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Hundeforum Der Hund
Max2013

OP Oberschenkelbruch - Muss Hund nach OP dort bleiben?

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr Lieben

 

Nicht nur das es mir im Moment besch… eiden geht, nein, Max setzt noch einen drauf

 

Bruch des Oberschenkels

 

 

Ich versuche morgen früh einen Termin bei der empfohlenen TÄ zubekommen, die Max dann wohl eine Platte einsetzt.

 

 

Jetzt mein Problem bzw. meine Frage:

 

Bleibt der Hund nach der OP für eine Nacht in der Klinik oder kann ich ihn am gleichen Tag wieder in sein Zuhause verfrachten?

 

Ich möchte Max nicht dort lassen, weil er ja sooo ein Angsthase ist – fremden Menschen gegenüber sowieso. Ich hab keine Lust auf einen völlig gestörten Hund

 

 

Vielen Dank

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Meine Dottie hatte vor 8 Jahren genau die gleiche OP und mußte danach eine Woche lang in der TK bleiben.

Ich hab mir  damals auch tausend Gedanken gemacht, weil sie Fremden gegenüber total ängstlich war, aber sie hat die Zeit gut überstanden.

Weitaus schwieriger war es sie in den folgenden 6 Wochen ruhig zu halten. Sie durfte nirgends drauf springen, also auch nicht auf Sofa und Bett.

Ich hab hier wochenlang die Stühle auf den Tisch gestellt und Sofa und Fensterbretter mit leeren Umzugskartons blockiert.

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Ach, was ist das denn für ein Mist? Wie hat er sich das denn zugezogen?

Das tut mir aber leid :knuddel

 

Ich durfte Finja damals am selben Abend nach ihrer OP wieder abholen. Sie hatte zwar keinen Beinbruch, sondern nur eine OP am Ellbogengelenk, die aber auch nicht so einfach war, wie sie anfangs aussah. Aber...sie drehte beim Abholen schon mächtig hoch, sie ist ja auch so ein Schissi, die sich nirgendwo anders wirklich wohlfühlt und die Tierärzte schlugen schon die Hände über dem Kopf zusammen und meinten "gar nicht gut, ganz schnell runterfahren". Vielleicht wollen sie sowas einfach vermeiden, manchmal tut es vielleicht auch gut, wenn Herrchen / Frauchen nicht da sind, gerade wenn sie vielleicht so besorgt sind. Finja war da damals sehr gut aufgehoben. Als ich nachmittags mal anrief um nachzufragen, hieß es nur "ach, die süße, ängstliche Maus? Der geht es bestens". Ich glaube, die wurde da besonders verwöhnt und vertüddelt, halt weil sie so ängstlich war. Und ich denke, Hunde können sich mit ganz viel arrangieren, wenn sie müssen. Finja hätte es glaube ich auch nicht weh getan, wenn sie noch bis zum nächsten Tag hätte bleiben müssen, wer weiß, vielleicht hätte es ihr auch gut getan, also für ihr Umgehen mit solchen Situationen.

 

Medizinisch kann ich das letztendlich nicht beurteilen. Wahrscheinlich wird das Bein doch eingegipst, oder? Die Narkoserisiken sind doch auch nicht anders zu bewerten als bei anderen OP´s.

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Wie Max das geschafft hat? ... keine Ahnung :(  Irgendwo bei uns auf dem Grundstück. Es kam nur plötzlich ein Hund auf 3 Beinen auf mich zu, mit 2 Schürfwunden.

 

Ich hab halt schiss, er müsste in einer Box/Käfig bleiben ... kennt er nicht und würd er auch nie freiwillig rein gehen. Eigentlich hat Max so ziemlich vor allem Angst.

 

Über Sprünge mach ich mir weniger Gedanken ... bei uns kommt kein Hund ins Bett oder aufs Sofa. Und draußen muss er dann halt auch auf dem Grundstück an die Leine ... da muss er dann durch

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Ich bin für Max die absolute Bezugsperson, besonders wenn es ihm nicht gut geht. Er hat sich eben von seiner Decke gequält (mit gejammer) und liegt jetzt auf meinen Füßen. Ich denk nicht, das er beim Abholen ausflippen würde.

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Ich schubs nochmal

 

Hat noch jemand Erfahrungen gemacht?

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Fino war letzte Woche von Dienstag bis Freitag in der Klinik. Boxenhaft kannte er bis dahin auch nicht.

Ich hab mir auch tierische Sorgen gemacht. Aber in der Klinik hat man sich wirklich rührend um ihn gekümmert. Als er das eine Nassfutter nicht fressen wollte hat man ihm ein anderes gegeben, er kam mehrmals täglich raus aus der Box zu kurzen Gaseirunden mit den Pflegern und jeder Wimpernschlag wurde von den Pflegern registriert. 

 

Fino hat sich dazu noch ziemlich doof angestellt und hat mit allen Mitteln versucht die Fäden raus zukriegen. Da haben sie ihm kurzer Hand Schuhe / Body und Halskragen verpasst. 

 

Klar als ich ihn dann Freitag abgeholt habe, hat man durchaus gesehen das ihn das gestresst hat aber ich habe meinen Hund in einem Stück und in guten Zustand wieder bekommen.

 

Ich denke es ist wichtig das man zu der Klinik ein gewisses Vertrauensverhältnis hat , wenn möglich. Dann kann man tatsächlich halbwegs ruhig die Zeit überstehen. Ich wusste das er dort in kompetenten und wirklich lieben Händen ist , das hat mich sehr beruhigt.

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Ich kenn die Ärztin leider nicht :( Mein TA schickt mich heute zu ihr, weil sie sehr gut in Knochenbrüchen sein soll.

 

Vielleicht macht man sich wirklich zu viele Gedanken ... ich hab Schiss

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Ich hatte zwar das Glück, dass noch keiner meiner Hunde in der TK bleiben musste, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich Hunde oft ganz anders benehmen,

wenn sie bei Fremden etc. sind, als ihre Besitzer es meinen.

Wenn er zu Hause nicht in eine Box geht, liegt er in der TK vielleicht doch ruhig drin, weil er da seine Ruhe hat und sich von der OP erholen kann.

Wenn er zu Fremden ängstlich ist, mag er vielleicht nicht super zutraulich dort sein, aber fasst whrscheinlich doch ein kleines wenig Vertrauen zu der Person, die sich dort um ihn kümmert.

..........

Viel öfter als man denkt sind die Gedanken der Menschen viel schlimmer als es in Wirklichkeit ist.

Vielleicht WILL das Unterbewusstsein auch einfach, dass der und sich nach einem verzehrt.....vielleicht denkt man auch einfach zu menschlich (man sollte den Instinkt der Tiere nicht unterschätzen).

Das erinnert mich immer ein klein wenig an die Mütter, die dem Bus noch hinterherwinken, wenn er schon längst um die Ecke verschwunden ist, weil SIE selbst es eigentlich nicht ertragen, von ihrem Kind 5 Tage während der Klassenfahrt getrennt zu sein und das gern auf die Kinder projizieren und dabei so klammern, dass das Kind wirklich traurig ist und nicht mit will.

Eigentlich will man als Hundebesitzer ja auch nicht, dass "sein" Hund plötzlich weg ist.

 

So schwer das auch sein mag - für den Hund ist es aber womöglich das Beste, denn er soll ja wieder richtig gesund werden.

Und da müssen Hund und Besitzer leider einfach durch.

Ich kann dich schon verstehen. Ich selbst hab ja schon ein schlechtes Gewissen wenn meine Hunde "nur" bei meinen Schwiegereltern sind....denn selbst dort freuen sie sich ja sehr über meine Rückkehr.

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Leider kann ich dir nicht weiter helfen, Andrea, aber ich drücke euch die Daumen, dass die OP gut verläuft und du deinen Max ganz bald wieder hast. :knuddel

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