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Hundeforum Der Hund
Frau Hummel

Das leidige Thema mit übermotivierten Mitmenschen :(

Empfohlene Beiträge

Hallo an Alle

Ich hätte mal gerne gewußt, bzw Erfahrungen ausgetauscht, was man machen kann wenn man ständig von irgendwelchen, wildfremden Leuten (oft Rentner) doof angepampt wird, was der eigene Hund gerade schon wieder "Schlimmes" macht.

Hört sich vielleicht im ersten Moment lustig an, aber bei manchen Begegnungen die ich erlebe, verliere ich so langsam echt den Nerv.

Ich hör ja schon wirklich über Vieles einfach hinweg und denk mir meinen Teil, aber manches geht definitiv unter die Gürtellinie und verdirbt einem die Lust, bei Tageslicht, vor die Tür zu gehen.

 

Hintergrund: ich wohne in einem eigentlich kleinen, idyllischen Ort mit viel Grün drumherum.

Da ich aber kein eigenes Auto besitze, kann ich nicht zu jeder Pinkelrunde Ausserhalb fahren, sondern muß nahe gelegene Grünflächen benutzen.

Gleich dazugesagt: ich mache jeden Kothaufen brav weg, sofern er nicht IN einer Hecke liegt (meine Madame krabbelt gerne IN die Hecken rein, bis ein passender Fleck gefunden ist^^).

Nun passiertes es mir immer öfters dass irgendwelche, wildfremden Leute mich blöde anpflaumen, wegen absolut nichtigen Gründen !

Entweder hat der "böse Kampfhund" (Boxer) ja gar keinen Maulkorb auf, dann ist es von mir unverantwortlich einen SO großen Hund an einer Rolli-Leine zu führen

oder aber "der Hund hat doch da grad hingekackt, machen sie das gefälligst weg!"...."Ehm, das war Pipi"...."Nein, nein; ich hab es genau gesehen...der Hund hat gehockt und gekackt!" oder

ich geh um eine Ecke (Leine kurz) und es kommt mir wer entgegen der plötzlich schreiend und fuchtelnd herumhüpft "Mach weg ! Mach weg ! Gefährliches Hund. Nix mich beißen !" (Hund und ich gucken uns nur doof an).

Wie gesagt: hört sich vielleicht lustig an, aber da mir sowas fast täglich passiert trau ich mich mittlerweile tagsüber nicht mehr raus !

Ratschläge wie: Lass die einfach reden, Hör net hin, Geh einfach aus dem Weg helfen mir leider nicht wirklich, da die Leute mir teilweise echt penetrant nachlaufen und ich dem nicht wirklich ausweichen kann.

 

Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Ratschläge

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Ratschläge wie: Lass die einfach reden, Hör net hin, Geh einfach aus dem Weg helfen mir leider nicht wirklich, da die Leute mir teilweise echt penetrant nachlaufen und ich dem nicht wirklich ausweichen kann.

 

Tja,was anderes wird dir nicht übrigbleiben. Wie sagen die Pinguine? Lächeln und winken...

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Hi!

 

Solange es keinen sachlichen Grund für die Entrüstungen gibt, hast Du mMn ungefähr 2 Möglichkeiten  :) :

 

- Du (ver)suchst mit den ängstlichen/besorgten Bewohnern mal ein nettes Gespräch (ohne Hund), fragst vielleicht nach vorhandenen ungünstigen Erfahrungen mit Hunden, sagst ihnen, dass Deine "Hummel" ein ganz friedliches Tierchen ist, das niemanden bedrängt, sagst ihnen, dass sie kein Kampfhund ist, sondern wofür sie gezüchtet wurde, dass sie u.A. an der Leine ist, WEIL sie dann niemanden stören kann...usw. usf....

 

- Du ignorierst weiterhin das VH und gehst Deiner Wege. Falls Ihr beiden Euch guten HH - Gewissens nach ordentlich verhält, sollen sie tatsächlich denken und sagen, was sie wollen. In unserem kleinen Dorf hier geht das (leider) auch nicht anders (obwohl es i.d.F. nicht um Hunde geht). 

 

P.S.:...weil ich gerade Schokolokis Beitrag gesehen habe: jo - ich lächle das auch freundlich weg, weil es MIR damit a.j.F. besser geht  :) . Ich krieg nämlich schlechte Laune von sinnlosen Diskussionen und Zurückgeschimpfe  ;) ! Gewunken habe ich allerdings bisher noch nicht... :ph34r:  :) ! Wobei...vielleicht keine schlechte Idee!!

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Ergänzend dazu:

 

Wie weit ist es denn vom Wohnhaus bis in die Pampa?

 

Gegen einige Kommentare kann man ja eigentlich nichts tun. Man kann das Erscheinungsbild eines Hundes etwas verniedlichen, wenn der Hund ein buntes Halstuch trägt. Aber wenn jemand aus Angst / Unsicherheit herumschreit, wird man da nichts tun können, außer eben mit seinem Hund einen respektvollen Bogen zu gehen.

Bezüglich der Diskussion ob nun Häufchen oder Pipi, würde ich eben versuchen, so schnell wie möglich in die Pampa zu gelangen. Hecken gehören ja oftmals jemanden, das bringt nur Ärger, den Hund darin sein Geschäft erledigen zu lassen. In Wohngebieten mit sehr wenig Verkehr und ohne Fußweg, gehe ich meist in der Mitte der Straße, damit ich gar nicht erst in die Nähe von parkenden Autos oder Gärten gelange. Dahinter ist dann ohnehin ein Park, wo meine Hunde dann (an der Schlepp) laufen können.

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Winken ist eine sehr gute Idee. Mach ich demnächst auch. Ich kenne da jemanden, der sicher aus dem Fenster hüpfen wird vor Empörung! :P

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Schaff Dir einen Chihuaua oder einen Labbi (muss aber blond sein) an, dann passiert das erheblich weniger und die Leute sind einfach überzeugt, dass Dein Hund nett und gut erzogen ist :D

Wenn es Dich so nervt, würde ich mich auf's Radl schwingen und etwas weiter raus fahren, falls das möglich ist. Diskussionen sind ja meist eher fruchtlos, kommt auch auf die Anzahl von Menschen an, um die es die Deinem Falle geht.

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:D, vorgestern ist mir mit meinen drei angeleinten völlig ruhig und entspannt laufenden Chis eine Frau mit 5 kleinen Kindern entgegengekommen und kaum, dass sie uns wahrnahm, lieft sie hektisch vom sehr sehr breiten Gehweg mindstens 10 m (das ist so ein Weg zwischen den Häuserblocken, wo keine Autos fahren, nur Radfahrer und auch links und rechts parkähnliche Grünanlagen sind, in die Wiese , die Kinder wie Gänse vor sich herscheuchend und hat die Kinder dann hinter einem ihr wohl sicher erscheinenden großen Fliederstrauch versteckt, weil Hunde ja per se furchtbar gefährlich sind, ein Kind meinte, aber die sind doch nicht böse, die sind doch so klein und lieb, aber die Mutter, Tante oder große Schwester, sie war sehr jung für fünf Kinder, meinte sicherlich, dass sie das einzig richtige tut, um die Kinder vor den potentiellen Bestien zu schützen. Meine bellen niemals Menschen an, sie interessieren sich auch nicht für Menschen, solange sie keiner zu sich lockt, sie laufen an lockerer Leine neben oder hinter mir im Wohngebiet, von daher, wenn man sogar vor solchen Hunden Panik hat, hilft einfach nichts mehr.

 

Es gibt auch Menschen, die haben vor kleinen Hunden mehr Angst als vor großen Hunden.

 

Was scheinbar sehr gut ankommt in der Gesellschaft sind langhaarige weiße Hunde, Somojeden etc. Die haben den Kuschelbär-Bonus.

 

Man braucht heute als Hundehalter egal welche Rasse man hält, ein sehr dickes Fell. Ich werde auch regelmäßig (Pipi eben) angepampt wegen Hundekot, dann wird auf Haufen gezeigt, die von einem Bernhardiner stammen könnten und die Leute sind ernsthaft überzeugt davon, dass die nur von meinen Hunden stammen können, weil sie ja grade gesehen haben, dass sie dort hingemacht haben. Einer meinte mal, wo ich meine Schaufel gelassen habe, ich hab ihn erst gar nicht verstanden, er ist dann sehr böse geworden, weil er meinte ich will ihn vera..., aber ich hab wirklich nicht kapiert, dass er meinte, dass man als Hundehalter mit der Schaufel den Kot wegräumen muss. Ich hab ihm dann meine Tüte gezeigt, aber das hat ihn irgendwie nicht überzeugt, er meinte bei so vielen Hunden müsste ich mindestens eine große Plastiktüte haben. Im Ernst, in einen kleinen Kotbeutel bekomm ich sogar von jedem Hund zwei Haufe rein, ohne dass es Platznot gäbe. eine meinte mal, die Köter scheißen hier noch ganz Neuperlach zu. Ich mach auch immer den Kot weg, außer, wenn ich ihn nicht mehr finde, ich kram den sogar aus der Hecke raus, aber im Winter, wenn Schnee ist, findet man die kleinen Kegeln nicht mehr, auch im Herbst bei viel Laub im Dunkeln find ich sie nicht immer, aber wenn ich mich so umsehe, scheine ich so ziemlich die einzige zu sein, die Haufen wegräumt, vondaher kann ich die Leute schon verstehen, wenn sie immer mehr ärgerlich auf Hundehalter werden. Aber es könnte ja auch mal einer positiv reagieren, wenn ich die Haufen wegräume, aber auch da da seh ich immer nur grimmige Gesichter oder eben auch noch dumme Kommentare, selbst wenn ich sag, sie sehen doch, dass ich den Haufen gerade weggemacht habe, egal. Ich bin auch schon angepampt worden, weil die Hunde überhaupt Pipi machen, nicht auf Privatgrund, sondern eben an Grünstreifen am Weg.

 

Jedenfalls versuch ich mir immer die positiven Erlebnisse vor Augen zu halten, letztlich überwiegen die immer noch, auch wenn man dazu tendiert, die negativen mehr zu gewichten. Heute und gestern z.B. gab es keine negativen Vorkommnisse.

 

Jedenfalls es nützt überhaupt nichts, mit solchen Leuten zu diskutieren, ich versuche jedenfalls es so gut es geht mit einem Lächeln im Gesicht zu ignorieren und so zu tun, als könnte ich gar nicht gemeint sein, behandle die sozusagen wie Luft.

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Wie gesagt: hört sich vielleicht lustig an, aber da mir sowas fast täglich passiert trau ich mich mittlerweile tagsüber nicht mehr raus !

Ratschläge wie: Lass die einfach reden, Hör net hin, Geh einfach aus dem Weg helfen mir leider nicht wirklich, da die Leute mir teilweise echt penetrant nachlaufen und ich dem nicht wirklich ausweichen kann.

 

Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Ratschläge

 

 

Erfahrungen habe ich nicht (bzw. genau 2 komische Leute in 15 Jahren Hundehaltung, und mindestens genauso oft habe ich selbst schräg reagiert :huh::D), aber da du im rechtlichen Bereich postest, kannst du auf das gefettete selbstverständlich reagieren. Je nach Laune mit: "Bitte hören Sie auf mich zu belästigen." oder "Sie wissen schon, das Stalking strafbar ist?"

(Wenn dieselben Leute dich wiederholt verfolgen, kannst du das sogar anzeigen. Dann musst du aber mindestens mit Datum und Tageszeit angeben können, dass sie dich mehrfach belästigt haben.)

 

Ich würde es aber erstmal verständnisvoll versuchen: "Ja, es ist eklig, wenn Menschen die Hundekacke liegen lassen. Aber wissen sie, das hier ist eine Hündin, und das mit dem Pinkeln funktioniert bei Hündinnen besser im Hocken. Wie beim Menschen auch."

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Mein Freund ist so Leuten mal nachgegangen, einer war Raucher, er hat sie solange beobachtet, bis einer die Kippe weggeworfen hat und hat ihn dann auch zur Rede gestellt, dass er die Umwelt mit seiner Kippe verschmutzt, der meinte dann, das geht sie gar nichts an und mein Freund sagte, EBEN, und sie geht es auch nichts an, wenn ich mit meinen Hunden Gassi gehe.

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Ich muss da immer an den schönen Spruch von Albert Einstein denken:

 

"Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher."

 

Ich fürchte, da kann man nicht viel tun. Wenn ich zusammenzählen würde, was ich mir im Laufe der Jahre mit meinen Hunden schon angehört habe... Aber da ich nun beides im Vergleich kenne, super erzogene nette Hunde und ein kleines Terrortier, kann ich nur sagen: Diese Art dummer Sprüche bekommt man tatsächlich mit den netten Hunden viel öfter zu hören! (Ok, bei Terrortieren gibt es statt dessen ungebetene Ratschläge und verletztende Kommentare satt - aber das steht noch mal auf einem anderen Blatt.) Wenn deine Hummel eine entsprechend grimmige Ausstrahlung hätte würden sich all die Helden nämlich gar nicht trauen, was zu sagen.

 

Im Grunde kann man das echt nur mit Humor nehmen, und die Momente genießen, in denen einem spontan das passende einfällt. Zum Beispiel war ich damals mal mit Glenny und Kaya unterwegs, beide frei laufend. Kam uns so ein cooler Kerl entgegen, meine Hunde völlig ohne einen Blick an ihm vorbei, und er pampt mich an, ich solle die Köter gefälligst anleinen. Damals hatte ich so einen Geistesblitz und meinte nur zuckersüß zu ihm, "oh Entschuldigung, tut mir leid, ich wusste ja nicht das sie Angst haben!" B)  Wow, ich dachte gleich implodiert er... :P:lol: :lol:

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