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Hundeforum Der Hund
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Brauche Rat...Erst Tumorentfernung und dann Kreuzband OP?

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Hallo,

 

ich habe mich hier angemeldet, weil ich einen Rat brauche.

 

Wir haben 2 Hunde aus dem Tierschutz: Alfi, Boxer, kastrierter Rüde, 7 Jahre und Bunny, Labrador, kastrierter Rüde, 8 Jahre. Die zwei Dicken leben seit 6 bzw. 7 Jahren bei uns. Der Boxer ist leider schon immer unser Sorgenkind, als "Polentransport" v. d. Polizei in den Tierschutz, Räude-Erkrankung.

Erster Besitzer hatte keine Lust/ Geld zu behandeln, 40 Fieber etc. wieder im Tierschutz gelandet. Dann ab zu uns, wir haben die Räude mit viel Geduld und Geld in den Griff bekommen. Nach 2 Jahren Kreuzbandriss, Diagnose Arthrose Knie, starke HD Hüfte, derzeit gut im Griff mit Grünlippenmuschel.

Die beiden werden aufgrund einer Futtermilbenallergie v. Bunny seit ca. 6 Jahren gebarft.

 

So, nun zum Problem. Alfi (Boxer) hatte vor ca. 3 Jahren eine Umfangsvermehrung unterm Arm. Wir zum Arzt, Arzt meinte ist eine Warze, ist typisch für Boxer. Das Ding wurde mal größer/ kleiner. Wir behandelten erfolglos mit Thuja D30 usw. Wir waren bei 3 Ärzten im Laufe der Zeit (u.a. eine Klinik wg. des Kreuzbandrisses) und keiner hat uns Sorgen gemacht in Bezug auf die "Warzen". Inzwischen sind es 5 Stück über den Körper verteilt. Erneuter Kreuzbandriss, am anderen ein diesmal. Wir waren deswegen in der Klinik und drängten auf eine Untersuchung der "Warzen". Gestern der Anruf: Es sind Mastzellentumore, bösartig.

 

Was nun? Erst Tumorentfernung und dann Kreuzband OP? Warum haben sich die Zellen 3 Jahre lang "nicht gemeldet"? Ich bin völlig fertig und versteh die Welt nicht mehr. Was würdet ihr mir raten? Wir haben erst am 4.5. einen OP Termin für Kreuzband und gleichzeitig eine "kleinere" Entfernung der Tumore. Die "Gefahr" einer Nach-& damit radikalen OP besteht zu 90% lt. Tierärztin. Also lieber erst die radikale Entfernung und dann später das Kreuzband? Er humpelt und das quält ihn auch.

 

Wir stehen hier vor einem echten Problem und die TÄ sieht nur die Euroscheine fliegen :(

 

Wir hoffen, ihr könnt uns helfen?

 

Viele Grüße

 

Kristin+Daniel+Milian+Alfi+Bunny

 

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Puh, ganz schon heftig. Ich habe mit Mastzellentumoren zum Glück noch keine Erfahrungen machen müssen.
So ganz erstehe ich das Problem noch nicht die vermeintlichen Warzen bei der Kreuzband OP gleich mit zu nehmen. Wenn die Gefahr das der Hund die OP nicht packt zu groß wäre, vielleicht schon mal einen Teil der schlimmeren "Warzen" mit weg nehmen, so dass es für den Hund nicht zu heftig wird und die restlichen Tumore dann später? 

 

Ich denke wenn das kaputte Kreuzband so quält solltet ihr bei der geplanten OP bleiben. Was ich nicht verstehe ist, warum die anderen Tierärzte die Tumore nicht wahrgenommen haben... vielleicht würde ich bezüglich der Tumore noch mal nen anderen Doc fragen... oder man macht mal eine Warze weg und veranlasst eine Gewebeprobe?

 

Ich wünsche euch in jedem Fall alles Gute und das euer Alfi bald wieder fit und munter ist!

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Hallo Kugeltroll,

 

die TÄ meinte, dass eine radikale Entfernung und gleichzeitiger Ersatz d. Kreuzbandes eine zu lange Narkose bedeuten würde. Was wiederum den Hund zu sehr belasten würde. Deine Idee mit dem Entfernen einer "Warze" und gleichzeitig Kreuzband in Ordnung bringen, find ich gut und werde ich ansprechen. 

Eine zweite Meinung werden wir uns nächste Woche auch einholen, leider ist heut zum Freitag nicht mehr viel zu bewegen. Wir haben Gott sei Dank 2 Tierkliniken in Leipzig. Komischerweise hat mir die TÄ am Telefon nur erzählt, dass es operiert werden muss und den Termin vereinbart. Muss man da nicht vorher Blutuntersuchungen/ Ultraschall o.ä. machen? Vielleicht um Metastasen auszuschließen? Bin leider aus Google nicht richtig schlau geworden. 

Alfi ging es in den 3 Jahren, wie er die ersten "Warzen" hatte, nie schlecht. Immer rumgetollt, gut gefressen usw. ich verstehe das irgendwie nicht, jetzt soll es Krebs sein..

 

lieben Dank für deine Antwort.

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Ich weiß ja nicht, um was für einen Zeitraum es bei der Narkose geht, aber mein TA vertritt die Auffassung, dass das Risiko nicht größer ist, wenn die Narkose länger dauert. Er wird deshalb bei uns direkt vor der OP erst Röntgenbilder anfertigen und auch besprechen, damit wir nur eine Narkose brauchen. Er sagt, früher hätte man bei einem Hund, der beispielsweise Zahnstein hat, HD-geröngt werden und am Kreuzband operiert werden muss, drei Termine mit jeweils Narkosen vergeben, das würde man nach heutigem Stand nicht mehr machen, weil dann das Risiko höher sei. So hat er es mir erklärt.

 

Mein Hund wird auch am 4.5. wegen Kreuzbandriss operiert. Alles Gute für Euch, vor allem auch wegen der Mastzellentumore!

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Hallo Norwich,

 

die Meinung deines TA finde ich auch eher einleuchtend. Leider ist man immer auf die Meinung des jeweiligen TA angewiesen :( Mit 7 ist Aldi noch nicht so ewig alt, aber man muss ihm ja auch nicht mehr zumuten, als nötig ist. 

Wir werden uns nächste Woche noch eine Zweitmeinung einholen. 

 

Da drücken wir Euch die Daumen für die OP& hoffen, dass alles gut verheilt. 

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Erst mal genau anschauen bevor geschnippelt wird finde ich auch einleuchtend. 
Es gibt ja leider immer noch viele Tierärzte die gerne erst mal drauf los operieren, daher würde ich schon zu sehen das erst mal genauer nach gesehen wird und dann das ganze besprochen wird bevor das Skalpell gezückt wird. Vielleicht kann man ja eine kleine Gewebeprobe bei der Kreuzband OP nehmen und die dann genau untersuchen? Mit der tiefen Hoffnung das es vielleicht doch nur harmlose Warzen sind.

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Also bei Boxern wäre es mir persönlich am allerwichtigsten erst mal an nen Arzt zu geraten, der sich mit Narkose beim Boxer auskennt. Die brauchen oftmals eine beträchltlich kleinere Menge des Narkosezeugs als andere Hunde.

Dann ginge bei mir immer Tumorgewebe vor. Wenn der Hund komplett voll methastasiert, bringt dir das tollste Kreuzband nix.

Ich würde auch versuchen dass alles auf einmal gemacht wird. Wenn der Arzt Ahnung von Boxer Narkosen hat, sollte es machbar sein.

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