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Hundeforum Der Hund
Marlies27

Mal was zum Nachdenken

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Ebenfalls Danke! :)

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Ne, ich muss noch was schreiben. Ich finde den ersten Artikel wirklich schlecht. Den zweiten habe ich gar nicht mehr gelesen.

Der Autor hat wahrscheinlich noch nie Streuner live erlebt oder hat sie allerhöchstens mal als Tourist lieb gestreichelt oder gefüttert.

Klar gibt es Streuner, die ich nie und nimmer vermitteln würde. Aber der Großteil der Hunde, die hier herrenlos rumirren, ist nicht glücklich und zufrieden. Die sind auch nicht satt gefressen. 

 

Es sind auch nicht alles Problemhunde, noch sind alle Auslandshunde ängstlich oder aggressiv.

 

Leishmaniose kann sich von Hund zu Hund übertragen, wenn die Sandmücke (auch Sandfliege genannt) vorhanden ist. Gibts die in Deutschland? Nö. Wie soll sich dann Leishmaniose übertragen? Antwort: Gar nicht.

 

Parvovirose und auch Staupe gibts hier (Spanien) leider noch viel zu häufig. Da hat er Autor mal gut recherchiert.

 

Was ich nicht gut finde ist, wenn Tierschutz-Organisationen nicht die Wahrheit über den einzelnen Hund erzählen. Wenn die Vermittlung gut verlaufen soll, darf am Alter des Hundes nicht gefeilt werden, es dürfen keine Krankheiten verschwiegen werden und es sollte ehrlich über den Charakter des Hundes informiert werden.

 

Leider gibt es Orgas, die Interessenten nicht alles berichten, damit die Hunde vermittelt werden. Als Interessent herauszufinden, ob die Orga gut oder schlecht agiert, finde ich schon schwierig. 

 

Geld lässt sich vielleicht auch mit den Tieren verdienen. Wahrscheinlich dann, wenn man sich vor der Vermittlung nicht um die Hunde gekümmert hat oder wenn Geld kassiert wird und gar kein Hund beim Interessenten ankommt.

Ich helfe hier bei einer Orga ein bisschen. Das Geld, das die für einen Hund nehmen, deckt kein bisschen die Kosten von der Aufnahme bis zur Vermittlung des Hundes. Oft oder meistens dauert es ja Monate, bis ein Hund ein neues Zuhause gefunden hat. Das lässt sich alles nur mit Spenden finanzieren, weil es private Orgas sind, von Menschen gegründet, die sich das ganze Elend der Hunde einfach nicht mehr nur ansehen wollten.

 

So, das musste mal gesagt werden :D Diese dauernde Kritik an den bösen Auslandshunden, die nur Krankheiten einschleppen und denen es ja im Heimatland viel besser geht, finde ich langsam zum Kotzen. 

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Nur als kleiner Vorschlag: Schau Dich doch auch noch bei den örtlichen Tierheimen um.

... wenn örtliche Tierheime denn auch vermitteln wollten, wenn man nicht in eine 08/15-Schublade passt und ihnen nicht die Füße küsst, dann wäre das ein ganz prima Tipp.

 

Habe letztes Jahr selbst einen Seniorhund in etlichen bis zu 100 km umliegenden Tierheimen gesucht (passend zu einem Senior Angsthund/einer Katze/mehren Nymphen), und zwar mit einem sehr detaillierten Frage-/Vorstellungsbogen.

Leider war man überhaupt nicht flexibel, obwohl ich mich nur für 10+-Hunde und Langzeitinsassen beworben habe.

 

Macht nix, so hatte ein Langzeitinsasse aus Olbia eine Chance.

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Und gleich nochmal ein Danke auch für dich, Marion!

Ich bin heute schreibfaul und ihr helft mir, es zu bleiben und nix schreiben zu müssen! :)

Leider verbreiten sich aber diese doofen Sandmücken inzwischen immer weiter, jetzt aber den "Auslandhunden" zuzuschreiben, dass sie uns Leishmnaniose ins Land bringen...?

Wer das behauptet, sollte sich vielleicht erstmal schlau machen, wieviele Menschen hier einreisen, die infiziert sind!

Grenzen zu? Oder Leishmaniose-Test?

Und wieviele mit ihren "deutschen" Hunden in die entsprechenden Länder und zurück reisen.

Verbieten?

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Zu den Sandmücken:

 

http://www.parasitosen.de/Sandmucken-alles.html

http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5206&PHPSESSID=mj6ammkf6pulg4f9crdur1f9jre2ea4r&kid=2&id=3244

 

Man sollte dabei nicht nur den Import von Auslandshunden verantwortlich machen, sondern auch mal drüber nachdenken, was der Mensch mit dem Klima macht und ich frage mich, ob nicht auch Urlauber, die ihre Hunde in die Sandmückenregionen mitnehmen, ebenfalls gedanklich miteinbezogen werden sollten....................

 

Edit sagt: Christiane, Du hast gepsotet, während ich geschrieben habe..gg..... Zwei Doofe , ein Gedanke?

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und dabei noch mit bedenken, dass es ganz viele Menschen, wie mich, gibt, die mit ihren gesunden Hunden da Urlaub machen, wo es Sandmücken gibt ;)

 

natürlich versuche ich sie davor zu schützen, aber sicher ist das nicht... und ich hab selber auch kein Advantix drauf...

 

Für mich gilt ganz klar: guter Auslandstierschutz ja, schlechter Tierschutz, egal ob in Deutschland oder anderswo: nein!

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Auch zum Nachdenken, was Leishmaniose betrifft, es wird geschätzt, dass ebenso viele Menschen wie Hunde infiziert sind!

http://www.leishmaniose.de/leishmaniose.html

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Ich muss sagen, ich bin nicht völlig dagegen, sich einen Hund aus dem Ausland zu holen, aber man sollte schon genauer hinschauen, ob man am Ende nicht vielleicht einer Hundemafia hilft. Nicht jede Tierschutzorganisation aus dem Ausland ist seriös. Und schwarze Schafe gibt es beim Tierschutz viele - nicht nur im Ausland.

 

Jeder, ob Mensch oder Tier, setzt sich dem Risiko aus, sich im Ausland ansteckende Krankheiten zu holen. Aber man kann versuchen, beide davor zu schützen, in dem man sich über die Krankheiten des Reiselandes vorab informiert.

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Diese Aussage trifft der von dir geteilte Link jedoch nicht - er propagiert desinformierende Aussagen über Auslandstierschutz.

 

Eine viel bessere Möglichkeit, ATS zu unterstützen und dennoch vor Geldmachern zu warnen, ist einen Artikel zu verfassen, wie man seriöse Organisationen von unseriösen unterscheidet und inwieweit es sinnvoll ist, einen Hund zu importieren/aufzunehmen. "Dein" Artikel tut jedoch kaum etwas davon - und wenn, dann sehr einseitig/oberflächlich.

 

Dann sind aber doch Urlauber/Touristen ein viel größeres Problem als ATS-Hunde, immerhin werden die erstgenannten vor Aus- bzw. Einreise nicht auf Krankheiten untersucht.

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