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Hundeforum Der Hund
Hova

Starkes Leineziehen bei Tierheimhund

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Ich war heute wieder im Tierheim, hatte jedoch keine Gelegenheit, mit ihm zu üben, da ich andere Hunde ausgeführt habe. Ich habe dafür seinen Körperumfang vermessen, damit ich ein Geschirr bestellen kann und ziemlich lange mit ihm geschmust. Er ist wirklich ein Schatz

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Leine schön kurz, dann kann sie nicht weit vorbei :)

Klar ist das nervig, aber man kann sich ja dann einen Moment suchen, an dem man dem Hund wieder die ganze Leine gibt - dazu dann die Hände wieder nach vorne.

Auf die Art haben unsere Hunde gelernt: Hände hinten = ordentlich laufen, Hände vorne = macht was ihr wollt (in Maßen natürlich ;)

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Hallo Hova,

 

echt schön von dir, dass du dich so engagierst für den Hund.

Vorab ist die Situation im Tierheim sicher nicht die beste Voraussetzung, um die Leinenführigkeit zu trainieren, weil die Hunde, wenn sie denn mal rauskönnen oft ein hohes Errungslevel haben und dies das Training nicht gerade einfacher macht.

Das mit dem Stehenbleiben, bis der Hund wieder locker an der Leine ist, ist keine besonders erfolgsversprechende Variante, denn sobald einmal darüber hinweg weitergegangen wird, wird das Ziehen dadurch schlimmer aufgrund von variabler Verstärkung.

 

Hier noch ein paar Ideen für die Leinenführigkeit:

1. Falls das Geschirr vorne an der Brust einen Ring hat, kann die Leine dort eingehängt werden. Wirkt bei manchen Hunden schon Wunder, was das Gehen an der Leine betrifft.

2. Bei großen Stärke-Unterschieden zwischen Hund und Halter hat sich das Halti bewährt. Richtig angewendet bewirkt auch das schnell ein verändertes Verhalten an der Leine, welches dann z.B. mit Clicker und vom Hund beliebten Leckerlis bestärkt wird.

3. Richtungswechsel und Aufmerksamkeitstraining (wie Blicke zu dir belohnen und Schau-Signal) sind hilfreich um die Konzentration zu gewinnen.

 

Wenn du in einem Auslauf mit dem Hund trainieren kannst, ist es vielleicht auch sinnvoll vorher Übungen ohne Leine zu machen, damit der Hund etwas sausen kann.

Z.B. Konzentration mit der Jesusübung "Schau" und Suchspiele.

 

Möglicher Plan:

1. Im Auslauf sausen lassen, Zerrspiel am Körper mit Stoffknoten 5 Min.

2. Suchspiel (Leckerlis im Auslauf suchen lassen möglich?) 5 Minuten

3. Konzentration (Blicke einfangen und bestärken) 5 Min.

4. Leinentraining (ggf. mit Halti) mit Richtungswechseln, Blicke belohnen, lockere Leine belohnen 5 Min.

5. Spielen und Auflockern

 

Nicht zu viel Training machen, denn wer weiß, wo der Hund mal landet. Wenn er dann kaum mehr Übungen zu bewältigen bekommt, wird er frustriert.

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Ich lese immer mit, Manuela und freue mich, dass Du Dich um den tollen Burschen kümmerst!

 

Die Bedingungen sind natürlich nicht optimal, wenn noch nichtmal ein Sichtschutz zwischen den Ausläufen besteht  :( und Du ihn ohne Hochspulen nicht im Freilauf ein bisschen Dampf ablassen kannst.

 

Trotzdem lässt sich vielleicht an der Leine draussen u. den beschriebenen Übungen auch seine Nase ein wenig ausnützen mit gezieltem Leckersuchen an einer Feldleine, die ihm schonmal etwas mehr Radius lässt (in jedem Fall griffige Handschuhe anziehen u. immer nur so viel Leine rausgeben, wie er verbraucht). Ob man dann immer nur 1 Lecker suchen lässt oder eine "Spur" legt, muss man sehen.

 

Wahrscheinlich ist das momentan noch etwas viel verlangt, da er sich einfach so wenig bewegen kann, aber vielleicht für die kommende Zeit schrittweise. Dazu muss er nicht leinenführig sein und kann sich wenigstens ein bisschen zielgerichtet beschäftigen, ohne dass man selbst einen ständigen "Kampf" hat (ist ja auch körperlich für den Menschen nicht ohne). Das freut im besten Fall dann beide  :) !

 

P.S.: Das Tierheim soll die benötigten Lecker ausgeben - dann müssen sie keine Angst vor Missbrauch haben. Von mir aus sollen sie Deine Taschen vorher kontrollieren...kann ja nicht sein, dass es DARAN scheitert!!

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Boula ist vermittelt =)  =) !

 

Meine Bekannte, die bei der Vermittlung hilft, hat mir erzählt, dass vor zwei Wochen ein sehr nettes französisches Paar mit Kind wegen ihm da war. Nun habe ich auf der Webseite gesehen, dass er vermittelt wurde. Ich hoffe, dass er bei dieser Familie einziehen durfte :) .

 

Ich freue mich natürlich für ihn, bin jedoch auch ein bisschen traurig, weil ich in den letzten Wochen sehr wenig Zeit hatte und mich daher nicht richtig von ihm verabschieden konnte :( . Ich habe mir ernsthaft überlegt, ob ich ihn nicht selber adoptieren soll (da ich in der Schweiz wohne, wäre es grundsätzlich möglich gewesen), aber da man in meinem Kanton eine Haltebewilligung für Listenhunde braucht, wäre es ein ziemlicher Kampf geworden. Vielleicht ist es besser so wie es jetzt ist. Ich hoffe auf jeden Fall, dass sein neuer Platz ganz toll ist (so wie meine Bekannte von dem Paar gesprochen hat, ist er das :) ). 

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