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Hundeforum Der Hund
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Muskelschwund?

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Gestern ist mein Dicker endlich seinen Gips losgeworden  :)

Die Zehe ist zwar etwas schief, aber sonst recht gut zusammen gewachsen. Der TA meint nun ich soll Grischa machen lassen, wie er will. Jetzt humpelt er natürlich genauso wie mit Verband. Das Pfötchen ist ganz dünn geworden.  :(

Jetzt zu meiner Frage: Wie weit ist der Muskelschwund nach acht Wochen? Wenn er die Pfote nicht belastet, können sich die Muskeln nicht wieder aufbauen und die Pfote ist nicht belastbar? (Katz beißt sich in den Schweif). 

Gibt es da unterstützende Übungen, oder reicht es wirklich einfach abzuwarten?

Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps für uns.

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Nach dem Gipsausflug von meinem Hund, der ca 6 Wochen dauerte, hat er gleich wieder normal belastet.

Auch die Muskulatur hat sich bei ihm kaum abgebaut, klar etwas dünner ist es geworden das Bein.

 

Jetzt nach 3 Monaten Krankheit sind seine Muskeln kaum noch vorhanden auf der stark beschädigten Seite. Es dauert also schon eine Weile bis sich Muskeln stark abbauen!

 

Kennst du einen guten Physiotherapeuten in eurer Nähe? Dieser kann euch Übungen zeigen wie du den Muskelaufbau mechanisch beschleunigen kannst und/oder mit Unterwasserlaufband versuchen die Pfote wieder belastbar zu machen.

 

Alles gute deinem Wuff.

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Physiotherapeuten kenne ich keinen. Außerdem, ehrlich gesagt, hat diese Zehe schon ganz schön viel gekostet! :rolleyes:  Jetzt werden wir vielleicht wirklich lieber abwarten, ob sich das Problem von selbst löst.

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Physiotherapie ist nicht "teuer" ich zahl hier bei einem richtig guten 30 Euro pro Sitzung, gut eine Stunde. Denke mal der Preis ist absolut in Ordnung. Und bei unseren momentanen Kosten eher ein Tropfen auf den sehr heißen Stein  :rolleyes:

Wo mein Hund grad ohne Physio wäre? Will ich gar nicht dran denken!

 

Die gebrochene Zehe haben wir damals auch ohne hin bekommen! Allerdings hat er ihn selbstständig wieder nach Gipsabnahme benutzt.

Aber du kannst das mal im Hinterkopf behalten falls sich euer Problem doch nicht von selbst löst. Bzw umhören kostet ja nix! Ist manchmal sehr praktisch schon zu wissen wo einer ist und nicht erst zu suchen.

 

Vielleicht können dir manche hier noch Tipps geben was du unterstützend geben oder machen kannst. 

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Ich bin auch grosser Physiofan. Aber schwimmen gehen wäre bestimmt allgemein eine gute Idee. So habe ich das nach meinen eigenen Fußbrüchen immer gemacht. Mit Krücken rein ins Wasser und ohne wieder raus.

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Ein schonender Muskelaufbau durch Physiotherapie ist unbedingt zu empfehlen.
Wir haben das auch nach Zehenbruch gemacht, mit sehr gutem Erfolg. Es gilt ja auch Athrosen vorzubeugen ;-)

Du wirst ja auch nicht Stunden über Stunden benötigen und bekommst auch immer Übungen, die Du selbst zu Hause machen kannst. Ich finde es eine sehr gute Investition in die Gesundheit Deines Hundes ;-)

Bei meinem Hund hatte sich auch die Muskulatur stark zurückgebildet.

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Ich will Dich nicht zusätzlich verunsichern, liebe Karin, denn Grischas Verletzung ist mit der Verletzung meiner alten Hündin nicht vergleichbar, da bei Bjelka die Knöchelchen aufwändig mit Implantaten gerichtet werden mussten. Meine Bjelka hat nach dem Bruch der Mittelhandknochen den Vorderlauf leider nie wieder normal benutzt.

Röntgenaufnahmen zeigten sehr gut verheilte Knochen und dennoch behielt sie die Schonhaltung bei. Der Muskelabbau hätte sich bei Benutzung ganz schnell wieder reguliert, wie das bei uns ja auch ist. Vielleicht saß doch eines der Implantate nicht ganz optimal oder es sind Nerven verletzt gewesen. Die Pfote war nicht schmerzempfindlich beim Abtasten, war beweglich u.s.w. und dennoch... sie hat sie nur noch im Stand zum Ausbalancieren eingesetzt.

Mir wurde damals keine Physiotherapie empfohlen.

Daran würde ich mich heute nicht mehr orientieren. Ich habe inzwischen bei der Hündin einer Freundin, bei der Niemand geglaubt hätte, dass sie ihr Bein nach Unfall und Operation jemals wieder würde benutzen können, erlebt, dass Physiotherapie sehr hilfreich sein kann. Man sah ihr nach der Therapie nichts mehr an, sie lief wieder normal vierbeinig.

 

Insofern glaube ich, dass die Vorstellung bei einer Physiotherapeutin den Versuch unbedingt wert ist!

Ich war gerade gestern mit Oggi bei der Physiotherapeutin meiner Freundin und habe von ihr eine Reihe von Übungen gezeigt bekommen, die ich selbst mit ihm machen kann, die kosten mich gar nichts außer etwas Zeit.

 

Ich drück' Euch die Daumen!

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Bei Grischa war ja auch die Frage, ob Implantate gesetzt werden. Der Chirurg hat sich dann dagegen entschieden.

Grischa setzt seine Pfote auch nur zum ausbalancieren ein. Beim Stiegen steigen und wenn er sein Bein hebt. Das hat er schon mit dem Gips so gemacht, obwohl er das Bein eigentlich hätte belasten können.

Ich habe mich schon gefragt, ob es nicht besser gewesen das Stückchen Zehe zu amputieren. Was spricht da eigentlich dagegen, außer, dass für die TÄ nicht soviel zu verdienen ist?

Werde mich wirklich wegen einer Physio erkundigen.

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Hier mein Tipp, den ich schon mehrfach gegeben habe, den ich aber auch nicht so ohne weiteres durchgeführt sehen möchte, man weiss ja nie, welche Schäden - unsichtbar- doch noch vorliegen.

 

Jedoch:

 

Meine Hündin hatte sich einen Mittelfussknochen gebrochen und wollte, auch nachdem der Gips ab war und der Tierarzt alles für gut befunden hatte, nicht mit der Schonhaltung und dem Humpeln aufhören.

Der Tierarzt meinte dann, wir probieren was und tat einen Schuh mit einem Stein drin an den gesunden Fuss, sodass sie hier humpeln musste.

Sie benutzte stattdessen den ehemals gebrochenen Fuss und nach wenigen Stunden ging sie ohne Schuh wieder normal und von da an ohne Probleme.

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