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Hundeforum Der Hund
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Woran erkenne ich die Linie?

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Hallo ihr Lieben, 

 

ich habe mal eine- vielleicht dumme- Frage. 

 

Wir haben uns nach langem Hin und Her entschieden, uns einen Labrador anzuschaffen. Wir haben auch schon eine Züchterin in unserer Gegend gefunden und Kontakt aufgenommen. Die Hündin wird voraussichtlich im Juli gedeckt und im Herbst kann dann hoffentlich ein neues Familienmitglied bei uns einziehen. 

 

Ich habe mich ehrlich gesagt noch nicht sehr viel mit Hunden vom Züchter beschäftigt, weil wir bisher gedanklich andere Wege gegangen sind, aber das möchte ich hier jetzt nicht vertiefen- kann man bei Interesse in meinen bisherigen Threads nachlesen. 

 

Jetzt habe ich mich natürlich verstärkt mit Labradoren beschäftigt und festgestellt, dass es hier ja (wie wahrscheinlich auch bei anderen Rassen) eine Show- und eine Arbeitslinie gibt. Wenn ich das anhand der Bilder richtig beurteile, sind die Labis aus der Arbeitslinie etwas schlanker und wirken athletischer. 

 

Ich würde jetzt gerne raus finden, welche Linie die Labis meiner Züchterin sind - ja,ich könnte sie auch fragen, aber die Homepage gibt eigentlich so viel Information her und ich würde gern wissen, ob sich das irgendwie aus der Information über die Hündin und den Rüden raus lesen lässt. 

Ich komme mir irgendwie bei der Züchterin auch bissel doof vor, wenn ich mit solchem geballten Halbwissen um mich werfe- ich dachte, da frag ich erstmal euch  :rolleyes:

 

Hier der Link, der zu den Eltern führt http://www.labradorzucht-vom-saalenberg.de/?id=35 

Ich habe gefragt, die Hündin wird wieder von diesem Rüden gedeckt werden. 

 

Vielleicht könnt ihr mir ja helfen. Ich danke euch schon mal im Voraus. 

 

Bönchen 

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Ich bin keine Labrador- Fachfrau, aber beschäftige mich schon lange mit Rassezucht und muss sagen, ich wäre froh, wenn alle Züchter ihre Würfe so transparent, ausführlich und gründlich dokumentieren würden. Auch was die Züchterin über ihre Hunde (angenehm wenige) und ihre Welpenaufzucht schreibt, gefällt mir ausgesprochen gut. Ob ich nun dieselbe Verpaarung wiederholen würde, weiß ich nicht, aber wenn die Welpen gesund sind und gesunde erwachsene Hunde werden, warum nicht.

Ich würde vermuten, dass die Züchterin keinen großen Titel- Ehrgeiz hat, was ich persönlich gut finde. Von daher ist die Unterscheidung in Leistungs- oder Showlinie bei ihr vermutlich zweitrangig oder gar nicht von Bedeutung.

Und von der eher unseligen Linienzucht (darunter verstehen viele Züchter die Verpaarung von Individuen aus einer bestimmten "Blutlinie", die sich durch besondere Qualitäten - meistens optische, also auch Ausstellungserfolge - hervortat. Das führt oft dazu, dass man in den Ahnentafeln viele sehr nahe Verwandte findet, der Inzestgrad also deutlich ansteigt, was nachweislich erbliche Defekte manifestiert bzw. sehr wahrscheinlich die allgemeine Krankheitsanfälligkeit steigert. Und all das nur, um ein paar wunderschöne, aber verstorbene Vorfahren wieder auferstehen zu lassen...!) kann ich auch nichts entdecken. Sind zwar nicht viele Generationen im Pedigree, aber direkt gleiche Vorfahren habe ich nicht gefunden.

 

Ich finde die Hündin bezaubernd, toll proportioniert, schlank, schön, fit. Ich hätte, würde ich mich für einen Labi entscheiden, bei dieser Züchterin, nach ihrem Internetauftritt zu urteilen, ein sehr gutes Gefühl.  

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Dazu kommt, dass zumindest wo ich es weiß die Labbizüchter, die reine Leistung züchten, auch niemals an Familienhundehalter abgeben, sondern nur dorthin, wo auch entsprechend gearbeitet wird.

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Andrea, das freut mich sehr, dass du das (auch) so siehst. Habe jetzt noch nicht so viele Züchterseiten angeschaut, aber ich fand die Seite auch gleich sehr informativ. 

Das Telefonat heute war auch sehr gut. 

Ich hätte jetzt vielleicht auch erwartet, dass sie dieses Jahr einen anderen Rüden nimmt, aber offenbar scheinen die zwei ein gutes Team zu sein ;) 

Die Hündin gefällt mir auch sehr gut - weißt du, ob grundsätzlich bei Labis die Hündinen schlanker sind (also ich meine jetzt im ganzen Aussehen weniger gedrungen). 

Soweit ich die Stammbäume angeschaut  (und verstanden ) habe, habe ich jetzt auch nichts Inzestiöses gefunden.

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Hündinen sind in vielen (allen?) Rassen schmäler im Schnitt :)

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Ich hab heute schon zu meinem Mann gesagt, dass wir ja eine schwarze Hündin wollen und am Ende wirds wahrscheinlich ein gelber Rüde  ;)

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Und genau das ist eine gesunde Einstellung: Man darf zwar eine Idee haben, aber wichtig ist, dass der individuelle HUND zu euch passt. Piep auf die Farbe oder das Geschlecht, wenn nur der Rest stimmt!

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Dankeschön  :blush:

Nachdem es bis hierher ein langer Weg war, weiß ich immer noch, dass am Ende das Herz entscheidet. 

Das war bei unserer Katze auch so - und sie war von der ersten Sekunde ein Teil unserer Familie. 

 

Ich freue mich schon, wenn wir die Züchterin das erste Mal besuchen werden und uns kennen lernen. 

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Ich bin keine Labrador- Fachfrau, aber beschäftige mich schon lange mit Rassezucht und muss sagen, ich wäre froh, wenn alle Züchter ihre Würfe so transparent, ausführlich und gründlich dokumentieren würden. Auch was die Züchterin über ihre Hunde (angenehm wenige) und ihre Welpenaufzucht schreibt, gefällt mir ausgesprochen gut. Ob ich nun dieselbe Verpaarung wiederholen würde, weiß ich nicht, aber wenn die Welpen gesund sind und gesunde erwachsene Hunde werden, warum nicht.

Ich würde vermuten, dass die Züchterin keinen großen Titel- Ehrgeiz hat, was ich persönlich gut finde. Von daher ist die Unterscheidung in Leistungs- oder Showlinie bei ihr vermutlich zweitrangig oder gar nicht von Bedeutung.

Und von der eher unseligen Linienzucht (darunter verstehen viele Züchter die Verpaarung von Individuen aus einer bestimmten "Blutlinie", die sich durch besondere Qualitäten - meistens optische, also auch Ausstellungserfolge - hervortat. Das führt oft dazu, dass man in den Ahnentafeln viele sehr nahe Verwandte findet, der Inzestgrad also deutlich ansteigt, was nachweislich erbliche Defekte manifestiert bzw. sehr wahrscheinlich die allgemeine Krankheitsanfälligkeit steigert. Und all das nur, um ein paar wunderschöne, aber verstorbene Vorfahren wieder auferstehen zu lassen...!) kann ich auch nichts entdecken. Sind zwar nicht viele Generationen im Pedigree, aber direkt gleiche Vorfahren habe ich nicht gefunden.

 

Ich finde die Hündin bezaubernd, toll proportioniert, schlank, schön, fit. Ich hätte, würde ich mich für einen Labi entscheiden, bei dieser Züchterin, nach ihrem Internetauftritt zu urteilen, ein sehr gutes Gefühl.  

 

Einschränkung: Hab' eben noch etwas weiter auf der Seite gesucht. Was mir nicht gefällt, ist die häufige Belegung der Hündinnen. Enja hatte in 5 Jahren 6 Würfe, das ist schon viel. Ocita ist 2011 geboren und wird in diesem Jahr ihren dritten Wurf haben. Da hatte sie nicht viel Jugendzeit. Die regelmäßige Nutzung desselben Rüden für eine Hündin scheint doch Methode zu haben. Würde mir nicht gefallen, unnötig viele Welpen mit demselben genetischen Profil zu züchten.

Aber vielleicht gehen die Hunde ja mehrheitlich nicht in die Zucht, sondern in Privathand als Familienhunde.

Die Würfe vor Ocita sind auch nicht so gut dokumentiert, vielleicht haben sich seither im Verein schlicht die Regeln geändert, da bin ich nicht informiert.

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So wie ich es lese, werden sie wohl hauptsächlich als Familienhunde vermittelt. 

 

Aber zum Teil wurden die Hunde wohl auch zu Blindenführhunden o.a. ausgebildet. 

 

Ich kenn mich da nicht so aus - wie das sonst so läuft mit den Hündinnen. Ich hoffe, ich kann mir ein Bild vor Ort machen. 

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