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lacrima

Vorfreude ... und ein paar konkrete Fragen

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Das stimmt, aber bei den südländischen Hunden kommt das Risiko, dass sie eine Mittelmeerkrankheit haben können, noch zusätzlich obendrauf.

Ich persönlich würde mir freiwillig keinen Hund aus dem Süden mehr zulegen. Die Zahl der Hunde, die mit einer dieser Krankheiten infiziert sind, ist doch sehr hoch.

 

Ich würde Dir empfehlen, mal diese Erfahrungsberichte zu lesen, damit Du Dir ungefähr ein Bild von den Krankheiten machen kannst:

 

http://www.inselhunde.de/erfahrungen.htm

 

"Sehr hoch". Hmmm. Ich habe nun überlegt. Bei uns lebten und leben bislang 16 Hunde aus dem Ausland. Alle kamen aus Italien, aber 2 stammten ursprünglich aus Rumänien.

Leishmaniose hatte bislang noch keiner der Hunde, die bei uns einzogen.

Mila und Ömchen hatten Dirofilariose (Herzwurm) und wurden noch in Italien behandelt. Beide lebten in der Lombardei, dort ist der Herzwurm eher verbreitet, in der Toskana so gut wie gar nicht.

Morando, der viele Jahre auf Sardinien in einem Tierheim verbrachte, kam mit Ehrlichiose und Hepatozoonose zu uns. Er war zuvor nicht getestet, was mir bekannt war.

Nonna, die mit 14 Jahren zu uns in die Familie kam, war gesund und erkrankte hier in Deutschland nach ihrer Ankunft an Anaplasmose. Also zählt sie nicht.

3 von 16 Hunden. Ist das "sehr hoch, sehr viel"? Ich denke nicht.

Aber JA, keine Frage, je nach Herkunftsgebiet ist das Risiko tatsächlich sehr hoch. Das muss man wissen und ggf. auch das Leben anders gestalten wollen und können, wenn ein Hund an solch einer Krankheit erkrankt. Denn dass ein an Leishmaniose erkrankter Hund dauerhaft stressfrei in einer Familie lebt, kann sein, kann aber auch nicht. Denn es kann - ich spreche da aus Erfahrung - Situationen oder Momente (Urlaub, Renovierungsarbeiten) geben, die bei dem Hund einen Schub auslösen. Das ist nicht nur für den Hund belastend. Von den finanziellen Aufwendungen mal ganz abgesehen.

Wir hatten schon Hunde, die ihre Stoffhöhle über alles geliebt haben. Nach wie vor werden die beiden im Haus stehenden Höhlen gerne genutzt. Wir hatten Hunde, die ein Kissen mit erhöhtem Außenrand bevorzugten. Und alle derzeit bei uns lebenden Hunde (zwischen 6 und 15 Jahren) lieben die Couch und die Orthobeds :-) Als Schutz auf der Couch haben wir normale Decken mit Bettbezügen überzogen, weil sie da die Haare leichter entfernen lassen. Ebenso haben wir zusammengelegte Decken mit - wie bereits genannt - halbierten Bettbezügen im Garten auf den Kissen liegen.

.

 

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Dann hast Du Glück gehabt, Doris.

 

Hier im Ort hat ein Tierheim eine lange Zeit Hunde aus Griechenland aufgenommen. Die Erkrankungsrate liegt bei ca. 50 %. (Circa die Hälfte der Hunde hatte eine der Mittelmeerkrankheiten.)

Das ist auch meine Erfahrung mit Pflegehunden aus dem Süden.

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Das ist gerade bei Leishmaniose stark vom Gebiet abhängig, Süden heisst nicht unbedingt, dass es dort Sandmücken geben muss. Viele meiner Hundegenerationen und auch die aktuelle sind aus Spanien, keiner war infiziert. Ein Risiko bleibt natürlich immer aber es spricht auch viel für Hunde aus dem Süden. Alle meine Spanier hatten/haben ein bombiges Sozialverhaltenen und sind extrem anpassungsfähig. Auch dafür hat man natürlich keine Garantie aber die hat man ja nie.

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Na, bei solch liebevoller Vorbereitung hoffe ich doch sehr,

dass Dein Fellträger nicht solch ein überzeugter Asket wird,

wie es mein Border Collie war.

 

Alles was nicht der nackte Boden war,

galt diesem ausgeprägt männlichen Hunde-Charakter als unzumutbar verzärtelt.

 

Ich war natürlich anderer Ansicht und habe ihm ein Super-Duper-Luxus-Körbchen vor mein Bett gestellt.

Ich wollte es ihm so richtig gemütlich machen und, lange her, ich glaube ich habe sogar überlegt ob ich ihm

Bilder hübscher Border Collie Hündinnen an die Wände seines Körbchens heften sollte.

 

Aber dieser echte Hunde-Chauvi, bis dieser Hund zu mir zog, habe ich auch nicht geglaubt,

dass es sowas gibt, also dieser Hund hat sich seine Schlafstatt einen Moment angesehen

und sie dann mit langen Zähnen weggezogen und sich auf den nackten Boden vor meinem Bett gelegt.

 

Zeit seines Lebens fand er meine Nähe und Körperkontakt mit mir super,

aber jede Form von kuscheliger Gemütlichkeit total unangebracht,

ja er wirkte fast angewidert, wenn mein anderer Hund sich in sein Körbchen drückte.

 

Sagte ich, dass ich diesen völlig unkorrumpierbaren, mutigen und so unglaublich wachen Hundegeist geliebt habe?

 

 

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Sehr cool, Käptn Körk! :D

 

Selbstredend darf der Hund auch auf dem blanken Fußboden schlafen. Er hat sogar die Wahl zwischen Fliesen und Parkett. Nur im Winter wird er damit leben müssen, dass wir die Fußbodenheizung anschalten. Ich denke aber, das ist zu verkraften ;)

 

Zum Thema Auslandshund: danke, dass ihr uns an euren Erfahrungen teilhaben lasst. Die Entscheidung für / gegen einen Hund aus dem Süden ist aber schon getroffen. Wir haben uns (gerade beim leishmaniose positiven Hund davor) intensiv mit dem Thema Mittelmeerkrankheiten beschäftigt und gut überlegt, ob wir das Risiko (das natürlich auch bei einem derzeit negativen Befund gegeben ist, schließlich handelt es sich beim Test ja nur um eine Momentaufnahme) bereit sind zu tragen, sowohl was die Kosten einer Behandlung, als auch eventuelle Einschränkungen betrifft. Die Hündin hat einen aktuellen Befund, der negativ ist. Wir hoffen einach, dass sich das auch bei einem späteren Test bestätigt. Wenn nicht, werden wir auch damit leben.

 

Wir haben uns nicht nur für einen Auslandhund, sondern auch schon für einen konkreten Verein und für einen ganz speziellen Hund entschieden. Auf den warten wir jetzt und freuen uns schon sehr, die Hündin (sofern das Zusammentreffen nicht total gegen eine Vermittlung spricht, aber davon geht derzeit niemand so wirklich aus) in unsere Familie aufzunehmen.

 

...noch 19 Tage :wub:

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Ich finde es sehr schön, wie intensiv ihr euch mit dem Thema "Hund" im Allgemeinen und einer evtl. Mittelmeererkrankung im Speziellen auseinandergesetzt habt und freue mich für den Hund, der bei euch ein Zuhause finden wird!

Meine 3 Griechen sind übrigens gesund, das will ja zwar nix heißen, aber ich drücke euch die Daumen!

Und 19 Tage können sehr lang werden! :)

Ich bin gespannt und hoffe, du berichtet weiter hier!

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Ich finde es toll, wie ihr an die Sache herangeht. Natürlich wünscht man sich keinen kranken Hund, aber es ist gut, wenn man sich mit dem Fall der Fälle auseinandergesetzt hat. Sollte sich herausstellen, dass sie doch was mitbringt, ist es ja gut, wenn sie hier behandelt werden kann.

 

Ich bin schon sehr gespannt, was du weiterhin berichtest! :)

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Kuschelbettchen stehen hier so einige rum,  6 Stück insgesamt, benutzt werden nur zwei manchmal :rolleyes: , die restlichen, wenn die Tochterhunde zu Besuch sind.  Meine beiden liegen auch am liebsten auf dem Boden, allerhöchstens auf einer hingeworfenen Decke.

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Danke Fuselnase und Ninchen! :)

 

Wir haben uns einfach Mühe gegeben, im Vorfeld gut zu überlegen, ob ein Hund generell und dieser im Speziellen in unser Leben passt. Das ist ja auch der Grund, warum das mit dem Hund so viele Jahre bei uns gedauert hat... Ein Hundeleben ist schließlich länger als so manche Ehe... und wenn wir JA sagen zu einem Tier (sei es ein Hund, eine Katze oder ein Kleintier), dann mit allen damit verbundenen Konsequenzen. Schließlich ist das Familienzuwachs und kein Spielzeug oder Sportgerät.

 

Zum Thema Schlafplatz: ich sehe, dass die Bedürfnisse sehr unterschieldich zu sein scheinen. Es scheint so, als würden wir von einer Freundin einen (von ihr für ihren Hund zu groß gekauftes) Plastikkorb geschenkt bekommen. Den darf der Hund also testen. Ebenfalls eine dicke, zusammengefaltete Kuscheldecke und auch eine Hundematratze (korrekterweise nennt man das Hundekissen, sagt zumindest der Warenkorb des Versenders :D ). Über das schicke Hundekissen mit Rand denken wir nach. Das gefällt mir wirklich gut - je nach Vorliebe des Hundes kann man das aber auch noch ein paar Wochen später testen oder eben auch nicht. Wer weiß, vielleicht steht die Hündin ja total auf unseren Fußboden... Aufs Sofa wollen wir den Hund (auch wenns hart klingt) nicht lassen. Mal schauen, ob das nach ein paar Wochen immer noch der Stand der Dinge ist. :D

 

zum Thema Halsband: wir dachten da an sowas hier:

http://www.zooplus.de/shop/hunde/hundeleine_hundehalsband/nylonhalsband/wolters/438522

 

Eine Freundin von mir hat das auch und ist zufrieden. Auf mich macht es einen "gut und günstig" Eindruck. Irgendwann wird es sicher auch ein zweites (oder drittes, oder... :P ) Halsband geben. Unser Plan ist, erstmal herauszufinden, was wir wirklich brauchen und wollen, bevor wir ein rundegenähtes Elchlederhalsband anschleppen und dann feststellen, dass keiner es wirklich benutzen mag.

Nun hatte ich in der letzten Zeit öfter diese Zugstopp-Halsbänder in der Hand und frage mich, welchen Vorteil die unterschiedlichen Halsbandtypen haben. Könnt ihr mir da weiterhelfen?

 

Dass die Hündin anfangs doppelt gesichert wird (Halsband und Geschirr) ist erstmal klar. Wenn sie aber so souverän ist, wie geschildert, wird das ja kein Dauerzustand bleiben.

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Zugstopphalsbänder finde ich gerade für neu angekommene Auslandshunde besser als normale Halsbänder. Man kann sie schnell an- und ausziehen und der Hund kann sich schwerer herausfinden, weil es auf Zug enger sitzt als ein normales Halsband. Aber es muss eben gut ausgemessen werden, denn zu eng darf es bei Zug natürlich nicht sitzen.

Vielleicht kannst du jemanden messen lassen (an der dünnsten Stelle des Halses)? Oder vielleicht kann dir die Pflegestelle erstmal das passende Equipment ausleihen.

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