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Hundeforum Der Hund
Gast Fangmich

(Tierischer) Ungarn - Trip

Empfohlene Beiträge

@ Marion: gibt es, soweit ich gesehen habe, immer mal wieder auf dem Land. Überwiegend habe ich aber auf Grundstücken frei laufende Hunde gesehen (die sind natürlich auch leichter zu entdecken). In den kleineren und grösseren Städten läuft es wie bei uns. Nur mit weniger Leinenzwang, bzw. mit lockerer Auslegung!

 

@ Kerstin: warte, muss ich nochmal suchen - waren 2 Privatleute, die das organisieren!

 

edit: so, hier: http://www.hundundkatz-tierhilfe.de/2014/04/15/in-der-tötung-baja/

 

Und nochmal: der Begriff "Tötung" dient wohl hauptsächlich der besseren Vermittlungschance in D. Es handelt sich bei den "Tötungen" um nichts anderes als städtische Hundesammelstellen. Es gibt in Ungarn keine Strassenhunde im Sinne Rumäniens (teils über Generationen auf der Strasse lebend), da frei laufende Hunde ohne Besitzer eben in die Sammelstellen gebracht werden u. wenn sich innerhalb 14 Tagen niemand meldet, zur Vermittlung stehen.

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Gut, dann hat es sich ja scheinbar schon geändert. 

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...ist aber definitiv noch ausbaufähig!!

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Und nochmal: der Begriff "Tötung" dient wohl hauptsächlich der besseren Vermittlungschance in D. Es handelt sich bei den "Tötungen" um nichts anderes als städtische Hundesammelstellen. Es gibt in Ungarn keine Strassenhunde im Sinne Rumäniens (teils über Generationen auf der Strasse lebend), da frei laufende Hunde ohne Besitzer eben in die Sammelstellen gebracht werden u. wenn sich innerhalb 14 Tagen niemand meldet, zur Vermittlung stehen.

 

Echt? Das wusste ich nicht. Wenn ich "Tötung" lese, gehe ich davon aus, dass dort Hunde getötet werden, wenn sich nach Ablauf einer Frist der Besitzer nicht meldet bzw. ein neuer gefunden wird. Das Wort zu benutzen, um den Druck zu erhöhen, finde ich wirklich daneben! Das ist doch Irreführung, oder?

Wobei ich mich schon frage, was die mit all den Hunden machen, die nicht vermittelt werden.

 

Ich habe ja auch Freunde in Ungarn, mit denen ich mich mal darüber unterhalten habe. Die waren schon ziemlich bedrückt, was die Situation der Hunde in ihrem Land angeht. Also muss es doch ein Problem geben (das sind übrigens keine Hundeleute, sondern ein ungarischer Professor und seine Frau, die eine zeitlang bei meinem Vater gewohnt haben. Also niemand, der direkt mit Hundevermittlung o.ä. zu tun hatte).

Aber vielleicht liegt das nicht bei den Straßenhunden und ist deshalb nicht so offensichtlich.

 

Das interessiert mich jetzt aber, da muss ich mal nachlesen. Habe ja nun auch eine Ungarin hier. :)

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Die Hunde werden nach Ablauf der Mindestaufbewahrungsdauer NICHT automatisch getötet, sondern stehen erstmal ganz einfach zur Vermittlung. 

 

Jeder (Privatpersonen, Tierschutzorgas, Tierheime) kann einen Hund dann von dort holen.

 

Ein Problem entsteht vor allem dann, wenn die Stationen überbelegt sind, d.h., Hunde nicht vermittelt werden können (an privat, Orgas, andere Tierheime).

 

Deshalb ist es wichtig, vor Ort genügend Tierheime zu haben (die wenn sinnvoll geleitet eben auch die Vermittlungschancen der nicht so "einfachen" oder unbeliebteren (gross, schwarz,nicht niedlich) erhöhen können, da sie individuell mit den Hunden arbeiten können, bzw. die Hunde unter besseren Bedingungen auch längerfristig dort bleiben können. 

 

Das ist im Übrigen kein ungarnspezifisches Problem...sondern kommt überall vor - und immer wieder auch in deutschen Tierheimen. Darüber redet keiner, weil es öffentlich nicht bekannt wird.

 

Nur haben wir z.B. in D einfach mehr Tierheime, damit eine bessere Verteilung und bessere Haltungsbedingungen auch für längerfristig wartende Hunde. 

 

Ich will da nichts schönreden - ich möchte in erster Linie nur klarstellen, dass Hunde in ungarischen Sammelstellen (diese sind NICHT privat, sondern städtisch) heute nicht automatisch nach 14 Tagen getötet werden.

 

Alle anderen Probleme müssen in der Tat angegangen werden und am besten langfristig vor Ort durch Unterstützung von Tierschützern in Ungarn, die Projekte aufbauen wollen, denn Bereitschaft gibt es.

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Hach Gundi jetzt hast du mir einen kurzen, wunderschönen Urlaub beschert mit deinen genialen Fotos!. :wub:

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Danke auch von hier :)

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Gundi, es tut mir leid, wenn ich da widersprechen muss, aber ich kenne das auch in Ungarn anders.

Ich hatte schon 3 Pflegehunde, die eine Freundin von uns, die hier mit einem kleinen Tierheim zusammen arbeitet, aus so einem Auffanglager persönlich rausgeholt hat und natürlich werden diese Lager offiziell nicht "Tötung" genannt (soweit ich weiss, nirgendwo auf der Welt) und trotzdem blüht den meisten Hunden nach 14 Tagen genau das!

Und nicht immer mit humanen Methoden.

http://www.pesterlloyd.net/2011_31/31hundetoetung/31hundetoetung.XHTML

http://www.focus.de/wissen/natur/hunde/zweispaltige-situation-so-leiden-herrenlose-tiere-in-europa_id_4078918.html

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Kerstin, das braucht Dir gar nicht leid zu tun!

 

Den ersten link kann ich leider nicht einsehen. Dem zweiten kann ich nur insofern widersprechen, als ich keinerlei auf den Strassen lebende Hunde gesehen habe und mir auch beide Tierärzte in Baja berichtet habe, dass streunende Hunde ohne Besitzer in die Stationen kommen. Von "Massen" herrenloser Tiere ist weder etwas zu sehen, noch würde dies geduldet. In den Stationen werden auch immer mal Hunde (ähnlich wie hier) unter falschen Angaben abgegeben (Fundhund, obwohl selbst angeschafft, etc.). 

 

Dass die Stationen nicht offiziell Tötung genannt werden, ist klar. Das Wort entstammt der deutschen Sprache und so wie ich es gesehen und mitgeteilt bekommen habe, entspricht das auch einfach nicht den Tatsachen. Zumindest Stand heute.

 

Bezüglich Euthanasiemethoden werde ich bei Peter und Eszter nochmal nachfragen. Zumindest in der dortigen Station undenkbar! 

 

Es gab und gibt sicher immer wieder üble Machenschaften, wo Kommunen angeboten wird, für wenig Geld das Problem "herrenlose Hunde" zu lösen. Gab es auch in Baja. Das darf nicht sein. Im Fall von Baja konnte das frühzeitig gestoppt werden. Das bedarf Einsatz von örtlichen Interessierten und auch ggf. Einsatz von Aussen.

 

Laut der beiden Tierärzte gibt es tendentiell mittlerweile etwas weniger "herrenlose" Hunde. Aber immer noch viel zu wenig private Tierheime (mMn das Hauptproblem). Wie auch in Deutschland müssen sich diese Einrichtungen privat finanzieren (sprich aus Spendengeldern) und das ist ein grosses Problem. 

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Ich habe auch noch nie frei laufende Straßenhundrudel in Ungarn gesehen. Ab und an sieht man mal einen Hund allein unterwegs, was ja nicht gleich bedeutet das er herrenlos ist.

Da wird auch von staatlicher Seite dagegen gearbeitet. Z.B. gibt es schon seit einiger Zeit die gesetzlich vorgeschriebene Chippflicht für jeden Hund, genau so wie die Tollwutímpfung für Hunde gesetzlich gefordert wird.

 

Ob sich jeder daran hält? Ich denke mal, das ist wie in jedem Land, Deutschland nicht ausgenommen, es wird immer Leute geben, die ihre Tiere schlecht halten und versuchen alle Auflagen zu umgehen.

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