich die Wahl habe, eine Familie mit Kleinkindern oder ein eine mit älteren Kindern zum Kennenlernen einzuladen, nehme ich zweiteres, sofern sie geeignet scheinen.

Ich stecke jetzt z.B. gerade mitten in der Welpenplanung (meine Hündin ist jetzt läufig) und hatte ab Januar jeden Monat an zwei bis drei Wochenenden Welpeninteressenten hier. Da kann man sich ausrechnen, wie viel Zeit für die eigene Familie bleibt und dann lade ich Leute ein, bei denen ich mir einen Welpen von mir auch wirklich vorstellen könnte. Nicht jemanden, wo es vielleicht mit dem Kleinkind klappt (obwohl ich auch dieses mal wieder den Versuch mit zwei Familien gewagt hatte).

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Also ich finde es traurig, wenn man jungen Familien keine Wohnungen gibt, ihnen die Urlaubsplanung schwer macht und ihnen nun auch die Welpen-Aufzucht nicht zutraut (wenn der Hund mit 12 Wochen abgegeben wird, ist er ja nun auch nicht mehr winzig und zerbrechlich).

Ich verstehe, dass man genauer nachfragt und hinschaut, aber dann ist es auch gut. Viele Hunde wachsen in Familien auf, die meisten haben alles andere als Angst vor Kindern. Meine Freundinnen mit Kindern und Hunden haben das alle prima gewuppt. Ich habe in meinem Umfeld kein einziges Beispiel, wo das nlcht geklappt hat.

Naja, ich überlege gerade, wenn ich Chis züchten würde, die gäbe ich wohl auch nicht in Kinderhände. Aber normal robuste Rassen mit passendem Wesen, gerne.

Aber natürlich hat jeder so seine Erfahrungen und letztlich hat der Züchter ja die Wahl, wem er seine Hunde verkauft. Und da muss sein Bauchgefühl schon ein gutes sein, das gestehe ich beiden Seiten gleichermaßen zu.

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