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Hundeforum Der Hund
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Nun versucht Emma zu flüchten.....

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Ich weiß nicht ob es ein gutes oder schlechtes Zeichen ist......

Wie ihr ja schon wisst ist Emma angstagressiv durch ihre fehlende Sozialisierung. Draußen an der Leine üben wir nun mit traineranleitung und abbruchsignal ein normales spazierengehen. Das funktioniert soweit gut. Sie liebt den clicker und wir haben nur noch noch selten Situation wo sich nicht auf mein abbruchsignal (wenn sie beginnt zu fixieren) hört. In einem solchen Fälle Mache ich einfach eine Kehrtwendung, ebenfalls mit Signal und anschließender Belohnung (clicker/käse)

Früher hat sie sich in Situationen dich ich falsch eingeschätzt habe in die Leine gehängt, meist ohne knurren und bellen, bei anderen Hunden hat sie Stress deiner übersprungshandlungen (plötzliches bespringen, direktes raufen) gezeigt. Nun habe ich hundekontakte an der Leine nicht mehr zugelassen. Da hier viele Hunde nicht wirklich erzogen sind (oder mit e-Halsband oder stachelhalsband durch die Gegend gezogen werden) stürzen die freilaufenden Hunde trotzdem auf uns zu. Emma zeigt nun ein fluchtverhalten.... Ist das nun besser als nach vorne preschen?

Ebenso ein fluchtverhalten zeigte sie vor einigen Tagen als ich mit ihr an einer kleinen Gruppe Menschen vorbeiging. Im Nachhinein hätte ich einfach über die Wiese gehen sollen und größeren Abstand halten sollen. Auch in diesem Moment flüchtete Emma ein wenig.

Sollte icherstmal allen Hunden weiträumig aus dem Weg gehen? Bin mir unsicher ob nicht mein verhalten(oh jeh da kommt ein Hund) sich auf Emma überträgt und ich vielleicht zu vorsichtig agiere.

Wir haben 2 verschiedene Wege.

Knurren oder bellen tut Emma nicht, solange wir nicht angesprochen werden:-). Dann geht nix mehr:-).

Liebe Grüße und ich bin gespannt ob ihr das positiv oder negativ seht

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Ich finde es nicht gut das uns niemand ansprechen kann! Es sollten traurige smilys sein......wir werden das auch mit unserem Trainer noch üben, erstmal festigen aber weiter grundkommandos

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Hallo, es kann sein, dass sich Dein Gefühl auf Emma überträgt.

Vielleicht hilft es Dir, wenn Du Dir klarmachst, dass eigentlich nichts passieren kann.

Ist sie gut gesichert? Dann kann sie trotz Fluchtversuch nicht verschwinden.

Wenn sie Leute anbellt, die Dich ansprechen, erkläre den Leuten, dass sie ein Angsthund aus schlechter Vergangenheit ist und keinen anderen Weg kennt als zu bellen, um sich zu schützen, dass Ihr aber gerade daran arbeitet. Dann Ist es nicht so schlimm, wenn ein Hund bellt. Viele Menschen haben mehr Verständnis und Mitgefühl als man ihnen zutraut.

 

Ja, ich glaube schon, dass es besser ist, dass sie nun eher flüchten möchte als nach vorne auf Angriff zu gehen.

Es zeigt zwar, dass sie sich bei Dir noch nicht sicher fühlt, aber das braucht eben Zeit. Immerhin sieht sie die Möglichkeit der Flucht. Bisher fühlte sie sich so bedrängt, dass sie nur den Angriff als Ausweg sah.

Ich würde den "Gefahren" so weit ausweichen, wie sie es braucht. Wer Angst hat, lernt nicht. Also kann sie nur lernen, wenn sie in einer Entfernung ist, in der sie keine Angst haben muss. Gibt es einen Hundeverein in Deiner Nähe, auf dem regelmäßig geübt wird? Möglichst einer, auf dem nicht rumgebrüllt wird. Du könntest Dich aus der Ferne allmählich annähern, stehen bleiben solange sie noch entspannt ist, sie schauen lassen, vielleicht ein Sandwich essen während sie schaut, sie belohnen, wenn sie Dich anschaut (gerne clickern), dann wieder weggehen. Am nächsten Tag wieder hin und wenn es geht einen Schritt näher ran. Immer näher eben. Es darf gerne langweilig sein.

Kommt Euch eine "Gefahr" zu nahe und Du kannst das durch rechtzeitiges ruhiges Ausweichen nicht mehr verhindern, sei freundlich zur "Gefahr", versuche, so entspannt und gelassen wie möglich zu wirken.

Ich kann es nur immer wiederholen: Ich habe gerade mit Angsthunden beste Erfahrungen bei entspannten Spaziergängen mit netten Hundeleuten und ihren ruhigen, souveränen Hunden gemacht. Es gibt nichts Besseres als die Selbstverständlichkeit, die solche Settings ausstrahlen. Gehen, Plaudern, Lachen, Hunde füttern, keine Angst haben, Leben schön finden, Hund mal aus dem Fokus rücken. Gibt es so jemanden? Kannst es ja mal mit Eurem Trainer besprechen.

Ich glaube, Ihr seid auf einem guten Weg.

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Ich finde es eher positiv. Die Unsicherheit ist noch da, aber sie geht nicht mehr nach vorne, greift nicht an. Ich bin übrigens nicht der Meinung, dass es ein Zeichen dafür ist, dass sie sich bei dir nicht sicher fühlt. Sie ist an der Leine und wenn dann Hunde angerannt kommen, hat sie nicht viele Möglichkeiten zu reagieren. 

 

Meine Emma springt nach hinten oder zur Seite, wenn so ein Hund angerannt kommt. Im Freilauf "flüchtet" sie bei Hunden, die ihr nicht geheuer sind oder zu wild toben. Sie rennt nu nicht meilenweit weg, sondern weicht dem Hund aus. An der Leine versucht sie das auch, aber da ist sie nun mal stark eingegrenzt, durch die Leine. Ich rede hier von Hunden, die um einen rumhibbeln, weil sie unbedingt zum Hund wollen. Da ist der Tipp, den eigenen Hund hinter einen zu bringen, etwas sinnlos. Wenn die Boxerhündin aus der Nachbarschaft ankommt und Emma ist angeleint, findet Emma das auch nicht lustig. Ist Emma hinter mir, hibbelt die stürmische Boxerhündin halt zu ihr. Und dann? Dreht sich Mensch im Kreis, um den Hund loszuwerden? 

 

Deine Emma hat nun schon gelernt, dass sie nicht angreifen muss. Das ist doch schon sehr gut und ein Zeichen dafür, dass sie dir vertraut. 

 

Und deine Gedanken "Oh je, da kommt ein Hund" lassen sich nicht mal eben abstellen. Wenn du dir das vornimmst, bist du genauso angespannt, als würdest du den Gedanken einfach zulassen. Es gibt da so ein schönes Buch mit dem Titel "Der Hund in meinem Kopf". Da wird der Tipp gegeben, sich einfach vorher, vor dem Spaziergang oder halt abends im Bett die Situation vorzustellen und zwar im positiven Sinne. Gedanken sind ja auch nur Gewohnheiten und lassen sich nach und nach ändern. Aber eben nur nach und nach.

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Ja danke KleinEmma, bei Hunden verhält sich meine Emma ähnlich. Ich bin heute morgen den freilaufhunden ausgewichen.

Da wir in rumänien Leben ist es schwierig den Menschen etwas über Emma zu erklären. Die meisten sind hier so eingestellt das man Hunde mit stachelhalsbändern und elektrohalsband erzieht. Mein Trainer sagte mir letztens das mit e-Halsband sogar das Kommandeur "bleib" trainiert wird....immer wenn der Hund aufsteht wird Elektro betätigt:-(. Nun ja, somit haben viele Menschen kein Verständnis....letzte Woche zog so ein Mini Hund (vielleicht 4 kg) zu Emma rüber. Beide waren angeleint und wir hatten einigen Abstand (4-5 Meter). Da schlägt der andere Hundebesitzer doch mit der Lederleine auf das kleine Hündchen ein. Oh Mann.....zum Glück kann ich nur wenig rumänisch und war beschäftigt Emma zu loben das sie mir ihre Beachtung schenkt.

Mit der Aufregung übertragen hab ich gestern gemerkt. Wir bekamen gestern Besuch aus Deutschland (schlafen nicht bei uns) ich war den ganzen Tag aufgeregt und Emma war mit aufgedreht......

Es hat dann halbwegs gestern Abend Zuhause geklappt. Hab 2 x 10 min. Clickertraining mit unseren Gästen, bzw. Emma gemacht. Dazwischen pause in der Box. Anschließend bekam Emma einen megaknochen und lag angeleint im Körbchen. Sie hat sich sogar getraut kurz und ruhig am Besuch zu schnuppern (natürlich hab ich sie am Geschirr gehalten) und später noch kurz geschlafen) nur sobald sich die Gäste bewegen/aufstehen ist rum......dann wird gebellt, nicht freundlich. Nun ja Problem ist das wir das praktisch nicht üben können, da wir so gut wie nie Besuch haben:-(.

Hab übrigends aus Deutschland mir DAP Spray und bachblüten mitbringen lassen....vielleicht unterstützt das ja auch

Danke für eure Einschätzung!!!

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