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Hundeforum Der Hund
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Und manchmal kommen die kalten Füße

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...darf sich aber dann nicht darüber aufregen, dass man in der Situation eben ein Hund eines 'bitterbösen' Vermehrers kauft...

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...darf sich aber dann nicht darüber aufregen, dass man in der Situation eben ein Hund eines 'bitterbösen' Vermehrers kauft...

 

Ganz ehrlich?

Ich kaufe mir auch nicht einen Tretroller, wenn ich ein Auto will - muss denn immer alles von heute auf morgen sein?

Kann es nicht für ein Kind viel schöner sein, wenn es sich schon aktiver beteiligen kann...und umgekehrt...kann es nicht für einen Welpen viel schöner sein, von nicht ganz so grobmotorischen Händen gestreichelt zu werden?

Menschen haben einfach verernt Geduld zu haben und auch einmal abzuwarten, finde ich.

Alles muss am besten noch gestern sein.

 

Aber ich habe ja auch geschrieben:

 

Es gibt bestimmt Rassen, die sind einfach gute Familienhunde und mit kleinen Spaziergängen zufrieden.

Eurasier kenne ich nicht und weiß nicht, wie das bei denen ist.

 

Meine Rasse ist schon als Welpe nicht dazu geeignet, nebenher zu funktionieren.

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Naja, die TE hat im Eingangsthread die Lebensumstände geschildert, da scheint ja schon ordentlich was an Organisation vorhanden zu sein und womöglich gibt es für einen Hund in einer solchen Familie erheblich mehr Zeit und Zuwendung, als bei Dinkies (double income, no kids).

Naja, jeder Käufer und Verkäufer hat die Wahl. Man muss halt zueinander finden und das klappt sicherlich auch.

Und nein, ich hätte auch keine Lust, mehrere Jahre auf einen Hund zu verzichten, nur weil ich mir erlaubt habe, Kinder in die Welt zu setzen. Ich meine, wann passt es denn besser? Wenn man Teenies hat und wieder in den Job eingestiegen ist? Oder doch erst, wenn man endlich in Rente geht (also voraussichtlich nie, denn die "Renten sind ja sicher" :D

Ich hoffe jedenfalls, dass ein freundlicher Züchter den passenden Hund in die Familie geben mag :)

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@Newi

Aber du weisst, wann die richtige Zeit für die Leute ist? Das finde ich anmassend!

Ich bin auch für Geduld und habe selber sehr, sehr lange gewartet bis ich einen Hund gekauft habe.

Dennoch würde ich nicht sagen, dass für andere ein anderer Zeitpunkt nicht besser ist.

Ohne DOG zu kennen, glaube ich, dass sie den Zeitpunkt gut überlegt hat, jetzt hat sie Zeit.

Kleine Kinder und keine, oder nur geringfügige Arbeitszeit ausser Haus ist wesentlich lockerer, als grosse Kinder und mehr ausserhäusige Arbeit.

Ehrlich gesagt, NIE würde ich einen Hund von jemandem kaufen wollen, der meint mich und meine Situation besser einschätzen zu können, als ich selbst.

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es kommt halt immer auf den Fall an, oder?

 

es gibt sicher ganz viele Familien mit kleinen Kindern, die würden von mir niemalsnienich einen Hund kriegen :D und es gibt auch ganz viele Familien, die da nicht blauäugig rangehen und das super gewuppt kriegen!

 

und von wegen Rasse und Auslastung: man kanns auch übertreiben ;)

 

Hier wohnen ein Cattle und ein Rotti mit richtig Pfeffer im Arsch! das geht :D und ich kenne jetzt zwar keine portugiesischen Wasserhunde persönlich, aber es würde mich doch sehr wundern, wenn die da mehr Ansprüche hätten als meine beiden... meine Freundin musste ihren Dackel-Yorkie-Mix mit wenig Bewegungsdrang, weil kaputter Körper, abgeben, weil sie nicht alles unter einen Hut bekommen hat...

 

Wenn man wirklich will und bereit ist alles dafür zu tun, dann klappt das auch! Es gibt halt Zeiten in denen die Hunde zurückstecken (z.B. wenn die Kleine Mittagsschlaf hält, da herrscht hier gefälligst absolute Ruhe!) und Zeiten, in denen das Kind mal warten muss... (auf dem Spaziergang, wenn sie keine Lust mehr hat, ich aber noch nicht fertig bin mit der Bespaßung...) Seit Nell 10 Wochen alt ist gehe ich auch wieder ganz regulär 2x die Woche auf den Hundeplatz... mal kommt sie mit, mal bleibt sie bei Papa... war mir einfach unheimlich wichtig, also klappt das eben auch irgendwie :) kostet mich teilweise zwar einiges an Nerven, aber ja mei, ist ja mein Hobby, nicht ihres, ne? :D

 

Pauschal zu sagen: das kann nicht gehen, sollen sie sich doch gedulden find ich nicht fair!

 

ein gesundes Bauchgefühl, welche Familie passen könnte und welche nicht gestehe ich allerdings jedem zu, der ernsthaft um das Wohl seiner Hunde bemüht ist :)

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@newi

Einen irgendwie nicht 'offiziellen' Rasse- oder Sonstwiemixhund mit einem Tretroller zu vergleichen disqualifiziert dich sowieso...

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Was die Rassefrage angeht: Wo auch immer man nachliest wird betont, dass der Eurasier ganz gezielt als Familienhund gezüchtet wurde und werden sollte, auf allen Seiten die ich gelesen habe wurde er auch als ebensolcher angepriesen. Dass es natürlich immer auch Familien gibt, in die einfach KEIN Hund passt, ist das eine. Aber wenn man schon von vornherein eine Welpenabgabe ausschließt, weil Kinder im Haushalt sind - welchen Sinn macht dann die Zucht eines reinen Familienhundes?

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@Newi

Aber du weisst, wann die richtige Zeit für die Leute ist? Das finde ich anmassend!

Das habe ih doch gar nicht behauptet. Ich masse mir aber an zu wissen, wo das richtige Zuhause für MEINE Welpen ist - für die habe ich schliesslich die Verantwortung, oder etwa nicht?

Dennoch würde ich nicht sagen, dass für andere ein anderer Zeitpunkt nicht besser ist.

Auch DAS habe ich nicht gesagt. Ich habe lediglich gesagt, dass ich bisher halt immer andere Erfahrungen gemacht habe.

Als letzten Monat z.B. eine Familie mit Kindern (2,4 und 6 Jahre) bei mir war war meine Hündin absolut nicht davon begeistert, dass der 2jährige ihr hinterher lief und auf den Kopf hauen wollte, bzw. es 2x schaffte.

Das sind nunmal meine Erfahrungen, bisher JEDESMAL und ich hatte schon haufenweise sehr junge Familien hier und werde auch immer mal wieder welche einladen.

 

Ohne DOG zu kennen, glaube ich, dass sie den Zeitpunkt gut überlegt hat, jetzt hat sie Zeit.

Ich habe ja auh nicht von ihr gesprochen, sondern allgemein.

 

Kleine Kinder und keine, oder nur geringfügige Arbeitszeit ausser Haus ist wesentlich lockerer, als grosse Kinder und mehr ausserhäusige Arbeit.

Kleinere Kinder im Kindergarten und dadurch mehr Zeit sind aber noch besser, finde ich.

Wenn ich als Züchter die Wahl habe zwischen einer Familie (beide haben gleich gute Vorstellungen von dem Leben mit Welpen/Hund ) mit

a. Kleinkind, das noch nicht 10 Min. allein gelassen werden kann und welches viel Aufmerksam benötigt, welches Altersgerecht noch grobmotorisch ist und kein Verständnis zu Lebewesen hat, dessen Mutter noch zu Hause ist

b. einem Kindergartenkind, das schon mal Nachmittags bei Freunden ist oder umgekehrt, das draußen allein im Garten spielen oder auch kurzfristig im Zimmer allein gelassen werden kann (wenn der Welpe ausläuft), das den Unterschied zwischen sanft und grob ansatzweise versteht, dessen Mutter geringfügig arbeitet oder noch zu Hause ist

c. einem 10jährigen Kind, das sich aktiv am Welpenleben beteiligen kann, das mit in die Welpenschule gehen will, das WEISS, dass Welpenzähne weh tun können und dieses auch ertragen, dessen Mutter

- arbeitet, aber einen Betreuungsplan hat

- den Hund mit zur Arbeit nehmen kann

- Homeoffice hat

Wenn ich da die Wahl habe, entscheide ich zwischen b und c. Nicht, weil ich Familien mit Kleinkindern diskriminiere, sondern weil ein Welpe meiner Rasse schon als Welpe nicht einfach nebenher läuft und weil ich als Züchter versuche, für meine Welpen das geeignete Zuhause zu finden.

Ehrlich gesagt, NIE würde ich einen Hund von jemandem kaufen wollen, der meint mich und meine Situation besser einschätzen zu können, als ich selbst.

 

Das ist dann ehrlich gesagt dein Pech.

Ich rede in der Regel mit den Familien darüber, wenn sie zu Besuch sind und ich die Kinder kennengelernt habe.

Und ich sage ihnen auch ganz genau, WO ich die Probleme sehe.

 

Es gibt bestimmt Züchter, die andere Erfahrungen gemacht haben.

Aber ich sehe, ehrlich gesagt, das Problem nicht.

Einerseits wird erwartet, dass ein Züchter ganz genau schaut, an wen er seine Welpen gibt.

Andererseits wird dann gemeckert, wenn er sich gegen eine Familie entscheidet.

Der Züchter scheint immer der Buhmann zu sein.

 

Ich kenne DOG auch nicht und habe ja nicht gesagt, dass ich IHR keinen Welpen geben würde - ich habe lediglich von den Erfahrungen geschrieben, die ich und auch andere bisher schon oft gemacht haben.

Ich denke aber, dass der Züchter, der abgesagt hat, vielleicht einen Grund hatte (nicht gegen DOG persönlich, aber vielleicht beim Kennenlernen festgestellt, dass es noch nicht ideal ist oder ähnliche Erfahrungen gemacht hat). ABER er hat sie ja wohl zum Kennenlernen eingeladen und sich ein Bild gemacht.

Ich finde, es ist auch verantwortungsbewusst von einem Züchter, wenn er seine Bedenken äußert.

Züchter, die nur ihre Welpen loswerden wollen, sind doch wohl nicht das Wahre.

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Was die Rassefrage angeht: Wo auch immer man nachliest wird betont, dass der Eurasier ganz gezielt als Familienhund gezüchtet wurde und werden sollte, auf allen Seiten die ich gelesen habe wurde er auch als ebensolcher angepriesen. Dass es natürlich immer auch Familien gibt, in die einfach KEIN Hund passt, ist das eine. Aber wenn man schon von vornherein eine Welpenabgabe ausschließt, weil Kinder im Haushalt sind - welchen Sinn macht dann die Zucht eines reinen Familienhundes?

 

So wie ich das verstanden habe, war DOG doch beim Züchter zu Besuch?

Also wird er vdas nicht von vornherein ausgeschlossen haben.

Ich mache das übrigens auch nicht. Habe ja nun mehrmals geschrieben, dass ich auch immer wieder Familien mit Kleinkindern hier habe - aber es hat bisher nie gepasst.

Was soll ich da sagen?

Das passt schon?

Nein, ich sage dann, dass es aus meinen Erfahrungen heraus einfach (bisher) nicht passt.

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@newi

Einen irgendwie nicht 'offiziellen' Rasse- oder Sonstwiemixhund mit einem Tretroller zu vergleichen disqualifiziert dich sowieso...

 

Und ich finde, dass es Menschen disqualifiziert, die immer was zu meckern haben, egal wie ein Züchter es macht.

 

Es ist also in Ordnung, wenn ein Züchtr sich keine Gedanken macht und seinen Welpen ebenso schnell verschachert, wie sich manche irgendetwas kaufen?

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