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Hundeforum Der Hund
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Problemhund Loki

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Für mich liest sich das für den armen jungen Hund ganz schrecklich. Er kam anscheinend wahrlich vom Regen in die Traufe.

Da gibt es zwar zig Menschen, aber irgendwie scheint allen das Verständnis für die Bedürfnisse eines noch so jungen Hunds zu fehlen. Ebenso scheint keiner Ahnung zu haben, wie man solch einen jungen Hund auslastet. Das Tier scheint da sein zu sollen, wenn man selbst den Wunsch nach Kuscheln oder Spielen hat und ansonsten soll sich der Hund einfach ruhig verhalten und brav sein.

Im Gegensatz zu einem Stofftier, das man in eine Ecke stellen kann, wenn man keine Lust oder keine Zeit dafür hat, braucht ein Hund aber regelmäßig und ausreichend seine Familie. Er braucht körperliche und geistige Auslastung und Struktur im Alltag. An all dem scheint es dem armen Tier zu mangeln und leider fehlt auch die Einsicht, dass man dem Hund alles andere als gerecht wird.

Der Hund ist keinesfalls ein Problemhund, er ist einfach nur jung, unerzogen und nicht angemessen ausgelastet. Absolut normal, wenn man liest, wie sein Leben abläuft.

Ich hoffe, die Familie kommt zu der Überzeugung, dem Hund ein geeignetes Zuhause zu suchen, wo er wirklich zur Familie gehört und nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte hat!

Und so ganz nebenbei frage ich mich, auf welchem Weg der Hund in die Familie kam. Über eine Tierschutzorga, einen Tierschutzverein? Gab es keine Begleitung nach dem EInzug, keine Nachkontrolle? Dabei hätte man doch merken müssen, dass der Umgang mit dem Hund alles andere als optimal ist, von der stundenlangen Gartenhaltung mit Anbinden gar nicht zu reden.

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Doris, ich hatte es jetzt so verstanden, dass der Hund 2 x am Tag für eine halbe Stunde im Garten an einer langen Leine angebunden wird, wenn es der Schwangeren schlecht geht, das mit der stundenlangen Anbindung hatte ich als Missverständnis aufgefasst. ???

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Doris, ich hatte es jetzt so verstanden, dass der Hund 2 x am Tag für eine halbe Stunde im Garten an einer langen Leine angebunden wird, wenn es der Schwangeren schlecht geht, das mit der stundenlangen Anbindung hatte ich als Missverständnis aufgefasst. ???

 

Einerseits hieß es, dass er abhaut, wenn er im Garten ist und daher an die Laufleine kommt, dann hieß es, dass er mehrmals am Tag in den Garten gelassen wird und die letzte Aussage war, dass die TS es teils nicht mal schafft, ihn die 2 x in den (viel zu langen) 7 Stunden, die der Hund alleine sein muss, in den Garten zu lassen.

Durch das mehrfache Relativieren der Aussagen und der absolut lieblosen Texte an sich denke ich mir da meinen Teil.

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Ja, Doris, aber bitte vergiss nicht, dass die Frau hochschwanger ist und in kritischem Zustand, deswegen halt ich mich da zurück und versuch es mit konstruktiver Kritik. Manchmal erscheinen die Dinge auch anders, als sie wirklich sind, in dem Zustand wird einem halt alles sehr schnell zu viel, ist zart beseitet und schnell am  Ende mit den Nerven, und es muss ja gar nicht sooo dramatisch sein  mit dem Hund, vielleicht kann die Hundepsych. ja noch was richten, manchmal braucht es nur einen anderen Blickwinkel und ein paar gute Tipps und dann entspannt sich die Lage wieder. Der Hund ist sicher kein Problemhund und wenn sie das erkennt und die Dinge etwas anders angeht, kommt sie vielleicht doch klar. Ich geb die Hoffnung nicht so schnell auf. Entscheidend ist einfach, will sie den Hund oder will sie ihn nicht. Darüber muss sie sich klar werden. Dann gibt es sicher Wege, das Miteiannder zu regeln. Ich mein Leute sind ja genug da und die Auslastung kann man auch morgens und abends regeln, wenn sie sich um die Streicheleinheiten kümmert, was ihr ja auch gut täte, wär es für den Hund schonmal besser als im Tierheim zu landen!

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Also mal abgesehen von dem beschwerlichen Endspurt der Schwangerschaft:wer von euch ist denn bereit und hat Zeit,an dem Jetzt-Zustand etwas zu ändern?

So,wie`s jetzt läuft,ist das ja def. kein Dauerzustand - aber das ist euch ja bewußt.

Nur - wenn auch künftig niemand Zeit hat,nutzt werder ein Tierpsychologe noch ein Trainer.Auch diese Leute werden ja mit euch und dem Hund arbeiten - und das setzt ja ganz einfach Zeit voraus.Von einmal schauen und Tipps geben ändert sich erfahrungsgemaß nix. :mellow:

 

Momentan läuft`s halt etwas blöd - aber da kann man wohl nicht ganz viel dran ändern - aber irgendwann demnächst ist das Kind ja da...

Und dann:kannst du dir vorstellen,trotz Baby-Streß einigermaßen regelmäßig mit dem Hund zu arbeiten?Das muß ja nicht so ganz viel sein...aber Spaziergänge mit Hund am  Kinderwagen sind ja nicht soooo anstrengend....vielleicht gibt es bei euch auch Wiesen/Flächen,wo der Hund dann Freilauf haben kann.Und ein ausgelasteter Hund,der dann mit einer gewissen Tagesstruktur lebt,kann auch lernen,daß es Phasen gibt,wo er Ruhe halten muß - nur kann man das halt nicht 7 Stunden lang erwarten.

Und wenn deine Mutter dann den Rest des Tages übernimmt,könnte das ganz gut klappen.

Dazu dann noch den Garten ausbruchssicher gestalten  (aber nicht zum Wegsperren!) ,damit ist schon viel gewonnen.

Wenn du dir das aber nicht zutraust - die erste Zeit mit Baby kann ganz schön anstrengend sein - ist es evtl. tatsächlich besser,für den Hund ein geeigneteres Zuhause zu suchen.

Ihr sollt ja nicht den Hund beim nächsten Tierheim an den Zaun binden ;)  - aber euch vieeleicht mal in Ruhe umschauen.

Denn,soviel ist klar - wenn ihr an dem derzeitigen Umstand nicht aktiv etwas ändert,ändert auch der Hund sich nicht.

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Lorena, klar kann ein Hund mehrere Bezugspersonen haben, aber hier wird er ja nur "verwahrt" und keiner macht was mit ihm. Und was die Mutter eigentlich mit ihm tut, kommt gar nicht zur Sprache, nur "sie trainiert mit ihm". Und was? Er springt an, ist nicht leinenführig, bricht aus usw.

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Zwei Dinge:

 

1: Eine gute Tagesbetreuung für den Hund ist kein Abschieben, sondern das, wonach es klingt: eine Betreuung. Du wirst doch später den Kindergartenbesuch deines Kindes, den Schulbesuch  oder Turnverein auch nicht als Abschieben empfinden, oder?

 

2: Sich dazu zu entschließen, dem eigenen Tier, dem man nicht (mehr) gerecht werden kann ein neues (besseres!) Zuhause zu suchen, ist nicht verwerflich, sondern kann ein Zeichen von Verantwortung und Größe sein.

 

Schön, dass ihr Loki als Familienmitglied seht. Ich bin mir aber nicht sicher, ob Loki das ebenfalls so empfindet. Für mich klingen deine Texte (natürlich sind Missverständnisse im Schriftverkehr nie auszuschließen) eher so, als sei sei eine lästige Randfigur, die nicht so recht funktionieren will.

 

Ansonsten finde ich es wichtig, für euch (nicht um euch hier im Forum zu rechtfertigen!) Antworten auf folgende Fragen zu finden: seid ihr wirklich (und sei es erst nach der Geburt des Kindes, schließlich scheint das ja absehbar zu sein) bereit, euch deutlich mehr um den Hund zu kümmern? Ihn in eure Familie zu integrieren, mit ihm zu arbeiten (Trainer), euren Alltag dauerhaft auf einen Hund einzustellen?

Ich habe da meine Zweifel, zumal die Geburt eines Kindes (gerade, wenn es das erste ist), ja vieles durcheinander bringt und das erste Lebensjahr ja oft einem Dauerausnahmezustand gleicht (wenig Schlaf, sich neu als Familie finden müssen, Rollen neu verteilen, nie wieder so richtig unabhängig sein). Ob den Bedürfnissen des Hundes dann leichter entstprochen werden kann als jetzt...? Zumal es dann ja einen weiteren (im Regalfall äußerst anspruchsvollen) Mitbewohner geben wird.

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Vor allem dem letzten kann ich nur zustimmen: Es ist blauäugig zu glauben, dass mit dem Ende der Schwangerschaft alles schon leichter wird. Eher im Gegenteil. Von daher ist JETZT eine gute Gelegenheit zu schauen, passt ein Hund in das Leben eurer Familie? Könnt ihr das leisten?

 

Ich habe gelesen, ihr betrachtet den Hund als Familienmitglied, und das finde ich toll. Für euch ganz interessant wäre die (natürlich nur theoretisch beantwortbare) Frage: Woran merkt euer Hund, dass er ein vollwertiges Familienmitglied ist? Also wenn ihr ihn fragen könntet, was würde er euch darauf wohl antworten?

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Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir der Hund auch leid tut. In meinen Augen ist auch nicht er das Problem,

sondern die Menschen, die alle aus unterschiedlichen Gründen keine Zeit für ihn haben.

 

Wenn Ihr wollt, dass es ihm gut geht, müsst ihr Eure Einstellung zu ihm ändern und ihm auch die Aufmerksam-

keit geben, die er benötigt sowie entspechende Trainingseinheiten.

Falls Ihr dies nicht leisten könnt, wäre es für alle Beteiligten am besten, wenn er ein neues Zuhause findet.

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